Posts by Gnom

    Das sollte auch für einen Anfänger kein großes Problem sein.

    Ein paar LEDs sind mit dem Pi leicht verdrahtet. Wenn sie auch der Fahrer sehen soll, sollten es vielleicht größere Lämpchen sein... nicht gerade 5 mm LEDs.

    Das Programm dafür wirst du dir in Python zusammentüfteln können. Wenn du dich etwas eingelesen hast, hilft man dir bei Detailfragen gerne weiter.

    Fürs Zählen bietet sich eine Laserlichtschranke an. Ein Phototransistor und ein kleines Lasermodul sollten den Zweck erfüllen.


    Ein paar Grundlagen wirst du dir draufschaffen müssen. Kennst du jemanden in deiner Nähe, der dir ein bisschen unter die Arme greift. Natürlich kann das hier jemand - aber meist fühlt sich keiner berufen, mit einer Privatnachhilfe bei null anzufangen.


    Mit dem Pi bist du als Anfänger gut beraten.


    Wie ist denn der Zeitrahmen für dein Projekt?


    Wenn es in der Art, wie du es dir vorgestellt hast, mal läuft, kann man es auch ausbauen. Z. B. mit 7-Segment-LEDs, die die Runden als Zahl anzeigen und rauf oder runter zählen... vielleicht auch noch eine Zielsirene. Man könnte auch alles kompakt auf einen Mikrocontroller portieren.

    ...ergibt sich die Objektgröße über den bekannten Strahlensatz oder über Höhe = Abstand * sin(vom Objekt aufgespreizter Winkel)

    Tja, wenn man nur den Winkel wüsste...


    Da müsste man jetzt etwas mehr über die Aufgabe wissen.

    Was sind das für Teile - wie groß sind sie? Und wie viele?

    Wo werden die gemessen - kommen die auf einem Fließband oder sollen die zur Messung ggf. in die Messvorrichtung eingelegt werden? Ist die Position der Teile bekannt? Liegen die gerade oder schräg und kreuz und quer durcheinander?


    Triangulation ist relativ aufwändig. Entweder brauchst du eine aufwändige Anordnung oder ein Laserentfernungsmessmodul (könntest du aus einem 30-€-Laserentfernungsmesser ausschlachten) - das haben schon andere probiert und es ist wohl nicht ganz einfach.

    Je nach Größe der Teile könnte ein Ultraschall-Entfernungsmesser gehen. Ob die Genauigkeit reicht, müsstet du ausprobieren.

    Wie wäre es mit einer beweglichen Lichtschrankenanordnung, die das Teil sozusagen abtastet...


    Erklär doch mal die Aufgabenstellung genauer.

    Da ist dann das Streamen von Sprachinfos wieder sinnvoller. Da können sich die Leute mit den Augen auf die Dinge außen konzentrieren. Texte/Websiten/Monitore lenken ja vom Wesentlichen ab.

    Wären nicht mehrere verschiedensprachige Streamingkanäle das Einfachste? Bandbreite hält sich in Grenzen, die Kunden können ihre Sprache wählen, sich das Handy ans Ohr halten und sich auf die beschriebenen Dinge konzentrieren. Der Sprecher muss nur parallel zu seinen deutschen Freikommentaren die jeweiligen Streams starten. Die müssen natürlich aufgenommen werden. Das ist aber wahrscheinlich billiger als die zahlreichen Webseiten aktuell zu halten.

    Alles was du brauchst, ist ein Pi (der neueste und leistungsstärkste 3B+ wäre heir sicher zu empfehlen), ein anständiges Netzteil und ne ordentliche Speicherkarte (Bildschirm (hdmi) und Tastatur/Maus (USB) hast du hoffentlich irgendwo). Googel dich mal zu den einschlägigen Händlern durch.
    Als Client tuts erstmal dein Handy oder auch ein Tablet, wenn du eins hast (das dürfte ja auch das realistische Szenario deiner Kunden sein).
    Die Stromversorgung im Fahrzeug würd ich erst klären, wenn der Rest läuft.

