Beiträge von Gnom

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    Wenn du den Staub raushalten willst, müsstest du aber mit einem Lüfter gefilterte Luft in das Gehäuse rein blasen. Andererseits gilt dann für die Abluft (die ja vor allem die Komponenten kühlen muss), dass entweder das Gehäuse so dicht sein muss, dass die Abluft den gewünschten Weg nimmt. oder dass der Lüfter, der die Luft an der gewünschten Stelle raus transportiert, weniger Luftstrom erzeugt als der Zuluft-Lüfter. Ganz trivial ist das aber auch nicht. Jetzt könnt man sagen, ok, dann mach ich halt die Drehzahl beim Zulüfter etwas höher als beim Ablüfter - aber der tatsächliche Luftstrom hängt ja nicht nur von der Drehzahl ab, sondern auch von den Hindernissen (z. B. Gitter, Lamellen oder vor allem dem Filter, der den Luftstrom erheblich vermindern dürfte).

    Ups. Naja, dann wirds schon knapper. 150 Pa sind aber immer noch 1,5 hPa. Und es geht ja um die Differenz und nicht um den absoluten Wert.

    Die relative Genauigkeit ist mit 0,12 hPa = 12 Pa angegeben. Seltsam - normalerweise müsste die relative Genauigkeit ein %-Wert sein, oder? Der Wert gilt womöglich in dem angegebenen engeren Druck- und Temperaturbereich. Einen Versuch ist es sicher wert.


    Aber mir fällt gerade ein Denkfehler auf. Es geht ja gar nicht drum, wie viel Druck der Lüfter erzeugen kann, sondern, wie viel tatsächlich entsteht. Wenn die Öffnungen am Gehäuse groß genug sind, strömt die Luft so schnell nach, dass der Druckunterschied wohl ziemlich gering sein wird. Wie groß er tatsächlich ist, wird wohl einfach mal ausprobieren müssen.

    Der To geht von Druckunterschiede > 30 hPa aus. Und jedenfalls ist auch meine subjektive Wahrnehmung, dass der Druck, den ein Lüfter erzeugt, deutlich größer ist, als das, was ein paar Höhenmeter oder ein zehntel Millimeter Wassersäule ausmachen.


    Man könnte das ja mal messen.

    Ein einfache austarierte Wippe - dann links ein Gewicht von 3 Gramm und rechts eine Fläche von 1 cm², auf die dann mit dem Lüfter drauf pustet... Wenn der Luftstrom das anheben kann, ist er größer als 30 hPa.

    Wiki gibt da Anhaltspunkte:

    Der Luftdruck auf Meereshöhe ist 1013 hPa.

    Der Druck sinkt mit je 8 Meter Höhe um ca. 1 hPa. Die Genauigkeit des Sensors ist 1 hPa.

    Also ließe sich schon der Druckunterschied von einigen Metern Höhendifferenz mit dem Sensor ganz gut erfassen. Und da gehts ja wirklich um kleine Druckunterschiede. Viele Höhenmesser in Wetterstationen arbeiten so. Der Lüfter bringt ganz sicher mehr Druckunterschied, als der Gang in den 3. Stock... ;-)

    Und jede 20€-Wetterstation zeigt den absoluten Druck in hPa an - da steckt sicher ein vergleichbarer Sensor drin.

    Der Fehler war bei mir - ich hab die Formel falsch geschrieben und vergessen nach T umzustellen.


    Wenn ich es jetzt nochmal mit der Messung für 0 °C mache, erhalte ich:


    (1868 - 3048) / 100 = -11,8

    Temperatur = (3048 - Messwert) / 11,8


    Allerdings korrelieren die Werte extrem schlecht. Laut Hersteller hat der Sensor einen linearen Messverlauf.

    Mit deinen Messwerten kann was nicht stimmen - die Werte von 50 °C und 55 °C sind identisch. Kannst du das prüfen?

    Außerdem erscheint mir dein gemessener Wert für 0 °C sehr hoch. kannst du das nochmal (für 0 und 100 °C und vielleicht für ein paar Zwischenwerte) wiederholen?

    Da fällt mir ein, man muss meine Schaltung ja nicht mit 5 V betreiben - es geht auch mi 3,3 V, dann kann man auch direkt an den GPIO gehen.

    Der einzige Unterschied ist jetzt noch der Ladekondensator und die Tatsache, dass deine Schaltung gegenüber meiner ein invertiertes Signal auf den GPIO gibt. Ansonsten kommt das doch völlig aufs Gleiche raus.

    Stimmt, aber die 350 schafft er nur bei höheren Basisströmen. Bei 1-2 mA liegt er zwischen 70 und 100 - zumindest nach der Grafik in den Datenblatt, das ich gefunden habe. Mag bei den verschiedenen Herstellern leicht abweichen - wird sich aber nicht viel geben.


