Posts by SonArc

    zu 1)
    "Up to 15MB/s" ist die maximale Lesegeschwindigkeit. Schreiben wird mit Sicherheit deutlich langsamer sein. - Wenn das System wenig auf die SD-Karte schreiben muss/soll wird es sicherlich reichen


    zu 2)
    Wie Grooveman schon sagte ist der Chinch nur für das analoge Videosignal und hat keine Auswirkung auf das Audiosignal. - Der RasPi hat zwei Möglichkeiten der Tonwiedergabe: Zum einen ist es der analoge Klinkenstecker (3,5mm) und einmal der Ausgang über HDMI.
    Ich muss gestehen, dass der Sound über die Klinke (Rev. 1) keine Qualitätsrekorde bricht, aber er ist akzeptabel. - HDMI Signale kenne ich nicht.


    zu 3)
    Bei meinen Geräten (Beide Revisionsstand 1) funktionieren H.264, DivX und XviD ohne Probleme. Bei MPEG2 ist ein weiterer Codec erforderlich, der für eine geringe Gebühr erwerbbar ist.
    Von Xampp/Lampp würde ich gerne abraten, da es erstens niemals für den Produktiveinsatz gedacht war und demnach viele bekannte Sicherheitsmängel hat und zweitens ziemlich uneffizient läuft. - Hier im Forum findest du Anleitungen für eine vernünftigere Konfiguration.


    zu 4)
    Ich habe meine Geräte auf 950MHz getaktet und habe damit keine Angst etwas kaputt zu machen. - Bei dem Einsatz von Raspbian gibt es wohl mittlerweile auch eine Garantie, dass man bis 1GHz takten darf.

    Quote from stevelande pid=6001 dateline=1361101872


    Wenn man 1,50€ ausgibt kann man den TSOP4838 IR Empfänger am GPIO anschließen und mit Lirc steuern.


    Wobei man dann abwägen muss, was sinnvoller ist. Wenn nichts an Hardware vorhanden ist, würde ich lieber ein fertiges System bevorzugen. - Wenn man eine Logitech Harmony Fernbedienung (oder ähnliches) hat und es dafür fertige LIRC-Configs gibt, kann man sicherlich die günstigere Alternative in Betracht ziehen.


    Ich habe mir vor einigen Jahren mal eine komplett eigene LIRC-Config (mit Anwendungsumschalter) geschrieben und habe dafür 40 Stunden Zeit investieren müssen. Die Möglichkeiten gingen zwar weit über die XBMC Bedürfnisse raus, trotzdem werde ich in Zukunft wohl keine eigene LIRC-Config mehr bauen.

    So, ich habe leider die Umfragezeit verpasst, möchte mich aber trotzdem zu meinem System äußern:


    Im Grunde haben beide Systeme wirklich Vor- und Nachteile.
    Der Vorteil bei RaspBMC ist, dass ein Raspian(/Debian) im Hintergrund werkelt und man das ganze System durch kleinere Anwendungen erweitern kann. Bei RaspBMC konnte ich beispielsweise ein kleines Skript, dass mir stündlich die Tankstellenpreise gecheckt hat laufen lassen und meine NAS direkt über die /etc/fstab beim booten einbinden lassen.


    OpenELEC ist dagegen recht "geschlossen" und es ist deutlich schwerer, eigene Sachen außerhalb von XBMC einzubinden.



    Ich habe mich trotzdem für OpenELEC entschieden:
    Ich habe einen uralten Fernseher (25 Jahre alt?), der keine Unterstützung für HDMI-CEC bietet und meine alte "Windows Media Center"-X10 Fernbedienung unter OpenELEC eine deutlich bessere Funktionalität bietet.
    Da mein TV-Konsum bei unter 2 Stunden in der Woche liegt, sehe ich es auch nicht ein, eine neue Kiste zu kaufen.

    Ich werde mir wohl für meinen Kaffeeautomaten einen RasPi-A zulegen. Ethernet wird nicht benötigt, weil ich keine Strippe vom Wohnzimmer in die Küche ziehen will. - Deshalb WLAN. Da sonst keine Geräte benötigt werden reicht der eine USB Port auch vollkommen aus.


