Beiträge von schlizbäda

    So und jetzt kein mimimi, sondern ein geschmeidiges hähä!


    Ich habe mich heute ein bißchen in die Antennentechnik eingelesen, auch wenn's nur die Wikipedia war:

    Da gibt es die "klassische" λ/2-Dipolantenne oder Richtantennen wie die Yagi-Uda-Antennen für fetten Antennengewinn, von denen früher(tm) für den terrestrischen Fernsehempfang auf den meisten Häusern welche standen oder auch eine Marconi-Antenne (λ/4-Dipol, Viertelwellendipol, neudeutsch auch Groundplane-Antenne). Als Low-End gibt's auch noch die gerne unterschätzte Wurfantenne :lol:


    Meine ATBB 3940.01 ist eine KFZ-Dachantenne, die letztlich auf dem Prinzip der Marconi-Antenne beruht: Sie ist eine Abwandlung von der klassischen Dipolantenne, wobei eine Dipolhälfte richtig gescheit (=niederohmig) geerdet ist. Die andere Dipolhälfte schaut von der Erde (Masse) raus und hat demnach eine Solllänge von λ/4. Wenn man das weiß (und die Physik weiß es ;)), kann die ATBB 3940.01 ohne grimmige Verschraubung auf einem Masseblech nicht richtig funktionieren.

    Ich habe das Ding an einem alten Metallgehäuse aus der Arbeit verschraubt und siehe da:

    Jetzt kann ich im Bastelkeller Radio BOB! hören :thumbup:YEAH!

    Aber nur, wenn ich den Antennenstab durch eine 2m lange Wurfantenne (ein Stück Draht an einer M5-Schraube) ersetze!



    Bilder vom Metallgehäuse, um die KFZ-Dachantenne marconimäßig einigermaßen vernünftig hinzubringen:

     


    Während ich diesen Beitrag verfasste, lief Radio BOB! ohne Aussetzer, außer bei der Drehung für das zweite Foto.

    Abmessungen der Box (b x h x t): 245mm x 85mm x 180mm.

    Da werde ich das DAB-Radio reinbauen...

    Es ist genau so wie angenommen/befürchtet:

    Dieses Antennenverstärker-Glump (ATBB 4723.01) bringt gar nichts! :baeh2:


    Im DAB+-Modus des MonkeyBoards läuft mit dem Verstärkermodul gar nichts. Am besten (aber nicht wirklich gut :fies:) funktioniert stattdessen noch die Original-Drexantenne® (die werde ich zur Unterscheidung weiterhin so nennen, auch wenn sie vermutlich gar nicht einmal sooo schlecht ist)


    Gott sei Dank kann das MonkeyBoard auch UKW (zum Test: Bayern 1 auf 93,7MHz) empfangen. Damit habe ich im Bastelkeller gefühlt einen wesentlich besseren Empfang. Allerdings tritt das Stereorauschen mehr oder weniger stark in Erscheinung. Dies interpretiere ich als Maß für die tatsächliche Empfangsqualität, es lebe die Analogtechnik!

    Antennenverstärker ATBB 4723.01:

    Nachdem im DAB+-Betrieb kein Empfang möglich ist, teste ich mit UKW 93,7MHz:

    * ohne Antenne: stark verrauscht

    * Drexantenne®: guter Empfang mit leichtem Stereorauschen

    * ATBB 3940.01 (ohne Verstärkerzeug): guter Empfang mit leichtem Stereorauschen

    Hier reicht es, das Fußteil mit der geschirmten(!) Zuleitung anzuschließen :-/

    Mit dem Antennenstab wird's nicht wirklich besser

    * ATBB 4730.01:

    - ohne Antenne 3940.01, ausgeschltet: schlechterer Empfang --> hier reicht wohl das Trumm selbst als Antennenersatz

    - ohne Antenne 3940.01, eingeschaltet: bringt keine Verbesserung

    - mit Antenne 3940.01, ausgeschaltet: bringt keine Verbesserung

    - mit Antenne 3940.01, eingeschaltet: bringt keine Verbesserung, tendenziell eher schlechter...


    EDIT:

    Ich habe die verschiedenen Antennen auch gedreht, waagrecht und senkrecht ausgerichtet. Das brachte alles nichts...


