Posts by Timm Thaler

    Wegen der bekannten Probleme mit dem Software-Uart am Raspi 3 auf den Gpio-Pins möchte ich Bluetooth deaktivieren und den Hardware-Uart von Bluetooth auf die Gpios umbiegen. Leider finden sich dazu widersprüchliche Einträge in Foren und Blogs, die auch nicht unbedingt auf dem aktuellen Stand sind.


    1. Welcher dieser Einträge in die config.txt ist der Richtige?


    dtoverlay=pi3-disable-bt
    dtoverlay=pi3-miniuart-bt
    dtoverlay=pi3-miniuart-bt-overlay


    2. Was ist dann meine Schnittstelle an den Gpios?
    ttyS0 oder ttyAMA0


    3. Kann ich herausfinden, ob der nötige Overlay schon vorhanden ist oder ob ich den nachinstallieren muß?


    4. Wird der mitunter vorgeschlagene Eintrag force_turbo=1 in der config.txt benötigt und was bewirkt er?


    Serial Interface in der Config ist disabled und hat die Konsole am Uart deaktiviert, "sudo systemctl disable hciuart" ist auch ausgeführt.


    OS ist Jessie, Kernel ist Linux raspi 4.1.19-v7+ #858 SMP Tue Mar 15 15:56:00 GMT 2016 armv7l GNU/Linux

    und 20mA reichten für Telefonleitungen über Kilometer für stabile Signalisierung, dumm halt das der PI keine 20mA an einem Port mag oder sicher kann.


    Muß er doch auch nicht:



    Der Widerstand 10k kann für höheren Strom verkleinert werden (Verlustleistung beachten) und auch an 5V oder 24V hängen.


    Der Eingang IN kann Spannungen zwischen -24 und 24V vertragen.


    Der Widerstand 33k begrenzt mit den internen Schutzdioden die Spannungen am GPIO auf 3.3V + 0.6V bzw. GND - 0.6V. Dabei fließen bei einer Spannung von 24V an IN etwa 0.7mA über die Schutzdioden. Sollten sie aushalten, nähere Daten zu den Dioden wären wünschenswert.


    Der Kondensator siebt in Verbindung mit dem Widerstand 33k kurze Störungen auf den Leitungen aus.


    Die internen Pullups / Pulldowns dürfen NICHT aktiviert werden, sonst Spannungsteiler mit den 33k.


    Ein versehentliches Schalten des GPIO als Ausgang führt nicht zum Kurzschluß über den Schalter.

    in dem fall würde ich mal sagen " Mehr Glück als Verstand" :D


    Ach komm schon, wir haben alle mal klein angefangen. Leider vergessen das einige später.


    Wir hatten damals zwar keine Raspis, aber ich hab Transistoren aus der Bastelkiste meines Vaters gegrillt, da kostete einer so viel wie ein Raspi heute.

    Wenn dein Gerät (Bogensport-Anzeige) ein 5V Pegel hat brauchst du einen Levelshifter.


    Momente mal! Wenn das Gerät eine RS232 hat, dann hat die auch invertierten Pegel mit -3..-12V für high und +3..+12V für low. (RS232)


    Ohne invertierenden RS232-Wandler mit MAX232 oder MAX3232 (3.3V kombatibel) geht da gar nichts. Ein Levelshifter reicht da nicht.

    Na nix. Was soll da passieren? Ein Relais unter diesen Bedingungen könnte höchstens den Hitzetot sterben, und da müßtest Du die Spule schon mit deutlicher Überspannung betreiben. Ärgerlich bei diesen Relais ist, daß die mit 70mA schon ganz schön Strom ziehen.


    Probleme könntest Du eher mit Kontaktkorrosion bekommen, weil da kein Strom fließt. Wenn sich am Kontakt eine Oxidschicht aufbaut, wird die nicht durchbrochen. Zumal der Hersteller im Datenblatt AgCdO als Kontaktmaterial angibt, Cadmium darf aber nicht mehr verwendet werden. Das stimmt also entweder nicht oder hier importiert jemand illegal.


