Posts by Timm Thaler

    Ich hab die Grafik aus einer alten Anleitung kopiert. Mittlerweile hat der Hersteller mir eine korrigierte Vorversion zugeschickt.


    Die Frage ist: Was ist für ein Transistor drin und wie rum: So wie eingezeichnet, arbeitet der Transistor (NPN) in Emitterschaltung. Dann ist die Spannung am Relais immer knapp unter der Spannung an der Basis. Dann müßte das Relais ohne Signal (kein Draht) an SIG anziehen, und mit einem low-Pegel an SIG abfallen.


    Dann wäre aber auch die Funktion zu LED invertiert: SIG low => Relais aus, LED an sowie SIG high => Relais ein, LED aus.


    Die Schaltung wäre dann aber richtig vermurkst.


    Logisch wäre ein Transistor in Kollektorschaltung, und weil der die 5V-Seite des Relais schaltet, als PNP. Dann wäre die Schaltung ein wenig besser, mit dem beschriebenen Problem der 3V / 5V-Differenz.


    Warum machen die Leute nicht einfach eine simple Kollektorschaltung mit NPN, die kann dann sowohl 3V als auch 5V, könnte sogar 12V-Relais schalten, kann mit 0.5mA Strom aus den GPIOs auskommen und ist ziemlich idiotensicher. Das kann doch nicht so schwer sein.

    Aber... wieso dann der Hinweis "Steuerstrom pro Kanal ~15mA" ?


    Wird wohl der Strom durch die Leuchtdiode sein. Durch den Transistor gehen etwa 4mA bei 5V VCC.


    das ist die tatsächliche Schaltung, vom Hersteller.


    Das will ich doch nicht hoffen. Sonst würde ich von dem Hersteller die Finger lassen.


    Der Transistor ist falsch, das ist so nur sinnvoll mit einem PNP und dem Emitter nach oben gegen VCC. Die Schaltung ist dann invertierend, low ist ein und high ist aus.


    Und schau Dir mal die Freilaufdiode "über" dem Relais an. Tipp: Wenn man sagt, ein Freilaufdiode muß "über" das Relais geschaltet werden, denn meint man damit nicht "obendrüber", sondern parallel zum Relais.


    Aber das Entscheidende: DIESE Schaltung schaltet mit 3.3V an SIG und 5V an VCC wirklich nicht ab, weil immer noch 1.7V über R1 und der BE-Strecke von Q1 stehen und der Transistor damit locker durchsteuert.

    Dein Optimismus in allen Ehren, aber: Das kannste knicken.


    Die vergossenen LED sind vielleicht für Untertauchen geeignet, aber die Leitungen nicht langsfristig. Dazu müßten sie schon gummiert sein. Auch würde ich davon ausgehen, daß früher oder später Wasser an den Leitungen entlang in die Elektronik kriecht.


    Die Dinger in einen durchsichtigen PE-Schlauch (Aquarienschlauch) gesteckt könnte gehen, dafür ist aber die Bauform suboptimal. Auch werden sich durch Kondenswasser im Schlauch bald Algen bilden.

    ist nach meinem Fachhändler sowieso am Austerben, low current macht einfach keinen Sinn mehr, das sind oft begrenzte uh LEDs


    Der "Fachhändler" im Conrad-Laden?


    Der entscheidende Unterschied ist, daß low-current üblicherweise 50-60° Abstrahlwinkel und mattes gefärbtes Gehäuse, ultrahigh dagegen 15-30° Abstrahlwinkel und klares Gehäuse hat.


    Signal-LED, direkte Abstrahlung, Breadboard: low-current
    Beleuchtung, indirekte Abstrahlung über Lichtleiter: ultrahigh


    Ultrahigh-LED in direkter Abstrahlung als Signal-LD sehen einfach Kacke aus. Von der Seite kaum zu sehen, von Vorn blenden sie dann.

    Ich hab mich nach dem diesem Bild gehalten was die PINS betrifft:


    Und? Hab ichs nicht gesagt! Er geht auf Gpio15, was der RxD ist, nicht auf den physischen Pin 15.


    Also, Pin-Nummern falsch konfiguriert, GPIO . setmode ( GPIO . BOARD ) muß dann wohl GPIO . setmode ( GPIO . BCM ) ??? sein.


    Nimm lieber einen stino-Pin, der nicht mit einer alternativen Funktion belegt ist, wie den Gpio21 ganz unten rechts.

    Ja leck mich doch fett, das ist aber auch ein Durcheinander mit den Gpios.


    Board-Pin 15 wäre dann also Gpio22 nach Raspi-Zählung. Jetzt wäre noch interessant zu wissen, an welchem Pin der Readkontakt nun wirklich hängt.

    Nun ist Gpio15 gerade Uart RxD, kann sein daß der Uart den blockiert.


