Beiträge von Gnom

    hallo!

    Für die reine Gong-Funktion könntest du eine schlanke Lösung mit zwei Batteriebetriebenen Arduino Funksendern bauen (jeweils Arduino PRo Mini mit Funkmodul rfm69 868 MHz). Als zugehöriger Empfänger kommt ein ESP8266 + RFM69 in Frage, der erzeugt das Gongsignal selbst per programmiertem PWM-Signal oder ggf. auch durch ein Klang-Modul. Dann brauchst du noch einen kleinen Verstärker und natürlich einen Lautsprecher. Per WLAN kann der ESP dann ein Signal ans Handy senden (Telegramm beitet dafür eine Möglichkeit). Ein Pi ist hier eigentlich schon überdimensioniert.


    Gegensprechen wird etwas schwieriger. Erstens brauchst du bei den beiden Tastern jeweils noch die passende Hardware (Verstärker/Lautsprecher), dann benötigst du mehr Energie, also fällt der Batteriebetrieb weg - somit wäre eine verkabelte Lösung für die Stromversorgung besser. Dann kannst du auch gleich die Signale per Kabel übertragen. Dafür bietet sich RS485 an - schnell und störungsarm. Prinzipiell ginge es auch per Funk - aber die Störanfälligkeit ist hier höher. Im 433 MHz-Band sind meist zu viele Störer unterwegs und bei 868 MHz bist du durch die Limits beim Tastgrad beschränkt. Wenn Kabel kein Problem sind, würd ich das vorziehen.

    Der Empfänger müsste dann außerdem ein Telefongespräch aufbauen... da wüsste ich spontan auch nicht mehr, wie man das umsetzen kann. Eine VoiP-Verbindung über den ESP wäre denkbar. Oder ein Pi, auf dem Eine VoiP-/Telefonsoftware läuft.

    Es ist kein Spannungsteiler!!! Wer sich die Mühe gemacht hätte, dem Link in meinem ersten Betrag zu folgen, die Fotos etwas genauer anzusehen und meine Beiträge genau zu lesen, würde daran auch keinen Zweifel mehr haben. Aber bitte, macht nur...


    Wurzelbert hat den Thread dankenswerterweise bereits als erledigt markiert. Angesichts der beharrlichen Fehleinschätzungen, die hier einige von euch inbeirrbar absondern, ist das wohl auch das beste.


    Schönen Abend noch!

    Ich wiederhole es gerne noch mal:

    Die Einspeisung einer Spannung über einen DAC wird nicht funktionieren!


    Mach einen einfachen Versuch:


    Wurzelbert : Schließe den Gesamtwiderstand des Potis an 5V und GND. Am Mittelabgriff kannst du nun Spannungen zwischen 0 und 5 V messen - je nach Reglerstellung (kommt quasi aufs Gleiche raus wie ein DAC). Verbinde den Mittelabgriff mit dem 0-5 V-Anschluss der Buchse. Aber klemm einen 1000 Ohm Widerstand dazwischen, sonst ist deine Platine möglicherweise gleich reif für den Mülleimer. (Ich glaube zwar, da ist schon ein Schutzwiderstand auf dem Board, aber nicht, dass ich dann schuld bin...)


    Wenns funktioniert, spendiere ich dir ein Eis!

    Die DAC-Lösung funktioniert nicht. Das Ganze hat mit der Spannung nichts zu tun, sondern nur mit den beiden Teilwiderständen des Potis, die den Strom für die Ladung und Entladung eines Kondensators bestimmen und damit den Tastgrad der PWM. Die Zuführung einer Spannung an dieser Stelle bringt nichts, denn das Poti arbeitet hier nicht als Spannungsteiler.

    Wurtzelbert : Schau mal, ob du auf deinem Motortreiber einen 555 findest - davon gehe ich aus. Wenn das so ist, kannst du das mit dem DAC vergessen. Der erzeugt ein PWM Signal, indem er einen Kondensator auf 2/3 der Betriebsspannung (bei 5 V also ungefähr 3,3 V) lädt und dann wieder auf 1/3 der Betriebsspannung, also ca. 1,6 V entlädt. Das Poti bildet mit dem Kondensator ein RC-Glied (eigentlich zwei - eins zum Laden und eins zum Entladen). Wenn du da mit einem DAC eine feste Spannung drauf gibst, funktioniert das nicht.
    Aber du hast ja sicher meinen Link gelesen - dann hast du das sowieso längst verstanden.

