Posts by schlizbäda

    Nachdem ich einen unserer Raspiblaster neu unter

    aufgesetzt habe (mit sudo apt update && sudo apt upgrade, aber ohne rpi-update), musste ich bei einem Schnelltest mit dem Smartphone "Huawei SCL-L21" feststellen, dass die Bluetooth-Audioübertragung vom Smartphone zum RPi 3B lückenhaft ist: Einzelne Datenpakete gehen verloren oder werden "verschluckt", was ich daran erkenne, dass die Musik schneller läuft ohne Erhöhung der Frequenz. Wenn mehrere oder größere (?) Datenpakete bei der Übertragung auf der Strecke bleiben, führt es zu kurzen Tonaussetzern. :wallbash:

    Mit dem Samsung-Smartphone ist es tendenziell noch etwas schlechter...


    Auf dem RPi habe ich auf dem jungfräulichen Betriebssystem vor der Bluetooth-Installation nur noch build-essential, audacious, eject, yamuplay und kodi installiert.


    Der RPi läuft mit 2%-4% CPU-Last, er befindet sich somit eher im "Idle"-Betrieb. Trotzdem beeinflussen bereits kleinere Aktionen, wie z.B. das Durchscrollen der Befehls-History mit den Cursortasten in einem ssh-Terminal die Datenübertragung, die verlorenen Daten werden mehr. Viele Aussetzer gibt es, wenn man CPU-intensive Programme startat wie Mathematica oder Libre Office.


    Es bringt auch nichts, wenn man die Lautstärke am Handy reduziert und am RPi erhöht. Der Hintergedanke war, dass die per Bluetooth übertragenen Daten damit eine geringere Dynamik bekommen und sich die Datenmenge für

    A2DP

    bzw.

    Low Complexity Subband Codec (SBC)

    damit reduzieren könnte.


    EDIT: Ebenso bringt es nichts, wenn ich in der Taskleiste den WLAN-Controller mit "Turn off Wi-Fi" abschalte.


    Hardwaremäßig hängt folgendes am RPi 3B:

    * an einem USB-Anschluss ein USB-SATA-Adapter für den Anschluss eines 5,25"-CD-ROM-Laufwerks (der Blu-ray Disc Rewriter LG BH16NS55)

    * der HifiBerry MiniAmp an der GPIO-Leiste

    * Original 7"-RaspiDisplay am DSI-Anschluss


    Genug gejammert, ich werde es nochmals mit Raspbian Stretch Lite sowie danach mit Raspbian Buster Lite probieren und wieder berichten...


    EDIT:
    Auf Raspbian Stretch Lite vom 08.04.2019 funzt es einwandfrei

    Auf Raspbian Buster Lite habe ich es noch nicht getestet...

    Aktuell habe ich diesen günstigen Verstärker von ebay verbaut. Würde aber zukünftig auch hier eher mehr investieren.

    Hier wird ein ähnlicher Class-D-Verstärker-Baustein verwendet (PAM8406) wie beim MiniAmp (PAM8403). Die Qualität der Audiowiedergabe hängt hier aber von mehreren Faktoren ab, die beim MiniAmp bereits auf dessen Platine sauber voreingestellt sind:
    * Pegel des Vorverstärkersignals

    * sauberer, störungsfreier Anschluss

    * ...

    Vermutlich kann der Eingangspegel mit den beiden Potis auf dieser Baugruppe sogar angepasst werden.
    Bei richtiger Einstellung und sauber ausgeführter Beschaltung sollte dieser Verstärker eine durchaus akzeptable Audiowiedergabe ermöglichen. Allerdings sind die Verstärkerbausteine der Serie PAM84... offenbar generell nicht das allerhochwertigste, denn beim Einschalten geben sie ein deutlich hörbares Knackgeräusch von sich. Beim Ausschalten tritt es auch auf, ist aber nicht ganz so schlimm. Das ist übrigens auch beim Hifberry MiniAmp so, auch wenn ich ihn ansonsten über den Schellnkini ("in den höchsten Tönen") lobe.

    Hi splitti79 ,

    da bin ich voll bei Dir:

    Ich bin ehrlich gesagt zufrieden mit den Leto Boxen, aber auch erst in Zusammenarbeit mit dem Miniamp.

