Beiträge von Jürgen Böhm

    schaltest du im Vorwärtsgang die 12V auf die eine Spule, im Rückwärtsgang auf die andere.

    Nicht ganz, sieh Dir mal diese Webseiten an:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schrittmotor

    https://rn-wissen.de/wiki/index.php/Schrittmotoren


    Vorwärts und Rückwärts bekommt man hin indem man die Spulen in einer bestimmten Reihenfolge ansteuert.


    Zu den 12V: Ich habe im Moment nur 12V Netzteile, mit 24V muss ich das noch testen.

    Das Testgerät aus dem Beitrag #36 läuft mit 12V. Mit den Motor, der im ersten Bild zu sehen ist, hatte ich so meine Schwierigkeiten ihn festzuhalten.

    Mit dem Janome-Schrittmotor war das festhalten kein Problem.


    Ich stelle mir gerade einen Warenkorb zusammen, darunter sind auch 24V Netzteile.

    Wann ich dazu komme weiß ich noch nicht, im Garten bricht wohl gerade der Frühling aus, den muss ich erst wieder einfangen.


    Außerdem hast Du keinen Gleichstrom sondern eine Induktivität, die verhält sich etwas anders.

    Sieh mal das Praxisbeispiel aus dem letzten Link.


    MfG


    Jürgen


    P.S.: Ich habe mich erstmal auf das Testgerät konzentriert

    Bezüglich CAD Software kann ich Eagle sehr empfehlen.

    Habe ich schon öfter gehört/gelesen, aber auch das es Einschränkungen gibt.


    In der Raspberry Pi Geek (02/2019) gibt es einen etwas ausführlicheren (kostenpflichtigen) Artikel

    über KiCAD. Den hatte ich mir im Dezember etwas genauer angesehen und mich dann für KiCAD entschieden.

    Die Lernkurve ist zwar hoch, dafür hat man aber keine Einschränkungen.

    Und ich kam erstaunlich gut damit zurecht, die Gerberdaten wurden vom Platinenhersteller akzeptiert

    und die Platine funktionierte auf Anhieb.

    Die Fehler die vorhanden sind, sind Anfängerfehler (keine Befestigungsbohrungen, ein falsch gewähltes Kondensator-Rastermaß

    und an 6 Stellen zu kleine Bohrungen). Aber das liess sich noch relativ leicht umgehen.


    Ich habe heute in der Firma ein paar Fotos gemacht:



    Das ist der Tester in der Übersicht, mit diesem Motor quäle ich ihn zur Zeit.

    Das 12V Netzteil habe ich bis zum Anschlag hochgedreht.



    Ein Blick von der Seite. Die 4 linken Phoenix-Klemmen sind die Motorklemmen, die rechten 2 sind für die Stromversorgung.

    Den TMC2100 hatte ich unter der Platine eingeplant, weil das Kärtchen mit Kühlkörper zu hoch geworden wäre.

    Für diesen Motor musste die Kühlung etwas aufwendiger gestaltet werden und der TMC fand daher rechts seinen Platz.


    Die beiden Platinchen die man links neben dem Schalter sieht, sind Schaltregler, je einer für 3.3V und 5V.



    Der Tester in Betrieb, die Anzeige zeigt, das hier die niedrigste Geschwindigkeit eingestellt ist.

    Dreht man das Poti in die andere Richtung, erhöht sich die Zahl bis 1000 für die schnellste Geschwindigkeit.


    Getestet habe ich ihn mittlerweile auch mit einen TB6600 anstelle des TMC2100.

    Er läuft, obwohl die Eingänge auf 5V ausgelegt sind und der ESP32 nur 3.3V liefert.


    MfG


    Jürgen

    Soweit ich das verstanden habe, ist der JANOME 4SQ-120B ein unipolarer Motor

    Der TMC2100 hat 4 Motorausgänge:

    Code
    1. 1B -> BRN
    2. 1A -> YEL
    3. 2A -> RED
    4. 2B -> BLU
    5. NC -> WHIT
    6. NC -> BLK

    Und schon ist der Motor bipolar. Und läuft so auch einwandfrei.


    Ich habe mich mal mit KiCAD auseinandergesetzt, da mir Fritzing zunehmend auf den Keks ging, höflich formuliert.

    Dabei ist ein Prototyp herausgekommen der zwar auf Anhieb funktionierte, aber noch unter Anfängerfehlern "leidet".

    So habe ich z.B. Befestigungsbohrungen für die Platine vergessen.

    Sorry, aber es war mein erstes Layout...


    Den Schaltplan liefere ich hier schonmal: Schrittmotortester.pdf

    Für die Gerberdaten, Stückliste und die Beschreibung brauche ich aber noch etwas Zeit.


    Und das die passende Software dafür: Schrittmotortester.ino

    Sieht noch ein bißchen wild aus, läuft aber.


