Posts by Machtnix

    Die drei Phasen des Hausanschlusses (genau genommen handelt es sich um ein mittelständisches Unternehmen) sollen kontaktlos und ohne Manipulation gemessen werden.
    Wobei "Messung" hier etwas hoch gegriffen ist.

    Es soll in der Tat lediglich überprüft werden OB Strom fließt oder eben nicht.

    Hintergrund:
    Da es in letzter Zeit des Öfteren zu Stromausfällen kam möchten wir einfach eine Nachricht bekommen (SMS) wenn dies der Fall ist.
    Der Teil "SMS-Benachrichtigung" ist bereits programmiert und getestet, läuft also bereits.

    Wieso willst du Strom messen? Genau genommen liefert ein Elektrizitätswerk nicht Strom, sondern Spannung. Strom ist erst das, was der Abnehmer verbraucht.


    Also miss nicht den Strom, sondern die Spannung. Das hat auch den Vorteil, dass die Spannung etwa gleich bleibt, man braucht keinen AD-Wandler, sondern nur Schwellwertschalter und einen digitalen Eingang pro Phase.


    Da Wechselspannung geliefert wird, kann man sie kapazitiv detektieren. Kupferstreifen (Tiffany-Zubehör) an den richtigen Stellen auf das Hausanschlusskabel kleben. Daran hochohmige NF-Verstärker je Phase, gleichrichten und per Schmitttrigger ein klares Digitalsignal daraus machen.

    Recht einfach geht es das runterfahren mit einem Taster. Dann wartet man eine Zeit lang und kann dann mit einem Kippschalter in der Stromversorgung ganz ausschalten.


    Ich habe an einem Pi Zero einen Taster zwischen Pin 17 ( 3,3V) und Pin 18 (GPIO 24) in der 9ten Reihe.


    Die Software ist folgender Bash-Script


    Aufgerufen wird er in der /etc/rc.local mit der Zeile

    Code
    /home/pi/switchoff.sh 24 &


    Das & am Ende schickt den Script in den Hintergrund.


    Wenn man nun den Taster ca 1 Sekunde drückt, fährt er runter.


    Mit Init 6 statt init 0 kann man ihn neustarten.

    Du gehst von der falschen Vorstellung aus, dass der Acesspoint nur sendet und der Client nur empfängt. Für eine gute Verbindung müssen beide gut empfangen und senden können.


    Es gibt keine Wlan-Sticks oder -Module die nur für Empfang oder nur fürs Senden ausgelegt sind.


    Für die Empfangs- und Sendeeigenschaften ist aber die auch die Antenne sehr wichtig. Ein Nano-Stick mit Mikroantenne ist da natürlich nicht optimal.

    Für mich ist das Problem gelöst. Habe nun einen WLAN-Stick von Maxisaver mit einem Ralink rt5370, der recht gute Empfangseigenschaften hat.


    https://www.ebay.de/itm/Wlan-W…-Antenne-SMA/351197474259


    Beim Einrichten von hostapd gab es noch Probleme, die ich nach Recherche auf wpa-supplicant zurückführen konnte. Da ich nichts gefunden habe, wie es deaktiviert werden kann, habe ich es deinstalliert. Dabei ist jetzt aber für die IP-Einstellungen wieder /etc/network/interfaces zuständig, über /etc/dhcpd.conf ist wohl wpa-supplicant nötig.


    Nun läuft es problemlos.


    Weiß jemand, wie man wpa-supplicant ohne Deinstallation deaktivieren kann?

    Für einen raspibetriebenen Messballon brauche ich einen Access Point mit einer Richtantenne nach unten. Also einen WLAN-Stick mit Antennenbuchse. Zur Zeit habe ich einen mit Realtek-IC RTL8191SU, den ich aber mit hostapd nicht zum laufen kriege. Mit einem Edimax Nano läuft es, aber damit lässt sich ja nichts richten.


    Hat jemand einen Stick mit Buchse als Access Point am laufen? Oder es mit dem RTL8191SU hinbekommen? Kernel ist Raspbian Stretch:


    root@raymon:/etc/hostapd# uname -a

    Linux raymon 4.14.62+ #1134 Tue Aug 14 16:58:07 BST 2018 armv6l GNU/Linux


    Die regulären Steckdosen zu steuern, ohne an den Leitungen etwas zu verändern, ist so gut wie unmöglich. Da bleiben fast nur Funksteckdosen, die übrigens nicht so dramatisch viel verbrauchen, jedenfals weniger als der Pi und die restliche Steuerung (Relais usw). Oder LAN gesteuerte Steckdosen (NETIO), aber dann hast du die LAN-Kabel überall rumhängen.


    Von den Mieterproblemen abgesehen, läuft die optimale Hausautomatisierung über Stromstoßrelais.
    Die brauchen nur für die kurze Zeit des Ein- oder Ausschaltens Strom. Über Taster kann man sie manuell bedienen, auch dann wenn der Steuerungsrechner ausfällt. Parallel dazu kann man mit einem Relais vom Raspi aus umschalten. Wenn man welche mit 2 Kontakten nimmt, kann man mit einem das Gerät oder Steckdose durchschalten und mit dem anderen hat man eine Rückmeldung für den Raspi, ob es an- oder ausgeschaltet ist. So hat man volle Kontrolle über die Geräte und kann sie dennoch auch manuell bedienen.