    Meine Fragen:

    * Funktioniert der Antennenverstärker überhaupt? Ich weiß nicht, wie ich das nachmessen soll...

    * Ist der Antennenverstärker richtig angeschlossen?

    * Es ist ein kombinierter Verstärker für DAB+ und UKW. Es gibt aber viele mit einer Splitterfunktion und zwei Ausgängen für DAB+ und UKW

    * Würde eine geometrisch gut geformte VHF-Dipolantenne (z.B. Dachantenne Wittenberg-Antennen WB305 oder WB301, die gibt's u.a. beim blau-gelben C) etwas bringen?


    Bernd666 :

    Danke für den Link zum Beitrag auf mikrocontroller.net. :thumbup: Damit wurde mir bewusst, dass DAB+ im klassischen VHF-Frequenzband liegt.

    Die dort genannte Firma thiecom ist allerdings mittlerweile wohl etwas suspekt bis nicht mehr existent. Die haben offenbar etliche Kunden durch Nichtlieferung richtig vergrault. Wenn man nach "thiecom" duckt, kommen sehr nachdenklich stimmende Ergebnisse...


    Und wie immer: ein paar Bilder

           

    schlizbäda

    ...und es ist schon so, wie ich es erwartet habe:

    Bei direktem Anschluss des MiniAmp am I2S-Bus an einer anderen Audioquelle als dem RPi, konkret am I2S-Bus des MonkeyBoards im Rahmen meines DAB+-Radio-Projektes, ist kein steuernder RPi erforderlich, da der MiniAmp die I2C-Ansteuerung nicht hat.


    Allerdings kommt alles andere als ein schöner Klang heraus: Man hört zwar ansatzweise die vom Radiomodul über I2S wiedergegebene Musik, aber die Lautsprecher kratzen furchtbar!

    Vermutlich sind die Audiodaten zu hochpegelig, was irgendwo in der Kette (vermutlich im Verstärker-IC) zu äußerst unschönen Verzerrungen (Clipping?) führt. Wahrscheinlich müsste man die I2S-Daten digital auf niedrigere Amplituden umrechnen :baeh2:, damit sie "leiser" aus dem D/A-Wandler kommen und der Verstärker nicht mehr übersteuert/verzerrt.

    Ich glaube nämlich nicht, dass es am BurrBrown I2S-D/A-Wandler PCM5101A liegt...

    EDIT 17.02.2019:

    Ich weiß nicht, was da los war. Nachdem ich sah, dass es in der KeyStone-C-Bibliothek für mein DAB+-Radio die Routine BOOL SetVolume(char volume) gibt, versuchte ich es nochmals erneut mit dem MiniAmp zunächst mit niedrigeren Werten und schließlich bis zur vollen Lautstärke: Keine Verzerrungen mehr! Es lag beim ersten Versuch dann wohl eher an schlechter Verdrahtung oder sonstiger Schlamperei.

    Aber Und eine Fake-Ansteuerung über I2C ist nicht notwendig, um Kommandos für die Wiedergabe an die Soundkarte zu senden, mit allen Vor- und Nachteilen.

    Ich habe vom HifiBerry MiniAmp einen Stromlaufplan gezeichnet, das könnte an dieser Stelle auch interessant sein:

    Stromlaufplan HifiBerry MiniAmp 1.0


    Neben den obligatorischen GND-, 3.3V- und 5V-Pins sind am MiniAmp nur folgende Pins tatsächlich belegt:

    Pin 12 (GPIO 18, PCM_CLK): I2S-BCLK

    Pin 35 (GPIO 19): I2S-SYNC

    Pin 40 (GPIO 21): I2S-DATA


    Pin 36 (GPIO 16): MUTE (direkt am 3W-Class-D-Verstärker)

    Pin 37 (GPIO 26): SHDN (direkt am 3W-Class-D-Verstärker)


    Interessant ist dabei:

    Beim MiniAmp ist keine Steuerung über I2C erforderlich/notwendig, da die I2C-Pins 3 (GPIO 2) und 5 (GPIO 3) nicht verdrahtet sind.

    Es ist keine Erkennung über das RPi-HAT-Plug+Play-System möglich, da kein ID-EEPROM an den ID-Pins 27 und 28 angeschlossen ist.

