Posts by Timm Thaler

    Wenn SIG 3,3V bekommt, bilden RiLed, R1 und R3 eine Π (Pi) Schaltung, deren Berechnung absolut nicht mehr trivial ist. Ist hier allerdings vollkommen belanglos.


    Das ist absolut trivial. LED hat keinen Einfluß, da parallelgeschaltet. Über R3 steht die BE-Spannung von 0.7V, damit fließen da etwa 70µA. Über R1 steht 5V - 0.7V - 3.3V = 1V, gibt ziemlich genau 1mA bei 1kohm. Davon fließen 0.07mA über R3 und 0.9mA über die Basis.


    Maschensatz und Knotenregel. Ist ganz simpel und kann man im Kopf überschlagen.


    Dabei gehe ich aber wie gesagt davon aus, daß Q1 ein falsch eingezeichneter PNP ist, sonst ergibt die Schaltung wenig Sinn.


    Wenn SIG gegen Masse gezogen wird, liegt die Bassis von Q1 am Mittelabgriff des Spannungsteilers R3 und R1, mit dem Verhältinis 10:1. Wenn dann noch der interne Pull-down dazugeschaltet ist, wird das Verhältins noch größer also 10:0,9, da R1 noch kleiner wird... da schaltet nix mehr


    Im Gegenteil, wenn SIG gegen GND geht, schaltet der Transistor durch. Wenn SIG 3.3V ist, schaltet der Transistor auch durch, weil ja immer noch fast 1mA in die Basis fließen. Erst wenn SIG auf Input geschalten wird, fließt nur noch ein wenig Strom durch die Pulldowns, den aber der 10k von der Basis ableitet.


    Wenn SIG auf 3.3V ist, leuchtet aber die LED nicht mehr, weil die 1.7V Differenz zwar den Transistor schalten, aber für die grüne LED mit 2.2V Flußspannung zu wenig sind.


    Genau das beschreibt das Verhalten im ersten Post des TO. Deswegen meine Vermutung mit dem falschen Transistor.


    Man könnte die Schaltung auf ordentlich umbauen, dazu müßte man den Transistor tauschen, die LEDs und die Diode umpolen und +5V an "GND" und GND an "VCC" anschließen. Dabei kann man gleich noch R1 auf 3k3 erhöhen und den unbekannten Widerstand an der LED würde ich nicht unter 1k8 wählen. Dann hätte man eine schöne GND-bezogene Kollektorschaltung mit sauberem Schaltverhalten und geringer Belastung des GPIO.

    Ich hab die Grafik aus einer alten Anleitung kopiert. Mittlerweile hat der Hersteller mir eine korrigierte Vorversion zugeschickt.


    Die Frage ist: Was ist für ein Transistor drin und wie rum: So wie eingezeichnet, arbeitet der Transistor (NPN) in Emitterschaltung. Dann ist die Spannung am Relais immer knapp unter der Spannung an der Basis. Dann müßte das Relais ohne Signal (kein Draht) an SIG anziehen, und mit einem low-Pegel an SIG abfallen.


    Dann wäre aber auch die Funktion zu LED invertiert: SIG low => Relais aus, LED an sowie SIG high => Relais ein, LED aus.


    Die Schaltung wäre dann aber richtig vermurkst.


    Logisch wäre ein Transistor in Kollektorschaltung, und weil der die 5V-Seite des Relais schaltet, als PNP. Dann wäre die Schaltung ein wenig besser, mit dem beschriebenen Problem der 3V / 5V-Differenz.


    Warum machen die Leute nicht einfach eine simple Kollektorschaltung mit NPN, die kann dann sowohl 3V als auch 5V, könnte sogar 12V-Relais schalten, kann mit 0.5mA Strom aus den GPIOs auskommen und ist ziemlich idiotensicher. Das kann doch nicht so schwer sein.

    Aber... wieso dann der Hinweis "Steuerstrom pro Kanal ~15mA" ?


    Wird wohl der Strom durch die Leuchtdiode sein. Durch den Transistor gehen etwa 4mA bei 5V VCC.


    das ist die tatsächliche Schaltung, vom Hersteller.


    Das will ich doch nicht hoffen. Sonst würde ich von dem Hersteller die Finger lassen.


    Der Transistor ist falsch, das ist so nur sinnvoll mit einem PNP und dem Emitter nach oben gegen VCC. Die Schaltung ist dann invertierend, low ist ein und high ist aus.


    Und schau Dir mal die Freilaufdiode "über" dem Relais an. Tipp: Wenn man sagt, ein Freilaufdiode muß "über" das Relais geschaltet werden, denn meint man damit nicht "obendrüber", sondern parallel zum Relais.


