Posts by Timm Thaler

    Einen Arduino würde ich nur empfehlen, wenn sichergestellt ist, dass es nur um eine simple Regelung a'la Bimetall-Schalter, wie eingangs beschrieben, geht. Ohne weiteren Schnickschnack, ohne Datentransfer irgendeiner Art, ohne Datums-/Uhrzeit-Funktionen ...

    Für die simple Regelung eines Bimetallschalters würde es auch ein 555 als Komperator mit einem NTC-Sensor und einem Relais tun. Keinerlei Programmierung nötig.

    Ein simpler Einzeiler als bash-script mit Inhalt in etwa

    [...]
    hebt die Schreibsperre auf.

    Ein einziger Schreibzugriff auf die SD-Karte kann diese schrotten.


    Ich hab schon die komischsten Erscheinungen am Pi gehabt, die ich zuallerletzt auf die SD-Karte geschoben hätte - und mit neuer Karte waren sie plötzlich weg.

    Es laufen ja im Idealfall nur die Dienste, die du auch haben möchtest und keine mehr... dann greift da auch nichts mal eben in die GPIOs rein.

    Hach Gottchen, wir wissen doch alle, dass das Leben nicht der Idealfall ist.


    Bei mir "vergisst" die RS232 alle paar Tage mal die Konfiguration, sprich Baudrateneinstellungen. Es ist nicht herauszubekommen warum. Kann sein, dass da irgendein Dienst meint, er muss da dazwischenfunken, kann sein, dass der Raspi da immer mal tty aktivieren will, kann sein, dass der Overlay, der Bluetooth abschaltet und die RS232 an den GPIOs 14 und 15 wieder auf die Hardware-RS232 zurücklegt da einen Bug hat.

    Mein kontinuierlich laufendes Programm zur Abfrage der Heizungsdaten bekommt dann halt keine Daten mehr. Workarount: Das Programm schließt regelmäßig die RS232 und initialisiert sie erneut.


    Du KANNST in einem derart komplexen System wie dem Raspi gar nicht überschauen, welche Programme da vielleicht irgendwo reinhauen. Glaub ich nicht.

    von welchen Problemen redest Du

    Wo soll ich da anfangen?


    Ausfallsichere Stromversorgung - Der Arduino startet einfach neu und das Programm läuft ab.

    Runterfahren bei Stromausfall - Dem Arduino schadet es nicht, wenn er einfach ausgeschaltet wird.

    Robustheit - Der Arduino ist wesentlich toleranter, was Spannung und Strom an den Pins betrifft.

    Zuverlässigkeit - Wenn der Arduino läuft, dann läuft er. Wenn beim Raspi die SD-Karte ne Macke hat, treten unerklärliche Fehler auf.

    Nochmal Zuverlässigkeit - Beim Arduino greift nur das eine Programm auf die Portpins zu. Beim Raspi kann jedes Programm auf die Pins zugreifen. Was durchaus zu unerklärlichen "Zwischenfällen" führen kann.


    Readonly?

    Wie speicherst Du bei Readonly Einstellungen ausfallsicher ab? Beim ATmega werden die einfach im Eeprom gespeichert.


    Natürlich kannst Du dem Raspi einen zusätzlichen Eeprom auf I2C spendieren. Wieder ein Problem, das Du mit dem Arduino gar nicht hast.

    Warum sollte man mit viel Aufwand Probleme mit dem Raspi in den Griff bekommen wollen, die man mit einem Arduino gar nicht hätte?


    @TO: Wenn Du C kannst, dann kommst Du mit Arduino schnell klar. Und für diesen simplen Heizungsregler reicht Arduino allemal. Bei mir steuert ein ATmega32 - Arduino verwendet einen ATmega328 - Heizkessel, Solaranlage, außentemperaturgeführten Heizungsvorlauf, mit Mischerregelung, Pumpenregelung über Schwingungspaketsteuerung, und stellt die Daten per RS232 einem Raspi zur Verfügung, der dann die Visualisierung vornimmt - und momentan ausser Betrieb ist, die Heizung läuft trotzdem.

    Wie druckt sich denn PETG im Vergleich zu PLA?


    Für PLA findet man ja immer mal so Probiersets mit 16 Farben auf kleiner Rolle. Eine Kilospule PETG kaufen und dann feststellen, dass es doch nicht so toll ist widerstrebt mir etwas...

    Meine Frage war aber ob die Belegung an sich eine Rolle spielt? So von wegen Phase und Nullleiter...

    Ich gehe mal davon aus, dass Du Dir im Klaren bist: Wir reden über die Sekundärseite des Trafos. An Phase und Nullleiter hast Du nichts zu schaffen.


    Und auf der Sekundärseite ist die Belegung egal.

    Jetzt weiß ich aber nicht genau wie die Verkabelung aussehen müsste, insbesondere der INPUT für den Wandler&Gleichrichter => Ist es egal welche Ader ich vom Klingeltrafo auf die Schraubklemme anschließe :?:

    Du musst natürlich beide Adern vom Klingeltrafo auf die beiden Anschlüsse der Schraubklemme bei AC IN klemmen. Geschlossener Stromkreis.

    Wenn ich das Teil nun angeklemmt habe, muss ich dann eine Last dran hängen um am Poti die DC-Ausgangsspannung einzustellen :?:

    Nein. Der LM317 verlangt 4mA Mindestlast um sauber zu regeln. Die sind aber schon durch den Strom durch den 200ohm-Widerstand (rot-schwarz-braun-gold) und das Poti gegeben. Der LM317 regelt immer so aus, dass zwischen Ausgang und Adjust 1.23V stehen. Bei 200ohm fließen also 6mA durch den Potizweig. Reicht als Last.

    Den LM317 bekommst Du eigentlich kaum kaputt. Der hat einen Übertemperaturschutz, wenn die Temperatur zu stark steigt begrenzt er den Ausgangssstrom.


    Also anschließen und abwarten. Wenn der Finger am Gehäuse des LM317 Aua macht, kannst Du kühlen, es reicht aber schon ein Stück Alublech statt des dicken Kühlkörpers. Blech bekommst Du aus Konservendosen oder Deckel von Keksdosen, richtiges Alublech bekommst Du aus Coladosen oder den Böden von manchen Kakao- oder Cappucinodosen.

    Das Relais kannst Du nur mit Gleichspannung schalten, sonst brummt es erbärmlich

    Das ist ein WECHSELSPANNUNGSRELAIS, wie oft denn noch... Finder baut seit über 60 Jahren Relais, Du kannst davon ausgehen, dass die wissen was man bei einem Wechselspannungsrelais anders machen muss, damit es nicht brummt. Stichwort Spaltpol.

    Wenn Du auf den Rechnern nichts installieren darfst, wirst Du auch keinen wie auch immer gearteten Druckertreiber installieren können, der den Raspi als Drucker verfügbar macht.


    Sonst wärs ja einfach: Einen PDF-Drucker direkt auf dem Rechner installieren.

    Woher willst Du wissen, was der letzte Wert ist?


    Nochmal, der Slave "sendet" nicht selbstständig. Der Slave gibt nur eine Bitfolge auf MISO zurück, wenn der Master einen Takt an SCK ausgibt. Und der Master gibt nur einen Takt aus, wenn er selbst eine Write- oder Read-Anfrage macht. Und um 4 Bytes aus dem Slave zu bekommen, muss er den Takt für 4 Bytes ausgeben.

    Gerade nochmal gemessen, an meinem DSL-Anschluss liegen nach Umstellung auf VoIP weder DC noch messbare niederfrequente AC an. Kann aber sein, dass die Telekom zur Leitungsprüfung eine Prüfspannung aufschalten kann.


    An den Telefonbuchsen des Routers liegen als Bereitsschaftsspannung 50V DC an.

    Am analog Anschluss können da schon mal 160 Volt anliegen.

    Bereitschaftsspannung war 60V dc, bei ISDN auch 100V dc. Wenn die Polung der Adern unbekannt war, hat man Spucke auf einen Finger gemacht und beide Adern drangehalten, da wo es schäumte war die a-Ader (ohne Gewähr, Google weiss es auch nicht genau).


    Rufspannung war 50V ac mit 25Hz. Da sie auf die DC-Spannung aufmoduliert wird, bekommst Du zwar Peakwerte um die 160V hin, aber der Durchschnitt liegt immer noch bei 60V.


    Und die Spannung bricht bei Last sofort zusammen, mehr als bestenfalls 20mA sind da nicht zu holen - was aber auch schon 1W liefern kann.


    Lustig, diese Bimmel. Da kommt einem doch glatt der Gedanke, aus einem Telefonanschluß Strom zu beziehen. Sprich - wieviel Watt Dauerleistung kann ich aus der Dose beim billigsten Provider saugen, ohne daß dieser meckert. :-)

    Mit VoIP? Nichts.

    Lange lebe IPv4!


    Wie soll das eigentlich werden, wenn jeder eine statische IPv6 Adresse hat, die nicht jeden Tag erneuert wird? Wobei ich glaube, auf neuen Modems kann man angeben, dass auch IPv6 täglich neu vergeben wird.

    Häng doch beide Platinen an den SPI. Der Raspi hat zwei Chip-Enable, CE0 und CE1, damit kannst Du zwei Geräte addressieren.


    Btw: Du kannst auch 8 oder mehr Geräte an den SPI hängen, dann musst Du nur CE entweder "von Hand" über weitere Portpins machen oder über einen Addressencoder verteilen.

    Welcher VNC-Viewer, welcher VNC-Server, in welchen Programmen auf dem Pi geht es nicht?


    Einige Programme haben Probleme damit, wenn der VNC-Client Tastencodes für Mehrfachtasten (@, [, ]...) mit gleichem Timestamp übermittelt.