    Für diesen Anwendungsfall - Schalten einer 0..10V Steuerspannung - würde ich entweder
    - Reed-Relais verwenden, weniger Strombedarf, keine Kontaktkorrosion
    - Optokoppler verwenden, dann aber die Schaltung ändern
    - eine PWM verwenden, über Optokoppler trennen und mit R-C sieben

    Ich habe mir mal LEDs besorgt die 2.25V und 20mA benötigen. Bevor ich jetzt irgendetwas falsches mache, würde ich gerne wissen ob ich das anschließen darf ohne meinen Raspi in den Himbeerhimmel zu schiecken? :s



    Vorwiderstände!!!

    3.3V - 2.2V = 1.1V über dem Widerstand
    1.1V / 0.002A = 550ohm sollte der Vorwiderstand sein
    560ohm ist der nächstliegende übliche Wert

    Und da die Glühlampe etwa 1A Einschaltstrom ziehen dürfte, kannst Du davon ausgehen, daß zumindest DIESER Gpio kaputt ist.


    Echt jetzt, eine Glühlampe an einem Gpio? Ideen haben die Leute...

    Nunja, es liegt mir fern, dein Wissen anzuweifeln, aber es gibt doch schon erstaunliche Bauteile... z.B. : [url=http://de.aliexpress.com/item/DO-214AB-100V-10A-SMT-SMD-Rectifier-Schottky-Diode-SS10100-C-50pcs/32374889681.html?spm=2114.010208.3.1.lsk57U&ws_ab_test=searchweb201556_0,searchweb201602_2_10017_10005_10006_10034_10021_507_10022_508_10020_10018_10019,searchweb201603_7&btsid=b1382f2a-235e-491d-a200-cf6d3cf4099c]DO-214AB-100V-10A-SMT[/url] :thumbs1:
    (sogar käuflich...)


    Ja, bei Aliexpress gibt es sowieso erstaunliche Bauteile. Nicht Dein Ernst, oder? Ohne Datenblatt, ohne Herstellerangabe.


    DO214AB ist SMC, das ist fast doppelt so breit wie SMB. Auf dem Wandler von Amazon ist definitiv keine Diode in SMC.


    Für 10A müßte bei einer Flußspannung von 500mV (realistisch für Schottkys bei Maximalstrom) das Gehäuse 5W abführen. Jetzt vergleich das mal mit einem 5W-Widerstand unter Berücksichtigung, daß die Diode in einem Kunststoffgehäuse steckt.


    Und bei Farnell finde ich komischerweise keine 10A-Schottkys im SMC. Wem glaube ich wohl eher, einem Händler, der es schafft auch Datenblätter zu liefern und ordentliche Herstellerangaben zu machen, oder einem Marktplatz, auf dem jeder reinstellen kann, wozu er lustig ist?


    Auch Du solltest nicht alles glauben, was im Internet steht.

    ( ich versteh die Argumente gegen die bisher vorgeschlagenen Produkte nicht ganz (hier wird auf Grund von Bildern geurteilt nicht auf Grund von Fakten und Datenblättern)


    Was Du wolle? Wenn es nunmal keine Datenblätter gibt? Dann muß man wohl aufgrund der Bilder urteilen.


    Hier (Ebay) gibts übrigens genau Deinen Regler von Amazon mit etwas glaubwürdigeren Daten:


    - Input voltage must be higher than the output voltage 1.5v more
    - Output current 3A, recommendations within 2.0A use
    - Output power 20W (mehr kann die billige Spule anscheinend nicht speichern, sonst Sättigung)
    - Conversion efficiency :88% on average


    Und es ist, wie ich vermutete ein LM2596. Das ist ein 3A-Regler: LM2596 TI


    Darfst halt nicht alles glauben, was im Internet steht. :D


    Das einzige sinnvolle Produkt ist das mit dem LTC3780, aber das ist halt auch deutlich teurer. Klar, allein der LTC3780 kostet 5 bis 10 Eur, im Gegensatz zu einigen Ct für einen LM2596-China-Nachbau.



