Posts by schlizbäda

    Also wenn die letzten Download-Images schon etliche Monate alt sind, wie derzeit bei Raspbian, wo das letztes Release auf den 07.05.2021(!) datiert, dann wird's immer mehr ein Glücksspiel, ob ein

    sudo apt update && sudo apt upgrade -y

    problemlos funktioniert. Ich empfunde das mittlerweile als ein Unding von der Foundation! Die kotzen mich mittlerweile immer mehr an -- aber sei's drum...


    OT:

    Heute wollte ich den Linux-Mint-19.1-PC von der Frau auf Vordermann bringen, leider nur 32bit und vom USB-Stick booten kann er auch nicht :baeh2:

    Zuerst mal (neben vielen anderen Versuchen) geschmeidig obige Aktualisierungsanweisung eingegeben. Die endet in etlichen Fehlermeldungen & dafür funzt das Ausdrucken nicht mehr :bravo2:

    Grundsätzlich das gleiche Geschiss wie bei Raspbian!


    Also eine Distro gesucht, die noch 32bit unterstützt und ausreichend WAF haben muss: Jetzt bin ich mal bei debian-live-11.1.0-i386-cinnamon+nonfree.iso vom 09.10.2021 gelandet. Das werde ich jetzt mit dem Raspiblaster auf eine DVD brennen, schaun mer mal...

    (Sorry für den Offtopic, aber ich bin schon wieder dermaßen zottig, dass du sagst: "Gibt's das?")


    EDIT:
    Sorry für's Frust abladen. Leider wird's dem TO nicht wirklich helfen. Asche über mein Haupt!

    .....Stromaufnahme der LED , ......
    Ich gehe davon aus daß das die 2A sind.

    sicher nicht! Eine klassische Signal-LED hat eine Strombelastbarkeit von <=20mA.

    Die Angabe 2A dürfte sich somit auf die maximale Strombelastbarkeit des Tasters beziehen. Wobei es da streng genommen auch zwei Werte gibt:

    Die max. Stromstärke während des Schaltvorgangs und die Strombelastbarkeit, wenn der Taster/Schalter geschlossen ist. Erstere ist meist niedriger, da hier durch die Schaltfunken der größte "Stress" für die Schaltkontakte entsteht.


    PS:

    Die meisten Taster dürften die paar mA an den GPIOs des RPi problemlos wegstecken.


    EDIT: ACHTUNG!

    Allerdings reagieren die GPIO-Pins des RPi empfindlich auf Kurzschlüsse, Überspannung o.a.! Daher bitte keinesfalls einen GPIO mittels des Tasters ohne Vorwiderstand auf GND oder +3V3 schalten und grundsätzlich nie(!) gegen die 5V-Pins!

    Hi BigDvsRL ,

    sei nicht so beratungsresistent und glaube den alten Hasen hier im Forum.

    Ich sage nur Mysterium™ und derNOOBSt.


    Wenn Du das Mysterium™ durch Verwendung des originalen(!) Netzteils für den RPi3 beseitgt entmystifiziert hast, musst Du nur noch NOOBS loswerden (=Flashen des aktuellen Raspberry Pi OS mit z.B. dem Raspberry Pi Imager). Nach Beseitigung dieser beiden Pferdefüße steht dem Vergnügen mit dem RPi nichts mehr im Wege.

    Dann wird die RPi-Foundation ja demnächst mal neue Images für Raspbian Raspberry Pi OS veröffentlichen, so mit neuen Treibern und so... Der RPi02W (oder soll ich RPi0.2W schreiben?) dürfte der Grund für dieses lange Release (seit 07.05.2021) sein.


    Dann mit Umstellung von Buster auf Bullseye. Mal schaun, was da alles kommen wird :lol:

    Servus Hofei,


    mein erstes Python-Projekt mit einer GUI war mein yamuplay (hier das github-Repository). Dort habe ich die GUI mit tkinter realisiert. Es gibt (mittlerweile) bessere GUI-Kits für Python als tkinter, aber da es mehr oder weniger das "offizielle" GUI-Paket von Python ist, habe ich es 2015/16 mit meiner damaligen "Erfahrung" als Neuling ausgewählt. Es ist schon ziemlich full-90ies!


    Das Layout habe ich mir damals auch auf Papier aufgezeichnet und ich weiß nicht, ob es für tkinter irgendwelche GUI-Designer gibt, die dann gleich ein Codegerüst ausspucken, wie z.B. in Microsoft Visual Studio.
    Anhand der Zeichnung habe ich dann mühsam die einzelnen Steuerelemente laut einer (mittlerweile verschollenen) Doku von der New Mexico Tech University in den Quellcode reingehackt (Eigentlich ist die offizielle Doku wohl eher diese).


    Im Quellcode von yamuplay.py wird die GUI in der Methode self.GUI(): der class YAMuPlay(object): aufgebaut.

    Zur Trennung einzelner Bereiche verwende ich das Steuerelement tkinter.PanedWindow. Es teilt einen Bereich der der Gesamtfläche (ggf. auch die vollständige Fläche) in zwei Teilpanels auf, die durch einen verschiebbaren oder festen horizontalen oder vertikalen getrennt sind. In jede der beiden Teilflächen kann man wieder ein tkinter.PanedWindow einsetzen und so baumartig eine komplexe GUI mit vielen aufgeteilten Einzelfächen erstellen.