    5V richtig! *) Natürlich muss da ein Spannungsteiler davor oder ein Optokoppler oder es müsste auch mit einem PNP-Transistor gehen.


    Deine Idee mit dem Umschalter würde mich noch mal interessieren - wo würdest du den anschließen?



    *) Ergänzung: Man muss die Schaltung aber nicht mit 5 V betreiben - es geht auch mit 3,3 V.

    Python meinte ich doch. Wer kommt denn auf die Idee, eine Hausautomation in Python selbst zu programmieren?


    Noisefloor, dir ist schon klar, dass jemand, der Schwierigkeiten hat, einen Tastendruck abzufragen und ein Lämpchen zu schalten, mit deinen Fachbegriffen überfordert sein dürfte?

    Eleganter wäre sicher ein Remote Procedure Call. Wenn du in Python programmierst, gibts hier eine Liste mit möglichen Ansätzen.


    Das Sperren und Hochzählen in einer Datei ist wohl eher eine amateurhafte Lösung.

    Wenn sich nun wirklich keine Möglichkeit findet, die Datei zu sperren, dann könntest du sie umbenennen.

    Client 1 benennt die Datei um "Nummer.txt" > "Eins.txt"

    Jetzt kann kein anderer sie noch kopieren.

    Client 1 vergibt die nächste Zahl und aktualisiert die Datei.

    Client 1 benennt die Datei wieder um "Eins.txt" > "Nummer.txt"


    Bei Fehler "file not found" müssen die Clients einen kurzen Moment warten und es nochmal probieren.

    Zitat

    [...] also kann ich meine Ethernet-Leitung an den Zero löten. Die Leitung führt zum Router [...]

    Und diese Leitung liegt noch gar nicht? An was willst du denn dein USB-Kabel oder Ethernet anschließen, wenn die Leitungen noch gar nicht liegen?


    Also, ich geh im Folgenden davon aus, dass du (wenn noch nicht jetzt, dann bald) von einem zentralen Punkt eine mehradrige Verbindung zu allen Dosen hast.


    Also, ich glaube, du hast das falsch verstanden. Du sollst nicht die Sensoren an die Kabel anschließen, sondern die Kabel benutzen, um zwischen einem zentralen Punkt (nenn' ihn mal "Sammler") und den Dosen eine serielle Verbindung zu haben. In die Dosen sollen Mikrocontroller statt Pis und an die sollen die Sensoren und der kram.


    Du willst doch ein Ethernetkabel (acht Adern ?) von jeder Steckdose zu deinem Router legen? Und es geht dir doch darum, relativ geringe Datenmengen zu übertragen. Sensorwerte, Schaltbefehle, sowas? Und in den Dosen sollen die Sensoren sitzen und Display und Touchschalter...


    Ich glaube, du solltest dich von der Vorstellung lösen, dass in der Dose ein Pi mit Internetanschluss sitzt. Sei mir nicht böse, wenn ich das mal so formuliere, aber ich wundere mich, wie jemand, der eine Siematic S7 im Keller hat, so seltsame Ideen entwickeln kann... Du kannst natürlich auch die Wand aufstemmen und einen 10 Core i7 4 GHz nehmen und mit Glasfaser anbinden - oder wenn da schon Stromkabel liegen vielleicht einfach per Powerline-Adapter. ;)


    Der Pi ist völlig überdimensioniert. Setz da einen Mikrocontroller rein mit einem zuverlässigen seriellen Anschuss (z.B. RS485) und mach die ganze Kommunikation zwischen dem µC und dem "Sammler" (einem Pi oder einem weiteren µC) darüber. Dann reichen dir vier Adern für Stromversorgung und Daten. Also nimm deine ursprüngliche Idee, streiche Pi, setze Microcontroller; streiche Ethernet, setze serielle Verbindung; streiche Hub/Switch/Router, setze Sammler.

    Selbst wenn du es mit Funk machst muss es kein WLAN sein. Nimm einem µC und ein 433 oder 868 MHz Funkmodul. Die paar Funkimpulse werden dir sicher nicht die Gehirnströme verknoten.


    Wenns unbedingt ein Zero sein muss, dann schließ doch wenigstens den per serieller Verbindung statt Ethernet an. Wenn der eigene serielle Anschluss des Pi nicht robust genug ist, dann mit einem Schnittstellen-IC, der RS232 oder 485 mit vernünftigen Pegeln ermöglicht.


    Der Pi-Zero braucht übrigens 100 mA - da kommst du schon auf 15 € Stromkosten im Jahr. Von dem Geld kannst du dir schon die 15 µC kaufen. Ganz zu schweigen von den 50 € für die Pis. Und wo willst du eigentlich den Strom für die Pis hernehmen? Abgesehen davon ist bei USB nach 5 Metern Schluss. Und wenn du (so hab ich das verstanden) alle Wände aufstemmen willst, um Kabel zu legen, dann bist du mit einem seriellen Bus besser dran als mit einer Cat 7-Sternverkabelung.