    Quote

    Ein Linearregler hat einen Spannungsabfall über dem Schalttransistor, der bei Typ LDO 0.1 bis 1 V beträgt. (das könnte knapp ausreichen um aus 8V noch 7.5V zu bekommen)


    Und der Linearregler hat gegenüber dem Schaltregler keine nennenswert höheren Verluste, dafür kommst Du bis 0.1V an Deine Ausgangsspannung ran.


    Leider gibt es wieder wenige LDO-Regler über 5V (weil man das selten braucht), so daß man da entweder tricksen muß oder halt einen Transistor nimmt.

    Mit welchem Kleber hast Du denn die Piezoscheiben auf die Rückseite der Drucktaster geklebt?


    Hast Du vor, die Drehräder in die Steuerung einzubeziehen, zum Beispiel für Lautstärke oder ein Scrollmenu? Man könnte ja alte Schrittmotoren als robuste Drehencoder zweckentfremden.

    Übrigens sind buck/boost Wandler die schlimmsten Verbraucher!


    Zumal beim Boost+Buck noch die Verluste multiplizieren, da wird aus 85% und 85% Wirkungsgrad ganz schnell nur noch 72%.


    Sinnvoll bei diesen kleinen Spannungshüben wäre noch ein Sepic, aber der braucht wieder große Kondensatoren und den bekommt man nicht für 5 Eur in der Bucht.


    Oder ein Inverter, der kann aus den +8V dann problemlos und mit wenig Verlusten -7.5V machen. Geht aber nur, wenn man mit der Potentialverschiebung leben kann.


    Ich persönlich würde noch ein paar Akkus draufpacken und mit der höheren Eingangsspannung dann einen normalen Schaltregler nutzen. Oder wenn es bei dieser Akkuspannung bleiben soll einen Linearregler nehmen, da der für die Motoren keine sonderlich superkonstante Spannung liefern muß wahrscheinlich einen einfachen Transistorregler. Vom Wirkungsgrad her nimmt sich das wie oben vorgerechnet kaum was und man könnte die Akkus sogar bis 0.95V runter entladen.

    Wie begründest du das (jetzt mal schaltungstechnisch gefragt...).


    Spannungsabfall über dem Schalttransistor bei 5A gern mal 1V bei den kleinen Reglern. Wenn Du einen guten erwischst vielleicht 0.5V. Weniger Spannungsabfall erst mit externen Schalttransistoren.


    Spannungsabfall über dem ohmschen Widerstand der Spule. Für 5A ist der Drahtquerschnitt grenzwertig. 2-3 Windungen mit diesem Querschnitt parallel wären besser.


    Taktverhältnis. Bei Wandlung 8V auf 7.5V muß der Regler unter Berücksichtigung der Verluste an die 100% Einschaltdauer herantakten. Die meisten Regler können aber nur 90 bis 95%.


    Erfahrung. Bei dem Preis kann das kein hochwertiger Wandler von Linear sein, sondern bestenfalls ein China-Nachbau eines LM2576 oder 2596. Die haben halt ihre 2V dropout über der Strecke. Ist so.


    Quote

    Ich habe btw. schon Schaltregler mit >90% Wirkungsgrad gesehen, hier vor mir liegt gerade einer mit ca. 92% (von 5V auf 3,3V bei 600mA max.)


    Bei 600mA ist das auch keine Kunst - naja, man muß schon wissen, was man tut. Kritisch wird es ab 1.5 bis 2A, da werden die Verluste an den internen Schalttransistoren so groß, daß man für guten Wirkungsgrad mit externen Schaltern (Mosfets) arbeiten muß und bestenfalls auch die Diode durch einen Schalter ersetzt.