    Zum Beitrag von PhillippOh:
    Im Netz gibt es wohl schon Gerüchte über ein Nachfolger vom Modell B (Die Gerüchteküche bezeichnete das Gerät bereits als Modell C). Geplant sei demnach ein ARMv7 SoC auf ner 1GHz Taktung und 512 oder 1024MB RAM. - Wieviel da nun wirklich dran ist, will ich nicht beurteilen.

    Quote from masteroid pid=4743 dateline=1359407296


    1. Was für eine SD Karte empfiehlt sich?
    --> gibts Probleme mit microSD?


    Eine Liste kompatibler SD Karten findet sich in dem Beitrag: http://www.forum-raspberrypi.d…ste-kompatibler-sd-karten
    Die Liste ist bei weitem nicht komplett, kann aber als Entscheidungshilfe beim Kauf dienen, wenn man weiß, das es bereits jemand anders getestet hat.


    Ich hatte Anfangs eine Transcend Karte, die mir leider abgeraucht ist und da ich sehr schnell eine neue brauchte, habe ich mein Glück mit einer Karte aus dem Marktkauf (CnMemory, Class 10) versucht und war so begeistert, dass ich gleich eine zweite gekauft habe.
    Leider kann man den Kauf etwa so empfehlen wie das zocken an der Börse. - CnMemory stellt meines Wissens keine eigenen Karten her sondern kauft diese im großen Stiel von anderen Hersteller und schmeißt einfach nen eigenen Aufkleber drauf.


    Mit MicroSD habe ich noch nicht viel versucht, weiß aber von Semiprofessionellen Fotografen, dass MicroSD+Adapter ein "NoGo" ist, da es oft zu Problem kommt.


    Quote from masteroid pid=4743 dateline=1359407296


    2. Welche Kabel würdet ihr mir empfehlen?
    --> zum anschluss an mein Lapdock


    Auch wenn mir mit Sicherheit kein MediaMarkt Mitarbeiter zustimmen wird:
    Kabel im digitalen Bereich (bspw. HDMI) funktionieren perfekt oder funktionieren nicht. Da ist es eigentlich egal, ob das Kabel dünn ist, wie vom Handyheadset oder Ausmaße annimmt wie ein Starkstromkabel, ob die Kontakte vergoldet sind oder aus ligiertem Kupfer (am wichtigsten ist die Passgenauigkeit). - Prinzipiell bin ich der Meinung, das mein 3€ Amazonkabel einem 70€ MediaMarkt Kabel in der Bildqualität in nichts nachsteht.


    Quote from masteroid pid=4743 dateline=1359407296


    3. Gibt es eine Möglichkeit nen Printerport nachzurüsten?
    --> Hab hier nen alten Plotter stehen den ich dann als Netzwerkplotter nutzen möchte


    Ich hatte vor langer Zeit mal einen USB/Parallelwandler, der unter nem normalen Desktop Linux ohne Probleme lief, leider weiß ich nicht mehr genau, welchen Chipsatz der hatte. - Ich denke aber, dass es kein Problem sein wird etwas passendes zu finden. - Demnach gebe ich die vorsichtige Zusage, dass es wohl funktionieren wird.


    Quote from masteroid pid=4743 dateline=1359407296


    4. Sonstige Vorschläge um aus meinem Pi das optimum rauszuholen?


    Einfach mal etwas hier im Forum lesen. - Da gibt es viele "Verrückte", die mit dem Teil Sachen machen, die sich nichtmal der Hersteller erträumt.
    Verrückt bitte nicht böse auffassen. - Ich zähle mich selbst dazu...

    Ich habe zwei RPi's, der eine dient derzeit leider nur als MediaCenter (Alternativgerät kommt nicht in Frage, da die meisten Geräte HDMI erfordern, was meine 20 Jahre alte Metz Röhre nicht kann...)


    Der zweite dient gerade als Benzinpreis-überwacher für Deutschland und Österreich (Falls jemand Interesse hat, gerne via PN. - Empfohlen aber derzeit leider nur für Österreich).


