Posts by raspelman

    Hallo,


    aus meinem Pi3 habe ich mit Hilfe des internen Wifi-Moduls einen kleinen mobilen WLAN-Router bzw. Access-Point gemacht, der soweit auch problemlos funktioniert. In der Datei /etc/hostapd/hostapd.conf muss u.a. der hw_mode auf "g" gesetzt werden. Ich würde eigentlich gerne "n" nutzen, was aber nicht klappen will. Kann mir jemand bitte erklären, was ich falsch mache oder ist es eine technische Beschränkung des WIFI-Adapters des Pi?


    Vielen Dank für jede Hilfe!


    raspelman



    Mein Gedanke wäre von Zeit zu Zeit automatisch über Nacht ein komprimiertes Backup des Systems auf einem Stick/HDD zu erstellen.


    Das dachte ich mir, dass es in die Richtung gehen soll (CPU-Auslastung). Ob das Skript dafür geeignet ist, wissen wir, wenn du hier hoffentlich eine kurze Rückmeldung an alle gibst. :)

    Das lief "eine ganze Weile". Das Image eines der Raspbian-Clients lag mir bereits vor. Dieses habe ich dann verkleinern lassen. Der erste Schritte des Skriptes hat, so wollte ich es, zunächst eine Kopie des Images angelegt. Und das dauerte aufgrund des USB-Stiftes mit USB2-Anschluss eine gefühlte Ewigkeit! :) 16 GB oha! Der eigentliche Komprimierungsprozess war in ca. 5-10 min (?) fertig, wobei mein Dell Vostro 131 auch nicht mehr ganz taufrisch ist ;)


    Code
    $ cat /proc/cpuinfo
    ...
    Intel(R) Core(TM) i5-2430M CPU @ 2.40GHz
    ...


    Das Endergebnis, also das komprimierte Image, habe ich aber noch nicht auf eine neue SDHC-Karte aufgespielt und in einem Raspi gebootet. Das mache ich im Laufe der kommenden Woche.

    Ich möchte nur ganz kurz auf ein überaus interessantes Skript aufmerksam machen. Damit lassen sich bequem Images von Raspbian, LibreELEC, OpenELEC etc. komprimieren.


    Es reicht der Befehl:


    Code
    $ pishrink input.img output.img


    Sehr schön ist, dass sich das verkleinerte Image nach dem Aufspielen auf eine beliebig große neue SDHC-Karte nach dem ersten Reboot automatisch vergrößert.


    Mehr dazu:



    Nachtrag:
    Für die, die nicht genau lesen - so wie auch ich: Wenn das Skript so ausgeführt wird, wie oben, wird 1. eine Kopie von input.img angelegt und 2. diese Kopie verkleinert! Ihr müsst also für ausreichend Speicherplatz sorgen. Wird das Skript ohne output.img ausgeführt, wird input.img direkt verkleinert.



    Output eines Durchlaufs:
    Komprimierung laut Thunar: von 15,9 GB auf 4,1 GB


    Wieviele Clients brauchst du denn und warum probierst du es nicht einfach aus? Ein paar Zugriffe wird der Pi schon abkönnen


    Ca. 20 Clients. Da derzeit Ferien sind und ich nicht in schilnah wohne, kann ich auch nicht testen. ;) Aber wenn ich wüsste, dass es sich nicht für mehr als beispielsweise 5 Clients eignet, brauche ich auch gar nicht weiter testen.

    So, es ist vollbracht!
    Nach mehreren Monaten nun habe ich endlich das Raspi-Schulnetzwerk so zum Abschluss gebracht, dass ich sagen kann: Es hat sich bewährt! In der Zwischenzeit hatte ich immer wieder kleinere Veränderungen vorgenommen bis in die letzte Woche vor den Osterferien hinein. Das größte Problem im Schulalltag waren interessanterweise nicht die technischen Dinge selbst, sondern die "äußere" Handhabung der Hardware: Kinder verschieben die Monitore, damit sie "noch näher" am Bildschirm sitzen, die Raspis fallen von der am Monitor montierten Ablage etc.


    Meinen alten Artikel habe ich heute ein wenig angepasst und mit ein paar Fotos ergänzt:
    http://skolnet.de/raspberry-pi-netzwerk-in-der-grundschule/



    Übrigens, die Monitore, auf denen Raspbian zu sehen ist, sind 22" große NEC-Geräte, die aus abgelaufenen Leasingverträgen stammen und ich für 70€ das Stück bei Pollin kaufen konnte. Die laufen tadellos und sind vor allem stabil. Stabilität ist ohnehin die wichtigste Eigenschaft für Geräte im Schulalltag! Denn bei den (billigen) quadratischen Monitoren von Fujitsu/Siemens sind schon alle An/Aus-Knöpfe abgebrochen.


    Die Downloads mit den Einstellungen werde ich in den nächsten Tagen noch anpassen müssen! Mehrere Einstellungen habe ich mittlerweile abgeändert.


    wie läuft's denn so? Ich habe mir deinen Post durchgelesen und finde die Idee auch nicht schlecht. Aber bist du sicher, dass die Hardware des Raspberry Pis ausreicht, um sie dauerhaft problemlos zu nutzen?


    Bisher läuft alles immer noch gut! In dieser Woche habe ich zu Hause für den Server einen Proxyserver eingerichtet, der dann nach den Ferien an den Start geht.