    Aber das Entscheidende: DIESE Schaltung schaltet mit 3.3V an SIG und 5V an VCC wirklich nicht ab, weil immer noch 1.7V über R1 und der BE-Strecke von Q1 stehen und der Transistor damit locker durchsteuert.

    Dein Optimismus in allen Ehren, aber: Das kannste knicken.


    Die vergossenen LED sind vielleicht für Untertauchen geeignet, aber die Leitungen nicht langsfristig. Dazu müßten sie schon gummiert sein. Auch würde ich davon ausgehen, daß früher oder später Wasser an den Leitungen entlang in die Elektronik kriecht.


    Die Dinger in einen durchsichtigen PE-Schlauch (Aquarienschlauch) gesteckt könnte gehen, dafür ist aber die Bauform suboptimal. Auch werden sich durch Kondenswasser im Schlauch bald Algen bilden.

    ist nach meinem Fachhändler sowieso am Austerben, low current macht einfach keinen Sinn mehr, das sind oft begrenzte uh LEDs


    Der "Fachhändler" im Conrad-Laden?


    Der entscheidende Unterschied ist, daß low-current üblicherweise 50-60° Abstrahlwinkel und mattes gefärbtes Gehäuse, ultrahigh dagegen 15-30° Abstrahlwinkel und klares Gehäuse hat.


    Signal-LED, direkte Abstrahlung, Breadboard: low-current
    Beleuchtung, indirekte Abstrahlung über Lichtleiter: ultrahigh


    Ultrahigh-LED in direkter Abstrahlung als Signal-LD sehen einfach Kacke aus. Von der Seite kaum zu sehen, von Vorn blenden sie dann.

    Ich hab mich nach dem diesem Bild gehalten was die PINS betrifft:


    Und? Hab ichs nicht gesagt! Er geht auf Gpio15, was der RxD ist, nicht auf den physischen Pin 15.


    Also, Pin-Nummern falsch konfiguriert, GPIO . setmode ( GPIO . BOARD ) muß dann wohl GPIO . setmode ( GPIO . BCM ) ??? sein.


    Nimm lieber einen stino-Pin, der nicht mit einer alternativen Funktion belegt ist, wie den Gpio21 ganz unten rechts.

    Ja leck mich doch fett, das ist aber auch ein Durcheinander mit den Gpios.


    Board-Pin 15 wäre dann also Gpio22 nach Raspi-Zählung. Jetzt wäre noch interessant zu wissen, an welchem Pin der Readkontakt nun wirklich hängt.

    Nun ist Gpio15 gerade Uart RxD, kann sein daß der Uart den blockiert.


    Nimm mal einen anderen Pin, aber nun nicht gerade die 14, 2, 3 oder andere mit speziellen Funktionen belegte Pins. Die 21, 20 oder 16 ganz am Ende der Leiste bieten sich an.

    Ich möchte das Relais-Boards direkt über das gleiche Netzteil wie den Pi mit Strom versorgen.


    Könnte mir bitte jemand sagen,
    wo ich dafür am Board GND und VCC anstecken muss
    und ob der Jumper zwischen VCC und JD-VCC eingesteckt sein muss oder nicht?


    GND and GND und VCC an VCC der 10poligen Stiftleiste.
    Der Jumper muß bleiben, er leitet die 5V von VCC an die Relais weiter.


    Prinzipiell würde ich bei solchen Aufbauten den Pi nicht über die USB-Buchse, sondern über die 5V-Pins an der Steckerleiste versorgen, also +5V an Pin 2 und 4, sowie GND an Pin 6 und 14. Mit ordentlichen gecrimpten Kontakten mit mindestens 0.14er, besser 0.25er Querschnitt. Aus einem Netzteil, welches 3A liefern kann und die Spannung für die Relaiskarte nicht am Pi, sondern am Netzteil abgreifen. Auch kann ein Stützkondensator 470µF 10V zwischen +5V und GND möglichst nahe am Pi nicht schaden, sowie je eine Feinsicherung 2A für den Pi und 1A für die Relaiskarte. Wobei die Feinsicherung im Fall eines GPIO-Kurzschlusses den Pi nicht retten wird, dessen muß man sich bewußt sein.


    Die 5V Spannung an der USB-Buchse einzuspeisen und dann für die Relais wieder an den 5V-Pins der Steckerleiste zu entnehmen halte ich für eine ganz schlechte Idee. Schon allein wenn man sich die winzigen Kontaktflächen der USB-Buchse anschaut, fragt man sich, wie da dauerhaft 2A schadlos drübergehen sollen.

    könnte man das Relais nun sicher anschließen, wenn man die INs an jeweils den Kollektor eines Transistors anschließ...


    Häh? Was Du wolle?


