Posts by Canis

    Nach langer "Forschungsarbeit" bin ich ein paar Schritte weiter. Die MySensors-Platinen sind endlich da verzögert durch das C-Virus und zusammengelötet und liefern erste Werte zum Raspi. Nach einigen neuen Erkenntnissen hier mal eine kurze Vorstellung meines Projekts. Über Hinweise, Anregungen, Kritik zu meinem Konzept würde ich mich freuen. Ausführliches zum Beispiel aktuell über Dallas-1-Wire auf meinem kleinen Wiki unter 1-Wire auf dem deutschen Raspi-Wiki


    Ziel meiner Hausautomation ist die Automation von Vorgängen, nicht das Anknipsen einer Lampe per Sprachbefehl vom Sofa aus. Einige Ideen sind:

    * Luftbefeuchtung bei trockener Raumliuft mit Meldung wenn der Wassertank des Luftbefeuchters leer ist.

    * Regelung der Raumtemperatur nach Tageszeit

    * Bedienung der Rollos nach Jahreszeit, Tageszeit, Sonnenbestrahlung des jeweiligen Fensters.

    * Automatisches Schalten von Lampen abhängig von der Anwesenheit einer Person.


    Die Homeautomations-Zentrale wird ein Raspberry Pi 3B sein mit OpenHAB. Raspberry Pi 4 habe ich ausgeschlossen, weil ich das MySensors-Gateway als HUD auf den Raspberry setzen will, was eine aktive Lüftung verhindert und der Raspi 4 sowieso schon Wärmeprobleme hat. Das in Java geschriebene OpenHAB erscheint mir performanter zu sein als das mit Perl geschriebene FHEM und auch die Definition von Regeln gefällt mir in OpenHAB besser.


    Die Hausautomation soll mit preiswerten Sensor-Bausteinen erfolgen, um nicht tausende von Euros in kommerzielle Sensoren stecken zu müssen, die eigentlich nur Kleingeld kosten - Zeit zum Basteln dafür habe ich genug.


    Um nicht Kabel durch die ganze Wohnung durch Wände hindurch zu verlegen werden werden mehrere MySensors-Platinen mit RFM69-Funkübertragung verwendet, die für beste Durchdringung der Wände die Daten auf 433MHz senden und empfangen. Ursprünglich war geplant für nahezu jeden Sensor eine MySensors-Platine zu haben, die per Akku mit Strom versorgt wird. Da ich aber pro Zimmer ein Dutzend Sensoren/Aktoren erwarte, würde das sehr stressig werden immer wieder mehrere Dutzend Akkus auszutauschen. Darum werden jetzt MySensors-Knoten für je bis zu 8 Sensoren/Aktoren als Master eines 1-Wire-Netzwerks dienen und nur noch die Aufgabe haben die über 1-Wire ankommenden Messwerte der Sensoren an die Zentrale zu melden und Befehle an die Aktoren weiterzuleiten. Die MySensors-Platine wird mit einem Netzteil mit 5 Volt versorgt und für die Platine selbst wegen dem RFM69 auf 3.3V herunter geregelt. Das Netzwerk und damit die Sensoren werden direkt mit 5V versorgt, um dem Spannungsverlust auf den Drähten vorzubeugen (bei 50m Leitungslänge muss man schon mit 0.7V Spannungsabfall bei 100mA Stromverbrauch rechnen).


    Die Verbindung zwischen den Sensoren wird über Cat5-Kabel erfolgen, denn einerseits sind die billig zu kaufen (€1,50 für ein 5m-Kabel) und andererseits sind sie gut abgeschirmt und haben gute Stecker. Für die Buchsen gibt es Adapterplatinen, durch die ich sie auf Lochrasterplatinen löten kann. Außerdem habe ich die Kabel noch kistenweise herumliegen.


    Die eigentlichen Sensoren werden jeweils einen AVR ATTiny85 oder bei Bedarf ATTiny84 als Prozessor enthalten, der die Kommunikation über Dallas-1-Wire erledigt. Er kann dann auch gleich die Kalibrierung von Temperatur-Messwerten erledigen und damit den MySensors-Knoten entlasten. Sensoren direkt für 1-Wire scheinen leider Mangelware zu sein. Außer dem Temperatursensor DS18B20 (ohne Luftfeuchte) scheint es kaum etwas zu geben und die Dallas-Bausteine sind auch unverhältnismäßig teuer (siehe zum Beispiel DS2408). Darum werde ich zum Beispiel mit dem Tiny85 die Daten eines HCT22 über 1-Wire schicken oder direkt Dinge schalten.