    Nimm mal einen anderen Pin, aber nun nicht gerade die 14, 2, 3 oder andere mit speziellen Funktionen belegte Pins. Die 21, 20 oder 16 ganz am Ende der Leiste bieten sich an.

    Ich möchte das Relais-Boards direkt über das gleiche Netzteil wie den Pi mit Strom versorgen.


    Könnte mir bitte jemand sagen,
    wo ich dafür am Board GND und VCC anstecken muss
    und ob der Jumper zwischen VCC und JD-VCC eingesteckt sein muss oder nicht?


    GND and GND und VCC an VCC der 10poligen Stiftleiste.
    Der Jumper muß bleiben, er leitet die 5V von VCC an die Relais weiter.


    Prinzipiell würde ich bei solchen Aufbauten den Pi nicht über die USB-Buchse, sondern über die 5V-Pins an der Steckerleiste versorgen, also +5V an Pin 2 und 4, sowie GND an Pin 6 und 14. Mit ordentlichen gecrimpten Kontakten mit mindestens 0.14er, besser 0.25er Querschnitt. Aus einem Netzteil, welches 3A liefern kann und die Spannung für die Relaiskarte nicht am Pi, sondern am Netzteil abgreifen. Auch kann ein Stützkondensator 470µF 10V zwischen +5V und GND möglichst nahe am Pi nicht schaden, sowie je eine Feinsicherung 2A für den Pi und 1A für die Relaiskarte. Wobei die Feinsicherung im Fall eines GPIO-Kurzschlusses den Pi nicht retten wird, dessen muß man sich bewußt sein.


    Die 5V Spannung an der USB-Buchse einzuspeisen und dann für die Relais wieder an den 5V-Pins der Steckerleiste zu entnehmen halte ich für eine ganz schlechte Idee. Schon allein wenn man sich die winzigen Kontaktflächen der USB-Buchse anschaut, fragt man sich, wie da dauerhaft 2A schadlos drübergehen sollen.

    könnte man das Relais nun sicher anschließen, wenn man die INs an jeweils den Kollektor eines Transistors anschließ...


    Häh? Was Du wolle?


    Mit der vorhandenen Karte von Ebay kann man die Relais sicher ansteuern, wenn auch etwas umständlich über die Optokoppler. Wenn man diese Karte hat, braucht man nichts weiter, keinen ULN, keine Widerstände, keine weiteren Transistoren, nur ein ausreichend potentes Netzteil.


    Will man dagegen eigene Relais ohne diese Karte ansteuern, gibt es genügend Schaltungen im Netz, die zeigen wie das geht, z.B.: https://www.elektronik-kompend…/raspberry-pi/2006031.htm Bei Relais die Freilaufdiode nicht vergessen.

    Also sollte ich jetzt mir ein Steckbord holen und dann vor das Relais ULN2803a einbauen.


    Nein, sollst Du nicht. Es funktioniert doch. Wenn Dich das zarte Leuchten der LED beim Booten nicht stört und die Relais dabei nicht durchschalten, ist es doch in Ordnung.


    Um ein ordentlich potentes Netzteil, eher so 3A, kommst Du eh nicht drumrum, auch mit dem ULN nicht, die Relais brauchen halt, was sie brauchen.


    Du kannst allenfalls die Relais aus einem zweiten Netzteil versorgen, dazu den Jumper entfernen und das Netzteil auf der Karte an den 3poligen Stecker anschließen, so daß Minus an GND und Plus an den äußeren Pin Vcc angeschlossen ist, der mittlere Pin MUSS dabei freibleiben. Den Rest so lassen. Die Optokoppler bekommen dann die 5V über die 10polige Steckerleiste vom Pi, die Relais bekommen ihre 5V über die 3polige Steckerleiste vom zweiten Netzteil.


    Laß Dich mal nicht verrücktmachen.
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    das Netz meint ja jeder kann Elektronik basteln, man braucht nur .... Dinge die WIR jahrelang gelernt hatten mit allen Konsequenzen.


    Und wir vergessen dabei gern, daß wir genauso angefangen haben. Mit 14 hab ich den SR1 geschrottet beim Versuch, durch Überbrücken der "="-Taste einen Lichtschrankenzähler zu bauen. Das Ding hat meinen Vater 1/4 Monatslohn gekostet. Hab ihn aber wieder hinbekommen.

    Sorry Leute, ihr müßt euch deswegen nicht hier kloppen.


    Diese Links und einige mehr habe ich durchaus gefunden und versucht umzusetzen. Hat aber nicht funktioniert. Trotz update und upgrade und Image der SD-Karte und Recovery, so daß keine kaputtgemachte Installation nur verschlimmbessert wird. Es ist halt auch so, daß die Flickerei vor dem 18.03. eine andere ist, die jetzt nicht mehr funktioniert.