    Hier entsteht ein Thread, in dem ich auf meine Projekte verlinke:

    Nachdem bereits einige Projekte abgeschlossen sind, erlaube ich mir, sie im Unterforum "Abgeschlossene Projekte" vorzustellen. Die Links verweisen aber teilweise auch auf noch unfertige Projekte. Allerdings sind sie dann bereits in einem fortgeschrittenem Stadium und ein Abschluss ist (hoffentlich :lol:) absehbar...


    Ich werde neue Projekte immer hier in Beitrag #1 einfügen. Ab Beitrag #2 dürft Ihr gerne Kommentare und Anregungen abgeben bzw. Kritik loswerden


    Stromlaufpläne zu "fremden" Baugruppen:

    Stromlaufplan HifiBerry DAC+

    Stromlaufplan HifiBerry MiniAmp 1.0


    EAGLE-Rohboard mit den Abmessungen vom RPi B+:

    EAGLE-Rohboard mit den Abmessungen von Raspberry Pi B+


    Billig-USV:

    Billig-USV an OSMC-Mediacenter -- keine "echte" USV, dient nur zum sauberen Herunterfahren des RPi zwecks Erhöhung des WAF.


    yamuplay - Yet Another Music PLAYer für Python3 auf Basis von omxplayer.bin:

    YAMuPlay - Yet Another Music PLAYer für Python3 auf Basis von omxplayer.bin


    RaspiBlaster: Ein CD-Player mit dem RPi:

    ...ein richtig desaströses Projekt! Aber jetzt mittlerweile (zumindest für's Erste) abgeschlossen.

    RaspiBlaster: CD-Player mit dem RPi oder wie binde ich "libasound2" in "Python Audio Tools" ein?


    EsploraGamingController:

    Ein USB Gaming Controller basierend auf dem Arduino Esplora, der Tastatur und Maus emuliert. Mein besonderer Dank gilt hier dem Forenmitglied dale


    Derzeit in Entwicklung:

    DAB+-Radio mit einem RPi+HifiBerry auf Basis des MonkeyBoards:

    Da ferkelt es ganz gewaltig (Antenne)



    Hinweis:

    Bei meinen Projekten hat der berühmt-berüchtigte Herr Murphy ständig seine Finger im Spiel! Wenn ich mir meinen Code bisweilen anschaue, dann fällt mir ein Spruch von unserem Stammtisch oder ganz allgemein aus unserem Dorf ein, abgewandelt auf Murphys Gesetz:


    Silentium, Silentium!


    Da Murphy håd si ned schwoam låssn und håd a boor Bugs einagstäid!

    Auf'n Murphy, a dreifachs

    De - BUG!

    De - BUG!

    De - BUG!


    Der Originalspruch handelt natürlich von ein paar Mass (Bier)!

    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir das mal so spontan einfiel und ich mich nicht zurückhalten konnte und dies bei einem unschuldigen Forenneuling zum Besten gab: tkinter Error

    Davon distanziere ich mich mittlerweile. Sorry AroPix


    schlizbäda

    Da ich befürchte, bei meinem DAB+-Radio-Projekt von einigen Unzulänglichkeiten des Orginal HifiBerry MiniAmps eingeholt zu werden, habe ich heute die Leiterplatte durchgemessen und nach bestem Wissen und Gewissen mit EAGLE 7.5.0 einen Stromlaufplan davon gezeichnet und den will ich Euch nicht vorenthalten ;)


    siehe auch:

    Stromlaufplan HifiBerry DAC+ Hier habe ich bereits vor geraumer Zeit einen Schaltplan von dieser Leiterplatte gezeichnet


    Besonderheiten beim MiniAmp:

    Beim MiniAmp wird nicht der I2S-D/A-Wandler PCM5122 verwendet, der eine Steuerung über I2C böte, sondern das "kleinere" Modell PCM5101A zusammen mit dem Class-D Verstärker-IC PAM8403. Das bedeutet, dass die Wiedergabelautstärke beim MiniAmp nur über die I2S-Audiodaten selbst gesteuert werden kann. In Raspbian müssen dazu spezielle ALSA-Einstellungen vorgenommen werden, damit die Pegel in den I2S-Audiodaten vom RPi entsprechend der eingestellten Lautstärke angepasst werden.