    Sollte kein Problem sein. Ein Pi, auf dem der Webserver und ein Accesspoint eingerichtet sind. Das Ganze ans Boardnetz oder eine fette Autobatterie angeschlossen und schon sollte es klappen. So lange du keine Videos streamen willst oder die Zahl der Nutzer ausufert, müsste der Pi dafür genügend Kapazität haben. Notfalls mit zwei Pis skalieren.


    Bist du mal mit so einem Sightseeing-Bus in einer größeren Stadt gefahren? Die machen die Ansagen mehrsprachig - an jedem Sitz ist ein kleines Gerät, wo man seinen Höhrer einstöpselt und die Sprache wählen kann. Die Texte müssen natürlich einmal übersetzt und gesprochen werden. Aber die Webseiten müsstest du ja auch übersetzen. Nur mal so als Gedankenanregung - vielleicht kannst du was draus ableiten für dein System.

    Was du suchst, wirst du ganz sicher nicht zum fertigen Download finden...

    Du kannst das mit Python machen. Aber der Aufwand ist enorm!

    Wenn du schon mal Erfahrung mit HTML gemacht hast, warum solltest du dann anfangen, dich in die Programmierung einer Grafikoberfläche unter Python einzuarbeiten? Du kannst mit Python oder PHP auf dem Raspi ALS SERVER deine Anwendung genauso gut serverseitig programmieren und musst kein Client-ServerSystem from the scratch entwickeln.

    Ein kleines Tablet, Handy, evtl sogar ein HTML-Fähiger eBook-Reader (ePaper - lange Laufzeit) könnte dir als Client dienen (letztere werden sich nur schwer mit einem Barcodeleser verbinden lassen).

    Natürlich kannst du auch einen Client entwickeln, was ungleich mehr Arbeit ist. Dann würd ich dir aber zu einem ESP8266 oder ESP32 raten - der kann WLAN und hat sicher auch genügend Speicher. Beim Bildschirm solltest du dich dann aber schlank halten. Wie wäre es mit einem 4,2" ePaper Display 400x300 Pixel. Die Akkus und der Tragekomfort werden es danken. (Wie soll jemand arbeiten, wenn er einen Raspi, ein 7" TFT und ein 300g Akkupack am Arm hat?) Einen Codescanner könntest du seriell anbinden oder mittels Kamera und passender Software realisieren.
    Aber der Aufwand - ich sagst noch mal - ist um ein vielfaches höher, als ein Tablet/Handy und eine Webanwendung zu benutzen.

    Sorry, wenn ich mal offen bin:

    Du hast keine Ahnung, stellst Anforderungen, die völlig unrealistisch sind, hast einen Lösungsansatz, den keiner hier teilt und lässt dir nichts sagen.

    Wenn du schon jetzt weißt, dass wir dir nicht helfen können, solltest du gar nicht erst fragen.

    Out of the Box? 7" Display, Raspberry und Akku für 12 Stunden am Arm - mit eingebautem Barcodescanner? Viel Vergnügen bei der Suche.

    Du solltest dich ein bisschen damit befassen, wie man Wünsche mit Möglichkeiten abgleicht, statt auf phantastische Illusionen zu bestehen.

    Wäre es nicht einfacher, du machst das mit einer Webanwendung und nimmst ein paar billige Tablets als Clients? Einen Barcodescanner könntest du per USB anklinken - der simuliert ja sowieso nur eine USB-Tastatur.

    Ein Tablet kriegst du für deutlich unter 100 € - viel billiger wirds mit Raspi + Bildschirm+ Gehäuse + Akku + Ladeelektronik, usw. usf. auch nicht.

    Bei den Akkulaufzeiten wirst du Kompromisse machen müssen. Aber das musst du beim Raspi auch. Ggf. hängt man das Teil in der Mittagspause noch mal ans Ladegerät...