    Neue Erweiterung: Die einzelnen Sensoren mit dem 1-Wire-Bus-Interface sitzen auf einer kleinen Platine mit 25x35mm. Sie werden auf eine Stiftleiste gesteckt mit einem 8-pol-1-Wire-Interface. Dadurch kommunizieren sie direkt mit dem 1-Wire-Master ohne dass ein Kabel notwendig ist. Eine Trägerplatine von 50x70mm fasst damit bis zu 4 Sensoren und RJ-45-Buchsen zusammen zu einem Modul. Es sind auch größere Träger denkbar.

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    Ich habe so viel Vertrauen, dass ich etwas übernehme, wenn jemand mir sagt, dass er es bei sich geprüft hat und es hat funktioniert. Ein Wiki sollte nicht das geballte Wissen einer einzelnen Person sein, sondern das Wissen mehrer Personen vereinen.


    Im übrigen siehe hier: https://www.raspberrypi.org/do…ation/config-txt/video.md


    hdmi_force_hotplug=1
    hdmi_ignore_edid=0xa5000080
    config_hdmi_boost=4
    hdmi_group=2

    Das die Angabe des Display (:0) nichts bringt hatte ich schon festgestellt.

    Ich habe 75 Seiten Dokumente geschrieben mit allen Informationen, die ich beim Basteln gesammelt habe. Damit es übersichtlicher und leichter pflegbar wird, habe ich es auf ein Wiki hochgeladen. Das Wiki ist auf einem öffentlichen kostenlosen Server mit MediaWiki-Farm.


    Raspberry Deutsch Wiki


    Das Wiki wird von mir weiter täglich gepflegt und selbst benutzt, bekommt noch eine zusätzliche einfache Navigation, an der ich noch experimentiere.


    Falls jemand Interesse an den Infos hat oder selbs Lust hat Informationen in das Wiki zu speichern, bitte bei mir melden. Nach sehr schlechten Erfahrungen mit Leuten, die Spam in Wiki-Artikel laden trotz Captcha, vergebe ich den Editier-Zugang nicht automatisch, aber gerne auf Anfrage.

    Danke für den lieben Wunsch, zum Glück bin ich recht Frustfest. Nein, tut mir leid, STF, das macht niemand, ich auch nicht. Ich hätte schon sehr gerne ein 16:9-Fenster gehab, aber nachdem keiner wirklich eine Idee hatte, wo die Ursache liegen könnte, wollte ich nicht wochenlang nach der Ursache suchen, soooo wichtig ist es mir dann auch nicht.

    [Ergebnispräsentation] Temperatur und CPU Takt Logging bei verschiedenen Kühlvarianten

    Kannst du gerne mal deine Messwerte mit denen von mir hier veröffentlichen vergleichen. Normalerweise sollten die mittlerweile durch die Updates etwas niedriger ausfallen, als wo ich die Tests durchgeführt habe.

    Zur Interaktiven ansicht den Link zu Grafana beachten.


    Danke, sehr interessant Deine Messungen! Ich würde Deine Ergebniss zusammenfassen mit: Kupfer bringt keinen Vorteil gegenüber Alu. Lüfter ist wichtiger als Kühlkörper. Bei mir sind die Temperaturen ja schon niedriger, ich habe das Firmware-update durchgeführt.


    Dein Gehäuse gefällt mir nicht, da sind mir zu wenig Öffnungen im Deckel. Auch wenn er weniger effektiv ist, würde ich den Lüfter nach außen gerichtet bevorzugen, sonst zieht man Staub an und ein verstaubter Kühlkörper ist auch eine prima Wärmeisolation.


    Mal sehen, vielleicht verklebe (klebeband) ich noch von innen einen Staubfilter (von meinem Bad-Entlüfter) gegen den Staub.

    SprachlicheFeinheiten sind doch s...-egal, SPrache ist ein Verständigungsmittel. Solange man sich versteht hänge ich mich nicht an ein paar Vertippern oder sprachlichen Feinheiten auf. Ich chatte mit diversen Legasthenikern und freue mich über die Inhalte, anstatt an ein paar sprachlichen Mängeln herumzukritteln. Die Leuchtfeuer unserer Kultur wie Goethe haben geschrieben wie sie Lust hatten.


    Danke für den Hinweis auf die Anleitungen. Ich bin gerade durch dasselbe Problem genervt. Ich fahre den Raspi per am Gehäuse angebrachten Schalter hoch und runter (ohne überflüssiges Python, es gibt ja auch Shellskripts ;) ).