    Der erste Prototyp ist mittlerweile an meinem Arbeitsplatz im Testeinsatz, mal sehen ob ich ein Video drehen kann.

    Ich hatte letzte Woche ein bißchen Fieber, da blieb das Projekt erstmal liegen.


    MfG


    Jürgen


    P.S.: Es sind noch 40 Motoren zu vergeben...

    Was für ein Schwachsinn.

    premo hat nicht ganz unrecht, Kondensatoren, vor allen Dingen Elektrolytkondensatoren altern.


    Vor ein paar Jahren wurden massenhaft "schneller" alternde E-Kondensatoren verbaut weil irgendein Hersteller meinte,

    er könnte ein paar Cent sparen. Das fiel aber relativ schnell (2-2,5 Jahre im Dauerbetrieb) auf, dann wurden bei unserer Firma massenhaft

    die Kondensatoren ausgetauscht.

    Ich habe hier 2 Monitore von Medion, die die 3 Jahre Garantie nur sehr knapp überlebt hatten, je drei Kondensatoren im Netzteil hatten einen gewölbten Deckel

    und ein kleines Loch. Ich habe dann alle Kondensatoren, die mir verdächtig vorkamen, ausgetauscht und die Monitore funktionieren heute noch.

    Wenn ein elektronisches Gerät plötzlich "unerwartet" reagiert, ist es das, was ich als erstes nachsehe. Z.B. die Senseo von Philips scheint auch so ein Kandidat zu sein.


    Meinen Fernseher (und auch die Senseo) schalte ich deshalb immer über Mehrfachsteckdosen aus, hier könnte das Standby-Netzteil die Schwachstelle sein.

    Aber Achtung, das gilt nicht für Oled-Fernseher.

    Ein Kondensator lässt immer Wechstromanteile durch.

    Richtig, und genau dieser Rest-Ripple zerstört den Kondensator langsam aber sicher.

    Und es kommt darauf an wie hoch dieser Anteil ist, ohne Elektrolyt ist er aber definitiv zu hoch.

    https://de.wikipedia.org/wiki/…ytkondensator#Rippelstrom


    MfG


    Jürgen


    Edit: Schreibfehler

    Edit 2: So sehen zerstörte AL-Elkos aus:

    https://de.wikipedia.org/wiki/…ad-caps-Wiki-07-02-17.jpg

    Petition starten?

    Gelbe Weste(n) kaufen?

    A. V. illegale Tätigkeit nachweisen?


    Tatsache ist, das erstmal die Abmahnanwälte mit Champagner anstossen.


    Ob man eine europaweite Bewegung zustande bekommt, wage ich zu bezweifeln, Netflix sei Dank.


    MfG


    Jürgen

    Die Karte, die Du dir ausgesucht hast, ist für diese Art von SSD gemacht:

    https://www.sertronics-shop.de…ssdnow-uv500-120gb?c=2229

    Hier brauchst Du nur ein kurzes USB-Kabel.


    Passend zu der Platte, die Du dir ausgesucht hast wäre dieser Adapter:

    https://www.reichelt.de/raspbe…54660.html?&trstct=pol_12

    Hier kommen noch ein kurzes USB-Kabel, ein SATA-Datenkabel und ein SATA-Stromversorgungskabel dazu.


    Der erste Vorschlag veringert den Kabelsalat enorm


    Darf ich fragen warum? Was ist dein Ziel damit?

    Vielleicht weil es, abgesehen vom Booten, schneller ist?


    Ich habe hier mittlerweile 3 MSATAs (120/240/480 GByte) des ersten Vorschlages im Einsatz.


    MfG


    Jürgen

    Im Beitrag #11 gibt es einen Link auf eine Seite in dem Dein Problem erschöpfend behandelt wird.

    Lies die Seite erstmal durch bevor Du weitere Fragen stellst, der Tip ist gar nicht so schlecht.

    Dann sprechen wir vielleicht auch eine gemeinsame Sprache und wir verstehen Dich auch.


    Und den Tip mit Fritzing solltest Du auch nicht ignorieren.


    Und so toll ist Dein Foto nicht, Versuche es mal mit mehr Abstand und einem entsprechenden Zoom.

    Vielleicht auch ohne dem Raspberry.


    MfG


    Jürgen

    Die Europawahlen stehen vor der Tür, die brauchen "nur" ein paar Bots.


    Ich habe hier das Statistikpaket awffull installiert, der Spitzenreiter ist bei mir China, Indien ist auf Platz 12:

    China scheint sich Monat für Monat zu steigern, wenn man das für Januar hochrechnet werden das 3580 Zugriffe,

    im Dezember waren es "nur" 2762 Zugriffe.


    Bei mir werden mittlerweile mehr als 100 Seiten/Scripte abgefragt:

    Das zeigt mir an, mit was die sich gerade beschäftigen.


    MfG


    Jürgen