    Dazu musstest Du ja die originale Verstärkerelektronik aus den Leto Boxen entfernen und verwendest vermutlich nur noch deren (passive) Lautsprecher. Und dann hast Du einen ähnlichen Frequenzgang wie bei anderen Kleinlautsprechern, aber nicht mehr die Störgeräusche, die aus der Leto-Verstärkerschaltung herrühren.
    Wie viele Watt/Bass Kinder brauchen, ist eine ganz andere Sache. Da sind die 3W (Musikleistung) vom MiniAmp in meinen Augen mehr als ausreichend.


    Ich gebe schon zu, in gewisser Weise audiophil zu sein. Allerdings reichen "normale", einigermaßen namhafte, meist japanische Hifi-Marken (Pioneer, Sony, Denon, Onkyo, Technics, früherTM Grundig etc.), kombiniert mit vernünftigen (!=teuren) Lautsprechern und genügend breiten Zuleitungen. Es muss nicht dieses überteuerte High-End-Zeug wie B&O und aufwärts sein.

    In diesem Zusammenhang bin ich immer wieder erstaunt, was für wenig Geld mit den HifiBerries (und teilweise auch deren Klonen) am RPi alles möglich ist.

    Ich kenne diesen Thread nur sehr oberflächlich und schaue immer wieder rein, um mich an den wirklich schicken Phonieboxen zu erfreuen, die von ihren Schaffern aus Liebe zu ihren Kindern mit viel Engagement und handwerklichem Geschick in selbst geschreinerten Holzkisten etc. aufgebaut werden. :thumbup:Davon kann ich mir selbst noch einige Scheiben abschneiden.

    Dann lese ich mich bisweilen in den neueren Beiträgen etwas fest und finde es schade(?), dass bei der technischen Umsetzung dann von Neulingen mangels Erfahrung auf die hier zu findenden Einkaufsratschläge und Anleitungen zurückgegriffen wird, was ja an sich verständlich ist. Nach meinem Gefühl manifestierten sich hier zuletzt eben diese qualitativ eher minderwertigen Trust-Letoboxen und da wollte ich (mit zugegebenermaßen drastischen Worten) einfach mal eine bessere Alternative aufzeigen.


    Bevor ich hier zu wettern begann, habe ich mir aber noch die einschlägigen amazon-Rezensionen angesehen:
    Da gibt es für dieses Produkt neben den gekauften Rezensionen die 5-Sterne-Bewertungen von Leuten, die man mit dem billigsten Sachen beglücken kann, womöglich weil sie jeglichen Stolz und Selbstwertgefühl eingebüßt haben ("ist zwar suboptimal, aber für mich reicht's ganz leicht" -- was ist denn das für eine Einstellung?). Bei den kritischen Rezensionen decken sich die negativen Erfahrungen der einzelnen Käufer jedoch erstaunlich:
    * nicht zu beseitigende Störgeräusche

    * Baldiger Defekt der ... Verstärkerschaltung, die bisweilen als Wackelkontakt missinterpretiert wird (Lautsprecher werden leise und stumpf im Klang)
    * Echter Wackelkontakt der Kabel
    * Wenn man diese Boxen erwirbt, kann man ein schlechtes oder ein ganz schlechtes Exemplar erwischen

    * ...


    Ich will hier niemandem blöd kommen, denn die Leute in diesem Thread sind die echten Macher! Vor Euch ziehe ich meinen Hut.

    Meine Intention ist, Neulinge wie aerodynamik gleich auf einen vernünftigen Weg zu bringen, der letztlich Frust erspart und die Freude am RPi-Basteln erhält.