    Mit der vorhandenen Karte von Ebay kann man die Relais sicher ansteuern, wenn auch etwas umständlich über die Optokoppler. Wenn man diese Karte hat, braucht man nichts weiter, keinen ULN, keine Widerstände, keine weiteren Transistoren, nur ein ausreichend potentes Netzteil.


    Will man dagegen eigene Relais ohne diese Karte ansteuern, gibt es genügend Schaltungen im Netz, die zeigen wie das geht, z.B.: https://www.elektronik-kompend…/raspberry-pi/2006031.htm Bei Relais die Freilaufdiode nicht vergessen.

    Also sollte ich jetzt mir ein Steckbord holen und dann vor das Relais ULN2803a einbauen.


    Nein, sollst Du nicht. Es funktioniert doch. Wenn Dich das zarte Leuchten der LED beim Booten nicht stört und die Relais dabei nicht durchschalten, ist es doch in Ordnung.


    Um ein ordentlich potentes Netzteil, eher so 3A, kommst Du eh nicht drumrum, auch mit dem ULN nicht, die Relais brauchen halt, was sie brauchen.


    Du kannst allenfalls die Relais aus einem zweiten Netzteil versorgen, dazu den Jumper entfernen und das Netzteil auf der Karte an den 3poligen Stecker anschließen, so daß Minus an GND und Plus an den äußeren Pin Vcc angeschlossen ist, der mittlere Pin MUSS dabei freibleiben. Den Rest so lassen. Die Optokoppler bekommen dann die 5V über die 10polige Steckerleiste vom Pi, die Relais bekommen ihre 5V über die 3polige Steckerleiste vom zweiten Netzteil.


    Laß Dich mal nicht verrücktmachen.
    Automatisch zusammengefügt:[hr]

    das Netz meint ja jeder kann Elektronik basteln, man braucht nur .... Dinge die WIR jahrelang gelernt hatten mit allen Konsequenzen.


    Und wir vergessen dabei gern, daß wir genauso angefangen haben. Mit 14 hab ich den SR1 geschrottet beim Versuch, durch Überbrücken der "="-Taste einen Lichtschrankenzähler zu bauen. Das Ding hat meinen Vater 1/4 Monatslohn gekostet. Hab ihn aber wieder hinbekommen.

    Sorry Leute, ihr müßt euch deswegen nicht hier kloppen.


    Diese Links und einige mehr habe ich durchaus gefunden und versucht umzusetzen. Hat aber nicht funktioniert. Trotz update und upgrade und Image der SD-Karte und Recovery, so daß keine kaputtgemachte Installation nur verschlimmbessert wird. Es ist halt auch so, daß die Flickerei vor dem 18.03. eine andere ist, die jetzt nicht mehr funktioniert.


    Es ist schön, wenn es bei anderen funktioniert, bei mir hat es nicht funktioniert. Es ist auch nicht so, daß der Uart einfach mit dem CPU-Takt schwankt. Es kommen schlichtweg bis auf die Konsole am Anfang gar keine Daten.


    Deswegen werde ich jetzt erstmal abwarten, was da noch kommt.
    Uart an USB-seriell-Adapter (ttyUSB0 bzw. ttyUSB1) funktioniert mit Gtkterm.


    Kannst du das genauer spezifizieren (link) ?


    Momentan äußert sich das so, daß ich auf den Uart-Pins beim Booten den "recovery Screen" mit 115200 Baud bekomme, dieser Uart dann aber anscheinend abgeschaltet wird. Ich habe nur eine ttyS0, kann diese mit Gtkterm öffnen, es kommt aber nichts am Uart raus. Könnte also auf das BTmodul ins Nirwana gehen. Konsole auf Uart ist abgeschaltet.


    Auch Versuche mit dtoverlay=pi3-miniuart-bt und so haben nichts gebracht. Version ist natürlich aktuell.


    Bei den Tuts zum Aktivieren / Umstellen des Uart gibt es leider fast täglich Änderungen. Ich werde wahrscheinlich erstmal abwarten und hoffen, daß es bald eine stabile Lösung gibt.

    Bei den kleinen Kühlkörpern und ohne aktive Umströmung (Lüfter) oder Ableitung (Heatpipe) ist der Wärmeübergang Kühlkörper-Luft um so Vieles höher als die Wärmeleitung im Kühlkörper, daß der Unterschied in der Leitfähigkeit zwischen Alu und Kupfer wirklich nicht ins Gewicht fällt.


    Mal was Anderes: Ist denn anzunehmen, daß die Probleme mit dem Uart auf den GPIOs noch gelöst werden? Ich habe den Raspi 3 gerade auch deswegen genommen, weil ich sowohl den Uart als auch Bluetooth nutzen möchte. Gut, zur Not muß ich halt einen USB-Adapter anstecken.