Beiträge von giantrider

    Habe mich gestern nochmal dran gesetzt und weil ich zu ungeduldig war, habe ich es direkt und ohne die Widerstände angeschlossen. Also einfach das offene Kabel direkt an die GPIOs. Das habe ich jetzt mehrfach getestet und es reagiert bisher sehr zuverlässig auf Wasserkontakt. Bis jetzt gab es noch keinen Fehlalarm (läuft jetzt seit ca. 24h durchgehend ohne Wasserkontakt, nur ab und zu habe ich den Stromkreis mit etwas Wasser geschlossen, um zu testen).


    Spricht irgendetwas dagegen das einfach so laufen zu lassen (z.B. Beschädigung der GPIOs/des Pi's)?

    :conf:warum änderst du dann die Werte?

    Ließ dir das mal durch, das ist gut beschrieben:

    https://www.elektronik-kompend…/raspberry-pi/2006051.htm


    EDIT: Komisch das Bild hat er mir jetzt anfangs gar nicht angezeigt...Da hilft dann die pull-up und down Link natürlich nicht mehr weiter^^

    Ich hatte das Bild erst falsch eingebunden, in der Vorschau war es da im Post hinterher nicht, deswegen habe ich es nochmal bearbeitet.


    Der Link hilft mir ggf. doch weiter. Dort steht, dass man Softwareseitig auch einen Pull-Down-Widerstand einstellen kann, der dann zwischen 50k-65k Ohm liegt.

    Ich habe meinen Pin in Python so aktiviert:

    GPIO.setup(pinnr, GPIO.IN, pull_up_down = GPIO.PUD_DOWN)

    Bin davon ausgegangen dass ich ihm damit mitteile "ich hab da einen Pulldown-Widerstand hinter" aber anscheind ist das ein eigener!? Und ich habe so quasi 2 hintereinander!?


    Also, mit 10 K kann es meiner Meinung nach nicht funktionieren und mit 100 K eigentlich auch nicht.

    R1 und R3 bilden (wenn Wasser da ist) einen Spannungsteiler.
    Bei 10 K ist die Spannung am GPIO ca. 10/45 * 3,3 = 0,7 V - das gibt kein HIGH-Signal.

    Bei 100 K ist die Spannung am GPIO ca. 100/135 * 3,3 = 2,4 V - besser als nichts, aber es sollten eigentlich besser mehr sein.

    Die 35 KOhm sind nur ein Schätzwert für den Widerstand des Wassers. Das hängt davon ab, wie leitfähig das Wasser durch Bestandteile aus der Umwelt wird. Ist es Schmutzwasser mit gelösten Stoffen oder ist der Boden ein poröser Betonboden, aus dem sich Mineralien lösen, wird der Widerstand geringer. Du kannst auch tricksen. Z. B. die beiden Kabelenden, die das Wasser detektieren sollen, mit Küchenpapier verbinden, das du vorher in Salzwasser getränkt und getrocknet hast. Oder einfach die beiden Drähte zusammen (ohne dass sie sich berühren) in das Küchenpapier wickeln und etwas Salz zwischen die Papierlagen streuen, das sich dann im Wasser löst und es leitfähiger macht... Auch der Abstand der Drähte spielt einer Rolle - je geringer, desto besser der Kontakt.
    Jedenfalls sollte R3 mindestens 10 mal so groß sein wie R1.

    Das Wasser sollte normales Leitungswasser sein, der Boden sind Fliesen. Die Lösung mit dem Küchenpapier kommt für mich nicht in Frage, da der Sensor in der Waschküche offen sichtbar liegen wird. (Soll nicht so aussehen als hätte ich nicht aufgeräumt ^^)


    Wenn ich mit dem 10k und den geschätzten 35k Widerstand auf 0,7V komme und mit 100k auf 2,4V dann müsste es doch eigentlich mit einem 100k Widerstand funktionieren oder nicht? Ich habe hier gelsen, dass die Zustände an Eingängen als Bereiche definiert sind:

    Zitat

    Die Pegel bzw. Spannungswerte sind nicht in Stein gemeißelt. Sie unterliegen einer Toleranz. Ein GPIO-Eingang wird Spannungen unter 0,8 V als "Low" erkennen und Spannungen über 1,3 V als "High".

    Quelle: https://www.elektronik-kompend…/raspberry-pi/2006031.htm


    und mit 2,4V wäre ich ja schon deutlich über den 1,3V.. oder habe ich da einen Denkfehler?