    Wie hyle so treffend sagte:

    Geld? :shy:

    10 Euronen mehr oder weniger sind doch imho total egal, wenn es um die Senker geht, oder? Weshalb dann nicht gleich "richtig" machen und dabei bedenken, dass das Gehör junger Menschen besser ist als das von uns junggebliebenen Bastlern. ;)

    Aber gerade Hörspiele zeichnen sich dadurch aus, dass sie hauptsächlich aus gesprochenem Text bestehen, mit vielen stillen Passagen zwischen den einzelnen Wörtern und vor allem den als künstlerisches Stilmittel dienenden Sprechpausen. Da hört man dann das Surren einer minderwertigen Verstärkerschaltung wesentlich deutlicher, als wenn man Musik hört, bei der in den Gesangspausen immer noch irgendwelche Musikinstrumente ertönen und die Störgeräusche einigermaßen überdecken...

    tobi79 ,

    Full ACK zur prinzipiellen Vorgehensweise "RPi laut, Endverstärker leise". Damit erhöht man an jeder Anlage den Signal-Rauschabstand, zumindest zu dem Rauschen, das durch den Endverstärker hervorgerufen wird. Gott sei Dank hast du eine zusätzliche Soundkarte verwendet und nicht die RPi-Onboard-Klinke.


    Aber dann reduzieren sich meine hypothetischen 20,--€ ganz schnell auf 0:

    Trust-Lautsprecher durch MiniAmp+Passivlautsprecher ersetzen erhöht zunächst die finanziellen Aufwendungen, aber der MiniAmp ist selbst eine (aktive) Soundkarte und somit kann die CSL-Soundkarte ersatzlos wegfallen. Die Trust-Aktivboxen müssen finanziell nur noch die beiden Passivlautsprecher aufwiegen. Deren Mehrkosten werden dann von der separaten Spannungsversorgung für die Trustboxen (wahrscheinlich mehr als) wettgemacht.


    Unter dem Strich fährt man monetär nicht mehr teurer, aber das technische Resultat ist qualitativ hochwertiger, denn das (bei jeder Elektronik vorhandene) Grundrauschen bewegt sich beim MiniAmp in einem nicht hörbaren Bereich.


    j.m.2.ct.

    Tschuldigung, ich will jetzt nicht flamen, aber ich verstehe einfach nicht, warum ihr immer diese *) Trust Leto Aktivlautsprecher nehmt? Womöglich mit Audiowiedergabe über die *) vierpolige 3,5mm-Audioklinke des RPi. Da ist eine äußerst mittelmäßige Audioqualität (wegen RPi-Klinke und**) Trust-Geraffel) vorprogrammiert, die ich nicht einmal meinen Kindern (edit:) grundsätzlich nicht antäte!


    20€ draufgelegt, einen vernünftigen MiniAmp verbaut, zwei passive 8cm-Lautsprecher (z.B. Visaton) dran und gut.

    Sorry, nix für ungut...


    *) hier bitte ein Schimpfwort Ihrer Wahl einsetzen...


    **) eigentlich ein logisches Oder: es ist schon *), wenn nur eine Bedingung vorliegt -- scnr!

    ups!

    Da hast Du natürlich völlig recht:

    Den Lautsprecher muss man logischerweise an den beiden Plusausgängen anschließen. War wieder so ein theoretischer Gedankendrehwurm!


    Danke für's aufmerksame Lesen!

    Ich rätsel ich auch noch herum, wo bei den Lautsprecherausgängen jeweils + und - ist. Bei eine falschen Anschluss geht zwar nichts kaputt, aber man fabriziert einen "akustischen Kurzschluss": Der linke und der rechte Lautsprecher werden gegenläufig ausgesteuert, was zu einer Auslöschung des Schalldrucks insbesondere im Bassbereich führt.


    Irgendwo im Datenblatt des auf dem MiniAmp verwendeten Verstärker-IC PAM8403 steht auf Seite 7 etwas, dass die beiden Kanäle eine Phasenverschiebung von 180° haben:

    Quote

    Maximum Gain

    As shown in block diagram (Page 2), the PAM8403 has two internal amplifier stages. The first stage's gain is externally configurable, while the second stage's is internally fixed. The closed-loop gain of the first stage is set by selecting the ratio of R F to R I while the second stage's gain is fixed at 2x.The output of amplifier 1 serves as the input to amplifier 2, thus the two amplifiers produce signals identical in magnitude, but different in phase by 180°. Consequently, the differential gain for the IC is

    A VD = 20*log [2*(R F /R I )]

    The PAM8403 sets maximum RF =142kΩ, minimum R =18kΩ, so the maximum closed-gain is 24dB.