    Genial am MiniAmp ist, dass er sofort läuft, wenn korrekte I2S-Audiodaten am I2S-Bus (RPi-Pins 12, 35, 40) anliegen.

    Gleichzeitig ist aber keine direkte Lautstärkeregelung möglich: Das muss dann entweder softwaremäßig über die Manipulation der I2S-Daten erfolgen oder durch zusätzliche Hardware, die die Lautstärke regelt (empfehle ich jedoch nicht).


    Tatsächlich verwendete GPIO-Pins beim MiniAmp:

    Neben den obligatorischen GND-, 3.3V- und 5V-Pins sind dies konkret:

    Pin 12 (GPIO 18, PCM_CLK): I2S-BCLK

    Pin 35 (GPIO 19): I2S-SYNC

    Pin 40 (GPIO 21): I2S-DATA


    Pin 36 (GPIO 16): MUTE (PAM8403)

    Pin 37 (GPIO 26): SHDN (PAM8403)


    Beim MiniAmp werden weder die I2C-Pins 3 (GPIO 2) I2C-SDA1 und 5 (GPIO 3): I2C-SCL1 verwendet, noch ist ein ID-EEPROM (I2C) an den ID-Pins 27 und 28 angeschlossen.


    So, jetzt habe ich genug geschwafelt, der Rest ist in den Dateianhängen zu finden.

    Viel Spaß,

    schlizbäda

    Wenn hier urheberrechtlich geschützte Werke veröffentlicht würden, ohne Ursprung und Quellen zu nennen, wäre das bereits jetzt schon strafbar. Es ändert sich also gar nichts!

    ...und warum meinen die Lobbyisten dann, die Gesetze müssten geändert werden (wenn doch schon jetzt bereits alles geregelt ist)?

    EDIT: llutz war schneller.

    Am Schluss gewinnen doch eh immer die Lobbyisten :(

    ...und da soll sich dann keine Politikverdrossenheit beim "einfachen" Volk breit machen.;(


    So gut wie ein vereinigtes Europa an sich wäre/ist, aber diese EU (sowohl die arrogante Kommission, wie auch das von Lobbyisten gesteuerte Parlament) ist schon maßgeblich verantwortlich für den derzeitigen Rechtsruck in fast(?) allen Mitgliedsländern und den daraus resultierenden Instabilitäten im EU-Konstrukt als Ganzes. :thumbdown:


    Anderes Thema:

    Das einfache Volk bekommt immer mehr Gängelungsvorschriften im täglichen Leben, z.B. bezüglich Inhaltsangaben für Allergiker beim öffentlichen Kuchenverkauf im Rahmen einer Vereinsveranstaltung, aber dass dieses Drexglyphosat (spenden, mir war's einen 30ger wert) endlich verboten wird, schaffen EU-Kommission und -Parlament trotz zig Millionen Unterschriften nicht:?:


    Bei solchen Aktionen wird man sich dann am 26.05.2019 über bestimmte Wahlergebnisse nicht wundern zu brauchen -- auch wenn ich das alles andere als gut heißen werde und die "alternativen" Parteien keine echte Alternative sein werden...

    pikser ,

    wo liegt eigentlich jetzt Dein konkretes Problem?

    Du wirfst 1.000.017 Schlagworte in den Raum, aber was willst Du eigentlich erreichen? Wofür willst Du den RPi konkret verwenden?


    Bringe doch bitte in Deine "Problemsammlung" mal eine gewisse Systematik rein:

    * Zerlege Deine gefühlt unlösbare Problematik mit dem RPi in mehrere kleinere Teilprobleme

    * Nimm das (vermutlich) einfachste Teilproblem und löse es, ggf. auch, indem Du hier wieder fragst

    * Schildere das Detailproblem exakt und verständlich gemäß "Wie frage ich nach Hilfe"


    Dann wird Deine derzeit unüberschaubare Problemsammlung schmelzen wie der Schnee vor unserem Haus in der Februarsonne (:

    Wie gesagt, beim Internetsurfen mit dem RPi gibt es folgende Punkte zu beachten:

    * zu wenig CPU-Power, um softwaremäßig ruckelfreie Bilder (Videos) darzustellen

    * Die GPU des RPi wird von den meisten Programmen (Firefox etc.) nicht unterstützt, da der RPi einfach nicht die Zielplattform ist

    * Der Arbeitsspeicher (RAM) des RPi (max. 1GB) ist für diese Programme meist knapp bemessen bzw. zu wenig

    * Die Speicherung auf SD-Karten ist langsam (führt zu gefühltem Hängen)

    * Alternative USB-Festplatten sind ebenfalls langsam wegen USB2.0 auf dem RPi, der sich seine Bandbreite mit dem Ethernetanschluss teilen muss

    * ...

    Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!


    Da kann es schon vorkommen, dass ein (für RPi-Verhältnisse) sehr großes Programm wie der Firefox schnell mal die Grätsche macht. Teste doch alternativ mal den unter Raspbian vorinstallierten Chromium-Browser. Dessen RPi-Version enthält (angeblich) Hardwarebeschleunigung über die GPU. Ich gebe diesen Ratschlag äußerst widerwillig, denn ich bin (am PC) ein waschechter Firefox-Verfechter.

    Mit dem RPi kann man viele geile Dinge machen, aber zum Internetsurfen ist er einfach nicht gebaut. Ein Rechner für 35€ ist einfach nicht so leistungsfähig wie einer, der einen dreistelligen Betrag kostet.

    Man kann schon durchaus performante Sachen machen, aber nur eine Standardanwendung (firefox) zu installieren oder evtl. gar den Sourcecode herunterzuladen und für ARM zu kompilieren, reicht einfach bei grafischen Programmen (Browsern) nicht aus. Da müssen die Grafikroutinen so angepasst werden, dass sie die Hardwarebeschleunigung der RPi-GPU nutzen.

    LibreOffice könnte auf einem 3er-RPi evtl. einigermaßen passabel laufen...

    Antennenproblematik


    Die beim MonkeyBoard PRO mitgelieferte Stabantenne ist ziemlich mittelmäßig, da ich zum Vergleich ein 0815-Grundig-DAB-Radio von meinem Vater an der gleichen Stelle im Keller betrieb, das ebenfalls eine Stabantenne hat, aber die ist etwas länger. Damit funktioniert es deutlich besser, obwohl dieses Grundig-Radio an sich keinen besonders hochwertigen Eindruck macht.

    Grundsätzlich kann man bei mir zu Hause in der Rosenheimer Gegend DAB+-Sender auf den drei DAB+-Multiplex-Blöcken 5C, 10A und 11D empfangen:

    Das mit dem schlechten Empfang im Bastelkeller betrachte ich als "Härtetest". Wenn ich das hier in den Griff bekommen sollte, weiß ich, dass die Empfangsqualität meines Radios gar nicht mal sooo schlecht ist...


    Neue Antenne:

    Ich habe mir dann die Flex-Autodachantenne - AM/FM, DAB, DAB+ passiv, 3940.01 von ATBB (Antennentechnik Bad Blankenburg) gegönnt (Kurzdatenblatt als Dateianhang siehe unten). Dies ist eine passive Antenne ohne zusätzliche Antennenverstärkergaudi. Davon halte ich prinzipiell relativ wenig, denn ein vernünftiger physikalischer Antennengewinn ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Gewinn (ist wie beim Auto mit dem Hubraum ;))

    Nur leider brachte diese passive Antenne bisher noch gar nichts: Damit kann ich nicht einmal Bayern 3 auf dem starken Multiplex-Block 11D empfangen, was mit meiner mitgelieferten, äußerst mittelmäßigen Stabantenne wenigstens ansatzweise funktioniert. Da es sich um eine Autodachantenne handelt, wird bei der Montage der Masseanschluss des Antennenkabels mit einer scharfen Zahnscheibe fest mit der Autokarosserie verbunden. Damit hat man dann wirklich viel Masse, die vermutlich dann irgendwelche Dipoleigenschaften dieser Antenne positiv beenflussen (das ist jetzt vielleicht/hoffentlich etwas für'n jar , dessen Erfahrung bezüglich Analogtechnik ich sehr schätze). Bei meinem fliegenden Aufbau hängt die Masse nur am Masseanschluss der SMA-Antennenbuchse des MonkeyBoards, was gleichzeitig GND des MonkeyBoards ist (0,1R)

    Dabei muss ich gestehen, um von SMA(female) am MonkeyBoard auf FAKRA-Z(female) zu kommen, habe ich die beiden Teile DELOCK 88932 und SMA 2XST von Reichelt dazwischen gebaut.