    Zu deiner alternativen Schaltung:

    Erstmal danke für die Mühe, mir das aufzumalen :)

    Du hast geschrieben, dass nur Fehlsignale durch das lange Kabel so ausgeschlossen werden. Ich habe das im Eingangspost nicht erwähnt aber ich könnte mein Kabel auch auf ca. 5m kürzen (gabs nicht mit unter 10m, ich wollte gerne ein Ende haben, dass nach einem Wassermelder aussieht und nicht nur normale Drähte da hängen haben). Ich war mir nur nicht sicher, ob mein Problem wirklich an der Länge des Kabels liegt..

    Könnte das zusammen mit einem 100k Widerstand schon reichen, damit es funktioniert?

    Hallo zusammen,


    ich möchte meinem PI Zero gerne eine zusätzliche Aufgabe geben, unzwar das melden von Wasser.

    Im Internet habe ich die folgende Schaltung dazu gefunden:


    Quelle: https://www.circuitlab.com/cir…ater-sensor-raspberry-pi/


    Ich habe das soweit nachgebaut (außer das ich 10k statt 100k als Widerstand für R3 genommen habe). Leider funktioniert das nicht sehr zuverlässig.. Ich vermute, dass das Problem an meinem langen Kabel liegt (10m), und deshalb nicht mehr genug Strom an Pin11 ankommt und dieser so low bleibt. Kann das sein? (Habe leider keine Möglichkeit das nachzumessen..)

    Ehrlich gesagt weiß ich auch nichtmal genau wozu man die Widerstände braucht - ich vermute, dass dadurch Fehlauslösungen verhindert werden sollen. Daher meine Frage, wäre es möglich die Widerstände wegzulassen und einfach Pin1 über das Wassersensorkabel an Pin11 zu stecken? Oder könnte ich mir damit die GPIOs zerschießen?


    Vielen Dank im Voraus!

    Lg

    Die Software-Seite habe ich schon (in der Grundfunktion) fertig, mir fehlte nur das Signal :lol:


    Heute ist der Fotowiderstand (mit der Platine) und das Orientierungslicht bei mir angekommen. Habe es gerade getestet, funktioniert einwandfrei. Damit ist die Baustelle erledigt (muss es noch an die Heizung bauen, aber die Funktion ist da). Danke nochmal an alle für die große Beteiligung und Hilfe. (:

    Hm, wie Alt bzw. Störanfällig ist denn diese Heizung?


    Wie bei uns im Haus haben z.B. seit dem Umbau der Heizung 1999 noch keine Störung gehabt.

    Und bei der vorigen Heizanlage seit 1978 auch nur Störungen, die beides Mal einen Monteur bedingten, da einmal das Schauglas am Ölfilter krumm draufgeschraubt wurde und der Filter ersetzt werden musste und einmal zwischen den Tanks eine Gummileitung porös war, die dann mit Stahlleitungen zwischen den Tank auf aktuellen Stand gebracht wurde.

    Soll heißen unsere Heizung hatte nur 2-3x eine Störung wo die Störleuchte anging in bisher 41 Jahren!

    ~25 Jahre ist sie alt. Störungen sind vllt 5x pro Jahr. Ist ggf. etwas öfter weil wir Fernwärme beziehen und die (Gas-)Heizung erst einspringt, wenn da zu wenig Wärme ankommt (was aber doch recht häufig vorkommt, aber zumindest die Gasheizung (die ich überwachen möchte) läuft nicht im Dauerbetrieb).

    Wo genau das Problem dann wirklich liegt weiß ich nicht, sobald ich einmal aufs Knöpfchen gedrückt habe gehts wieder..


    Deshalb habe ich die diese kleine Platine mit dem LDR empfohlen, da man hier auch die Empfindlichkeit, sprich Helligkeit auf die LDR einstellen kann.

    Obs reicht, musst Testen, dabei hilft es, den LDR z.B. in ein Stückchen passenden und dunkles Rohr einzusetzen, so das er quasi nur auf diese eine Lichtquelle fixiert ist.

    Auch hier hilft Testen was am Besten funktioniert.

    Das klingt gut, zumal da auch direkt digitale Signale rauskommen, dann werde ich diesen LDR mal bestellen und damit ein wenig rumspielen.