    Ich nehme an, die Einspeisung eines 0-5-V-Signals wird hier nicht funktionieren. Der Motortreiber wird nicht spannungsgesteuert sein. Vgl. den Schaltungsaufbau hier etwa in der Mitte des Dokuments unter der Überschrift "Mach mal langsam" (und das nachfolgende Bild, das deinem Teil sehr ähnlich sieht).

    Ich vermute eher, dass es mit einem digitalen Potentiometer klappt oder du klemmst ein Soft-PWM-Signal (ggf. indirekt) an den Eingang des Transistors und umgehst die Schaltung des Treibers komplett.

    In /etc/modprobe.d/1-wire.conf ist
    options wire max_slave_count=10 oder mehr ?

    Nach dieser Quelle bringt die Erhöhung des Parameters angeblich auch nichts:


    Zur Zeit läßt der Treiber bis zu 10 Sensoren am Bus zu. Sie haben jedoch die Möglichkeit, durch einen Eintrag in der Datei /etc/modprobe.d/1-wire.conf diese Zahl zu erhöhen. Falls die Datei noch nicht exisitert, ist sie neu zu erstellen. Dann kann mit der folgenden Zeile die Anzahl der möglichen Sensoren, z. B. auf 15, erhöt werden:


    options wire max_slave_count=15


    Diese Änderung wird aber nur beim Laden des Treibers übernommen, gegebenenfalls erst nach dem nächsten Neustart.

    Ich musste aber feststellen, dass mehr als 10 Sensoren am Bus nicht sinnvoll sind, da der Raspberry Pi mit seinem 3.3-V-Eingang eventuell schon bei 8 - 9 Sensoren überfordert scheint. Ich konnte acht Sensoren problemlos beteiben, wobei die Verbindung über recht lange, ungeschrimte Kabel (Telefonleitung) erfolgt; beim neunten Sensor "hing" dann alles.

    Allerdings komme ich mit den 10 Stück, die ich an einen Bus hängen kann, bei Weitem nicht hin. Des Weiteren wollte ich in verschiedene Richtungen mit den Leitungen gehen, was man bei 1-wire unterlassen sollte.

    Wiki spricht von 100-300 m mit 150-500 Geräten... Wie groß ist deine Wohnung? ;)

    Ansonsten wäre es vielleicht einfacher, Funksensoren zu bauen, bevor du das ganze Haus verkabelst.

    Ich hab immer noch Rechner, in denen Master und Slaves arbeiten... damit muss Schluss sein!


    Ich bin auch dafür, mit der Diskriminierung von LSBs (Least Significant Bits) ein Ende zu machen. Das klingt ja beinahe wie "lebensunwertes Bit". Das muss heißen "wertmäßig gefordertes Bit" (wgB).


    Generell diese ganze Schwarzweißseherei in der Digitaltechnik. Möchtet ihr ein Bit sein? Immer in der Angst, ob man jetzt gleich zur Null wird? Immer nur ein Ziel vor Augen: eins, eins, eins!!! Klar, dass die alle kurz vor dem Burnout stehen. Und wir wissen uns nicht besser zu helfen, als mit surrenden Lüftern??? Wo darf so ein Bit mal Mensch sein. Mal fünfe gerade sein lassen? Mal halblang machen? Ich bin für die Aufnahme der Bit-Rechte ins Grundgesetz. jedes Bit hat das Recht, den Zustand anzunehmen, den es will. Ach wäre doch der Quantencomputer schon Standard. Da darf so ein Bit sein, was es will - sogar alles gleichzeitig.


    Also 1 und 0 wird abgeschafft. High und Low auch! Wie wäre es stattdessen mit rechts und links? Oder Hinz und Kunz? Oder Gurke und Brötchen?




    Ich find die Meldung zwar auch geschmacklos, aber ich wäre sicher nicht auf die Idee gekommen, beim Hersteller bezüglich einer Änderung vorstellig zu werden... :no_sad:

    PR, iIch kann dir nicht ganz folgen.


