Posts by Miss Erfolg

    Ich vermute, dass die für ältere Raspi Typen (ohne Heatspreder auf der CPU) konstruierten passiven Kühlkörper für einen Pi 3 B+ eher kontraproduktiv sind. Natürlich spielen Umgebungstemperatur und Gehäuse ebenfalls eine Rolle. Ein Runtertakten auf 1,2GHz bei geringer CPU-Last ist jedenfalls ungewöhnlich.


    Ohne Gehäuse taktete mein Pi 3 B+ (ohne zusätzlichen Kühlkörper auf dem Heatspreader) bei den Messungen nach einigen Minuten (oder weniger) mit drei stress Threads auf 1,2GHz runter, im rot-weißen "offiziellen" Gehäuse bereits bei zwei stress Threads, jeweils bei ca. 70°C CPU-Temperatur.

    Danke für Deine Antwort.


    Ich werde mich mal mit dem Thema Kühlung beim 3B+ besser informieren und ggf. die Kühlkörper ersetzen bzw. einfach entfernen.


    Die von Dir genannten Befehle werden mir bei der Analyse hilfreich sein.

    bedeudet hoffentlich nicht das was ich vermute bzw. befürchte oder hast Du wirklich ein rpi-update gemacht? :denker:

    Ja, ich habe ein rpi-update gemacht, weil die vorherige Firmware einen Fehler beim Netzwerkbooten (PXE) hatte. Nach dem Firmwareupdate ging der PXE-Boot. Das Themperaturproblem gab es aber schon vorher.

    Bist Du sicher, dass nicht der DVB-T Dongle die hohe Temperatur verursacht (durch hohen Stromverbrauch).

    Nein, ich bin nicht sicher. Werde das Teil mal entfernen und den 3B+ mal mit einem nackten Stretch-lite testen.


    Danke für Eure Antworten.

    Hallo zusammen!


    Ich habe den Eindruck, als wäre die Temperatur meines neuen RPi 3 B+ zu hoch.


    Habe mir ein Flugradar (dump1090-mutability) gebastelt. Im USB-Port steckt ein DVB-T USB-Stick. Das Netzteil ist das originale mit 2,5A. Als OS läuft Raspbian Stretch Lite in neuster Version. Firmware ist aktuell.


    Wenn das Ding startet, läuft der RPi mit Core/ARM 400/1400MHz bei 1,35V Corespannung. Nach ca. 25 min. steigt die Temperatur auf >60°C, sodass die Corespannung auf 1,238V abgesenkt wird und der Takt auf Core/ARM 400/1200MHz herunter gefahren wird. Die Temperatur pendelt sich dann 5 min. später bei ca. 62°ein. Die CPU-Auslastung liegt nach dem Start bei 8%, später reduziert sie sich auf 4%.


    Meine anderen RPI 3 B liegen konstant bei ca. 55°C (CPU 0%) und mein alter RPi 2 bei 43°C (CPU 3%).


    Alle RPis werden passiv mit Kühlkörper gekühlt.


    Wie ist eure Erfahrung mit der Temperatur des neuen B+?


    Gruß Miss Erfolg


    EDIT: Die Werte wurden mit der Android-App "RasPi Check" gemessen.

    Ich habe mir jetzt auch einen neuen DHT22 aus dem 2017'er Produktionsjahr bestellt. Der bringt jetzt plausible Werte >40%. Das analoge Hygrometer sagt 45%. Mit der Abweichung kann ich leben.


    Vermutlich ist eine Menge Asia-Schrott-Sensoren im Umlauf. Aber für 5 EUR hat man auch keine Lust auf Reklamation.


    Habe übrigens den DHT22 ohne PullUp-Widerstand angeschlossen. Läuft auch ohne Probleme. Werde die nächsten Tage aber einen 4K7 Widerstand und einen 100nF Kondensator einlöten und schauen, wie sich der Wert verändert.

    Habe ebenfalls ein Messproblem mit dem DHT22.


    Ich messe im Keller die Luftfeuchtigkeit mit einem Präzisionshygrometer (von der Arbeit ausgeliehen) und einem DHT22 verbaut an einem RPi2 (an GPIO 2) und pimatic (plugin: dht-sensors). Der Sensor und das Messgerät befinden sich direkt beieinander.