    Der Hintergund dabei war einfach, dass wir in einer kleinen Firma jeden Monat 4000€ Dieselkosten haben und nun eine SMS an alle Fahrer geht, wenn der Diesel unter 1,40€ kostet.


    .


    Des weiteren wird mein "Benzin-Pi" seine Zukunft wohl in meinem Kaffeevollautomaten verbringen. - Die Idee:


    Ein paar Sensoren, die prüfen, ob genug Wasser im Tank ist, ob der Satzbehälter noch Platz hat und ob eine Tasse im Automat steht. Alles überprüfbar und steuerbar über eine Android-App mit Weckerfunktion. - Soweit recht einfach und zum Großteil schon fertig. - Schwierig wird noch ein Display im Kaffeeautomat, dass die "heutigen" Termine von zwei Personen anzeigen soll (jeweis mit Abwägung, welcher Wecker die Kaffeemaschine "bedient")

    Ich liebe meine beiden RasPi's und will keinen mehr hergeben. - Im Gegenteil: Es heißt eher: nachkaufen.


    Was mich allerdings etwas stört ist, dass das Teil zu oft "falsch" eingesetzt wird. - Wenn ich die Aussagen der Raspberry Pi Foundation richtig verstanden habe, war das Ziel, die Teile bei Technikinteressierten, Programmierer und Schulen in armen Länder einzusetzen, was durchaus lobenswert ist. - Setze ich aber eine Suchanfrage über eine bekannte Suchmaschine zum Thama: Raspberry Pi ab geht es in 7 von 10 Vorschlägen um Minecraft.



    Es freut mich zwar, dass der RasPi großen Anklang findet, allerdings finde ich, dass er mehr Potential hat als ein bitterliches dasein als Minecraft-Server oder XBMC-Client.

    Ich habe an meinem Multimedia-Pi eine einfache X10 Fernbedienung:


    http://www.ebay.de/itm/MEDION-…%A4te&hash=item35afbbee0f


    läuft direkt mit RaspBMC und openELEC (Vorteil openELEC: Texteingaben lassen sich mit dem Ziffernfeld wie auf alten Handys (vor T9) eintippen. Bspw. durch dreimaliges drücken auf die "7" erscheint der Buchstabe "R")



    Allerdings sind die eingaben bei einem laufen Video bei mir eher schlecht. - So muss ich oft vier, fünf mal auf Pause drücken, bis das Video dann auch wirklich pausiert. - Ohne Wiedergabe sind die Eingaben sehr präzise. (Das Problem habe ich bei zwei Pi's, beide 256MB RAM)


    NACHTRAG: Ich hatte mich damals (lange vor dem Pi) für die Fernbedienung entschieden, da diese mit Funk arbeitet und ich so meine Musik auch aus anderen Räumen steuern kann.

    cURL und wget haben glaub beide Möglichkeiten an Bord um von geschützten FTP-Bereichen zu laden. Allerdings sind beide ohne Webinterface.


    Prinzipiell ist es aber sehr einfach, ein eigenes UI zu schreiben und auf einem kleinen Server laufen zu lassen. - Elegant ist vielleicht anders, aber es sollte mit wenig Aufwand realisierbar sein.

    Ich denke, das TAN-Verfahren sollte auch noch eine Beachtung bekommen. - Ich befürchte, dass bei optischter TAN (Chip-TAN) eine VNC Verbindung einfach zu "schlecht" ist und der schnelle Wechsel der "Balken" nicht richtig darstellt.


    Um was für Steuerungen handelt es sich? (Wenn es zum Beispiel Siemens Sinumerik 840D oder 840Dsl ist, bringen die schon einen VNC Server mit)


    In Windows musst du den Remote Desktop aktivieren, das geht iwo in den Systemeinstellungen aber wo genau kann ich dir nich sagen ich hab seit mehr als 6 Jahren fast nix mehr mit WIndows zu tun.


    Es gibt auch portable VNC Server. Ist nur eine .exe die man starten muss (ohne Installation). Windows Remote halte ich für weniger praktikabel (wenn mich nicht alles irrt kann immer nur an einem Rechner/Client zur gleichen Zeit die Bildschirmausgabe sehen).


    VNC hätte den Nachteil, dass es etwas träge wirkt. Zu Überwachungszwecken aber mehr als ausreichend.