    Einen ICL8574 finde ich nicht. Meinst du einen PCF8574 von TI? Also einen schlichten I2C-Portexpander? Der ändert doch am Kabelaufwand gar nichts, sondern stellt dir nur zusätzliche GPIOs bereit.

    Du würdest sieben ATtinys mit jeweils noch einer Handvoll passiver Bauteile verbauen, um sieben Servos anzusteuern? Ist das nicht etwas viel Aufwand? Was spricht gegen das von mir verlinkte 5€-Modul?


    Und wie kommst du auf 20 GPIOs? Genügen nicht vier Stück für die 4 LED-Cluster (die LEDs werden ja nicht einzeln geschaltet) und zwei für I2C zu einem 16-Kanal Servomotor-Treiberboard? (Mit etwas Geschick kann man die LEDs sogar ans Motortreiberboard hängen - da das allerdings pro Ausgang nur 25 mA liefert, muss noch ein Transistor/Treiber dazwischen. PWM geht damit auch, allerdings nur in der gleichen Frequenz wie für die Servos. Vgl. Anleitung.)

    (Sorry für die Doppelpunkte... habs nur hurtig runtergetippt...)


    Du musst wohl Position = 1 vorbelegen, das kannst du in Zeile 13 machen.

    Das time.sleep(3) in Zeile 30 ist relativ nutzlos. Kannst du auch weglassen.

    Und letzte Zeile muss heißen Position = 1 (bzw Position = 0), nicht Position == 1

    Sonst müsste es stimmen. Probiers halt aus.


    Wenn das mit der Hysterese Probleme gibt, also, falls dir der Rolladen in der Dämmerung mehrfach rauf und runter fährt, weil er je nach Wolkenstand und Blätterrauschen alle paar Minuten mal hell und mal dunkel erkennt, dann füge hinter Zeile 26 und 40 jeweils ein time.sleep(1800) ein.

    Denk auch dran, dass RAID und Datensicherung ganz unterschiedliche Dinge sind.

    Wenn du auf eine RAID eine Datei versehentlich löschst, ist sie weg. Da nützt dir auch das RAID nichts. RAID schützt dich nur vor dem Ausfall einer der beiden Festplatten.

    Bei rsync dagegen (womit du eine Form von Datensicherung machst), bleibt die Kopie einer auf der ersten Platte gelöschten Datei bis zur nächsten Synchronisation auf der zweiten Platte erhalten. Wenn du einen Datenverlust aber erst danach bemerkst, ist es auch zu spät.

    Deshalb verwendet man für effektivere Datensicherung Systeme, die den Datenbestand eines mehr oder minder beliebigen Zeitpunktes wiederherstellen können.

    Als Notlösung könntest du zusätzlich zu den täglichen rsyncs wöchentlich oder monatlich parallel ein rsync in ein (oder mehr) extra Verzeichnis(e) machen. Wenn du wirklich mal Daten verloren hast, kannst du ggf. noch auf eine ältere Kopie zugreifen. Brauchst dann natürlich den doppelten (oder mehrfachen) Speicherplatz. (Ggf. kannst du die Methode auch nur auf besonders wichtige Teile der Daten anwenden.)

    Du könntest sowas probieren:

    Auf das Signal "Dunkel" reagiert er dann nur, wenn der Rollladen noch offen ist und andersrum. (PS: Relais schreibt man auch in der Einzahl mit "s".)


    Hat dein Lichtsensor eine Hysterese? Sonst läuft dir in der Dämmerung der Rollladen ständig rauf und runter... Dann könntest du das mit einer Zeitsperre abfangen (im einfachsten Fall nach dem Fahren eine Pause von 1/2 Stunde - also dann sozusagen warten, bis es endgültig dunkel oder hell ist).

    Im Schaltmodus hängt man die Last vor den Collector.

    Hinter dem Emitter erreicht man eine Spannungsverstärkung, mit der man die Leistung der Last regeln kann.

    Hier ist das ganz schon mit einer LED erklärt, die einmal geschaltet und beim anderen mal geregelt wird.