    Quote

    Die Diode wird eine Schottky-Diode sein, die können was ab...


    Nun ist "die können was ab" vielleicht bei Bulldozern ein brauchbarer technischer Parameter, bei Elektronik eher nicht.


    Die Diode ist SMB-Gehäuse. Übliche Ströme für diese Dioden sind 1A, mitunter 3A. 5A-Dioden gibt es im SMC-Gehäuse, oder besser im DPAK.

    Mal zum Thema: Det kannste knicken. Ein Schaltregler, der bei 5A nur 0.5V dropout hat, dürfte schwer zu bekommen sein. Die meisten brauchen 2-3V, eventuell kommen sie mit 1V klar. Wenn also bei 8V Batteriespannung noch 7V an den Motoren ankommen dürfen, hättest Du eher eine Chance.


    Andererseits sind 7,5V aus 9,6V knapp 80 Prozent. Ein Schaltregler müßte also deutlich über 80% Wirkungsgrad haben, um sich hier gegenüber einem Linearregler zu lohnen. Gibt es, aber eher nicht für 6 Eur aus China.


    Die Spule und die Diode sehen nicht so aus, als ob sie dauerhaft 5A vertragen würden. Da die Beschriftung des IC leider nicht lesbar ist, kann ich nicht sagen, ob der das schaffen würde.

    Wenn SIG 3,3V bekommt, bilden RiLed, R1 und R3 eine Π (Pi) Schaltung, deren Berechnung absolut nicht mehr trivial ist. Ist hier allerdings vollkommen belanglos.


    Das ist absolut trivial. LED hat keinen Einfluß, da parallelgeschaltet. Über R3 steht die BE-Spannung von 0.7V, damit fließen da etwa 70µA. Über R1 steht 5V - 0.7V - 3.3V = 1V, gibt ziemlich genau 1mA bei 1kohm. Davon fließen 0.07mA über R3 und 0.9mA über die Basis.


    Maschensatz und Knotenregel. Ist ganz simpel und kann man im Kopf überschlagen.


    Dabei gehe ich aber wie gesagt davon aus, daß Q1 ein falsch eingezeichneter PNP ist, sonst ergibt die Schaltung wenig Sinn.


    Wenn SIG gegen Masse gezogen wird, liegt die Bassis von Q1 am Mittelabgriff des Spannungsteilers R3 und R1, mit dem Verhältinis 10:1. Wenn dann noch der interne Pull-down dazugeschaltet ist, wird das Verhältins noch größer also 10:0,9, da R1 noch kleiner wird... da schaltet nix mehr


    Im Gegenteil, wenn SIG gegen GND geht, schaltet der Transistor durch. Wenn SIG 3.3V ist, schaltet der Transistor auch durch, weil ja immer noch fast 1mA in die Basis fließen. Erst wenn SIG auf Input geschalten wird, fließt nur noch ein wenig Strom durch die Pulldowns, den aber der 10k von der Basis ableitet.


    Wenn SIG auf 3.3V ist, leuchtet aber die LED nicht mehr, weil die 1.7V Differenz zwar den Transistor schalten, aber für die grüne LED mit 2.2V Flußspannung zu wenig sind.


    Genau das beschreibt das Verhalten im ersten Post des TO. Deswegen meine Vermutung mit dem falschen Transistor.


    Man könnte die Schaltung auf ordentlich umbauen, dazu müßte man den Transistor tauschen, die LEDs und die Diode umpolen und +5V an "GND" und GND an "VCC" anschließen. Dabei kann man gleich noch R1 auf 3k3 erhöhen und den unbekannten Widerstand an der LED würde ich nicht unter 1k8 wählen. Dann hätte man eine schöne GND-bezogene Kollektorschaltung mit sauberem Schaltverhalten und geringer Belastung des GPIO.