Posts by jwka

    Hallo,

    ich habe ein ähnliches Projekt vor der Nase (habe hier in einem anderen Thread nach MAC-basierter IP-Anpassung gefragt) und vielleicht gibt es ja noch mehr Leute, die sowas brauchen könnten.

    Von anderen Systemen (z.B. AVR Net-IO oder Arduino) kenne ich sowas wie "Bootloader". Das könnte man m.E. im RasPi mit den vielen Möglichkeiten, die er hat, ziemlich Elegant abbilden und sogar "standardisieren". Die Abfolge wäre dann etwa so:

    - Raspi startet beim ersten Start entweder mit DHCP oder gibt sich eiine fixe "blockierte" IP

    - er ruft dann von einem Server - ganz ähnlich wie apt-get - eine Konfigurationsdatei ab, die z.B. abhängig vom Image-Stand oder anderen zur Verfügung stehenden Parametern (die Zukunft wird ja vermutlich vieles bringen)

    - er führt sein Setup aus und führt dann (ggf.) ein reboot aus

    Im Prinzip kann dasselbe sogar immer durchgeführt werden ... wann immer der RasPi startet, führt der diese Routine durch (oder auch nicht, je nach vorhergegangener Installation). Das kann auch sicher gemacht werden, in dem mit Tickets und Verschlüsselung gearbeitet wird ... aber das wäre dann Schritt 2.

    Hat jemand Interesse, gemeinsam so etwas "generalisiert" aufzusetzen? Oder gibts das vielleicht sogar schon (sorry bin im Linux/RasPi Umfeld Newbie)?

    Zur Veranschaulichung:

    in "meiner" Welt sind alle RasPi's zu einem großen Prozentsatz IDENTISCH, weil ich auf allen dieselben Basis-Installationen (Web-Server, PHP Framework, Python Version, Scripte etc.) benutze.

    Damit nun der eine Raspi die Schwimmbadsteuerung, der andere die Gartenbewässerung und wieder andere die Einzelraumsteuerung
    übernehmen, brauchen diese jeweils unterschiedliche, aber die immer selbe IP (sie werden von einer zentralen Instanz zusätzlich Ferngesteiert und erhalten bestimmte Daten und Befehle von dort).

    Die idee ist schlcht, ein einziges Master-Image zu haben, welches ich ständig weiter entwickle und welches für verschiedene RasPi's mit deren Anwendungen dann alles beihaltet. So muß ich mir beim Einrichten eines neuen Pi - oder beim Austausch bei Defekt - keine Gedanken machen, welches Image und welche Zusätze ich auf die Karte schiebe.

    Der Thread kann dennoch geschlossen werden. Ich habe eine andere Lösung gefunden.

    Ich baue in das Image einfach eine Autostart-Prozedur ein, die dann die Konfig Dateien beim ersten Start entsprechend meiner Logiken / Anforderungen umschreibt, u.a. eine entsprechende Änderung im dhcpd-conf vornimmt, die Autostart-Prozedur anpaßt etc. Nach Ende dieses "Startup" macht er einen schutdown mit neustart. DAs ermöglicht mir sogar, ohne das WIssen der MAC ADresse auszukommen, ich stelle einfach im Netz eine config-Info bereit (auf der zentralen Instanz, deren Addresse immer gleich ist),, schliesse den RasPi an und starte ihn. Dann ändere ich die Config für den nächsten usw.

    Das ist wahrscheinlich viel einfacher (und flexibler) als die Logik verteilt an vielen Stellen, wie z.B. dem IP-Config zu haben.

    Hätte ich zugegeben auch früher drauf kommen können ... sorry!

    vorab ... bitte keine Antworten wie "mach's auf dem Router" ... static macht man nicht etc. Danke!

    Hallo,

    ich habe mehrere PI's (und es werden wohl noch ein paar dazu kommen), die ich gerne mit einem einzigen Image betreiben würde. Um nicht jedesmal bei Änderungen dann nach schreiben des neuen Image auf die Karte(n) wieder für jeden PI die Adresse neu einstellen zu müssen, würde ich die IP gerne in Abhängigkeit der MAC Adresse vergeben.

    Hat da jemand ne Idee, wie das gehen kann (Raspbian Jessie).

    Danke im Voraus.

    das "Problem" kommt mir bekannt vor in Verbindung mit

    FTP filezilla, FritzboxNAS, winSCP, windowsXP

    Ich habe keine Lösung gefunden und aufgehört zu suchen, vielleicht ergibt sich ja hier wieder was Neues.

    Uhrzeit auf der Fritzbox stimmt ptb Zeitserver, auf den win Rechner stimmt es auch und trotzdem klemmt es irgendwo, ich glaube ea liegt oder lag am FTP client in irgendeiner tieferen Einstellung.