    Edit: Sehe ich es richtig, dass ich bei der Platine keinen zusätzlichen Widerstand benötige? Kann ich hier einfach Die 3.3V vom PI an VCC und GND an GND anschließen und bekomme dann am DO ein Signal, dass ich so ohne weiteres an einen Eingang vom PI hängen kann?


    Da deine Komponenten ja quasi nie im Betrieb sind, sind Ausfälle nicht so wahrscheinlich. Eine Alterung gibt es bei Fotowiderständen - aber wie stark sich das auswirkt, kann ich nicht sagen. Ich nehme aber an, dass in einem halbdunklen Keller die Alterung keine große Rolle spielt (kühl und dunkel lagern" ;-) ).

    Lass dir doch zur Alarmleitung noch eine zweite Zuleitung legen und einen Schalter, damit du einen Alarm simulieren kannst. Vielleicht kann dein Fachmann auch heizungsseitig eine Alarmauslösung ermöglichen. Denn was nützt die ganze Vorrichtung, wenn das Relais (oder was auch immer), das den Alarm in der Heizung schaltet, den Geist aufgibt... Was sagt denn die Bedienungsanleitung? Gerade für Alarmgeber gibts häufig Testknöpfe. Vielleicht ist schon irgendwo einer zu finden.

    Dann werde ich mich mal auf die Suche nach der Anleitung begeben, wäre auch bei der Installation schon praktisch wenn ich den Alarm simulieren könnte. Ansonsten werde ich zum Testen wahrscheinlich einfach das Ganze Orientierungslicht rausziehen und in eine Steckdose mit Strom stecken..

    Fraglich, ob man da gleich die ganze Lampe abkleben muss. Ein bisschen Streulicht wird das Ding (je mach Anbringungsort) vielleicht vertragen. Teste doch mal, ob du den Fotowiderstand halbwegs Streulichtgeschützt an einer geschützten Stelle hinter der Lampe anbringen kannst. Wenn die Lampe allerdings an der weißen Hauswand, Südseite hängt, wird das sicher nichts. Möglicherweise kann man den Fotowiderstand ja auch durch ein kleines Loch IN das Lampengehäuse (falls es ein solches gibt) hineinbringen und nah an dem Leuchtmittel gegen Streulicht bestmöglich abgeschirmt anbringen.


    Ich hab gerade mal in die Bastelkiste gegriffen und einen Fotowiderstand ausgemessen. Direkt an einer Energiesparlampe (keine Leistungsangabe drauf - schätze so 11-14 W Leuchstoffdings) bringt er 500 Ohm. Im normal abendlich beleuchteten Raum ca. 30 KOhm.
    Rechnerisch könnte man mit einem 5 KOhm Widerstand die 3,3 V om Pi auf 3 V teilen. Bei 30 KOhm Fotowiderstand (wenn die Lampe aus ist), hätte man ca. 0,5 Volt.

    Mit einer dunklen Papierhülse, die vorne ca. 1 cm über den Fotowiderstand ragt, hab ich im beleuchteten Raum 150 KOhm, direkt an der Lampe 800 Ohm. Mit einem Widerstand um 8 KOhm hätte man wieder 3 Volt für den GPIO, bei Raumbeleuchtung nur ein paar Hundertstel Volt. Je nach Positionierung der Alarmlampe genügt das vielleicht.

    Habe gerade nochmal in die Heizung geschaut, die Lampe sitzt hinter einer Kunststoffverkleidung. Ein Loch gibt es dort nicht, ggf. scheint die Lampe aber durch.. (zumindest eine Taschenlampe kommt auf der anderen Seite durch, aber ganz so hell ist die Lampe nicht) leider kann ich das nicht testen weil ich die Heizung nicht bewusst in den Störungsmodus schicken kann (bzw. ich weiß nicht wie ich das machen sollte).

    Aber sobald ich den Fotowiderstand habe werde ich mal ein bischen damit rumspielen und schauen. Allerdings wäre hier auch wieder die Lösung mit dem Orientierungslicht etwas leichter, weil ich es damit an einer Steckdose testen kann.. Wird also wahrscheinlich dabei bleiben, es so zu machen.


    Den Widerstand des Fotowiderstandes kann ich nur mit einem Multimeter messen, oder?

    Wo ist das Problem? Kann man nur hoffen, er ist keiner Schreiner. ;)

    Kein Schreiner, Elektriker ;)


    Du hattest doch ein Bild gepostet, in dem du den Fotowiderstand durch schwarzes Isolierband gesteckt hast und auf die Lampe geklebt hast. Die Lösung fand ich gut und ich denke sie reicht hier aus.