    Ich habe mal mit dem Differenzsignal untersucht, was passiert. Prinzipiell funktioniert das Differenzsignal so: An einem Stereoverstärker wird nur ein Lautsprecher angeschlossen und zwar am Minusanschluss des linken Lautsprecherausgangs und am Plusanschluss des rechten Ausgangs. Bei einem idealen Verstärker mit gleichem Massebezug der beiden Kanäle erhält man bei gleichen Audiosignalen links und rechts (mono) Stille oder bei unterschiedlichen Stereosignalen den "Unterschied" zwischen links und rechts, was ist bei manchen Liedern durchaus interessant ist.

    Beim MiniAmp/PAM8403 war aber nicht die erwartete Auslöschung da, sondern aufgrund der 180°-Phasenverschiebung ein Summensignal, durchwachsen mit Störgeräuschen, egal welche Lautsprecheranschlüsse des Verstärker-ICs man verwendet. Dieser PAM8403 ist eben doch ein echtes Billigteil, was man u.a. am Lautsprecherknacken beim Einschalten erkennt.

    Gibt es irgendwo fertige jukeboxes zu kaufen die man dann mit raspberry pi und phoniebox nur noch konfigurieren muss? Ich weiß, Asche auf mein Haupt. Es ist nur so, dass mir momentan meine Zeit kostbarer ist als mein Geldbeutel.

    Die Jukeboxen, die in diesem Thread vorgestellt werden, sind wohl unbezahlbar, da es sich um Einzelstücke handelt, die oft mit viel Liebe zum Detail gebaut wurden. Auch die Kinder werden ihre Jukeboxen vermutlich nicht mehr hergeben wollen!

    Yeah!
    Betrieb mit HifiBerry MiniAmp mit Treiber dtoverlay=hifiberry-dac (ohne "plus")


    ...und die Umstellung in Raspbian Stretch Desktop (full) auf den HifiBerry MiniAmp lief absolut problemlos, es dauerte gerade mal fünf Minuten :^^:

    Gegenüber der Installation für den HifiBerry DAC+ mussten nur die beiden ALSA-Dateien angepasst werden. Die in Beitrag #16 zur Verfügung gestellten Bluetooth-Dateien für den rpi-audio-receiver von nicokaiser müssen nicht geändert werden!


    sudo nano /boot/config.txt

    Die Zeile dtoverlay=hifiberry-dacplus wird zu dtoverlay=hifiberry-dac (ohne "plus"!)


    sudo nano /etc/asound.conf

    Diese Datei ist beim HifiBerry DAC+ nicht unbedingt nötig und existierte daher noch nicht. Für den MiniAmp habe ich wieder meine mittlerweile erprobte Variante verwendet, die auch für den omxplayer funktioniert:


    ...und das übliche Gespiel, um die ALSA-Einstellungen für den MiniAmp scharf zu schalten:

    Code
    1. rm /home/pi/.asoundrc # Meine Lieblingsdatei hat mal wieder dazwischengefunkt... und tschüss!
    2. reboot # notwendig wegen der Änderungen an der /boot/config.txt
    3. speaker-test -c 2 # Audiotest
    4. alsamixer # Lautstärkeregelung über das Konsolenfenster
    5. omxplayer -o alsa 01_Rage_Against_the_Machine__Bombtrack.flac

    Die Lautstärke kann ab jetzt mit dem Lautsprecher-Icon in der LXDE-Taskleiste gesteuert werden.


    Damit steht einer Ergänzung der Bluetooth-Einbindung in den beiden Raspiblastern morgen nichts mehr im Wege (:

    Hähä!
    Inbetriebnahme von https://github.com/nicokaiser/rpi-audio-receiver unter Raspbian Stretch with desktop and recommended software (full image)



    ...und soeben ist es mir gelungen, das Projekt auf dem aktuellen Raspbian Stretch desktop (full) vom 13.11.2018 unter folgender Vorgehensweise zu installieren:

    Der Inhalt aller angepassten Dateien kann aus dem Dateianhang entnommen werden


    Das github-Repository von nicokaiser enthält neben dem Bluetooth-Audioempfänger (A2DP) auch noch Empfänger für AirPlay (Apple), UPnP (Audioübertragung über Netzwerk, LAN/WLAN) und Spotify Connect. In diesem Beitrag beschreibe ich nur die Einrichtung des Bluetooth-Audioempfängers:


    Um eine Bluetooth-Verbindung zum RPi mit Raspbian Desktop aufbauen zu können, muss das Bluetooth-Hardwaremodul des RPi über das Icon in der Taskleiste des LXDE-Desktops eingeschaltet werden!