    Wichtigere Frage: Kann jemand einen Lüfter empfehlen? Das mit dem Gehäuse gelieferte Mistding macht einen unerträglichen Höllenradau.


    Zur Sinnhaftigkeit von Lüftern am Raspi 4B meine Messungen. Raspi noch ohne Kühlkörper, die kommen erst noch. Fragt sich, ob man einen Kühlkörper braucht, wenn man einen Ventilator hat. Was ein Kühlkörper in einem geschlossenen Gehäuse bringt, wenn er mit dickem Klebeband draufgepappt wird, wird sich noch zeigen (eventuell eine Wärmeisolation des Chips). Ich plane die Kühlkörper mit Wärmeleitkleber aufzukleben, aber dann sind sie nie wieder abzubekommen.


    Leerlauf 4K-Video
    Gehäuse offen
    45°C 74°C
    Gehäuse geschlossen ohne Ventilator
    49°C 79°C
    Gehäuse geschlossen mit Ventilator
    41°C 55°C

    Mit Ventilator ist es mir nicht gelungen die Temperatur über 55 Grad hinaus zu treiben.


    Das Gehäuse ist Aluminium, was vielleicht Hitzeabfuhr bringt, aber eventuell idiotisch war wegen Bluetooth und WLAN. Kunststoffgehäuse mit guter Wärmeabfuhr sind unterwegs. Für ans Ethernetkabel angeschlossene Raspis ohne Bluetooth-Gebrauch ist Alu eventuell akzeptabel. Positiv: Auslass für GPIO-Kabel


    Ich werde weitere Messungen mit Klebstreifen-Alu-Kühlkörpern und aufgeklebtem Kupferkühlkörper machen, mit Alu-Gehäuse und Kunststoffgehäuse . Meine Hoffnung ist ohne Lüfter auszukommen und einen stillen Raspi zu haben. 79° bei Videos anschauen ist mir aber zu sehr an der Grenze.


    Mein Alu-Gehäuse mit Radaulüfter: https://www.ebay.de/itm/Geh%C3…ksid=p2057872.m2749.l2649


    Bestelltes Kunststoffgehäuse: https://www.ebay.de/itm/f%C3%B…ksid=p2057872.m2749.l2649


    Wärmeleitkleber: https://www.ebay.de/itm/Silver…ksid=p2057872.m2749.l2649

    Quote

    Mir, der ich selten selbst geschrieben, was ich zum Druck beförderte, und, weil ich diktierte, mich dazu verschiedener Hände bedienen mußte, war die konsequente Rechtschreibung immer ziemlich gleichgültig. Wie dieses oder jenes Wort geschrieben wird, darauf kommt es doch eigentlich nicht an; sondern darauf, daß die Leser verstehen, was man damit sagen wollte! Und das haben die lieben Deutschen bei mir doch manchmal getan. Johann-Wolfgang von Goethe

    Auch wenn du dich noch zehn mal selbst zitierst, stecke ich keine kostbare Lebenszeit mehr in dieses mindere Problem, sondern lebe damit, dass VNC auf dem Raspi 4B eben nicht 100%ig funktioniert und mein VNC-Fenster eben 1600x1200 ist anstatt 1920x1080.


    Danke allen, die versucht haben hier zu helfen!


    Stattdessen versuche ich in den Dingen voran zu kommen, die mich meinen Zielen näher bringen. Dies ist zur Zeit zwei Raspis als Ersatz für unsere zwei PCs zu nutzen. Ich habe es geschafft meinen Netzdrucker zum Laufen zu bekommen. Youtube-Videos abspielen funktioniert mittlerweile wie geschmiert. Ich habe eine Linux-Lighttpd-PHP-MariaSql-phpmyadmin-Installation zum Laufen bekommen für Daternbanknutzung (das hat stark gehakt, weil PHP5 nicht mehr existiert und weil andauernd apache-Module herangezogen werden). Ich habe es aufgegeben einen Raspi als NAS nutzen zu wollen, weil Festplattenanschlüsse auf dem Raspi dafür immer zu langsam sein werden, sondern kaufe ein professionelles NAS. Nebenbei schreibe ich ein Dokument über die Bedienung des Raspi auf deutsch und habe einen kostenlosen funktionierenden Mediawiki-Hoster gefunden um das zu veröffentlichen.