    Hallo!


    Die einzelnen Paletten sollen also von oben mit Lichttastern erfasst werden? Du schriebst "kein Reflex" - aber die Dinger heißen Reflexions-Lichttaster und messen das von der Palette reflektierte Licht. Du wolltest sicher ausdrücken, dass du keine Reflektoren irgendwo hinkleben musst.

    Du wirst aber vermutlich mehr GPIOs brauchen, als der Pi bereitstellt, musst also Porterweiterungen nutzen. Es gibt fertige Hats (z. B. von Prindopia) oder du bastelst dir selbst was.


    Der Pi könnte als Webserver für das Tablet programmiert werden und die Daten auf diese Weise anzeigen.


    Du wirst allerdings recht lange Kabel haben, die allerhand Störsignale auffangen. Deine Abfrage der Lichtschranken sollte deshalb besser nicht mit Interrupts arbeiten (wird bei den Porterweiterungen eh schwierig), sondern einfach zyklisch die Zustände abfragen und erst dann einen Zustand ändern, wenn mehrere Abfragen hintereinander das gleiche Ergebnis geliefert haben.


    Technisch dürfte das alles kein Problem sein.

    Eine Zigarrenkiste von der Größe wird vor dem ersten etwas größeren Kieselstein kapitulieren. Von Dreck, Regen, Schnee und Eis, Kälte und Hitze brauchen wir da gar nicht reden. Das Problem ist wahrscheinlich weniger die Programmierung als vielmehr die Mechanik des ganzen Gefährts. Wenn es nicht gerade auf englischem Rasen fahren soll, wirst du zwei Nummern größer ansetzen müssen. Abgesehen davon wird wahrscheinlich recht bald ein vorbeikommendes Lebewesen das Teil entweder erlegen und ausweiden oder mit in seine Höhle (oder ins heimische Kinderzimmer) nehmen.

    Ein relativ illusorisches Anliegen, meiner Meinung nach.


    Die Powerbank wird nicht lange halten. Was du mit einer Solarzelle auf dem Dach eines so kleinen Gerätes tagsüber aufladen kannst, ist nach wenigen Stunden (wenn nicht Minuten) verbraucht. Der Pi braucht einfach zu viel Strom.

    Ich hab mal auf die Schnelle gegoogelt und ein Solarmodul (13x20 cm) mit 4 W Peak gefunden.


    Meine 83 KW Solaranlage auf dem Dach (mit optimierter Ausrichtung) bringt einen Faktor 2,6 - also 2,6 KWh pro installiertes KW Peak in 24 h (im Jahresdurchschnitt). In guten Sommermonaten ist es ein Faktor 5,2. In dunklen Wintermonaten 0,3.


    Ein solches kleines Modul würde also im Sommer maximal 20 Wh/Tag bringen, im Winter 1,2 Wh/Tag.

    Das entspricht bei 5 V einer Dauerleistung von ca. 170 mA (im Sommer) und 10 mA im Winter. Verluste aller Art sind da nicht mal eingerechnet... Praktisch wird der Wert deutlich niedriger sein.

    Im Juli könntest du einen Pi damit noch am Leben halten. Allerdings ohne Kamera, GPS, GSM und vor allem ohne Motorantrieb. Im Winter wird das gar nichts. Schon die Kälte wird dem Akku zusetzen...


    Wenn überhaupt, geht es höchstens mit einer Ladestation, an der sich das Gerät gelegentlich mit Strom vollsaugt (wie ein Staubsaugerroboter). Wenn er autark durch die Welt fahren soll, kommt er aber nicht weit.. Natürlich könntest du auch immer nur so viel rumfahren, wie der Akku hergibt... dann bleibt das Teil stehen, bis wieder mal die Sonne drauf scheint. Wenn der Akku voll ist, gehts weiter. Der wird dann aber deutlich mehr mehr stehen als fahren.