    Die Bluetooth-Verbindung vom Smartphone (Samsung Galaxy J5) zum RPi funktioniert problemlos.

    Wenn eine andere Software über ALSA eine Audioausgabe macht, kann zwar eine Bluetooth-A2DP-Verbindung hergestellt werden: Die Musik wird auf dem sendenden Gerät "ganz normal" abgespielt, aber sie ist über den RPi natürlich nicht hörbar, da ja das andere Programm läuft. Wenn dieses andere Programm die ALSA-Audioausgabe beendet, schnappt sich der Bluetooth-Empfänger den ALSA-Kanal und die Musik vom Bluetooth-Sender wird wiedergegeben.


    Ich habe noch nicht getestet, wie sich der Bluetooth-Audioempfänger unter Raspbian Desktop verhält, wenn mehrere Bluetooth-Sender versuchen, sich anzumelden. Dabei vermute ich allerdings keine wesentlichen Unterschiede zu Raspbian Lite (siehe Beitrag #13).


    So, und jetzt Zähneputzen, pullern und ab ins Bett!

    Äh ja, das vergaß ich gestern beim Verfassen des Beitrags: Das Kommando rpi-update, ein waschechtes Unding, habe ich selbstredend weggelassen! Aber auf so etwas sollte man für Neulinge etc. natürlich deutlich hinweisen!

    rpi-update verwendet man nur, wenn man ganz bewusst den neuesten Kernel verwenden will. Dazu muss man wissen, dass die damit heruntergeladene Kernelversion nicht stable ist, sondern sich noch mitten im Entwicklungs- und Teststadium befindet!

    Servus kle ,


    danke für den Hinweis auf https://github.com/lukasjapan/bt-speaker.

    Mit den in unserem Haushalt befindlichen bluetoothfähigen Geräten gibt es damit allerdings diverse Probleme:

    Aufgrund dieser mittelmäßigen Praxiserfahrung suchte ich auf github nach weiteren Bluetooth-Audioempfängern und fand https://github.com/nicokaiser/rpi-audio-receiver. Damit funktioniert die Bluetooth-Übertragung der Audiodaten zum RPi wesentlich besser. Ich habe das github-Repository unter Raspbian Stretch Lite laut github-Anleitung (README.md) EDIT: allerdings ohne das Kommando sudo SKIP_WARNING=1 rpi-update!!! auf meinem RPi 3B+ mit HifiBerry DAC+ installiert und es lief "out of the box": Mit allen Android-Geräten aus dem Spoiler konnte ich ohne Probleme eine einwandfreie Audioübertragung zum RPi herstellen.

    Nur mit meinem Crosscall-Tastenhandy Spider X1 konnte ich keine Bluetooth-Verbindung zum RPi aufbauen, allerdings sehr wohl zum käuflichen Bluetooth-Lautsprecher JBL GO 2. Das liegt vermutlich am Protokoll Profil A2DP, das der RPi erwartet, aber das Crosscall-Handy noch nicht kann. Das ist mir aber ehrlich gesagt wurscht (egal)!


    Bei meinen Tests fielen mir folgende Punkte auf:

    1. Der RPi ist als "AirPi" bluetoothmäßig immer sichtbar (vom Programmierer offenbar so gewollt)

    2. Beim Bluetooth-Verbindungsaufbau zwischen Android-Gerät und RPi findet ein etwas seltsames Pairing / Koppeln statt:

    Mehrere Geräte können laut Android gleichzeitig erfolgreich eine Verbindung zum RPi aufbauen. Allerdings kann nur das zuerst angemeldete Gerät seine Audiodaten tatsächlich an den RPi übertragen. Erst wenn die Bluetooth-Verbindung von diesem Gerät getrennt wird, kann ein weiteres bereits angemeldetes Gerät seine Audiodaten loswerden (oder es meldet sich ein ganz neues Gerät an).