    Der DHT misst aktuell 7,4% rel. Luftfeuchtigkeit. Das analoge Messinstrument misst ca. 44%. Die Temperatur ist 19.7°C.


    Wenn ich nun in den DHT eine Zeit lang rein hauche. Geht die Luftfeuchtigkeit auf 100% bei gleichzeitigem Anstieg der Temperatur. Der DHT mach also irgendwas "richtiges". Ist also nicht gänzlich defekt.


    Ich hatte den Sensor zunächst an 3,3V mit einem Pullup-Widerstand an der Datenleitung von 4K7. Aktuell arbeitet er mit 5V. Die Datenleitung ist mit einem Spannungsteiler von 2x 4K7 an 5V und Masse angeschlossen. Auf der Datenleitung messe ich jetzt 3,2V (warum auch immer... ich erwartete eher 2,5V... vermutlich ist ein interner Pullup auf dem GPIO-Pin geschaltet?!?!!?). Bei erster Variante war die Luftfeuchtigkeit im Schnitt 5% höher.


    Pimatic und Pilight liefern übrigens die gleichen Ergebnisse, was mich vermuten lässt, dass es kein Konfigurationsproblem in Pimatic gibt.


    Das ungeschirmte Kabel ist ca. 7m lang und hat einen Querschnitt von 0,14mm².


    Fällt jemandem ein grundsätzlicher Fehler bei einem Aufbau ein? Bin für jede Ideen dankbar.


    P.S.: Ich hatte anfangs durch einen Fehler (4K7-Widerstand gegen Masse beim Spannungsteiler war nicht richtig drin) 5V auf dem GPIO-Pin. Da ich noch immer Messwerte rein bekomme, gebe ich davon aus, dass der Pin die 5V überlebt hat.

    Wenn man einen 433MHz Empfänger direkt am RPi anschließt kommt recht viel "Müll" rein und der RPi muss die richtigen Nutzdaten aufwändig aus diesem Frequenzmüll herausrechnen. Die CPU-Last ist dann recht hoch. Um den CPU-Load zu verringern, kann man einen aktiven Filter davor setzen, der diese Aufgabe übernimmt und nur die gewünschten Daten an den RPi weiterleitet. Der Filter, der vom PiLight-Projekt empfohlen wird, besteht aus einem ATTiny (25/45/85), der mit einer Firmware beschrieben wird. In dieser Firmware ist der Filter softwaremäßig realisiert. Es wird dort von einem LPF (Low Pass Filter) gesprochen d.h. die Frequenzen oberhalb von ca. 434MHZ werden "abgeschnitten). In manchen Foren liest man auch etwas von einem Bandpassfilter, welcher in meinen Augen sinnvoller ist, da nur die Frequenzen um 434MHz durchgelassen werden. Da ich die Firmware aber nicht analysiert habe, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, was wirklich drin steckt.


    Hört sich alles komplizierter an als es ist. Nachbauen ist recht einfach, wenn man sich an die Anleitung auf der Pilight-Website hält. Ich hatte zuerst nur den Fehler gemacht, dass ich den 433MHz-Empfänger mit 3.3V betrieben hatte. Dann konnte der ATTiny nicht arbeiten, da er 5V Signale benötigt.


    (Dürfen hier im Forum externe Links gesetzt werden? Ich könnte meinen Beitrag um diese ergänzen.)

    Problem gelöst.


    Die originale Firmware für den Filter ist wohl etwas zickig. Deshalb wird gerade aktuell das Problem im PiLight-Forum diskutiert und bereits die Firmwareversion 6.1 angeboten, die aber nur in einem Thread im Forum zu finden ist.


    Nach Flashen der 6.1'er Firmware wurden auch wieder Signale meiner "problematischen" Fernbedienung entgegengenommen.


    Also alles gut :)

    Hallo zusammen!


    Ich arbeite gerade an einem Smarthome-Projekt mit PiLight.


    Nach erfolgreicher Einrichtung und ersten Tests lief alles reibungslos u.a. mit Funksteckdosen von Kangtai und Powerfix und einer Menge an Sensoren.


    Nun wollte ich die CPU-Last mit einem vorgeschalteten Filter verringern. Also lötete ich mir schnell einen ATtiny85 und die dazu gehörigen Widerstände auf eine Platine. Auch das anschließende Überspielen der Firmware verlief ohne Probleme.