    Vielleicht sollten wir mal damit anfangen, Fakten zusammenzutragen - ich habe nicht den Eindruck, dass es am FTP Client liegt ... sonst müßte das Problem ja "immer" auftreten.

    Bei mir:
    "Any Client" unter Windows --> Filezilla Server unter Windows --> OK (ggf. muss "ignore 1hrs diff" eingestellt sein, wenn Server / Client unterschiedliche DST-Einstellungen haben, aber das ist sogar bei USB Platten manschmal nötig ...)
    "Any Client" unter Windows --> pure-ftp unter Rasberian --> Problem


    Wir hatten hier mal das Problem, dass durch eine Software-Installation auf strategischen Systemen die Zeitzone verstellt worden war.
    Das war irgend ein popliger Patch, der falsch konfiguriert worden ist.

    Und wenn dann die Datenübertragung von und zu diesen Systemen über Zertifikate läuft, stimmen plötzlich diese Zeiten nicht mehr.

    "Sehr schön"
    Die betroffenen Kollegen waren begeistert. erst einmal den Grund finden, warum das System plötzlich die falsche Zeitzone eingestellt hat, und dann das wieder zurück drehen.

    Naja, ich würd' ja gern den Grund finden ... und beheben, wenn denn möglich ... aber ich hab keine Idee, wo ich da bei pure-ftp hinfassen könnte ...

    ... und den Sourcecode durchzuarbeiten ... das wäre in meiner Projektliste wohl Position #1849 ... würde also so etwa im Jahr 2056 in Angriff genommen ... da leb' ich aber voraussichtlich nicht mehr.


    Das System auf UTC lassen.
    Keine Zeitzoneneinstellung im System vornehmen, und, wenn benötigt, die Applikationen die Zeit für die Zeitzone ausrechnen lassen, wenn eine Zeit angezeigt werden soll.

    Ja, nicht schön, wenn aber einige gewünschte Anwendungen mit Zeitzonen auf die Schnautze fliegen, bleibt einem nichts anderes übrig.

    Ist tatsächlich ne funktionierende Variante ... aber dann muss ich auch auf meinem Hauptrechner (also auf Client-Seite) alles in UTC lassen ... das ist:

    1.) nicht wirklich praktikabel, besonders, wenn man oft zwischen Zeitzonen reist
    2.) für Systeme bei Kunden nicht machbar

    Ich werd' mir mal irgend ne Strategie für Updates überlegen müssen ... umpf! :wallbash:


    Wenn du die Dateien auf dem Raspi nicht wirklich brauchst, sondern nur lagerst, kannst Du alles in Binary übertragen.[TOM]

    Tja, und da ist das Problem: Es handelt sich um Dateien eines Frameworks (PHP, EXE, INI's, Daten, XML, JSON etc.) und da wäre es super wichtig, dass ich mit gerinstem Aufwand sehen kann, ob eine aktuelle Version (gleicher Timestamp, gleiche Dateigröße) dort liegt. Denn das System wird über VIELE Geräte - PC's, Raspi's, Banana's und andere verteilt und benutzt.

    Bei einem Update von nur wenigen Dateien will ich nicht immer alles übertragen müssen ...

    Bisher - unter verschiedenen Windosws Systemen hat das ganz prima mit eben "Beyond Compare" geklappt.

    Ich frage mich, ob man dem pure-ftpd es "abgewöhnen" kann, in den Dateien "rumzufuddeln" denn er schiebt mir bei anderen Dateien noch mehr zusammen und nimmt dort teilweise die LF's auch noch raus ... keine Ahnung, warum aber eben völlig inakzeptabel!

    Variante wäre, einen anderen FTP Server zu nehmen ... aber proftpd ist auch schon ausgefallen (weil der halt das Datum komplett verratzt und es das Upload-Datum stellt ...

    Mir wird allmählich klar, warum Linux es so schwer hat, bei "Windows-verseuchten" (und ich überlege wirklich, umzusteigen!) einen Fuß an Deck zu bekommen. Es erinnert mich einfach vieles an MVS oder VMS auf den IBM Mainframes ... aber das war 1983 ... und dabei LIEBE ich command lines ...

    Und auch ein kompletter Neustart hat nicht geholfen ... leider.

    ABER:
    1.) Bei Nutzung von Filezilla bleibt das Datum erhalten ... ist also offenbar ein Problem von BeyondCompare ...

    2.) Bei genauer Betrachtung - und das auch unter Nutzung von Filezilla - mußte ich feststellen, dass die files auf dem RasPi ALLE kleiner sind - und zwar immer so um 2,5 - 3%.

    Ein "echtes" compare, also des Inhalts sagt dann aber "identisch", und wenn ich mir die Dateien unter Windows ansehe, so entspricht das Delta in Bytes EXACT der Anzahl Zeilen. Und das ist dann wieder unabhängig von der Client-Software, also sowohl für Beyond Compare als auch für FileZilla zutreffen.