    Tja, gut Frage, aus der config.txt jedenfalls nicht. Außer hdmi_mode habe ich nach der Installation dort nichts geändert.


    Ich packe dieses Problem auf den Stapel der ungelösten Probleme der Menschheit und schließe das Thema ab. Ich benutze jetzt 1600x1200 als Auflösunmg, für VNC, das funktioniert.


    Mit real angeschlossenem Bildschirm wird die reale Auflösung erkannt und ich kann mit 2560x1440 Auflösung arbeiten egal was in config.txt steht.

    Ich gebe mich geschlagen ;) Da der Aufwand um direkt über /dev/mem und/oder /dev/memgpio auf die Pins zuzugreifen doch beträchtlich ist, werde ich pigpio verwenden.


    Danke nochmals Bernd für den Hinweis!

    daxb: Der Monitor an meinem PC hat eine Auflösung von 2560x1440. Ich benutze ja VNC um das Bild in einem Fenster zu haben. Das Fenster sollte dann meines Wissens die eingestellte Auflösung haben. Beim Raspi 3B funktioniert das, beim 4B bekomme ich irgendeine kleinere Auflösung in 4:3 Seitenverhältnis (mode 82 ist 16:9)


    pi@Munin2:~ $ tvservice -s

    state 0x6 [DVI CUSTOM RGB full 4:3], 1024x768 @ 60.00Hz, progressive

    pi@Munin2:~ $ tvservice -m cea

    Group CEA has 4 modes:

    mode 4: 1280x720 @ 60Hz 16:9, clock:74MHz progressive

    mode 16: 1920x1080 @ 60Hz 16:9, clock:148MHz progressive

    mode 95: 3840x2160 @ 30Hz 16:9, clock:297MHz progressive

    mode 97: 3840x2160 @ 60Hz 16:9, clock:594MHz progressive

    pi@Munin2:~ $ tvservice -m DMT

    Group DMT has 1 modes:

    (prefer) mode 4: 640x480 @ 60Hz 4:3, clock:25MHz progressive


    Und was fange ich damit nun an?


    RTFM: Ich mach das schon seit Jahren mit Raspi 2B /3B/3B+ und es ging immer. Bei 4B weigert er sich. Der Mode 52 (1600x1200) wird richtig dargestellt. mode 81,82 werden falsch dargestellt. irgendwo wird vermutlich Seitenverhältnis 4:3 erzwungen.


    STF: Das habe ich gleich mal ausprobiert und es ändert nichts, ob ich dort eine 0 oder 1 hin schreibe.

    Ich habe einen Raspiberry 3B und einen Raspberry 4B mit beiden arbeite ich via VNC. Die config.txt von beiden sind identisch. Eingestellt ist hdmi_mode 82, also 1020x1080. Auf dem Raspberry 4B bekomme ich ein viel zu kleines Fenster mit falschem Seitenverhältnis (4:3 anstatt 16:9).


    Bei beiden ist vc4 auskommentiert:


    [all]

    #dtoverlay=vc4-fkms-v3d

    gpu_mem=64


    hdmi_mode=81 (1366x768) führt zu einem identischen Fenster. hdmi_mode=51 (160x1200) führt zu einem Fenster richtiger Größe. Meine Vermutung ist, dass 4:3 erzwungen wird. Aber wodurch?


    Was kann ich tun, damit hdmi_mode auf dem Raspberry 4B richtig funktioniert?

    Vielen Dank, ich schaue es mir gerade an und es sieht gut aus. Mich würde aber auch brennen interessieren, wie /dev/gpiomem und /dev/gpiochip0 zu bemnutzen sind auf dem Raspi.

    Gordon hat hingeworfen. Seine Library WiringPi wird nicht mehr weiter veröffentlicht und er bezeichnet sie als "deprecated". Was nun? Gordon verweist auf "Andere GPIO-Libraries", aber ich sehe keine, die aktiv entwickelt wird.


    Ich dachte dann an /dev/gpiomem, aber ich habe nichts darüber gefunden, wie man mit "ioctl" damit einen Pin ansteuert.


    Es gibt jetzt auch noch libgpiod, das mit Hilfe von /dev/gpiochip0 , 1 , 2 arbeiten soll, aber seltsamerweise sind in Buster dort keine Pins hinterlegt. das Programm gpioinfo liefert nur lauter Zeilen mit unnamed und unused.


    Wie steuert man nun GPIUO-Pins in C/C++? Hat jemand eine Beschreibbung oder ein Beispiel wie man mit gpiomem arbeitet? Oder weiß jemand, ob der "Fehler" in gpiochip0 bald behoben ist?