    Jetzt noch ein schneller Empfangstest mit der Kangtai-Fernbedienung mittels pilight-receive. Klasse! Geht auch.


    Als letztes sollte nur noch die Powerfix-Fernbedienung Signale empfangen. Aber nix. Pilight-receive bleibt der dieser Fernbedienung stumm.


    hmmm....? Nun habe ich den pilight-daemon angehalten, um mit "pilight-raw -L" zu testen, ob irgendwelche Rohdaten zu empfangen sind. Und tatsächlich. Beim Drücken der Knöpfe auf der Powerfix-Fernbedienung ändern sich die empfangenen Rohdaten.


    Also sollte die Hardware einwandfrei funktionieren. Und die Software funktioniert grundsätzlich auch, denn ohne den Filter klappt alles wunderbar.


    Gibt es noch irgendwelche Stellschrauben, um mit dem Filter und pilight-receive die Daten dieser Fernbedienung zu empfangen? Oder hat jemand noch Ideen, was ich noch ausprobieren könnte, um das Problem einzugrenzen bzw. zu lösen?


    Bin für jede Idee dankbar.


    Gruß Miss Erfolg


    Ich habe nun nochmal die sd-karte neu aufgesetzt. Datei namens ssh erstellt und an den pi angeschlossen.
    Jetzt funktioniert es auf einmal! KA woran es nun lag.


    Noch eine abschließende Frage: Wie lautet der Befehl bzw wo finde ich die Einstellung, dass ich, wenn ich mich über Putty verbinde, den Desktop angezeigt bekomme, statt den Terminal?


    Na, dann läuft es ja jetzt. Da war wohl irgendwo der Wurm drin.


    Das was Du suchst heißt: VNC
    Dazu muss auf dem RPi ein VNC Server laufen z.B. tightvnc. Und auf dem PC muss ein VNC Viewer laufen z.B. auch tightvnc. Am besten mal kurz googeln.

    Quote

    Port 22 ist offen!
    Außerdem habe ich geguckt, ob der SSH eingeschaltet ist. Die Einstellung war aber nicht unter "Menüpunkt 5: Interfacing Options. Jetzt kannst Du unter "P2 SSH" den Dienst starten" sondern unter "Menüpunkt 7: Advanced Options -> A4 SSH ... hab ich auf Enable gestellt.


    Funzt trotzdem immer noch nicht :/


    OK, dann scheint mir, dass der SSH Dienst läuft und von außen erreichbar ist. Bist Du sicher, dass Putty richtig eingestellt ist? Richtige IP + SSH + Port 22...


    Bei der ersten Verbindung meldet Putty sich mit irgendeiner Zertifikatsfrage, die mit ja beantwortet werden muss. Vielleicht mal nein gewählt?


    Ich meine, dass man mit dem Befehl ps -a sich die laufenden Dienste ansehen kann. Ich bin gerade nicht am PC. Versuche einfach mal, ob bei dem Befehl was sinnvolles angezeigt wird.

    Wo genau finde ich die Einstellung unter raspi-config? Habe das bisher nur über das UI gemacht.


    Zum Anderen: Wie führe ich den Portscan genau aus? sudo nmap/zenmap *ip adresse?


    Also... Du öffnest eine Konsole mit STRG-ALT-F1 und meldest Dich mit dem User "pi" und dem Passwort "raspberry" an (oder mit Deinem Passwort, wenn Du es geändert hast). Dort tippst du:


    Code
    sudo raspi-config


    ein. Dort wählst Du Menüpunkt 5: Interfacing Options. Jetzt kannst Du unter "P2 SSH" den Dienst starten.


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    Ich gehe einfach mal davon aus, dass Du eine WindowsKiste nutzt. Also lädst Du Dir das Programm nmap für Windows herunter und installierst es. Dort kannst Du Dein Netzwerk oder halt nur den RPi3 nach offenen Port scannen. Wie schon erwähnt sollte der Ports 22 offen sein.

    Ich hatte das gleiche Problem. Bei mir war das Strombegrenzer-IC AP2553W6 defekt. Habe es ausgetauscht und schon lief die Kiste wieder. Das Austauschen hat mir allerdings einiges abverlangt. Gar nicht so einfach zu löten.


    Gibt es eigentlich vom RPi3 ein vollständigen Stromlaufplan? Ich finde nur unvollständige...