Posts by Machtnix


    Die regulären Steckdosen zu steuern, ohne an den Leitungen etwas zu verändern, ist so gut wie unmöglich. Da bleiben fast nur Funksteckdosen, die übrigens nicht so dramatisch viel verbrauchen, jedenfals weniger als der Pi und die restliche Steuerung (Relais usw). Oder LAN gesteuerte Steckdosen (NETIO), aber dann hast du die LAN-Kabel überall rumhängen.


    Von den Mieterproblemen abgesehen, läuft die optimale Hausautomatisierung über Stromstoßrelais.
    Die brauchen nur für die kurze Zeit des Ein- oder Ausschaltens Strom. Über Taster kann man sie manuell bedienen, auch dann wenn der Steuerungsrechner ausfällt. Parallel dazu kann man mit einem Relais vom Raspi aus umschalten. Wenn man welche mit 2 Kontakten nimmt, kann man mit einem das Gerät oder Steckdose durchschalten und mit dem anderen hat man eine Rückmeldung für den Raspi, ob es an- oder ausgeschaltet ist. So hat man volle Kontrolle über die Geräte und kann sie dennoch auch manuell bedienen.


    Ok, dann sagt Deine Messung aber nichts über die Qualität des Akkus aus. Bei 5Volt am MicroUSB sind 4,5 an der Leiste P1 nicht ungewöhnlich.


    Bevor man das jetzt entgültig feststellt sollte man nochmal messen ob der wirklich so schlecht ist.


    Also hab es nochmal direkt von hinten ohne Micro-USB und Sicherung angeschlossen, kein Unterschied: 4,7 Volt. Bei diesen Messungen hatte ich mit Netzteil gestartet und dann das Netzteil abgeschaltet. Der Raspi lief weiter. Dann habe ich mal resetet bzw nur mit "Powerbank" hochgefahren, da blieb er irgendwo hängen.
    Also definitiv ungeeignet dafür.


    Dazu solltest du aber überprüfen wieviel Strom die Optokoppler benötigen damit diese auch korrekt funktionieren und dann mit dem maximalen Ausgangsstrom eines GPIO-Pins vergleichen. Des Weiteren solltest du bei meheren Relais die Stromaufnahme von allen Relais errechnen und dann mit dem maximalen Strom welchen der Raspberry Pi über alle GPIO's zur Verfügung stellen kann vergleichen.


    Gruß Georg


    Die oben erwähnten Relaismodule mit Optokopplern haben 1KOhm Widerstände in Serie mit den Optokopplereingängen. Mehr als 3,3 mA können sie also garnicht ziehen, ich schätze etwa 1,5 mA. Also alles im grünen Bereich. Die 5V für die Relaisspulen sollte man direkt vom Netzteil holen und nicht durch das Nadelöhr Micro-USB des Raspi.

    Üblicher Denkfehler. Auch wenn es hauptsächlich auf die 3,3Volt ankommt, der Spannungsregler dafür (1117-33) braucht mindestens 4,5 Volt damit er regeln kann. Dazu kommt noch, daß die Sicherung einen Spannungsabfall hat, der bei Vollast, Tastatur, Maus, WLan ... leicht bei 0,5Volt liegen kann.


    Also untauglich für den Pi das Ding.


    Die 3,3 Volt-Spannung hab ich auch gemessen: 3,28 V, das würde schon reichen. Der Spannungsabfall der Sicherung ist schon mit drin, ich hatte am Pin des 26er Steckers gemessen.


    Deine Meinung, dass es für den Pi meistens untauglich ist, teile ich. Aber als Bastler finde ich da schon noch Verwendung für.

    Bei mir ist sie angekommen. Es ist ein stinknormaler Lithium-Mangan-Akku, wie sie in den meisten Laptop-Akkus verbaut werden. Die 2200 mAh beziehen sich übrigens auf die 3,7 V des Akkus. Bezogen auf die 5 Volt Ausgangsspannung ist es entsprechend weniger und Umwandlungsverluste gibt es außerdem noch.


    Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, sagt man. Doch daran hab ich mich aber nicht gehalten, sondern gleich mal in bischen geprüft. Die Spannung ist leider nicht sehr stabil. Im Leerlauf sind es 5,1 Volt. Wenn der Raspi darüber läuft, und nicht viel zu tun hat, bleiben noch etwa 4,7 Volt, in Aktion fällt die Spannung schon auch mal unter 4,5. Dem Raspi selbst macht das nicht so viel, da er über einen Stabilisator mit 3,3 V läuft, aber für manche 5V Peripherie mag es da knapp werden.


    Mit dabei ist noch ein kurzes USB- Micro Kabel, womit ich den Raspi auch mal vorschriftsmäßig versorgen kann.