    Meine Hifiberry-Soundkarte ist gerade angekommen. Leider funktioniert die Weboverfläche von Moodeaudio nicht im normalen Android-Webbrowser auf dem uralten Tablet meiner Frau. Also gut, dass ich das ganze jetzt über die App BubbleUPnP bedienen kann. Ich bin mit der Bedienung ganz zufrieden so.


    Als nächstes schaue ich noch, ob mein Fernseher problemlos auf die Videos und die Fotos auf dem Raspi zugreifen kann.

    Ehrlich gesagt ist mir die Historie von Volumio völlig egal. Für mich wichtig ist nur: Funktioniert es hier und jetzt und ist die Dokumentation so, dass man sie erstens leicht findet und zweitens im normalen Setup die häufigsten Fälle abgedeckt sind. Da ist die Installation ohne LAN-Kabel meiner Meinung nach heutzutage nichts ungewöhnliches und sollte im normalen Installations-Guide inklusive dem unbedingt notwendigen Zugang über Handy erklärt sein. Auch der Zugang über ssh mit user und passwort steht nicht in der Get Started-Installationsanweisung, sodass man auch als erfahrener Benutzer aufgeschmissen ist. In "Get Started" ist im Satz "You can read the Documentation or find Help on the Forum" ist der Link zur Dokumentation nicht als Link hervorgehoben - ein Layout-Fehler mit schwerwiegenden Folgen.


    Die Dateien auf der SD-Karte wurden bei mir nicht mehr erkannt. Sie wurden mal erkannt, aber irgendetwas ist da dann wohl kaputt gegangen und ich bin mir nicht bewusst abgesehen vom dist-upgrade etwas böses getan zu haben. Hinweise woran es vielleicht liegen könnte und wie ich es beheben könnte ohne alle meine Daten wieder zu zerstören habe ich leider nicht bekommen.


    Das ich dann angemotzt werde, dass ich die Entwickler von Volumio "diskreditiere" und "überheblich" sei hat meine Stimmung für Volumio sehr gehoben ;) Berechtigte Kritik sollte auch an kostenloser Software möglich sein, insbesondere wenn sie sich professionell gibt. Die zu einem Produkt gehörige Dokumentation ist hier sehr mangelhaft. Mich hat dieses Ding 10 Stunden ergebnislose Arbeit gekostet


    Ich bin nun wirklich seit 40 Jahren Software-Entwickler und nicht völlig blöde, aber Volumio macht einem den Anfang echt schwer. Wer immer ein Fan von Volumio ist, sollte denen mal ein paar Tipps geben zur Verbesserung von "Get startet", mir ist der Aufwand mich mit Volumio noch weiter auseinander zu setzen es nicht mehr wert. Die lausige Textdatei auf github von Mooleaudio https://github.com/moode-playe…blob/master/www/setup.txt ist inhaltlich um Klassen besser. Auch da hätte ich Kritik, zum Beispiel finde ich den Begriff "- Access Point (AP) mode" eher schwer verständlich.

    Es ist jetzt Moodeaudio geworden. Die Installation war relativ problemlos. Der normale Setup-Guide berücksichtigt auch die Installation mit reinem WLAN. Es gab ein kleines Problem mit einem momentanen nicht funktionierendem Filesystem-Expand, das man aber durch das bei Moodeaudio vorhandene raspi-config umgehen konnte.


    Die vielen Einstellungen an der Web-Oberfläche von Moodeaudio geben große Flexibilität. Naturgemäß muss man sich da auch erst einmal durch die vielen Einstellmenüs durchkämpfen ... aber es gibt tatsächlich Optionen zum ein-/ausschalten von Server und Renderer für DLNA (Der server ist defaultmäßig abgeschaltet).


    Ich bin glücklich mit Moodeaudio, denn anders bei der einfachen MPD-Lösung wie bei Volumio (das wohl MiniDLNA nicht standardmäßig installiert hat) kann ich auf meinem Tablet jetzt die Musik per BubbleUPnP abrufen.