    3. Wird nun wild herumgespielt und mehrere Geräte ständig und in zufälliger Reihenfolge an- und abgemeldet, so kann es mitunter plötzlich (d.h. ich kenne die Gesetzmäßigkeit nicht) passieren, dass kein Gerät mehr angemeldet werden kann. Da hilft dann nur noch das Kommando systemctl restart bluetooth auf dem RPi!

    4. Der Bluetooth-RPi kann bei Verwendung des Audioreceivers von nicokaiser "nur" das Bluetooth-Profil  A2DP umsetzen. Das ist vermutlich der Grund, warum vom Handy Crosscall Spider X1 keine Audioverbindung aufgebaut werden kann. Zum Bluetooth-Lautsprecher JBL GO 2 jedoch schon, vermutlich weil der neben A2DP (Advanced Audio Distribution Profile) V1.2 auch noch die Profile AVRCP V1.5, HFP (Hands Free Profile) V1.5 und HSP (Headset Profile) V1.2 unterstützt.

    5. EDIT:  kle wies darauf hin, dass in der Installationsanleitung das Kommando rpi-update vorkommt. Auch in einigen Installationsskrips ist dieses Kommando enthalten. Bei Verwendung des aktuellen Raspbian Stretch Lite (vom 13.11.2018) ist dieses Kommando jedoch nicht notwendig. Ohne zwingenden bzw. konkreten Grund sollte es grundsätzlich nicht ausgeführt werden!


    TODO's: -- Nur Stichpunkte, aber deshalb markiere ich diesen Thread noch nicht mit dem Erledigt-Flag...

    - pairing, koppeln

    - Restart des Bluetooth-Daemons mit systemctl restart bluetooth manchmal erforderlich... Beheben/automatisch erkennen?

    - Implementierung im Raspiblaster -- prinzipiell erledigt:

    a) Einspielen auf Raspbian Stretch Desktop -- erledigt, siehe Beitrag #16

    b) Test mit MiniAmp (ALSA-Konfig) -- erledigt, siehe Beitrag #17

    Ich habe vom HifiBerry MiniAmp einen Stromlaufplan gezeichnet, das könnte an dieser Stelle auch interessant sein:

    Stromlaufplan HifiBerry MiniAmp 1.0


    Neben den obligatorischen GND-, 3.3V- und 5V-Pins sind am MiniAmp nur folgende Pins tatsächlich belegt:

    Pin 12 (GPIO 18, PCM_CLK): I2S-BCLK

    Pin 35 (GPIO 19): I2S-SYNC

    Pin 40 (GPIO 21): I2S-DATA


    Pin 36 (GPIO 16): MUTE (direkt am 3W-Class-D-Verstärker)

    Pin 37 (GPIO 26): SHDN (direkt am 3W-Class-D-Verstärker)


    Interessant ist dabei:

    Beim MiniAmp ist keine Steuerung über I2C erforderlich/notwendig, da die I2C-Pins 3 (GPIO 2) und 5 (GPIO 3) nicht verdrahtet sind.

    Es ist keine Erkennung über das RPi-HAT-Plug+Play-System möglich, da kein ID-EEPROM an den ID-Pins 27 und 28 angeschlossen ist.

    Heute würde ich bei dieser Schaltung auf der Primärseite zusätzlich ein Kondensatornetzteil implementieren und nicht nur einen billigen Widerstand vorschalten. Siehe hier


    PS:

    Die Billig-USV funktioniert nach wie vor auch heute noch, im Februar 2019. Der Mediacenter-RPi läuft beinahe täglich und ich hatte noch nie ein korruptes Dateisystem auf der SD-Karte.

    Vielen Dank kle,


    ich habe Deinen Hinweis als einen weiteren Link auf meinen (derzeit) zum Merkzettel degradierten Thread RPi als Bluetooth-Lautsprecher unter Raspbian Stretch gesetzt.

    Vielen Dank!

    Es freut mich, dass Du (und einige andere) an mich denken :thumbup:


    Jetzt ist aber erst mein Retro-Gaming-Controller dran, basierend auf dem Arduino Esplora, für den mir dale großzügigsterweise einen 3D-Druck von einem Gehäuse hergestellt hat...


    Wirklich ein super Forum hier mit tollen Leuten!