    Ja, genau über das Produkt rede ich. Es gilt auch für alle ähnlichen Karten mit 2-16 Relais und von 5-24 Volt Relaisspannung, die nach dieser Schaltung aufgebaut sind. Sie müssen mit mindestens 5 Volt angesteuert werden, um sicher zu schalten. In der Werbung werden sie auch nur für den Arduino empfohlen, nicht für den Raspberry.


    Ob sie mit 3,3 Volt schalten, ist abhängig von den variierenden Eigenschaften der Optokoppler, Transistoren und Relais. Man kann also Glück haben und alles scheint zu funktionieren. Aber dieses Glück kann kurz sein, wenn die Transistoren durch die erhöhte Verlustleistung schnell altern oder ganz ausfallen. Auch die Optokoppler und Relais ändern ihre Eigenschaften mit der Zeit. Wenn man sich auf die Karte verlassen will, sollte man sie entweder mit 5 Volt betreiben oder die LEDs überbrücken.

    Ich hab mal die CE-Spannung an den Transistoren gemessen mit und ohne Anzeige-LED.


    Mit: 1,6 1,8 2,2 1,7 Volt
    Ohne: 0,10 0,11 0,11 0,12 Volt


    Dh, bis fast zur Hälfte der 5 Volt Versorgungspannung erhitzt den Transistor,anstatt das Relais zu betätigen. Mit überbrückten LEDs nahezu volle Spannung am Relais.


    Der Rezensent muss ziemliches Glück gehabt haben mit seinem Teil. Bei mir gingen zwei Kanäle und zwei gingen nicht, wobei das eine Relais davon auf klopfen doch noch anzog. Aber wer will schon immer daneben stehen und dem Relais nachhelfen ;-(


    Dann hab ich mir die Schaltung angesehen, es kann mit 3,3 Volt garnicht sicher schalten. Die Anzeige-LEDs sind mit den Optoppler-LEDs in Serie geschaltet, und da eine LED für ordentlichen Betrieb mindestens 1,8 Volt braucht, sind 3,3 Volt für beide definitiv zu wenig. Selbst wenn die Relais anziehen, sollte man von solcher Betriebsweise Abstand nehmen, denn die winzigen Schalttransistoren gehen dabei nicht in Sättigung und werden deshalb bald wegen Überhitzung ihren Geist aufgeben.


    Doch man kann die Reaiskarte auch ohne Zwischenschaltung am Raspi verwenden, wenn man auf die Anzeige-LEDs verzichtet. Entweder mit einem dünnen Draht überbrücken oder wenn man es schön haben will, die LEDs durch 0-Ohm-SMDs ersetzen. Dann reichen auch die 3,3 Volt für einen sicheren Betrieb.


    Die Optokoppler bewirken übrigens keine galvanische Trennung, da (zumindest in der 4er Version) beide Seiten eine gemeinsame Masse haben.


    Enttäuschend an der Karte ist auch der Platinenentwurf. Die beiden Klemmenblöcke sind zwar im 5,08 Raster, aber nur jede für sich und sind deshalb in einem Hutschienengehäuse nur zur Hälfte passend. Wer solches vorhat, sollte also lieber mehrere 2er-Karten verwenden.


    Der Audioausgang liegt laut Schalbild auf GPIO 40 und 45 und wird über PWM (Pulsweitenmodulation) betrieben. Abgreifen kannst du da aber nichts.


    Da musst du schon in schier unergründlichen Tiefen des Linux-Soundsystems hinabsteigen, um an die Sounddaten heranzukommen.


    Schneller geht es vielleicht, über eine Analogschaltung die Signale an der Buchse zu bearbeiten und als Spannungen über einen AD-Wandler wieder einzulesen. Dann kannst du mit einem PWM-Modul
    wunderbar RGB-LEDs ansteuern.


    Also ich find die Eigenschaft genial, somit kann das gesamte System incl USB-Geräten über die Stromversorgung eines HUBs ohne weiteres Micro-USB Kabel und/oder NT. Spart Platz, Kabel, Kosten & Strom, was will man mehr :)


    Ich find es auch genial, wobei die Genialität auf Einfachheit beruht. Im Schaltplan kann man erkennen, dass alle 5 Volt Anschlüsse von USB und auch vom GPIO miteinander verbunden sind. An derselben Leitung liegt auch der Stabilisator, der daraus die 3,3Volt für die CPU generiert. Bei einfachen USB-Hubs ist auch alles eine Leitung, wodurch man sie sowohl aktiv als auch passiv betreiben kann.


    Weniger genial finde ich am Raspi die Mikro-USB-Buchse als Stromversorgung. Wozu dieses Nadelöhr, in das nur teure Spezialkabel passen ? Für eine Mini-USB wäre auch noch genug Platz gewesen, dann müsste man den Strom auch nicht auf 1A begrenzen. Von daher begrüße ich es dass man den Raspi auch rückwärts über USB oder GPIO versorgen kann.