    Das oberste PanedWindow wird beim yamuplay z.B. so deklariert:

    Python
    self.pwMainpane = tkinter.PanedWindow(self.YAMuPlayGUI, orient = 'horizontal', sashwidth = 16) # sashwidth=16: Breite der Trennlinie dick genug machen, um sie auf einem (groben) Touchdisplay sicher zu erreichen

    Wenn man drei Felder braucht, übergeordnet ein PanedWindow mit Aufteilung 2:1 erstellen und im größeren Feld ein weiteres PanedWindow im Größenverhältnis 1:1 einfügen.


    In Deinem Konzept würde ich das hierarchisch oberste PanedWindow mit vertikalem Trenner zu 2:1 (Außentemperatur und Außenluftfeuchte : Regen) aufteilen.
    Dann links ein weiteres PanedWindow mit vertikalem Trenner einsetzen für die Trennung zw. Außentemp. und Außenluftfeuchte.

    Dann in die drei Felder jeweils ein "dreiteiliges PanedWindow" mit horizontalen Trennern einfügen.

    Die Größe der einzelnen Flächen kann man dann ermitteln und die gewünschte Grafik entsprechend einpassen. Ebenso, ob die Trennbalken starr sind oder mit der Maus verschoben werden können.


    Ich weiß jetzt aus dem Stegreif nicht, ob es da etwas Besseres/Moderneres/Bequemeres gibt, ich gehe aber stark davon aus. Außerdem habe ich bei Dir jetzt mal Python3 unterstellt. Aber die Aufteilung einer GUI über geschachtelte Elemente eines zweiteilgen Steuerelementes wie PanedWindow sollte aus meiner Beschreibung hervorgehen.

    Und wie gesagt, der yamuplay war so ziemlich mein Erstlingswerk in Python und auf dem RPi. Von daher sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Und wenig PEP-8 :angel:

    Die Anbindung erfolgt über die analoge vierpolige Audiobuchse. An der GPIO-Leiste liegen nur die digitalen Audiosignale des I2S-Bus an. Meine unmaßgebliche Meinung dazu kennst Du ja, die habe ich oben schon verlinkt.


    Die Hifiberry-Amps werden einfach aufgesteckt und man braucht bloß ein Versorgungsnetzteil:
    Beim MiniAmp bleibt es beim originalen(!) Netzteil für den RPi0-3 bzw den RPi4. Bitte das -- und nur das verwenden!

    Beim AMP2 erfolgt die Versorgung AFAIK mit einem 12-24V-Netzteil am Verstärkermodul. Über die GPIO-Leiste wird damit der RPi mit versorgt.

    In beiden Fällen müssen nur noch die Lautsprecher verkabelt werden und färtsch (wie hyle sagen würde)


    Anders bei den amazon-Verstärkern, da lauert dann noch ziemlich Arbeit:
    * Überlegen, wie man die Versorgung gestaltet? Wenn's blöd läuft, zwei Netzteile, aber mindestens ein nicht vernachlässigbarer Verkabelungsaufwand, u.U. gar mit weiteren Zusatzmodulen wie Step-Down-Reglern (weitere Kosten)!

    * Verbindung der RPi-Audiobuchse mit den Audioeingängen des verwendeten Verstärkers: Kabel crimpen/löten!

    * Nicht zu vergessen, die äußerst mittelmäßige Audioqualität an der vierpoligen Audiobuchse!

    * Bei diesen lowcost-Produkten von amazon befürchte ich ebenfalls eine entsprechende Audioqualität, die am Ende die Freude richtig ausbremsen könnte. You'll get what you pay for, da brauchen wir uns keiner Illusion hinzugeben.


    EDIT: Zu beachten: die Fehler der einzelnen Komponenten bei der Audioqualität werden sich auf jeden Fall aufsummieren...

    Wie auch immer Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir viel Erfolg.

    Bezüglich Verstärker würde ich auch einen aus der HifiBerry-Reihe empfehlen, weil die auf dem RPi schneller und problemloser eingerichtet werden können:
    Entweder den von Dennis89 verwendeten HifiBerry MiniAmp, der hat aber nur 2x3W Musikleistung

    oder den HifiBerry AMP2, der hat auch ca. 2x20W, wie Dein oben verlinktes amazon-Teil.


    Der Nachteil beim amazon-Teil ist schlichtweg, dass Du den nur mit den Audiosignalen aus der vierpoligen Audiobuchse des RPi ansteuern kannst. Und die Audioqualität an dieser Buchse ist ziemlich shice. Siehe dazu meine Ausführungen in diesem Beitrag unter der Teilüberschrift "Audio".

    Ich will Dich einfach davor bewahren, dass Du Zeit und Geld aufwendest und am Schluss mit dem Ergebnis dann doch nicht zufrieden bist.

    Eigentlich ist zum Thema das Meiste gesagt...