    Version 0.4.0 auf github hochgeladen


    Ich habe einige Änderungen vorgenommen, da ich dieses Python3-Script auf den beiden Raspiblastern der Buben installiert habe:

    - Standard-Fenstergrößen für die Auflösung (800 x 480 pixel) des original 7" DSI-Displays der RPi-Foundation angepasst.

    Keine Angst, wirkt sich auf größere Bildschirme nicht aus!

    - Bedienung etwas verbessert, insbesondere werden laufende Videos während diverser GUI-Aktionen transparent geschaltet

    - Ein (wirklich billiges) Installationsscript yamuplay-setup.sh hinzugefügt

    - und endlich die Icongrafik eingebunden, die mir hyle schon vor mindestens einem halben Jahr zukommen ließ, dafür ein herzliches Dankeschön!


    Der Rest steht im Detail auf Github in der README.md sowie in den Commit-Kommentaren


    ... und Linus , Deinen Github-Issue habe ich nicht vergessen, nur aufgeschoben ;)

    Davon will ich auf jeden Fall noch das Thema str.format umsetzen und mich mal (endlich) mit PEP8 beschäftigen.

    Die Sache mit den Python-distutils (Installationsroutinen) war mir letztens zu stressig :stumm:

    Ach ja, das LaTeX-PDF gehörte auch noch aktualisiert... :baeh2:


    Trotzdem wünsche ich allen interessierten schon mal viel Spaß!

    schlizbäda

    Ich hab die Lösung und es ist im Prinzip ganz einfach und hat nix mit MPD in dem sinne zu tun.

    Und zwar ist das Problem die gpio-buttons.py den wenn diese aktiviert ist gibt es Doppelbelegungen von hifiberry gpios und der gpio-button.py das hatte damals @hailogugo schon ins seine Anleitung geschrieben... aber aufgrund des one line installer habe ich daran garnicht mehr gedacht...

    ach ja, da war auch noch so ein Schmankerl, siehe Beitrag #41 in meinem Raspiblaster-Thread.

    Da gibt es ja die (laut Forenkonsens) eher bessere und zu bevorzugende GPIO-Bibliothek pigpio. Die bremst jedoch anscheinend die Kommunikation über I²S zum HifiBerry (und wohl zu allen I²C-Soundkaten) aus, warum auch immer. Mittlerweile vermute ich, dass hier die Pins für I²S irgendwie für "Normalbetrieb" als I/O konfiguriert sind und evtl. erst auf I²S umgestellt werden müssen, ich weiß aber nicht wie. Jedenfalls hatte ich auch das Problem, dass die Audioausgabe einmal in Zeitlupe lief und ein anderes Mal gar nicht. Der optischen Anzeige von audacious konnte ich entnehmen, dass die Audioausgabe letztlich einfach langsamer ablief.

    Mein Problem am Raspiblaster löste ich dann durch Umstellung von pigpio auf wiringPi. Oder ihr fieselt euch durch und schaut, wie die I²C-Pins bei der verwendeten I/O-Bibliothek richtig konfiguriert werden...

    Hallo Henning,

    der Befehl sudo bewirkt ja, dass die nachfolgende Befehlssequenz in dieser Zeile von root ausgeführt wird und nicht vom angemeldeten Benutzer pi. Jede Linux-Benutzerkennung hat ihr eigenes "Environment", in dem u.a. die Inhalte der Shellvariablen (z.B. $PATHDATA) induividuell und auf den Benutzer angepasst gespeichert sind. Bei $PATHDATA kann ich mir gut vorstellen, dass die Pfade bei root und pi abweichen. Somit wird die Datei mit sudo ... wohl durchaus (unter dem Pfad von root) angelegt, aber eben nicht in dem Verzeichnis, das für pi angegeben ist.


    Prüfen kannst Du das im Script, indem Du zu Testzwecken bei Zeile 354 die beiden folgenden Befehle einfügst (und hinterher wieder entfernst):

    Code
    1. echo $PATHDATA
    2. sudo echo $PATHDATA

    Im Terminal müssten zwei entsprechende Zeilen ausgegeben werden.


    PS:

    Mir ist es jetzt zu aufwendig, das ganze Script durchzufieseln, nur um das Ganze zu analysieren, daher nur mein theoretischer Ansatz8o