Posts by wend

    EIn Teil der Rechner läuft sogar schon mit jessie, aber da ist dasselbe Problem:

    Code
    pi@gaspower:/home/pi>apt-cache policy libssl-dev                        
    libssl-dev:
      Installiert:           1.0.1t-1+deb8u12
      Installationskandidat: 1.0.1t-1+deb8u12
      Versionstabelle:
     *** 1.0.1t-1+deb8u12 0
            500 http://archive.raspbian.org/raspbian/ jessie/main armhf Packages
            100 /var/lib/dpkg/status

    Oder war jessie noch älter?

    Du könntest Dir einen eigenen Mailserver aufbauen, der noch TLS1.0/1.1 entgegennimmt und über den die Mails an Web.de senden.

    Dafür brauchst Du natürlich einen weiteren Pi oder sonst einen kleinen Rechner, hast aber den Vorteil, das die vorhandenen Pi nicht angepasst werden müssen (außer der Mailadresse).

    Interessant wird es dann erst wieder, wenn alle Mailprovider auf 2FA umsteigen (so wie gmail das schon gemacht hat).


    Gruss

    Ja, hab ich auch schon überlegt. Dann wäre es aber einfacher, mir ne andere Mailadresse zu besorgen, wo das TLS 1.0 noch geht. Dann brauche ich nur die zu ändern. Aber das ist wahrscheinlich keine nachhaltige Lösung, wenn die dann auch umstellen. Ist echt mist.



    Wie wärs mit ner Bastellösung: Ich besorg mir nen binary von der neuen libssl, und nenne die dann um? Geht wahrscheinlich auch nicht, wenn sich die API geaendert hat.

    Ja. Das ist suboptimal. ich kann nicht riskieren, das nach einem Upgrade was anderes nicht mehr geht. Die Systeme laufen seit 5 Jahren praktisch wartungsfrei. Trotzdem Danke erstmal. Vielleicht gibt es ja noch andere Ideen? s-nail aus den Quellen kompilieren? Wahrscheinlich wird eine neue TLS library benötigt. Das kann kompliziert werden...

    Hallo zusammen, ich hoffe, es gibt einen Trick: web.de hat mitgeteilt, dass TLS 1.1 nicht mehr unterstützt wird.

    "Deaktivierung der Verschlüsselungs­protokolle TLS 1.0 und TLS 1.1"


    Soweit OK. Nun gehen aber eine Scripte nicht mehr. Dort verwende ich heirloom-mailx und offenbar das alte Protokoll. Ich bekomme:

    Code
    sendmail: Cannot open mail.web.de:587

    Kann man das wieder gängig machen?

    Ja. Du könntest einfach einen kleineren Kondensator verwenden. z.B. 50nF oder 20nF. Dann entläd der sich schneller. Allerdings sind Millisekunden schon recht lange. Da hat der Raspberry Pi wohl einen sehr hohen Innenwiderstand. Welche Version des Pis ist es denn?

    Wenn es nur daran liegt, dann kannst Du du einen echten 50kOhm Widerstand einbauen, so wie im Schaltplan. Aber ich fürchte , dann unterscheiden sich die Zeiten für Hell und Dunkel nicht mehr so gut. ALso würde ich dann den Phototransistor / Photodiode gegen einen anderen tauschen.

    Aus dem Vortrag oben geht hervor, dass die relevanten Partikelgrößen <5µm betragen. Also dachte ich, man haette vielleicht mit dem PM2.5 Signal eine chance. Leider wird nicht so gut erläutert, wie die Messgeräte funktionieren. Und ich konnte nicht herausfonden, auf welche Partikelgrößen die Rauchmelder ansprechen.

    Hm. Ich hab einen Feinstaubsensor in Betrieb. er mißt PM2.5 und PM10. Der Luftstrom ist undefiniert, aber wahrscheinlich bei jeder Messung geich. Also kann ich ja einen Verlauf messen. Aber ist das ausreichend? Bisher messe ich draussen, und dabei wahrscheinlich Dieselabgase und Rauch von Kaminen.

    Drinnen muesste man erst noch Experimente machen. Aber ist das überhaupt der Richtige Sensor? Mit 10-15 EURO wäre er ja billig genug. Jedoch ist er nicht so leicht im Inland zu bekommen. Es ist der von luftdateninfo: https://sensor.community/de/sensors/airrohr/


    Wenn es Sinn machen würde, dann würde ich auch mal einen Rauchmelder auseinandernehmen und SIgnale abgreifen. Das Prinzip müsste ja dasselbe sein. (Laster-Rückstreuung, verschiedene Winkel entsprechen verschiedene Partikelgrößen).

    Ich möchte Hier mal eine Idee zu einem Aerosol-Partikel-Detektor zur Diskussion stellen.