    Wenn mich nicht alles irrt, sollte es auch funktionieren, wenn du deine "50MB" Partition im Tool angibst. Der sollte sich dadurch das Gerät (SD-Karte) suchen und diese komplett überschreiben.


    Mit der Windowseigenen Partitionsverwaltung habe ich bislang auch nur schlechte Erfahrungen sammeln dürfen, wenn es hieß: ext'x' Partitionen wieder "Windowsfähig" zu bekommen. Muss aber dazu sagen, dass ich den Lösungsansatz von "Frexxx" als Windowsabstinenzler nicht kenne.
    Falls dass nicht funktionieren sollte, wird es höchstwahrscheinlich mit einer LiveCD von gParted funktionieren.

    Für unser Projekt suchen wir noch Helfer, die uns bei unserem ArchARM Projekt unterstützen.




    Es besteht ein fertiges Image, dass sämtliche Aufgaben automatisch übernimmt. - Es braucht demnach keine Vorkentnisse um helfen zu können. Ein RasPi mit Internetanbindung, der für ein paar Stunden unbenutzt ist und eine SD Karte, die mit einem System bespielt werden kann reichen vollkommen aus.




    Für alle freiwilligen entstehen keine Verpflichtungen. Man kann mitmachen und aufhören, wie man möchte (ohne an und abmelden).



    Wenn Interesse besteht, bitte ich darum, euch via:
    PN oder eMail an: sonarc@arcor.de zu melden. - Alle weiteren Zugangsdaten und die URL zu dem Image bekommt Ihr dann von mir zugesandt.

    möglicherweise lässt es sich mit LIRC realisieren, die Tasteneingaben so zu interpretieren. - Mit meiner MediaCenter-Fernbedieung ist die Methode (3x '2' Drücken für "C") und OpenELEC schon Out-of-the-Box möglich.


    Für die Nutzung der Smartphone-Tastatur gibt es auch das ein oder andere Programm. - Ich weiß leider nicht, ob diese auch für ARM verfügbar sind.

    Grüß dich,
    es ist ohne weiteres möglich den RasPi an einen Fernseher anzuschließen. - Dazu hat er bereits einen HDMI und einen Analogen Compersite-Ausgang verbaut.
    Surfen ist zwar möglich, macht aber auf einem alten Röhrenfernseher keinen Spaß. - Dazu empfielt sich dann ein HD-fähiges Endgerät mit HDMI.



    Deine zweite Frage wird dir sicherlich noch von einem GPIO-Experten beantwortet.

    Viele (wenn nicht sogar die meisten) Plugins sind nicht mehr aktuell, da sich die Struktur von den Anbieter geändert hat.


    Außerdem funktionieren nicht alle Streams problemlos, da der verwendete Videocodec eine große Rolle spielt. Wenn das Video nicht von dem Pi selbst auf der Hardwareebene decodiert werden kann, hat das RasPi wahrscheinlich zu wenig Leistung.
    Abhilfe könnte, wenn es wirklich nur am Codec liegt eine propreitäre, kostenpflichtige Erweiterung schaffen:
    http://www.golem.de/news/raspb…angeboten-1208-94102.html



    OT: Der letzte Abschnitt im oben genannten Beitrag ist auch recht interessant:

    Quote

    Laut Stiftungsmitglied Alan Mycroft übertreffen die Verkaufszahlen alle Erwartungen. Ursprünglich hatte die Stiftung damit gerechnet, 2012 etwa 50.000 der kleinen Rechner zu verkaufen. Stattdessen würden es bis Ende des Jahres über 500.000 sein, sagte Mycroft. Mit dem Überschuss sollten weitere Raspberry Pis produziert und möglicherweise zu günstigeren Preisen beispielsweise in Afrika angeboten werde, sagte Mycroft auf der Campus Party Europe 2012.

    Interessante Idee. - Auch wenn ich für mich darin keinen Sinn sehel.
    Mitte September habe ich wohl die ganze Technik zur Verfügung um das ganze mal zu testen. - Hoffe für dich, dass sich noch einer finden lässt, der es vorher probieren kann und darüber berichtet.