Posts by schlizbäda

    Ich bekomme ja auch ständig so Zeug von (angeblich) Strato, Lidl, ADAC, doctorlib, TechnikerKrankenkasse, ..., einfach weil ich meine E-Mail-Adresse im Impressum meiner Homepage angeben muss. Diesen Spam erkennt man aber (derzeit noch Gott sei Dank) an den Fipptehlern, an der Absende-E-Mail oder bereits am "Klarnamen" in Thunderbird: Da sind dann oft Leerzeichen enthalten (do c t orl ib). Mag ja sein, dass sowas unter Windows mit seiner seit Win7 fehlerhaften TrueType-Fontdarstellung nicht auffällt, unter Linux ist auch das ein Warnsignal.

    Leider ist https://chat.mistral.ai/chat seit heute(?) kaputt. Wenn man diese KI aufruft, kann man scheinbar ganz normal eine Frage absetzen. Aber erst nach(!) dem mühsamen Eintippen kommt dann ein Anmeldedialog unter https://v2.auth.mistral.ai/login.

    Leider deshalb, weil es eine der wenigen mir bekannten europäischen (französischen) Alternativen zu den US-amerikanischen oder chinesischen Internet-KIs (aka "Suchmaschine 2.0") ist/war. Mussten die Betreiber in Frankreich die Kapazität zurückfahren, weil den Atomkraftwerken wegen der Temperaturen/Trockenheit nicht mehr genug Kühlwasser aus den Flüssen zur Verfügung steht? Oder stecken da einfach nur betriebswirtschaftliche Gründe dahinter?

    Auch beim Loslassen prellt der Schalter bzw. Taster und löst mitunter ein (Pseudo-) Drücken-Ereignis aus, insbesondere wenn er länger als die Debounce-Zeit gedrückt gehalten wird.

    Das Loslassen muss ebenfalls eine Debounce-Zeitspanne auslösen, um den beschriebenen Effekt/Fehler zu verhindern.

    Ansonsten bitte prüfen: Tritt der Fehler nur auf, wenn verschiedene Taster/GPIO-Pins im Spiel sind oder auch wenn wirklich nur EIN Taster betätigt wird? Wenn der Fehler nur im Zusammenspiel mehrerer Taster auftritt, liegt der Fehler evtl. in der Software der verwendeten C-Bibliothek.

    Ich habe mit solchen 2,5F/2,7V-Supercaps seinerzeit (2016) mal eine "Billig-USV" nur zum geordneten Herunterfahren für mein Kodi-Mediacenter gebaut. Die Schaltung spricht an, wenn die 230V-Versorgung plötzlich weggenommen wird.

    schlizbäda
    March 22, 2016 at 2:45 PM

    Ich habe das damals ohne Balancerschaltung zwischen den beiden Kondensatoren aufgebaut und festgestellt, dass die Supercaps das nicht so gut fanden. Ich bilde mir ein, dass die Kapazität im Laufe der Zeit nachließ. Als ich dann vom RPi1 auf einen RPi3 umstieg, ging's dann gar nicht mehr, wahrscheinlich wegen der höheren Stromaufnahme des RPi3.

    Außerdem ist immer zu beachten, dass die Gesamtkapazität von in Reihe geschalteten Kondensatoren sinkt! Bei zwei gleichen Cs halbiert sich die Kapazität, bei drei Cs beträgt sie nur noch ein Drittel.

    Formel: 1/Cges = 1/C1 + 1/C2 + ...

    Und man darf nicht vergessen, dass die Spannung während der Entladung nach der e-Funktion (Entladekurve) abfällt und relativ schnell unter 5V bzw 4,65V (oder so) liegt.

    Hi Tronn,

    Das Gespiel PCM5102+PAM8403 ist eigentlich das gleiche wie auf dem HiFiBerry MiniAmp (für 21,90€), grober Schaltplan siehe hier. Aber anscheinend hast Du selber etwas gebastelt, das die genannten Bausteine verwendet. Du sprichste es ja selber an, ist Deine Masseanbindung wirklich sauber? Es braucht nicht gleich ein separates Netzteil, es reicht normalerweise eine saubere elektrische Entkopplung. Dies wird auf dem MiniAmp mit dem 3,3V-Spannungsregler U2 für den Analogteil vom PCM5101A (ganz ähnlich zum PCM5102) und (etwas halbherzig aber) ausreichend mit den Glättungskondensatoren C14 und C15 am PAM8403 und dem fetten 470µF-Elko C16 zwischen +5V und GND umgesetzt. Auch auf meinem RPi400extBrd (Rev. 2022-01 (Schaltplan) und korrigierte Variante 2024-09) habe ich Wert auf eine vernünftge Power Rail mit Trennung per Ferritperlen zwischen Digital- und Analogversorgung gelegt.

    Aber Du schreibst etwas von EINEM kleinen Lautsprecher am PAM8403: Damit hatte ich am MiniAmp auch experimentiert und was soll ich sagen? Das Ergebnis ist aufgrund des Schaltungsdesigns des PAM8403 unterirdisch. Ich nahm mit nur einem Lautsprecher an L+ und R- bzw. L- und R+ auch diverse Soundprobleme wahr, die beim normalen Betrieb mit zwei Lautsprechern weg sind. Ich vermute fast, dass die von Dir beschriebenen Störgeräusche daraus resultieren und vielleicht gar nicht von Deiner mir unbekannten Entkoppelung Analog-Digital.

    Achtung: Werbung!
    ...und einmal mehr gibt's eine Produktplatzierung für mein RPi400extBrd, meine Variante eines "HiFiBerry MiniAmp+". Ich könnte Dir eines für 45,--€ (Selbstkostenpreis) anbieten. Bei Bedarf melde dich bitte per PN.

    ich frage mich bisweilen, wie sich ganze KI technisch und vor allem gesellschaftlich weiterentwickeln wird. Meine Vermutung ist, dass da gerade eine Blase wächst, die irgendwann in 5(?) oder 10(?) Jahren platzen wird. Denn es gibt Stand heute genau eine Firma, die mit KI Geld verdient:

    Display Spoiler

    Bei einem KI-Crash wird es dann alle Firmen, die bezüglich KI in der zweiten Liga spielen, wie vermutlich auch Hugging Face, derbröseln. In der ersten Liga spielen Firmen mit wie OpenAI, Anthropic, DeepSeek und die Techriesen wie Microsoft oder Google. Von denen, die nur KI als Geschäftsmodell haben, werden vielleicht auch einige große verschwinden und die Techgiganten, bei denen KI eine Sparte von mehreren ist, werden diese Sparte entweder aufgeben oder weiterführen. Übrig bleiben im KI-Markt werden dann einmal mehr nur einige Techgiganten und die, die es dank KI ebenfalls geworden sind...

    Eine KI ist im Übrigen auch keine "echte" Intelligenz im Sinne von "sie könnte etwas Neuartiges erfinden", sondern es handelt sich (zumindest derzeit "nur") um einen Algorithmus für Mustererkennung, Mustervergleich und Musterreproduktion, aufbauend auf einer (im Idealfall) sehr großen Wissensbasis. Dies gilt auch und insbesondere für die LLMs, die auf Fragen in natürlicher Sprache zumindest scheinbar passende Antworten liefern. Die Wissensbasis vieler LLMs ist "das Internet" oder große Teile davon. Je mehr "fake news" sich im Internet breit machen, desto größer wird auch der Grad der Fabulierungen in den KI-Antworten. Wenn solche künstlich generierten und mitunter falschen KI-Antworten dann den Weg ins Internet (zurück-)finden, wird die Richtigkeit der Antworten im Laufe der Zeit weiter sinken.

    Eine KI ist gut darin, viele Informationen schnell zu finden und nach ihrem Algorithmus zu sortieren. Daher verwundert es mich nicht, dass eine KI einen Weg findet, aus der Sandbox auszubrechen und einen Angriffsvektor zu finden. Schließlich ist das Internet mit dieser Art an Information voll. Interessant wäre natürlich, welche konkrete Anfrage (Tokens Prompt) ChatGPT vom eigenen Entwickler, OpenAI tatsächlich bekommen hat...

    Dass Menschen mitunter nicht mehr nachvollziehen können, wie und warum eine KI auf ein bestimmtes Ergebnis kommt, liegt schlicht daran, dass die Informationsmenge, auf die die KI Zugriff hat, dermaßen immens ist und die Großrechner in den Rechenzentren unter unvorstellbarem Energiebedarf extrem schnell rechnen und Algorithmen abarbeiten können und das im Parallelbetrieb.

    Das übliche Spiel: Wenn die führenden Köpfe der RPi-Foundation ankündigen, einen RPi"+1" gibt es erst in bzw. nicht vor zwei Jahren, dann ist etwas im Busch. Es war noch jedes Mal so, dass es nach drei Monaten bis einem halben Jahr später dann das neue Modell doch gab.

    Ob die Foundation mit dieser Taktik nicht eher verfolgt, noch schnell die Restbestände vom Altmodell loszuwerden und gleichzeitig mit der daraus erfolgten Marktsättigung die Nachfrage nach dem neuen Modell abzumildern?

    Hi framp ,
    ...und das Y-Kabel an ein 27W-Original-RPi-Netzteil anschließen, wie in Beitrag #6 verlinkt.