    Ok, dann sagt Deine Messung aber nichts über die Qualität des Akkus aus. Bei 5Volt am MicroUSB sind 4,5 an der Leiste P1 nicht ungewöhnlich.


    Bevor man das jetzt entgültig feststellt sollte man nochmal messen ob der wirklich so schlecht ist.


    Also hab es nochmal direkt von hinten ohne Micro-USB und Sicherung angeschlossen, kein Unterschied: 4,7 Volt. Bei diesen Messungen hatte ich mit Netzteil gestartet und dann das Netzteil abgeschaltet. Der Raspi lief weiter. Dann habe ich mal resetet bzw nur mit "Powerbank" hochgefahren, da blieb er irgendwo hängen.
    Also definitiv ungeeignet dafür.


    Dazu solltest du aber überprüfen wieviel Strom die Optokoppler benötigen damit diese auch korrekt funktionieren und dann mit dem maximalen Ausgangsstrom eines GPIO-Pins vergleichen. Des Weiteren solltest du bei meheren Relais die Stromaufnahme von allen Relais errechnen und dann mit dem maximalen Strom welchen der Raspberry Pi über alle GPIO's zur Verfügung stellen kann vergleichen.


    Gruß Georg


    Die oben erwähnten Relaismodule mit Optokopplern haben 1KOhm Widerstände in Serie mit den Optokopplereingängen. Mehr als 3,3 mA können sie also garnicht ziehen, ich schätze etwa 1,5 mA. Also alles im grünen Bereich. Die 5V für die Relaisspulen sollte man direkt vom Netzteil holen und nicht durch das Nadelöhr Micro-USB des Raspi.

    Üblicher Denkfehler. Auch wenn es hauptsächlich auf die 3,3Volt ankommt, der Spannungsregler dafür (1117-33) braucht mindestens 4,5 Volt damit er regeln kann. Dazu kommt noch, daß die Sicherung einen Spannungsabfall hat, der bei Vollast, Tastatur, Maus, WLan ... leicht bei 0,5Volt liegen kann.


    Also untauglich für den Pi das Ding.


    Die 3,3 Volt-Spannung hab ich auch gemessen: 3,28 V, das würde schon reichen. Der Spannungsabfall der Sicherung ist schon mit drin, ich hatte am Pin des 26er Steckers gemessen.


    Deine Meinung, dass es für den Pi meistens untauglich ist, teile ich. Aber als Bastler finde ich da schon noch Verwendung für.

    Bei mir ist sie angekommen. Es ist ein stinknormaler Lithium-Mangan-Akku, wie sie in den meisten Laptop-Akkus verbaut werden. Die 2200 mAh beziehen sich übrigens auf die 3,7 V des Akkus. Bezogen auf die 5 Volt Ausgangsspannung ist es entsprechend weniger und Umwandlungsverluste gibt es außerdem noch.


    Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, sagt man. Doch daran hab ich mich aber nicht gehalten, sondern gleich mal in bischen geprüft. Die Spannung ist leider nicht sehr stabil. Im Leerlauf sind es 5,1 Volt. Wenn der Raspi darüber läuft, und nicht viel zu tun hat, bleiben noch etwa 4,7 Volt, in Aktion fällt die Spannung schon auch mal unter 4,5. Dem Raspi selbst macht das nicht so viel, da er über einen Stabilisator mit 3,3 V läuft, aber für manche 5V Peripherie mag es da knapp werden.


    Mit dabei ist noch ein kurzes USB- Micro Kabel, womit ich den Raspi auch mal vorschriftsmäßig versorgen kann.

    Ja, genau über das Produkt rede ich. Es gilt auch für alle ähnlichen Karten mit 2-16 Relais und von 5-24 Volt Relaisspannung, die nach dieser Schaltung aufgebaut sind. Sie müssen mit mindestens 5 Volt angesteuert werden, um sicher zu schalten. In der Werbung werden sie auch nur für den Arduino empfohlen, nicht für den Raspberry.


    Ob sie mit 3,3 Volt schalten, ist abhängig von den variierenden Eigenschaften der Optokoppler, Transistoren und Relais. Man kann also Glück haben und alles scheint zu funktionieren. Aber dieses Glück kann kurz sein, wenn die Transistoren durch die erhöhte Verlustleistung schnell altern oder ganz ausfallen. Auch die Optokoppler und Relais ändern ihre Eigenschaften mit der Zeit. Wenn man sich auf die Karte verlassen will, sollte man sie entweder mit 5 Volt betreiben oder die LEDs überbrücken.

    Ich hab mal die CE-Spannung an den Transistoren gemessen mit und ohne Anzeige-LED.


    Mit: 1,6 1,8 2,2 1,7 Volt
    Ohne: 0,10 0,11 0,11 0,12 Volt


    Dh, bis fast zur Hälfte der 5 Volt Versorgungspannung erhitzt den Transistor,anstatt das Relais zu betätigen. Mit überbrückten LEDs nahezu volle Spannung am Relais.