    Was habe ich noch ausprobiert?

    * Den kurzen Antennenstab (23cm mit spiralförmig gewickelten Antennendraht) vom Fußteil abgeschraubt und durch eine selbstgebaute Drahtantenne (ca. 2m) ersetzt, die wirklich gut an einer passenden M5-Schraube am Fußteil befestigt ist. Bringt praktisch nichts

    * An der Zahnscheibe des Anschlusskabels (Masse) einen ebenfalls 2m langen Draht über eine große Karosseriescheibe angeschlossen und den Antennenpol sauber mit einem Stück (ungeschrumpften) Schrumpfschlauch schutzisoliert, um so etwas wie einen Dipol zu bekommen. Bringt ebenfalls nichts

    * Dann habe ich mir noch einen Dipol nach dieser YouTube-Anleitung gebaut, allerdings mit 2*40cm (lambda/2 = 80cm --> 188MHz) Da hat der Youtuber schon recht, das ist eine Wunderantenne -- ich musste mich wundern, dass es bei mir nicht gescheit funktioniert :baeh2:


    Ich glaube, ich werde um einen Antennenverstärker nicht herumkommen. Da werde ich mir das Modul 4723.01 von ATBB zulegen und schauen, was passiert. Die Edithwird in diesem Beitrag noch darüber berichten ;)


    Fazit:

    Wenn's oafach waar, kannt's a Depp aa!


    Dateien

    Nun, die Nummer von den ttyACM devices legt der Kernel fest und zwar immer in der Reihenfolge, wie sie angestöpselt werden. Wenn man bestimmte Nummern will muss man symlinks auf eigende devicenamen (incl. Nummer) mit eine UDEV Regel definieren.

    Danke für die Aufklärung!

    Komisch ist hier nur, dass nur das eine Device (MonkeyBoard PRO) über den darauf verbauten PIC18F14K50-Mikrocontroller an den RPi angesteckt wurde, da ich kein zweites auch nur annähernd vergleichbares Device besitze, das über USB eine UART-Schnittstelle emuliert. Aber das ist eben bei USB wohl auch unter Linux so... :fies:


    ...und mein Lieblingswort ist auch wieder dabei: UDEV-Regel :lol:

    Da mache ich dermaßen große Bögen herum, dass du sagst: Ja gibt's denn das? :stumm:

    Hi Leute, wo sind die Vollblut-Linuxianer?

    Hier kommt mal wieder eine eche Linux-Dauernoob-Frage:

    Wie stellt man eigentlich in Raspbian die Nummer des seriellen Anschlusses (USB-UART) ein?


    Hintergrund:

    Jetzt wo meine Antennen, MiniAmp und andere Sachen zur Evaluierung meines DAB+Radioprojektes da sind, wollte ich damitweiter machen. Und die Software, ein C-Democode testdab.cpp von Keystone läuft nicht mehr! Mit Debug-Printanweisungen à la


    Code
    1. int main(int argc, char *argv[]) {
    2. /* vorhandener Code */
    3. wprintf(L"A\n");
    4. /* weiterer vorhandener Code */
    5. wprintf(L"B\n"); // etc. an verschiedenen markanten Codestellen
    6. /* weiterer vorhandener Code */
    7. }

    fand ich schnell heraus, dass das Öffnen des USB-UART nicht funzt:

    if(openRadioPort((char*)"/dev/ttyACM0", true))


    Ein geschmeidiges dmesg abgesetzt liefert folgendes:

    Bisher hieß die Schnittstelle immer /dev/ttyACM0, seit heute /dev/ttyACM1.

    Klar, das konnte ich im Code leicht anpassen und jetzt läuft's auch wieder


    Aber warum passiert das? -- Wahrscheinlich, weil's ein USB-Device ist...

    (Sowas passiert in Verbindung mit USB auch unter Windows und da ständig, aber da wüßte ich, wie man die resultiernde Nummer des COM-Ports umstellt)

    Wie kann man das verhindern?