    Ziemlich aufwändig. Willst du die dann alle verkabeln oder lieber alle paar Monate die Batterien wechseln? Die ESPs werden da auch nicht lange hängen, wenn es sich mal rumspricht, dass man die dort kostenlos von der Wand knibbeln kann... ;-) es sei denn, du baust sie unterputz ein. Und ein Netzwerk mit Hunderten von Sendern und Empfängern wird dir auch Kopfzerbrechen machen.

    Das mit der Sendestärke ist ohnehin nicht so richtig zuverlässig. Da spielen viele Faktoren rein.

    Wenn du über die Empfangssignalstärke gehst, dann eher mit wenigen Sendern an exponierten Orten.


    Ich hab bei einer RFID-Lösung ein besseres Gefühl. Die Tags sind passiv, brauchen also wenig Wartung, und können in engen Abständen angebracht werden. Damit hast du bei Bewegungen ein relativ zuverlässiges Signal. Und preiswert ist es auch. Allerdings müsste man mal testen, welche Frequenten geeignet sind, was die Reader Kosten und wie nah man an die Tags dran muss, um sie zu erkennen.

    Um so interessanter ist RFID - weil du die Tags überall hinkleben kannst und so ein engmaschiges Netz auch an komplexen Klettergebilden im Raum aufbauen kannst. Schau auch mal nach NFC - da gibts ne ne Low-Energy-Bluetooth-Variante von RFID - könnte auch interessant sein.

    Ich bin auch der Meinung, dass ein Pi gar nicht in Frage kommt - wegen Größe, Kosten und vor allem Energieverbrauch.

    Mit einem µC ist das sicher besser lösbar.

    Für die Höhenmessung käme man vielleicht präziser mit einer Signallaufzeitmessung hin. Allerdings wirds mit Funksignalen nichts werden - die sind zu schnell für einen der üblichen µC. Es gibt spezielle Messtransceiver, aber die sind natürlich teuer. Schallsignale gingen vielleicht. Bei Laufzeitdifferenzen um 3 ms/meter wären Abweichungen unter 1m leicht messbar. Man bräuchte aber zwei Schallsignale (von oben und unten), müsste einen richtungsunabhängigen Empfänger haben und die Schallsignale dürften nicht verdeckt werden (z. B. durch den Körper des Kletterers). Auch Reflexionen sind problematisch. Das macht die Sache recht schwierig. Andersrum könnten die µC Schallsignale senden und mehrere Empfänger werten die Laufzeiten aus und bestimmen daraus die Position. Einzelne Empfänger, die wegen Hindernissen ein Schallsignal nicht oder verspätet bekommen, könnten rausgerechnet werden.

    Eine andere Möglichkeit wäre eine Messung der Signalstärke. Man könnte ein relativ engmaschiges Empfängernetz über die Wand ziehen und die einzelnen µC mit sehr kurzen Reichweiten an diese Empfänger senden lassen. Aus den Signalstärken der Empfänger könnte man die Position abschätzen. Der Sender müsste sich ja zwischen den Empfängern mit den stärksten Empfangspegeln befinden. Bewegung des Senders verändert die Signalpegel. Auch hier haben aber Hindernisse, vor allem der Körper des Kletterers, Einfluss. Je dichter das Empfängernetz, desto zuverlässiger dürfte die Ortung sein. Natürlich gehts auch andersrum. Die Sender sind in der Wand und der µC am Gurt misst die Signalstärken. Jeder Veränderung der Signalstärke bedeutet jedenfalls eine Bewegung des Empfängers oder wenigstens einer Person in der Nähe des Empfängers. Bewegungen des Empfängers müssten wenigstens für einen Teil der Signale proportionale Änderungen der Signalstärke zur Folge haben. Bewegungen von Personen in der Nähe des Empfängers wirken eher nichtproportional. Auch Veränderungen der Lage des Empfängers (drehen kippen, ...) wirken auf die Empfngsstärke. Ich stell mir schwierig vor, zwischen den verschiedenen Einflüssen zu unterscheiden. Trotzdem müsste eine grobe Positionsbestimmung damit möglich sein.