    Eventuell wäre auch der StromPI (Affiliate-Link) eine Option. Das es mit einem 9V Block funktioniert glaube ich allerdings noch weniger wie die entsprechende Anzahl von AA oder AAA Zellen.

    gauntlet: Aber bitte nicht den StromPi verwenden, der ist nämlich broken by design. Siehe auch hier und grundsätzlich in diesem Beitrag unter der Teilüberschrift "USV - unterbrechnungsfreie Stromversorgung" (ziemlich weit unten)

    Wenn das so weiter geht, packe ich die 4er in Keller. Das ist ja ne Qual mit denen.

    An den Vierern liegt es sicher nicht: Ganz ohne Schmarrn, mach's mal in solchen Fällen wie ich, ein echter Linux-Dauernoob:
    * Freie µSD-Karte nehmen (ggf. gleich zum nächsten Elektronik-Fachgeschäft fahren und eine/zwei neue kaufen, da kann man nie genug Reserve haben)

    * Das immer noch aktuelle Raspbian-Image vom 07.05.2021 von der RPi-Foundation herunterladen und auf die neue µSD-Karte flashen

    * sudo raspi-config # für die notwendigen Einstellungen (u.a. Tastaturlayout etc.)

    * sudo apt update && sudo apt upgrade

    * spätestens jetzt einen Reboot ausführen, es war schließlich raspi-config im Spiel

    * Deine obige Installation mit wget etc. auf dem neuen System durchführen

    --> Bei mir lösen sich solche seltsamen Probleme dann meist in Wohlgefallen auf. Die Zeit, die mich eine solche Neuinstallation kostet, ist in der Regel trotz Allem wesentlich kürzer, als eine ewige und letzendlich frustrierende Internetrecherche.

    Diesen Ratschlag gebe ich Dir auch wegen des komischen bullseye in Deinen Logs EDIT: Deiner apt-sourcelist. Das ist für den RPi (derzeit noch) nicht aktuell. Vielmehr ist da in Deiner Installation etwas versaut.

    traurig ist das!
    Aber die achten eben darauf, dass unsere Produzenten (die Chinesen) nicht zu kurz kommen. Dabei spielen die daraus resultierenden ökologischen Folgen offensichtlich keine Rolle?

    Da ist es nur noch ein kleiner Schritt zum illegalen (ich verstehe nicht, warum?) Containern, wo Leute nicht mehr ganz frische, aber noch nutzbare Lebensmittel aus einem Abfallcontainer des Supermarktes retten. Und in der 3. Welt hungern derzeit ca. 810 Millionen(!) Menschen, so viele wie noch nie! Knapp 10 Deutschländer!


    fred0815 ,

    full ack mit Deiner Aussage,

    Die "Traurig"-Rezension bekommst Du, weil ich Dir vollzustimme, aber die Sache an sich so traurig ist ;(

    Also hier beim Wertstoffhof haben sie einen "Laden" eingerichtet, da bekommt alles eine 2te Leben

    da könnte sich unsere eher kapitalistisch orientierte Gemeindeverwaltung mal eine Scheibe abschneiden:

    Auf dem Elektroschrott-Container im kommunalen Wertstoffhof steht auf einem Schild in großen, nicht übersehbaren Lettern geschrieben:
    ENTNAHME VERBOTEN!

    Hi ixi,


    spontan fällt mir der Eintrag config_hdmi_boost für die /boot/config.txt ein. Hier kann man die Stärke des HDMI-Signals festlegen, in Werten zwischen 0 und 11. Siehe https://www.raspberrypi.com/do…xt.html#config_hdmi_boost

    Probiere dies doch mal aus, wie von der Foundation beschrieben.

    PS: Am RPi4/400 wird dieser Eintrag ignoriert, vermutlich weil dort die Signalstärke ohnehin höher ist? Vielleicht funzt es deshalb an Deinem RPi400 problemlos?

    Das Schlimme daran war, es kam definitiv im öffentlich-rechtlichen Fernsehen!

    Nicht direkt in den Nachrichten, sondern in irgendeiner Politiksendung / -Talkrunde oder sowas.


    Deswegen die Betonung mit "allen Ernstes". Der Typ gab auch eine Kostprobe, er verwendete sein Konstrukt in seinem gesprochenen Text.

    Ist aber schon 3-4 Monate her, darum weiß ich keine Details mehr, welche Sendung etc.


    Bei beiden hat das Niveau im Keller noch Höhenangst.

    dito!

    Letztens war im Fernsehen ein Sprachwissenschaftler und der schlug allen Ernstes vor, die Mehrzahl von geschlechtsundifferenzierenden Wörtern mit y (gesprochen als i) zu bilden, z.B.

    Schüler --> Schüly

    Kunde --> Kundy


    kein X, sondern ein Y


    Was für einen Smily braucht man da?

    :):P;(:huh: oder :cursing:

    wozu? Die diversen GNU-Linux-Distros für den RPi laufen doch mehr als zufriedenstellend. Die große Frage ist doch, wie sieht's denn da mit RPi-spezifischen Windows-Treibern aus?


    Edit: Mittlerweile hat sich sogar MS selbst aus der Thematik "Win auf RPi" zurückgezogen...