    Es ist schön, wenn es bei anderen funktioniert, bei mir hat es nicht funktioniert. Es ist auch nicht so, daß der Uart einfach mit dem CPU-Takt schwankt. Es kommen schlichtweg bis auf die Konsole am Anfang gar keine Daten.


    Deswegen werde ich jetzt erstmal abwarten, was da noch kommt.
    Uart an USB-seriell-Adapter (ttyUSB0 bzw. ttyUSB1) funktioniert mit Gtkterm.


    Kannst du das genauer spezifizieren (link) ?


    Momentan äußert sich das so, daß ich auf den Uart-Pins beim Booten den "recovery Screen" mit 115200 Baud bekomme, dieser Uart dann aber anscheinend abgeschaltet wird. Ich habe nur eine ttyS0, kann diese mit Gtkterm öffnen, es kommt aber nichts am Uart raus. Könnte also auf das BTmodul ins Nirwana gehen. Konsole auf Uart ist abgeschaltet.


    Auch Versuche mit dtoverlay=pi3-miniuart-bt und so haben nichts gebracht. Version ist natürlich aktuell.


    Bei den Tuts zum Aktivieren / Umstellen des Uart gibt es leider fast täglich Änderungen. Ich werde wahrscheinlich erstmal abwarten und hoffen, daß es bald eine stabile Lösung gibt.

    Bei den kleinen Kühlkörpern und ohne aktive Umströmung (Lüfter) oder Ableitung (Heatpipe) ist der Wärmeübergang Kühlkörper-Luft um so Vieles höher als die Wärmeleitung im Kühlkörper, daß der Unterschied in der Leitfähigkeit zwischen Alu und Kupfer wirklich nicht ins Gewicht fällt.


    Mal was Anderes: Ist denn anzunehmen, daß die Probleme mit dem Uart auf den GPIOs noch gelöst werden? Ich habe den Raspi 3 gerade auch deswegen genommen, weil ich sowohl den Uart als auch Bluetooth nutzen möchte. Gut, zur Not muß ich halt einen USB-Adapter anstecken.

    Und zu dem Teil gabs kein Datenblatt?


    Also 1k. Und LED, Optokoppler und Widerstand liegen in Reihe. Damit ist das Ding nur an 5V zu gebrauchen, steht ja auch in der Artikelbeschreibung unten. Dann zieht der Eingang (wohlgemerkt der Eingang, nicht das Relais) etwa (5V - 1.2V(OK) - 2V(LED)) / 1k = 2mA. Das Relais zieht nochmal 20-40mA aus den 5V, hab jetzt keine Lust das Datenblatt zu suchen. ;-)


    Der Jumper muß so gesteckt bleiben. Der Pin Vcc muß an 5V (Die zusätzliche 400mA liefern können müssen! Sonst kann es passieren, daß beim Schalten eines Relais der Raspi resettet). GND muß natürlich an GND. Die Pins D1 bis D8 gehen an die GPIOs. Das geht hier, weil die Flußspannung der LED+Optokoppler so hoch ist, daß der 3.3V-GPIO nicht die 5V sieht.


    Aber: Die Schaltung ist low-aktiv. Das heißt, GPIO auf 0 => Relais schließt, GPIO auf 1 => Relais öffnet. Muß man bei der Initialisierung beachten, sonst gibts erstmal fröhliches Klappern, wenn die GPIO auf Ausgang geschaltet werden und noch low sind.
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    Achso, alle Angaben ohne Gewähr und nur soweit ich das aus den Fotos erkennen konnte!

    Allgemein kann man sagen das Küpfer Kupfer besser geeignet ist als Aluminium.


    Bei den hier umgesetzten Leistungen egal. Im Gegenteil ist eloxiertes Aluminium ohne zusätzlichen Lüfter dem blanken Kupfer überlegen (deutlich höherer Emissionsgrad der eloxierten Oberfläche gegenüber der blanken Metallfläche).

    Ebenfalls schlucken diese doppelseitigen Klebe-Wärmeleit-Pads ca. 5-10° also sind nicht so effektiv, haben aber den Vorteil das der Kühlkörper nicht verrutscht, denn mit Wärmeleitpaste müsste man den Kühlkörper arretieren


    Wärmeleitender Kleber. Meiner ist allerdings leider durch Überlagerung nach inzwischen 10 Jahren kaputtgegangen. (http://www.reichelt.de/Waermel…rmeleitkleber&OFFSET=500&) Gibts auch als 2K-Epoxy, ist aber teuer.


    Man kann auch stino-Sekundenkleber oder einen normalen Epoxy nehmen, da die Klebeschicht im Idealfall so dünn sein sollte, daß sie für den Wärmewiderstand kaum eine Rolle spielt. Allerdings kann Sekundenkleber bei höheren Temperaturen kaputtgehen, aber der Raspi sollte ja bei 80°C auf jeden Fall runterregeln.