    Das Problem des chaotischen Abspielens habe ich gestern gelöst. Ich habe mit Hilfe von der Windows-Anwendung MP3tag erst fehlende Tracknummern etc ergänzt, die Namen aller Titel geändert und jedem Titel die Tracknummer vorangestellt. Da ich keine Sonderzeichen in den Dateinamen wollte, war der Namensstring in Konverter:Tag - Dateiname etwas kompliziert: $num(%track%,2)-$replace(%title%,' ',_,'',,'&',And,'(',_,')',,',',_,'.',,'__',_). Damit sind Leerzeichen, &,',(,),. in den Namen weg und nur noch Unterstriche drin. Damit ist auch der Zugriff von Linux-Kommandozeile um zum Beispiel einzelne Dateien zu löschen sehr viel einfacher.


    Leider musste ich dann alle Musik neu auf die SD spielen, was aber dank Linux Filesystems von Paragon mit 60GB Musikdaten nur eine 3/4 Stunde gedauert hat.


    Nochmals vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben und insbesondere mich auf Moodeaudio hingewiesen haben.

    Vielen Danbk für die vielen Überlegungen! Ich hatte schon befürchtet, dass das am Ende auf eine KI herausläuft. Man könnte natürlich versuchen mal die NI zu bemühen um Kriterien zu überlegen.


    Bewegungs-PIRs oder Lichtschranken an den Eingängen könnten das System triggern. *lol* Jörg ;) Ich finde Teppiche für den Sex eher unbequem ;) Aber das mit dem Radar habe ich überlegt, da müsste man dann noch erkennen wieviele Personen denn da hinein- und hinausgehen, wenn man Gäste hat, betreten die das Zimmer auch schon mal direkt hintereinander.


    Die Idee IR-Pirs zur Wärmemessung zu nutzen hätte diverse Probleme wie durch Sonne aufgeheizte Möbel.


    Die Teppich-Sensor-Idee würde ein ziemlich enges Netz von Sensoren erfordern oder eine 25qm-Sensorplatte mit Positionsmeldung und Druckstärke. Das Wohnzimmer hat ca 25qm mit 4 Stühlen, zwei Sofas und auch flächig müsste man alle Stehpositionen unterscheiden.

    Es läuft also darauf hinaus mehrere Kameras zu installieren (ist es mit einem Raspi möglich mehrere USB-Kameras abzufragen?). Man vergleicht immer ein Bild mit einem leeren Sollbild. Natürlich muss das auch gehen bei sich ändernden Lichtverhältnissen (schnell wechselndes Licht durch Wolken mit sich ändernden Schatten). Dabei sollten natürlich kleine alltägliche herumliegende Alltagsgegenstände ausgeklammert werden. Das verrücken von Möbeln kann man bis auf Stühle wohl vernachlässigen.


    Sorry für die späte Antwort. Ich habe gestern mal meine Musiksammlung neu organisiert. Am Ende habe ich mich entschieden den Musiktiteln immer die Tracknummer voranzustellen, damit die Musikstücke in der richtigen Reihenfolge abgespielt werden (besonders wichtig bei klassischen Symphonien)

    Lies mal https://volumio.github.io/docs/FAQs/Audio_Sources.html . Da steht, das Volumio als DLNA-Renderer arbeitet (das tut es zumindest bei mir nicht) und es steht dort, das Musik aus dem INTERNAL-Verzeichnis auf SD gespielt wird.


    Lese den ersten Beitrag in diesem Thread, in dem ich meine Anforderungen spezifiziert habe: DLNA-Server/ DLNA-Renderer, Musik auf SD. Ich werde nicht meinen PC den ganzen Tag laufen lassen oder einen NAS aufsetzen als extra stromfressendes Gerät oder jeden Monat für eine Cloud zahlen um meine Musik zu speichern - wenn du das anders siehst, ist es deine Sache.


    Mir wurde daraufhin Volumio empfohlen und ich habe mich einen langen Tag durchgekämpft im Glauben, dass die Empfehlung im Einklang mit meinen Anforderungen steht. Das Ergebnis ist, das Volumio mir außer einer chiquen Web-Oberfläche nichts bietet, was über MPD hinausgeht.


    In Volumio kann ich das Tastatur-Layout nicht ändern wie in der Dokumentation beschrieben. Ich kann das System mit einem dist-upgrade zerstören. Das nenne ich verpfriemelt. Raspian-Jessie ist uralt (Raspian-Stretch gibt es seit 8/2017). Wenn ich irgendetwas unter Volumio installiere, wird es aus Jessie-Bibliothken geholt, egal was uname sagt. Ich muss auch nicht alles für umsonst haben, sondern würde sicherlich etwas für Volumio bezahlen, wenn es denn für mich Nutzen brächte.


    Die optimale Distribution für einen Audio-Player gibt es längst, sie heißt Raspian-Stretch.