    Das Bild hab ich im Internet auch schon gesehen. Eine Lösung, die zum Problem mehr schlecht als recht passt... Transistor und Relais sind (zusammen mit der Freilaufdiode, die in der Zeichnung fehlt) schon auf dem Modul verbaut - werden hier also nicht gebraucht. Diese Lösung ist mit meiner weitgehend identisch, bis darauf, dass der Low-Signal-Ausgang zum Pi fehlt, für den du ersatzweise verbal einen Umschalter vorschlägst. Wo und wie du den anschließen willst, kann ich nicht erkennen. Wo siehst du da einen Vorteil gegenüber der Schaltung, die ich geschickt habe? Der Widerstand im Bild ist außerdem zu hoch. Der Basisstrom ist 0,18 mA. Bei einer Verstärkung von 100 kommen da 18 mA raus. Das Relais braucht ca. 70 mA. Mehr als 5 kOhm sollten es nicht sein. Da braucht man dann schon einen ordentlichen Kondensator.

    Also, wenn du da ohnehin Kabel liegen hast... wieso muss es unbedingt Ethernet sein?

    Bau das Netz für die Sensoren doch mit RS485 oder einem anderen geeigneten Protokoll auf und lass es am zentralen Knotenpunkt von einem Pi oder µC auf Ethernet umsetzen. Dann kannst du in den Dosen kompakte µC verbauen. Pis sind an der Stelle wirklich nicht die richtige Lösung. Kleines Display, Sensoren, Touchpad usw. sollten kein Problem sein.

    Ich glaube ja nicht, dass es damit getan ist, die Pins einer RJ45-Buchse an die USB-Anschlüsse zu löten. Da muss doch noch ne Elektronik dazwischen, die USB in Ethernet-Signale wandelt... Die Adapter sind wohl eben deshalb so groß...


    Kannst du nicht ein USB-Kabel nach außen führen und den Adapter außerhalb anschließen?

    Ansonsten Kabel des USB-Ethernet-Adapters abschneiden (wenns einer mit Kabel ist) und wenigstens den Micro-USB-Stecker sparen.

    Die Dinger sind auch sehr unterschiedlich groß. Hast du schon den kleinsten, den du finden konntest?

    Und du sagtest, mit einer LED funktioniert es. Dann muss es doch auch mit dem Relais funktionieren, wenn du den Ausgang des NE555 statt an die LED an den Relaiseingang klemmst. Wenn das Relais einschaltet, ohne dass du den Schalter gedrückt hast, dann kommt doch schon aus dem NE555 ein falsches Signal. Dann müsste doch auch die LED im falschen Moment leuchten. Was sagt denn dein Multimeter dazu? Spannung/Strom am Ausgang? Das Relais schaltet doch nicht, weil der Mond scheint, sondern weil da ein Strom fließt.


    Wo nimmst du das Low-Signal zum Herunterfahren ab? Vielleicht beeinflusst das deine Schaltung.


    Eins nach dem anderen... Alles zusammenwurschteln und feststellen, dass es nicht geht, bringt wenig.

    Geh doch mal schrittweise vor!

    1) Das Relais funktioniert.

    2) Was kommt aus dem Ausgang vom NE555? (LED? Multimeter!) Ist das so, wie du es haben willst?

    3) Kannst du mit dem Ausgang des NE555 das Relais schalten?

    4) Kannst du mit dem Relais den Pi einschalten. Kannst du ihn verzögert ausschalten, wenn du dein Taster löst. (wenn 2 und 3 stimmen, muss das ja gehen!!!)

    5) Kannst du das LOW Signal abnehmen... und der Rest funktioniert noch?


    Eigentlich sollte sowas mit nem Kondensator, einem Widerstand und einer Diode in fünf Minuten erledigt sein (Siehe #1).

    (gemeint ist "zum Relaismodul")

    Aber bei Volllast geht das doch irgendwann in die Knie... oder? Wenn nicht: Respekt! Was für ein Netzteil hängt an dem Hub?

    Vielleicht kannst du konkret dein Hub empfehlen - ich würde mich nicht drauf verlassen, dass das jeder USB3 Hub kann.

    Mir ist heute Nacht noch ne viel bessere Idee gekommen, mit der du sauviel Energie sparen kannst:

    Im Stall reicht ne 40 Watt Glühbirne... Jede Kuh bekommt ne VR-Brille. In den Bildeinstellungen Helligkeit voll aufdrehen... dann fließt die Milch in Strömen.

    Dazu Videosequenzen von saftigen Almwiesen im Sonnenschein draufspielen... Und wenn die Melkmaschine angestöpselt wird, ein paar Szenen von gierig saugenden Kälbchen. Da geht die Milchproduktion durch die Decke... :lol: