Posts by Timm Thaler

    Ich wiederhole mich eher ungern, aber ich sehe es nicht.

    Quote

    Printrelais 12 V/AC 8 A 2 Wechsler Finder 40.52.8.012.0000 1 St.

    Immer noch nicht?


    Du kannst natürlich auchmal ins Datenblatt schauen: Finder 40.52.8.012.0000


    40.52 ist die Bauform, die "8" steht für AC-Spule ("9" wäre DC), die "012" steht für 12V.

    Das ist (im Bild) ein 24V~-Relais, wird nicht funktionieren

    Die Bauteilbeschreibung sagt eindeutig 12V AC. Dass die Bilder bei Conrad bestensfalls ähnliche Symbolbilder sind, schlimmstenfalls völlig andere Bauteile zeigen sollte sich doch herumgesprochen haben.


    Mich erstaunt eher, dass die überhaupt so einen Exoten haben. Reichlich teuer ist er ja, Gleichrichter und normales 12V-DC-Relais wäre billiger gekommen. Aber ok, man spart sich die Gleichrichter-Schaltung. Und wie oft gilt auch hier: Fehlendes Wissen muss man halt durch eine höhere Geldmenge ersetzen.


    Was überhaupt nicht abfällig gemeint ist, geht mir bei meinem Auto genauso.

    Das ist aber Gejammer auf Milli- bis Mikrosekundenebene, und bei der durchschnittlichen Internetgeschwindigkeit hier in DE kommt's darauf jetzt echt nicht an.

    Gut das ist jetzt nicht Python, aber: Ich habe für meine Haus"steuerung", die erstmal nur verschiedene Parameter (Heizung+Solaranlage, Energieverbrauch, Gewächshaus) erfaßt und die Daten visuell aufbereitet, mit oben erwähntem Node-Red plus Dash-UI angefangen. Das lief auf dem Raspi ganz passabel und das UI sah auf dem PC im Browser auch ansprechend aus. Gut, es zog auf dem Raspi im Leerlauf schon 8% Prozessorleistung.


    Dann hab ich das auf dem Tablet versucht - und die getesteten Browser brauchten mitunter 20-30sec um überhaupt das Menu zum Umschalten der Oberfläche zu öffnen. Auf dem Smartphone lief es gleich gar nicht. Und auf dem Raspi im damals Iceweasel trieb das UI den Prozessor in den Blackout, da half nur Hardware-Reset.


    Mit FHEM oder Openhub und dessen UI ein ähnliches Desaster.


    Dann hab ich die gleiche bzw. inzwischen eine höhere Funktionalität mit Lazarus in Pascal geschrieben, mit CGI-Modulen für die Belieferung der Webseiten mit Inhalt und Diagrammen und minimalem Javascript in den Webseiten. Das läuft in jedem Browser auf jedem Gerät flüssig, und die Auslastung des Raspi schwankt zwischen nicht meßbar und 1-2%.


    Und der Witz: Abgesehen vom damals nicht vorhandenen Netzwerkzugriff hätte ich Dir das gleiche UI (in systembedingt geringerer Auflösung und Farbtiefe) vor 20 Jahren auf dem Amiga 500 geschrieben und das hätte auch funktioniert. In AmigaBasic. Im Interpreter.


    Ich mein, der Raspi hat 10x mehr Bildschirmpixel, 100x höheren Systemtakt, 1000x mehr Arbeitsspeicher, 10000x mehr Plattenspeicher als der Amiga 500 - und dann zwingt eine simple Anwendung, die ein paar Messwerte grafisch darstellen soll ihn in die Knie.

    LCARS ;-)

    Hab ich für meine Haussteuerung versucht und musste feststellen: Das angeblich gute Design ist bei kleinen Displays nicht wirklich brauchbar - und versagt bei flexiblen Displays (Webseite auf verschiedenen Touch-Devices und am FHD-Monitor, zugegeben hier nicht gefragt) völlig, weil nicht sinnvoll skalierbar.


    Stellte sich am Ende als genauso unsinnige Idee raus wie seinen Echo Dot "Computer" zu rufen... ;-)

    Wenn du Python nutzen möchtest, dann macht der Einsatz von Kivy oder Python + Qt deutlich mehr Sinn.

    Was mich an Python etwas verstört: Früher(tm) hieß es immer, Basic ist Pfui, weil das im Interpreter läuft, dadurch lahm ist und der Interpreter Ressourcen verschwendet. Was nicht stimmte, denn es gab und gibt durchaus gute Compiler für diverse Basic-Dialekte.


    Heute läßt man einen Dreizeiler für eine CGI-Ausgabe in Python laufen, ruft dafür einen um mehrere Größenordnungen ressourcenfressenderen Python-Interpreter auf, und kein Mensch stört sich an der miesen Performance.


    Haben wir uns dran gewöhnt, miese Softwareperformance einfach durch immer leistungsfähigere Hardware zu ersetzen? Oder hab ich da was übersehen?

    Ich darf dann mal ergänzen:

    • seit ein paar Wochen kann man auch Arduinos über Lazarus / FreePascal programmieren

    Nicht nur Arduinos, sondern prinzipiell jeden ATtiny und ATmega von Atmel aus der 8-bit-Reihe. Die Xmegas sollen angeblich auch gehen, hab ich aber nicht probiert.

    • der vom FreePascal-Compiler erzeugte Binärcode ist recht gut

    Besser mitunter als der vom GCC, wenn auch nicht so gut wie der vom Ada-Compiler.

    • es gibt kaum eine andere Programmierumgebung, mit der man in so kurzer Zeit ansprechende und funktionale GUIs erstellen kann

    Und man hat die Auswahl zwischen GTK, Qt4, Qt5 oder ganz abgefahren der MSE-IDE.

    Also ich habe direkt am Briefkasten einen "vandalensicheren" Edelstahlknopf mit grün beleuchtetem Ring und Klingelsymbol daneben. Die Postfrau wirft da seit Jahren die Post ein. Dieselbe Postfrau klopft dann an der Tür um ein Paket abzugeben: "Ich hab die Klingel nicht gesehen."


    Dito mit anderen Paketdiensten, dem Schorni, Nachbarn. Wenn der Klingeltaster nicht aussieht wie erwartet und sich dort befindet wo erwartet, nämlich separat am Tor, wird er nicht wahrgenommen.

    Nach meiner Erfahrung mit einer "unorthodoxen Klingel": Möglich vielleicht, aber nicht brauchbar. Die Leute raffen es einfach nicht.


    Wenn der Klingelknopf nicht aussieht wie ein Klingelknopf auszusehen hat, wird er nicht wahrgenommen. Da kannst Du noch so groß "Klingel" danebenschreiben oder ein Klingelsymbol danebenkleben.

    Und ich brainfuck und whitespace....Wie kommt man auf solche Sprachen? Der Support für diese Sprachen wird hier im Forum überwältigend sein :conf:

    Für Brainfuck vielleicht nicht, aber Lazarus und den FPC gibts im Repo für Raspbian. Läuft auf dem Raspi und als Crosscompile von Windows oder Linux.

    Doch klar kannst Du das selber bauen. Das Poti kannst Du beim LM317 durch einen Festwiderstand ersetzen, auch das auf der Bausatz-Platine. Du kannst auch einen der zahlreichen 3,3V-Festspannungsregler nehmen, damit sollte der Sender noch klarkommen. Alle Spannungsregler-Bausteine, die ich auf die Schnelle bei Amazon gesehen habe, haben aber keinen Gleichrichter am Eingang.


    Da Du anscheinend nicht so firm in Elektronik bist: Nachbausicherer ist es den Bausatz zu nehmen, wobei ich den von Conrad bevorzugen würde.


    Der LM317 kostet bei Conrad was um die 30ct:


    https://www.conrad.de/de/spann…15-a-to-220-3-176001.html


    Achtung: Keinen Festspannungsregler auf die Bausatzplatinen für den LM317, die haben unterschiedliche Anschlussbelegung.

    Dann mal ganz einfach:

    https://www.conrad.de/de/spann…fuer-lm-317-t-115967.html

    https://www.pollin.de/p/spannungsregler-bausatz-810029

    Alles drauf was Du brauchst. Etwas überdimensioniert. Kühlkörper kannst Du weglassen. Gleichrichterbrückte ist drauf, kann direkt an den Trafo angeschlossen werden.


    Wichtig: Vorher Spannung passend einstellen, dann Sender anschließen.


    Eventuell geht es auch noch einfacher: Manche Funkklingeln klingeln zur Probe, wenn der Sender Spannung bekommt. Dann würde es reichen, den Sender parallel zum Gong anzuschließen. Bekommt der Gong Spannung, wird der Ladekondensator im Spannungsregler-Modul geladen. Der Sender bekommt seine 3V und die Ladung im Kondensator sollte lange genug ausreichen, damit der Sender sich beim Empfänger meldet und das Klingeln auslöst. Kein Relais weiter nötig. Müsste man ausprobieren.

    Allerdings weicht dort die Schaltung von deiner flyppo etwas ab - ist das egal?

    Die Schaltung ist Schrott, weil sie genau das oben Geschriebene nicht beachtet: Die Induktionsspannung des Klingeltrafos kann mehrere hundert Volt betragen und bei ungünstiger Polung die kleine 1N4148 töten. Als nächstes himmelt es dann den Elko. Entweder Graetzbrücke davor oder Aufbau wie oben.


    Witzigerweise hast Du damit ein AC = Wechselspannungs-Relais gefunden, das kannst Du direkt parallel zum Gong anschließen. Keine Diode, Kondensator nötig.

    Ob ich nun 230 V an einen Transistor oder an eine Billigplatine aus China anschließe...

    Dann eben anders: Nein, es geht nicht. Die 230V sind Wechselspannung, der Transistor kann erstmal nur Gleichspannung schalten.


    Also selbst wenn Dich der andere Firlefanz wie Schutzisolierung, Betrieb an Schutzkleinspannung, Beachtung der VDE nicht interessiern:


    Nein, es geht auch technisch nicht!

    aber wie ich schrieb mit 8V Trafo + kann er ein 5V Relais nutzen, kein 12V relais da hast du Recht

    Doch leicht.


    8V * 1.414 = 11.3V Gleichrichtspannung am Kondensator, minus Diodendurchlassspannung 2 * 0.7V sind 10V, vielleicht noch bißchen Spannungseinbruch durch den Gong bleiben 8-9V für das Relais und da ziehen übliche 12V-Relais locker an.


    Problematisch könnte ein zu starker Spannungseinbruch durch lange und dünne Klingeldrähte und einen starken Gong sein, früher gabs mal so Doppelgongs, die haben kurzzeitig 2A gezogen. Muss man ausprobieren. Andernfalls tuts auch ein Vorwiderstand vor dem 5V-Relais.


    Ich würd dennoch den Optokoppler nehmen.