    Ich gehe davon aus, dass mein Bekannter auch so eine Glimmlampe eingebaut bekommen würde um es in einem Schrumpfschlauch zu packen, aber ich sehe da keinen wirklichen Vorteil im Vergleich zu der Variante mit der Lampe in der Steckdose, oder übersehe ich etwas?


    Der Keller an sich ist nicht Dunkel, aber ich werden die Glimmlampe entweder in der Heizung mit verbauen, oder in einen Kasten daneben legen, Außenlicht sollte also eigentlich kein Problem sein.


    Da der Fotowiderstand nicht viel kostet werde ich den einfach mal bestellen und dann testen.


    Die Sirene hänge ich nicht an die Steckdose bei der Heizung weil die sie dann ganz schön laut sein müsste damit wir sie im Schlafzimmer noch hören und davon auch geweckt werden. Im Raum der Heizung steht aber auch Waschmaschine, Dusche etc. (der Raum wird also täglich benutzt). Wenn die Sirene dann losgeht, wenn ich genau daneben stehe fände ich das nicht so toll :lol:


    aha ahnte ich doch


    dann wäre mein Rat immer noch

    Auf die Lampe wird es hinauslaufen. Vielen Dank für den konkreten Vorschlag (:

    Guten Abend zusammen,


    mit soviel Beteiligung habe ich gar nicht gerechnet. Vielen Dank an jeden Einzelnen für die Hilfe!

    (Sorry, dass ich mich selbst erst jetzt melde.. musste erstmal alles lesen und teilweise noch recherchieren, um es zu verstehen..)


    Die Lösung mit dem LDR+Glimmlampe gefällt mir sehr gut (Abkleben der Warnleuchte an der Heizung selbst möchte ich nicht, da sie sichtbar bleiben soll).
    Genau auf so eine einfache Lösung hatte ich gehofft, da die Umsetzung für mich so ohne große Einarbeitungszeit möglich sein sollte und ich nicht an den 230V rumspielen muss :bravo2:


    Wie zuverlässig und langlebig ist so ein Sensor? Kann ich im Normalfall von mehreren Jahren ausgehen? Im Fall des Defekts würde wahrscheinlich der Widerstand trotz Licht hoch bleiben, richtig?


    Was der TO damit anfängt ist ja seine Sache. Er kann natürlich extra noch (s)eine Steckdose verlegen lassen, damit an dieser eine Sirene aufheult oder ein Baustrahler strahlt oder einfach ein Phasenprüfer prüft glimmt. :lol:


    BTW: Ist imho schon viel zu viel OT hier. Soll der giantrider mal was sagen! ;)

    Haha, tatsächlich ist es mein Plan noch eine (W-Lan-) Steckdose zu schalten an der eine Sirene hängen soll ^^ (Damit wir es nachts mitbekommen...) Den Baustrahler lasse ich aber weg (;

    Hallo zusammen,


    ich bin auf der Suche nach einer Lösung um eine 230V Stromleitung zu überwachen. Ich möchte sobald Strom anliegt ein Signal an den Pi geben. Konkret geht es dabei um eine Heizung, wenn diese ausfällt schaltet sich eine Lampe (230v) an, wenn diese angeht möchte ich über den Pi eine Nachricht auf mein Handy schicken.

    Ich selbst habe leider absolut keine Ahnung von Elektotechnik - weswegen ich ungern an den 230V rumspielen möchte. Ein Bekannter (vom Fach) könnte mir dort aber eine Steckdose dran hängen. Mein Gedanke war dann dort ein USB-Netzteil dran zu hängen und von dem zum PI zu gehen. Aber wie verbinde ich das USB-Netzteil mit dem Pi, um zu merken wann Strom anliegt? (Der Pi an sich muss dauerhaft unter Strom sein, da er gleichzeitig auch noch eine andere Aufgabe hat).


    Vorgestellt habe ich es mir sehr einfach und eigentlich habe ich damit gerechnet, dass es dazu schon mehrere Lösungen gibt. Leider konnte ich aber nichts passendes finden, ggf. fehlt mir auch nur der richtige Suchbegriff...


    Hat wer eine Idee, wie ich das lösen kann?


    Vielen Dank im Vorraus & freundliche Grüße