    Ich hab kürzlich ein paar Beiträge zu IPS (Indoor Positioning System, Indoor Positionsbestimmung) gelesen. Das ist sicher ein Stichwort, wo man weitersuchen kann. Dort tauchen immer wieder RFID, Bluetooth und Ultra-Wideband als Basis auf.

    RFID hätte den Vorteil, dass es kostengünstig ist (1000 Tag-Etiketten für 170 € - wenn sowas geeignet ist... bei 50 cm Abstand würde das für 250 qm reichen). Man könnte die Wand mit einem engmaschigen Netz aus Tags bepflastern und den µC mit diesen Tags kommunizieren lassen. Da die Reichweite kurz ist, sind immer nur wenige Tags erreichbar und geben so Aufschluss über die Position. Man bräuchte auch keinerlei Elektronik außerhalb der Gurte. Es gibt da aber viele verschiedene Techniken und Frequenzen... da muss man wohl schauen, was am besten geeignet ist.

    Wenn SIL2 für eine Schutzabdeckung genügt... also der PFD-Wert (probability of failure on demand) zwischen 1/100 und 1/1000 liegt... dann vielen Dank! Wenn ich zweimal täglich eine Schutzabdeckung öffne, funktioniert die Abschaltung der Maschine im ungünstigen Fall alle 2 Monate einmal nicht. Da hätte ich dann doch bedenken.

    Andererseits sind, wie ich gelesen habe, die Anforderungen von SIL4 so hoch, dass sie nicht mal bei Autos Anwendung finden.

    Das Ganze ist möglicherweise auch ziemlich interpretationswürdig. PFD bezieht sich vielleicht auch nur auf Funktionen, die viel seltener ausgelöst werden - ein Not-Aus zum Beispiel, den ich vielleicht zweimal im Jahr betätige. Dann wären meine Finger statistisch erst frühestens nach 50 Jahren ab... Ohnehin ist vieles in diesem Bereich sehr schwer greifbar. :conf:

    Umsetzbar ist das sicher - so dass ein paar LEDs blinken und die Pis auf einen Fehler korrekt reagieren. Nur für den harten Praxiseinsatz wird man die nötigen Prüfbescheinigungen wohl eher nicht bekommen. Natürlich kann man mit Redundanzen so ein System sicherer machen. Für welche Anwendungen es dann aber sicher genug ist, kann man kaum abschätzen. Insofern sollten deine Erläuterungen auf die möglichen Mängel des Systems hinweisen.


    Letztlich ist es eine nette Spielerei, von der ein ernsthafter Maschinenentwickler aber die Finger lassen sollte. :cool:

    Hallo!


    Also, dein Betreuer hat offenbar sehr gute Nerven...
    Not-Aus-Knöpfe müssen nach allem was ich weiß direkt die Antriebsströme abschalten. Eine Wirkung über zwischengeschaltete Steuerungen ist gewöhnlich nicht zulässig. Da sollte der Pi schon mal nicht eingesetzt werden.

    Schutzabdeckungen und Zutrittssicherungen hängen doch normalerweise direkt an der Maschine. Wenn schon eine SPS drin ist, macht die das doch gleich mit. Wieso soll da ein Pi eingesetzt werden? Geht es nur um zusätzliche Sicherung zu den bestehenden Mechanismen der SPS?

    Für den praktischen Einsatz ist der Pi in diesem Bereich wohl kaum geeignet. Ich möchte nicht wissen, wie viele Prüfungen und Zertifikate eine SPS haben muss, bis sie sicherheitskritische Elemente steuern darf... Es geht wohl eher darum, dass du ein Verständnis für die prinzipielle Funktionsweise solcher Sicherheitssteuerungen entwickelst.