    Und hier kommt der sprichwörtliche deutsche Bedenkenträger:
    Bei Versorgung von zwei kleineren Komponenten (RPi0 + kleiner Monitor) hätte ich aber Angst, dass mir das Feature Power Delivery reinfunkt. Nicht dass der Monitor eine höhere Spannung vom Netzteil anfordert, das Netzteil dies gewährt und dabei den RPi grillt. Kann aber auch sein, dass die Kommunikation von vorne herein zwischen beiden Geräten kollidiert und es bei den 5V bleibt. Am besten wäre es, wenn der Monitor gar kein Power Delivery nutzt. Diese Punkte würde ich vorher abchecken.

    Selbst der RPi5 kann kein oder allenfalls nur begrenztes Power Delivery, siehe Seite 2 in diesem Dokument zum 27W-Netzteil der RPi-Foundation. Er hält keine höheren Spannungen als 5V (6V?) aus.

    --> Mit den Originalnetzteilen wird am RPi5 per Power Delivery somit keine höhere Spannung ausgehandelt, wie hier im Forum bisweilen behauptet wird/wurde (Power Delivery-Mythos). Aber über das PD-Feature erkennt der RPi5 ein Originalnetzteil >=27W und versorgt die USB-Ports mit bis zu 1600mA anstatt nur 600mA.

    Ich hau mal rotzfrech Werbung rein für mein RPi400extBrd (Raspberry Pi 400 extension Board). Insbesondere da Du mit einem RPi400 arbeitest und anscheinend das Retrofeeling vom C64 (inkl. Userport?) haben willst: Mit dem RPi400extBrd können nämlich auch HATs ergonomisch bequem am 400er angesteckt werden. Siehe Bildstrecke im verlinkten Beitrag.

    Den Fehler von Rev. 2022_01 habe ich inzwischen mit Rev. 2024_09 ausgemerzt.

    ...und natürlich ist das Board auch RPi5-tauglich. In den nächsten Tagen werde ich es an meinem neuen RPi500+ testen und hier berichten...

    Servus Gombitter,

    willkommen im Forum!

    Den DC/DC-Wandler kannst Du als Ursache nur ausschließen, wenn Du ihn dynamisch, d.h. unter schwankender Last mit einem Oszi überwachst. Wenn aber trotz Versorgung mit 5,2V(!) die Meldung "undervoltage detected" kommt, ist es mit dem Wandler nicht mehr weit her und die darauf verbauten Elkos schwächeln mittlerweile deutlich!

    Auf den 1000uF-Elko kam nicht ich, sondern er war vom TO Bastler 4 gegeben. Je nach Stromaufnahme von RPi+Zusatzelektrik können auch kleinere Elkos mit 220uF oder gar 100uF reichen. Es kann aber auch ein 1000uF oder noch größer nicht ausreichend sein. Das muss man im Einzelfall ausprobieren. Parallelschaltung mehrerer kleiner Elkos ist meist besser als ein großer Elko mit gleicher Kapazität. Was bei Mikrocontroller-Versorgung auf Baugruppen gerne gemacht wird ist eine Parallelschaltung von Kondensatoren mit Wertstufen im Faktor 10: 10nF, 100nF, 1uF, 10uF...

    Die Verwendung von beiden 5V-Pins der GPIO-Leiste schadet nie. Dann aber auch zwei GND-Pins verwenden. Wichtig ist eine dicke Zuleitung >=0,5mm² und die zusätzlichen Kondensatoren müssen beim RPi angeschlossen sein, nicht auf der Netzteilseite der Zuleitung.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es am vernünftigsten ist, gute Stromversorgungskomponenten zu verwenden. Z.B. ausreichend dimensionierte Meanwell-Netzteile mit deutlicher Reserve oder auch die echten RPi-Netzteile von der Foundation mit Raspberry-Pi-Logo und "Made in Cambodia".

    Es zeigt sich immer wieder:
    Auch wenn der RPi häufig nicht die Speerspitze der Entwicklung darstellt und bei gleichem Preis hinsichtlich der Hardware einigen chinesischen Konkurrenz(?)-Produkten hinterherläuft, so ist das unschlagbare Plus des RPi einfach die einigermaßen ausgereifte Softwareunterstützung und vor allem die große weltweite Community.

    Hier ist es ja noch nicht einmal so, dass der Loongson bei gleichem Preis  gleicher Leistung billiger wäre. Mitnichten:
    Laut golem-Artikel wurde der Loongsom bei Aliexpress für ca. 48,--€ bestellt,
    ein vergleichbarer RPi3B+ mit (laut Artikel) sogar besserer Performance kostet hier und heute 43,70€