    Es werden benötigt überall Aerosol-Partikel-Messgeräte in Innenräumen. Und zwar sollen die Partikelanzahl gemessen werden und nicht etwa C=2 Gehalt der Luft oder dergleichen. Im Prinzip ist das möglich, aber bei guten Geräten recht teuer. Woran liegt es?

    Im Prinzip kann man ja einen billigen Rauchmelder umfunktionieren. Statt Alarmschwelle und dann Alarm würde man aber gerne das SIgnal direkt auslesen, also bevor es mit einer Schwelle verglichen wird und einen Alarm auslöst. Das könnte man ja mit einem Microcontroller oder RaspBerry Pi gut machen. Ist die Idee quatsch? Hat das schonmal gemand versucht?. Ich weiss, dass es auch Feinstaub-Detektoren (ca. 10 EURO fertig aus China bestellt gibt, die auch so aehnlich funktionieren, und 2.5 Mikrometer und 10 Mkrometer Partikelfraktionen messen können. Für die Corona Aerosol-Auswertung möchte man aber noch wenigstens 3 zusätzliche Partikelgrösenbereiche mit messen.


    Ich verlinke mal einen Vortrag zu dem Thema, falls das interessant wäre:


    Code
    https://www.youtube.com/watch?v=RH1RBcvf3mM
    
    Humane Tröpfchen und Aerosole | Prof. Dr. Eberhard Bodenschatz


    Es muss doch möglich sein, etwas brauchbares zusammenzubasteln. Warum ist das so schwierig?

    Also als Rückrad eigent sich MQTT. Vielleicht benötigst DU da nichtmal eine Datenbank. Die Aktuellen Zustaende können auf dem MQTT-Broker vorgehalten werden. Programmiersprache C, ja ist ne gute Idee.


    Als Anregung: mein Tutorial: [Tutorial] Daten zwischen mehreren Raspis live austauschen und in einem Cockpit anzeigen


    Das dort referenzierte Projekt MQTT-Hyperdash verwendet C. Es hat auch einen Rahmen mit Regelmaschinen und einige interessante Dokumente, die ein Konzept beschreiben, wie man meherere Maschinen miteinander interagieren lassen kann.

    Hier der Direkt-Link: click.


    Entspricht das Deinem Geschmack?

    Ok, wenns weiter nichts ist.

    Code
    crontab -l > crontab-l

    Dann die Datei crontab-l mit einem Editor deiner Wahl bearbeiten (wahrscheinlich ist sie noch leer, ansonsten Zeile hinzufügen):

    Code
    0 3 * * * echo `date` > /dev/ttyUSB0

    dann wieder abspeichern. Dann

    Code
    crontab crontab-l

    und schon fertig. Ab sofort wird immer um genau 3:00 Uhr jeden Tag das Kommando ausgeführt.

    Siehst Du, und genau darum geht es. Eigentlich braucht man nur eine einzige Serielle Schnittstelle zum Raspberry Pi und die Verschiedenen Daten-Typen (Zeit,MQTT, wasauch immer) müssen nur entsprechend codeirt werden. Um "irgendwas" an "irgendeine" Serielle Schnittstelle zu schicken, genügt (vorausgesetzt, die Schnittstelle ist schon von woanders heraus konfiguriert) ein

    Code
    echo "Was auch immer" > /dev/ttyUSB0


    oder Zeit und Datum des Raspberry Pi an Serielle Schnittstelle versenden:

    Code
    echo `date` > /dev/ttyUSB0


    evtl. ein sudo davor, evtl. eine andere Nummer als "0" und fertig. Wenn Du es periodisch haben willst, dann trag das Kommando in die crotab ein.

    Damit wirst Du aber nicht zufrieden sein, nehme ich an, deshalb formuliere doch Deine Frage etwas konkreter, sonst -- so fürche ich -- kann Dir niemand helfen.

    Das Senden von irgendwas per Serielle Schnittstelle ist nicht das Problem. Sondern wie das Arduino-Sketch diese verarbeitet. Ohne das zu wissen, kann ich hier nicht helfen. Man wird schon irgendwas programmieren oder skripten müssen.

    Hallo Hofei. Hm. Ja, das ist ein wunder Punkt. Aber in der Anleitung zur bcm2835 (Link siehe oben) ist auch kein Hinweis zu finden. Man könnte aber annehmen, dass es beim Raspi4 genauso geht wie beim Raspi2 und 3. Da ich keinen zum Testen habe, gilt hier: Ausprobieren. Dieses Zählerprojekt funktioniert aber einwandfrei mit einem RaspI 1B+ . Also ist es auch gut, um ältere und schwächere, dafür aber Strom-sparsamere Pi's noch zu verwenden. Dennoch: Ein wenig Experimentierfreude ist bei diesem Projekt schon nötig. Aber wer sowas nachbauen will, der hat die ja in der Regel. Ich gehe davon aus, dass sich alle Probleme irgendwie lösen lassen.