    Die Hardware reicht vollkommen aus. Man muss halt aber den Anwendungsbereich im Vorfeld genau festmachen im Kollegium. Ansonsten könnte es Probleme geben: wiiiiie Pushy läuft niiiiicht?!?! ;)


    Auch Libreoffice startet tadellos und völlig ausreichend schnell. Was die Geschwindigkeit betrifft, finde ich das Tempo des Raspi2 bestens! Für Grundschulkinder ist der sehr gut geeignet, weil sie auch noch halbwegs mitbekommen, dass eine Webseite auch mal laden muss und auch ein Programm erst starten muss. Es ist nicht alles "sofort da", was so ein wenig gegen die "Ich will alles haben und zwar sofort"-Mentalität geht. ;)


    Beste Grüße!

    Hallo,


    ich erlebe bei Jessie - auch nach einer frischen Installation - immer wieder mal, dass LXDE nicht gestartet werden kann. Ich starte es mittels "startx". Selbiges passiert aber auch in unregelmäßigen Abständen, wenn ich direkt nach LXDE boote. Ich kann es auch leider nicht reproduzieren :( Es kommt völlig unerwartet, obwohl ich die Hardware überhaupt nicht geändert habe. Es liegt auch nicht am Netzteil, da ich den Raspi2 schon mit drei verschiedenen Modellen betrieben habe und es kam immer wieder vor. [1]


    Im X.org.0-Fehlerlog finden sich zwar diese Einträge, allerdings weiß ich nicht, ob die von "1989" überhaupt zum Fehler gehören? Was ist das im übrigen nur für eine Uhrzeit?! :helpnew:



    Eine Datei /etc/X11/xorg.conf liegt auf dem Raspi2 nicht vor.


    kernel.log

    Code
    Oct 24 18:32:37 noname kernel: [   40.436351] cfg80211: Exceeded CRDA call max attempts. Not calling CRDA
    Oct 24 18:35:09 noname kernel: [  192.644669] bcm2708_fb soc:fb: Unknown ioctl 0x40187a22



    Noch ein paar Daten:
    Ich nutze das aktuelle Jessie-Image vom 24.9.2015 [2], das ich mit dd auf einen Raspi2 aufgespielt habe. Die LEDs zeigen nichts auffälliges an. Im Netz gibt es zwar ein paar Hinweise, aber da liegt den Suchenden eine xorg.conf vor. Die SDHC-Katrte hat auch mehrere GB Platz.


    Das System reagiert im genannten Falle dann leider auf gar nichts, auch auf kein STRG+ALT+BACKSPACE oder STRG+ALT+F2 bzw andere F-Tasten. Ich muss dann das Netzkabel ziehen. :wallbash: Zum letzten Mal ist es mir heute bzw. vorhin passiert, nachdem ich ohne laufende lxsession, das aktuellste Update eingespielt habe. ALs es durchgelaufen war, wollte ich loslegen ($ startx), aber der Bildschirm blieb dann schwarz.


    Hat jemand eine Idee, was ich tun kann?


    :danke_ATDE:


    raspelman



    [1] Dieses Modell läuft derzeit: http://www.pollin.de/shop/dt/M…0M_5_V_2_A_Micro_USB.html

    Code
    @reboot         /usr/bin/rdate chronos.zedat.fu-berlin.de >/tmp/rdate.txt 2>&1


    Alternativ würde ich den Befehl aus der crontab rausnehmen und in /etc/rc.local schreiben - mit einem sleep davor, damit die Abfrage nicht ggfs. vor der Netzanbindung erfolgt. So wird die Uhrzeit auch nach einem shutdown gestellt.


    Code
    sleep 30
    rdate -s chronos.zedat.fu-berlin.de >/dev/null 2>&1
    
    
    exit 0


    Zur Frage mit dem Squid?
    Theoretisch sollte er, wenn er als Caching-Proxy arbeitet, da auch können, dann sollten aber nicht alle gleichzeitig nach den Updaten suchen, da ein Update ja nur ich Cache liegen kann, wenn mindestens ein PI es gezogen hat.


    Wenn die also alle gleich ausgestattet sind, würde ich, ohne die apt-cacher-Lösung, einen vorher alles suchen und laden, und dann eine halbe Stunde später, oder so, den Rest laufen lassen.


    Okay! Ich danke dir für deinen Rat.


    Ergänzung der Vollständigkeit halber:
    Ich habe mir in der Zwischenzeit apt-cache und apt-cacher-ng angesehen. Du hast mich auf ersteres verwiesen, aber bei der weiteren Recherche stieß ich dann auch auf apt-cacher-ng. Der Unterschied zwischen beiden liegt darin, wenn ich das richtig verstanden habe, dass apt-cacher einen lokalen Mirror bereitstellt, während apt-cacher-ng "nur" einen Cache für heruntergeladene deb-Pakete eines Clients speichert. Im Kern ist das also squid sehr ähnlich.
    Reizen tut mich trotzdem apt-cache mit dem lokalen Mirror. Ich werde das im Hinterkopf behalten für das nächste Kalenderjahr, wenn ich wieder Geld für den PC-Raum habe und dann in eine SSD investieren kann, die ich an den Odroid-Server hängen werde.


    Weiteres zum Unterschied von apt-cache und apt-cache-ng: https://askubuntu.com/question…-cacher-and-apt-cacher-ng

    Code
    @reboot         /usr/bin/rdate -s chronos.zedat.fu-berlin.de >/dev/null 2>&1
    * * * * *       /usr/bin/rdate -s chronos.zedat.fu-berlin.de >/dev/null 2>&1


    meigrafd, rdate soll jede Minute (* * * * *) ausgeführt werden. Warum denn so häufig? Hier könnte doch auch ein Wert von z.B. 30 Minuten (30 * * * *) ausreichend sein?


    Nachtrag: Stimmt dein Link zur zedat bzw. ist der Timeserver an dieser Adresse noch erreichbar? siehe http://www.zedat.fu-berlin.de/Time-Service