    Da muß also bei der Übertragung also noch mehr "schief" gehen.

    Kann mir da jemand helfen?

    Leider kein Erfolg. Habe übrigens "vorsichtshalber" dieselbe Zeile auch nach

    restart|force-reload)

    eingefügt ... irgendwie komm ich nicht weiter ... was ein Käse. Nun würde ich noch gerne das mit der Datei-Kopie bzw. dem Hardlink ausprobieren. Nur: Wohin müsste der Zeigen / die Datei kopiert werden?

    Danke nochmals!
    jwka


    Hast du nach Anpassung der Config den Dienst auch neu gestartet?

    Was ergibt denn der Befehl " ls -la /etc/localtime " ? Bei mir existiert die Datei nämlich (Raspbian Jessie)

    restart .. ja, lies mal in meinem post:
    "Das "service pure-ftp restart" zeigte zwar ganz artig an, dass sich eine Datei geändert hat. Der empfohlene Aufruf "systemctl daemon-reload" plus anschliessendem nochmaligen restart von pure-ftp hat aber nix gebracht ... es bleibt hartnäckig bei den 2 Stunden"

    mmmh ... was mach ich wohl falsch? (Terminal mit root-rechten offen, insofern ist "eigentlich" sudo unnötig ... habs mit und ohne versucht ...)

    root@raspberrypi:/etc/init.d# ls -la /etc/localtime
    -rw-r--r-- 1 root root 2309 Mar 27 18:13 /etc/localtime

    root@raspberrypi:/etc/init.d# ls -al /srv/ftp
    total 12
    drwxr-xr-x 2 112 nogroup 4096 Mar 27 14:27 .
    drwxr-xr-x 3 root root 4096 Mar 27 14:27 ..
    -rw-r--r-- 1 root root 170 May 20 2015 welcome.msg

    root@raspberrypi:/etc/init.d# sudo ln /etc/localtime /srv/ftp/etc/localtime
    ln: failed to create hard link \u2018/srv/ftp/etc/localtime\u2019 => \u2018/etc/localtime\u2019: No such file or directory


    Wie ist denn die Zeit auf deinem Pi? Ist die korrekt?

    Ansonsten hilft eine Google Suche nach: pure-ftpd timezone

    => https://www.novell.com/support/kb/doc.php?id=7002717

    Code
    sudo ln /etc/localtime /srv/ftp/etc/localtime


    Danke für die schnelle Re ... und sorry, dass ich etwas knapp in meinem Text war ... und ich habe VOR diesem post intensiv im Internet gesucht, bin aber nicht weiter gekommen.

    Also:
    1.) Die Raspi-Zeit ist korrekt ... aber die hat auch mit dem Timestamp nichts zu tun, denn "alte" Dateien, also z.B. welche vom letzten Jahr behalten ihr DATUM ... und die Uhrzeit wird lediglich um ZWEI Stunden "justiert", es wird alo keinesfalls die aktuelle Zeit des Raspi eingetragen (was beo proftpd der Fall war).

    2.) Die Webpage mit Deinem Link habe ich auch bereits gelesen. Ich habe auch probehalber einmal die dort genannte Zeile

    [font="Courier New"]TZ="MST7MDT" ; export TZ [/font]

    in der Datei /etc/init.d/pure-ftp eingetragen. Ohne Erfolg. immer noch ZWEI Stunden Unterschied.

    Das "service pure-ftp restart" zeigte zwar ganz artig an, dass sich eine Datei geändert hat. Der empfohlene Aufruf "systemctl daemon-reload" plus anschliessendem nochmaligen restart von pure-ftp hat aber nix gebracht ... es bleibt hartnäckig bei den 2 Stunden

    3.) Deine sudo-anweisung bringt den fehler, dass /etc/localtime nicht existiert ... vielleicht hängt's daran?

    Danke nochmals für Eure Hilfe
    jwka

    Hallo,

    bin neu hier ... und gleich ne doofe Frage (die hoffentlich leicht zu beantworten ist):

    Habe den pure-ftpd Server installiert und alles läuft prima, bis auf den Time-Stamp, den hochgeladene (von Windows-Rechner via "Beyond Compare - FTP") Dateien auf dem RasPi bekommen und die um genau 2 Stunden falsch sind. Ich führe das auf die Differenz zwischen GMT und CET plus DST zurück, das würde genau hinhauen. Das ist ärgerlich, weil ich somit die "compare funktion" nicht richtig nutzen kann, was beim Abgleichen mehrerer Server von großem Vorteil wäre.

    Frage nur, wie stelle ich das ab, bringe also pure-ftpd bei, dass das der Timestamp in der richtigen Zeitzone zu nehmen ist?

    Beim Upload auf einen anderen Serve, auf dem Filezilla läuft, habe ich das Problem nicht ...


    1000 Dank im Voraus!
    jwka