    Wie ordnet man in Linux (Raspbian) einem bestimmten Device (hier ein PIC-Mikrocontroller) einer festen /dev/ttyACM... zu?


    Jetzt in der Evaluierungsphase ist mir das noch völlig egal, aber das Ding soll ja irgendwann zuverlässig mit vernünftigem WAF (Woman's Acceptance Factor) laufen...

    Jetzt bin ich endlich mit der LaTeX-Doku zu meinem EsploraGamingController fertig, ich habe das Github-Repository aktualisiert. Der Controller enthält ein Erweiterungsboard mit zusätzlichen Tasten, die auf die TinkerKit-Anschlüss verdrahtet sind. Bei den meisten Games und auch bei anderen Programmen reichen die vier Cursortasten einfach nicht.


    So sieht der Controller mit der Erweiterungsplatine aus. Hier sieht man rechts die Beschädigungen vom alles Kaputtschlaan :no_sad:



    Der Controller ist jetzt an einem Raspiblaster angeschlossen. Da wird jetzt nicht mehr CD gehört, sondern MinecraftPi "gezockt":


    Ich musste ja gleich lachen: Da hat er ein Haus gebaut und davor steht ein Fahnenmast mit einer Deutschland-Flagge :lol:

    Jetzt muss ich noch einen EsploraGamingController für den anderen Buben bauen. Esploraboard und Gehäuse liegen schon da...



    In diesem Beitrag habe ich noch die EAGLE7.5.0-Dateien inklusive der davon erstellten PDF-"Ausdrucke" von der Zusatzleiterplatte als Dateianhang hinzugefügt.


    Sorry für diesen relativ inhaltslosen Beitrag, mir ging's hier eigentlich nur um die schon lange versprochenen Bilder. :angel:
    Für sachliche Information zum Projekt verweise ich auf meine LaTeX-Doku im Github-Repository.

    Wenn etcher schon Fehler feststellt, solltest Du Karte und/oder Lesegerät ersetzen

    Ach ja, mit dem eingebauten SD-Card-Reader auf meinem Samsung-Laptop habe ich auch bisweilen Probleme, sowohl unter Windows als auch unter Linux. Ich verwende zum Flashen von RPi-Images immer einen externen USB-Cardreader.

    Ich kenne Etcher nicht, aber funktioniert das Flashen denn trotzdem?

    Falls nicht, würde ich die Karte entgegen aller Empfehlungen tatsächlich neu formatieren, z.B. mit SD Formatter.

    Seinerzeit unter Windows habe ich die *.img-Datei immer mit win32diskimager geflasht.


    Ansonsten:

    Eine andere SD-Karte verwenden...

    Hi @smartimark,


    versuche doch bitte tatsächlich erst mal die Anleitung von Bernd666 aus Beitrag 14.


    Auf meinem derzeitgen Bastel-RPi3B+ funktioniert die Soundkarte HifiBerry DAC+ einwandfrei. Wie versprochen, trotzdem meine Dateien, mit denen es funktioniert:


    Die Datei ~/.asoundrc existiert auf diesem RPi 3B+ nicht (und sie geht auch nicht ab).


    Dabei trickse ich hier sogar noch: Da ich derzeit an einem DAB+-Radio auf RPi-Basis experimentiere, habe ich sogar die DAB+-Soundkarte EDIT: HifiBerry DAC+-Soundkarte vom der GPIO-Stiftleiste getrennt und die Verbindungen über ein Experimentier-Steckbrett (Breadboard) mit fliegenden Leitungen verdrahtet. Dann habe ich die I²S-Leitungen vom RPi getrennt und stattdessen mit dem I²S-Ausgang des DAB+-Demoboards verbunden. Auch das funktioniert problemlos. Da der HifiBerry DAC+ in seiner Hardware ein Lautstärkeregister hat, das durch den ALSA-Treiber (Liebe Linux-Experten, bitte schlagt mich für diese Umschreibung nicht, falls nicht richtig...) gesetzt wird, kann ich die Lautstärke sogar nach wie vor über den Lautstärkeregler der Raspbian-GUI steuern. Ebenso funktioniert die Lautstärkeregelung in der Konsole über das Kommando alsamixer

    Für Details bitte dem obigen Link folgen...



    Viel Erfolg,

    Peter