    Zur Verbindung könntest du noch WLAN verwenden (wobei regelmäßige Ausfälle damit quasi garantiert sind) oder vielleicht ein serielles Bussystem (RS485 würde sich als schnell und zuverlässig anbieten).


    Was die Redundanz angeht, müsste ein Sicherheitssystem immer vom schlimmsten Fall ausgehen. Also, nehmen wir an, die Maschine hat einen Eingang über den sie gesagt bekommt, dass sie loslaufen darf (ohne Signal an dem Eingang macht sie nichts bzw. stoppt sofort).

    Eine Schutzabdeckung muss ein aktives Signal geben, wenn die sie geschlossen ist (sonst würde bei einem Kabelbruch das falsche Signal kommen).

    Der Schalter der Abdeckung könnte aber auch klemmen, so dass nach dem Öffnen das Signal weiter anliegt. ich weiß nicht, wie solche Schalter intern aufgebaut sind, aber die sollten zwei unabhängige Kontakte in Serie haben. Vielleicht liegt das außerhalb deiner Aufgabe, aber ich würde ggf. auch die Schalter redundant auslegen, wobei jeder Pi beide Schalter auswertet.

    Der Pi muss ebenfalls ein aktives Signal erzeugen, wenn er der Ansicht ist, dass die Abdeckung zu ist. dabei muss sichergestellt sein, dass das Signal nicht eingeschaltet bleibt, wenn sich der Pi aufhängt.

    Die Pis sollen sich gegenseitig kontrollieren. Müssen sich also mitteilen, was sie gerade gemacht haben und wie sie den Zustand der Abdeckung erfasst haben. Nur wenn beide übereinstimmen, senden beide das gleiche Schaltsignal an den Ausgang.

    Die beiden identischen Schaltsignale müssten dann über eine UND-Logik an den Maschineneingang gehen.

    Mehr Sicherheit würde ein gepulstes Signal geben, das über ein retriggerbares Monoflop mit Verzögerung oder eine vergleichbare Schaltung die Maschine nur am laufen hält, wenn es in regelmäßigen Abständen kommt. Hängen beide Pis, bleiben die Signale aus und die Maschine schaltet nach der Verzögerung ab.

    Erkennt ein Pi, dass der andere hängt, müsste er die UND-Logik abschalten, die Maschine alleine am Laufen halten und eine Warnung ausgeben.

    Das wäre so das, was ich mir mit meinem Hintergrund auf die Schnelle dazu zusammenreimen kann. Dass man sowas ernsthaft mit Pis umsetzt , kann ich mir nicht vorstellen.


    Wenn du etwas googelst, findest du allerhand interessante Sachen, wie z.B. das oder das. Hier wird schon im Foto deutlich, wo das Problem ist - ein Pi ist kein Sicherheitssystem (eine SPS auch nicht unbedingt).


    Python kannst du wahrscheinlich in Grundzügen relativ schnell erlernen. Für die Feinheiten, die ein sicherheitsrelevantes System abdecken sollte, wirst du aber ne Weile brauchen. Vielleicht gibts noch Sprachen, die für sowas speziell gerüstet sind, da bin ich aber überfragt.


    Je nach Komplexität der Signale wäre es vielleicht einfacher, die Steuerung aus Elektronikbauteilen aufzubauen, statt zu programmieren. Im Grunde gehts doch nur um einfache Vergleiche. Mit Logikbausteinen und ein paar Transistoren und Relais hätte man bei einfachen Konfigurationen wahrscheinlich eine zuverlässigere Lösung.



    Wie heißt denn der Hersteller? Ich würde doch gerne vermeiden, zukünftig vielleicht zufällig eine Maschine von der Firma zu kaufen, die ihre Sicherheitsentwicklungen einem Technikerabsolventen aufdrücken und ihn dabei offenbar so im Regen stehen lassen, das er sich die Infos im Internet zusammensuchen muss... :lol: