Posts by Gnom

    Multiplexing ist halt unpraktisch, wenn man nicht weiß, wann ein Sensor Daten sendet... denn dann muss der Multiplexer ja just in diesem Moment auf der jeweiligen Leitung empfangsbereit sein. Insofern böte sich da eher ein Konzentrator/Hub an, als ein Multiplexer. Ließe sich aber ggf. vielleicht sehr einfach selbst bauen mit einem Mikrocontroller, mehreren Soft-Serial-Schnittstellen und einer Anbindung dann eben an den Pi.


    Wenn du mit den I2C-Leitungslängen keine Probleme hast, könntest du doch auch jedem Zähler einen kleinen Arduino verpassen, den du dann ebenfalls an den I2C-Bus hängst. Dann hast du alles an einer Leitung...


    Eine andere Möglichkeit wäre, auf RS485 zu gehen - preiswerte Konverter UART<->RS485 gibt es. RS485 erlaubt Multipoint-Verbindungen und ist sehr stabil gegen Störungen auch bei längeren Leitungen.


    Welche Schnittstellen haben denn deine Zähler. In Wiki lese ich zum SML-Protokoll, dass es per Ethernet oder IR übertragen wird. Was bieten denn deine verschiedenen Zähler an?

    Ja, du kannst mit den Fritzbox ein Wlan aufmachen und einen Pi dran hängen.


    Für Sensoren kannst du esp8266 oder ESP32 nehmen und so programmieren, dass sie sich im WLAN anmelden und die Daten an den Pi senden. Der kann sie in Dateien oder einer Datenbank speichern, über einen Webserver zugreifbar machen und/oder per MQTT oder sonstwas für IoT/Homeautomation usw. zur Verfügung stellen.


    Die ESPs solltest du dann besser mit Netzteilen versorgen, da die im WLAN-Modus relativ Stromhungrig sind. Wenn du alle halbe Jahre bei 10 Sensoren die Batterien tauschen musst, ist das nervig (denn die sind ja auch nicht alle zeitgleich leer, so dass du "dauernd" Batterien wechseln musst.


    Wenn du es zwingend mit Batterien/Akkus machen willst/musst, kannst du mti den ESPs ESPnow nutzen (ein energiesparendes Funkprotokoll), das erfordert aber ein Bisschen mehr Aufwand, verlängert aber die Batterielaufzeit. Ein recht anschauliches Projekt findest du hier.

    Alternativ könntest du auch Arduinos nehmen (Pro Mini) und die Daten per ISM/SRD-Funk (433/866 MHz) senden. Dafür brauchst du aber dann wiederum extra Sende und Empfangsmodule, also wiederum mehr Aufwand - dafür aber auch sehr viel energiesparender, so dass es für Batterien/Akkus noch besser geeignet ist. Nurazur (ein Forenmitglied) hat diese Funksensoren gebaut, die sowas können.


    Wozu du bei der ganzen Sache Nextcloud brauchst, weiß ich nicht - da hast du vielleicht bestimmte Vorstellungen. Notwendig ist das aber nicht.

    Vermutlich hast du ein paar Meter Kabel zwischen der Tür und dem Pi. Da ist das mit den 24 Volt prinzipiell ganz empfehlenswert.

    Nimm für die Erkennung am Pi einen Optokoppler (Typ 817 oder sowas) und einen Widerstand davor (ca. 3000-5000 Ohm dürfte gut klappen). Mit dem Ausgang des Optokopplers schaltest du den Pin am Pi.

    Das CM3 passt in eine DDR2 SODIMM Halterung. Ich denke, das Gnze bietet sich dann an, wenn man den Pi in eine eigene Platine einbauen will, wo man die Anschlüsse nach eigenen Wünschen rausführen will. Dann entwirft man sich eine eigene Platine, die genau passt. Zum ausprobieren und Entwickeln nimmt man dann ein Entwicklungsboard oder eine Adapterplatine, die alle Anschlüsse auf Pins führt.

    im Prinzip ist es (fast) egal, wie du auf die 3500 kommst - aber du kannst es clever wählen.

    Hinter diesem PWM-Mechanismus steht eine Art Zähler, den man auch für die Messung und Erkennung von Signalen nehmen kann. Wenn du sehr genau messen willst, mus die Frequenz hoch sein, wenn du sehr lange Zeiten messen willst, muss die Frequenz gering sein, weil der Zähler beschränkt ist. Deshalb dieser Clock Devider. Was er im Video sagt, dass die Range unendlich ist, kann nicht sein. Bei Mikrocontrollern sind es meist 16 Bit also nur bis 32767, beim Pi eher 32 Bit. Aber eben beschränkt. Damit könntest du bei 19,2 KHz 32 Sekunden lang zählen. Verlangsamst du die Uhr (Clock) um den Faktor 4095, kommst du auf 254 Stunden. (Viele Microcontroller können maximal 4 Sekunden zählen.)

    Für deine Anwendung spielt das zunächste keine Rolle. Wenn ich es richtig sehe, ist der Clock Devider standardmäßig auf 1, die Range auf 1024, das heißt die Frequenz ist 19200000/1024 = 18,75 KHz.


    Der Unterschied ist, dass der Zähler in der ersten Variante sehr schnell bis 2250 zählt (und zum Beispiel bei 50 % DutyCycle bei 1125 den Pin umschaltet)

    und bei der zweiten Variante zählt er extrem langsam bis 2 und schaltet immer bei 1 um. Der zweite Fall kann nicht funktionieren, weil ein Zähler, der nur bis zwei zählt, nur bei 0, 50 und 100% PWM arbeiten kann. 40% wäre gar nciht möglich. Um deinen Lüfter mit Prozentzahlen von 0 bis 100 anzusteuern, muss deine Range eben auch bis 100 gehen - das wäre das einfachste. (Sie könnte auch bis 1000 gehen, damit du Zehntelprozent einstellen kannst - bringt aber hier nichts.)


    Also Range = 100

    Frequenz soll 3500 sein.

    => Clock = 19200000 / (3500 * 100) = 54,85

    Mit 55 kommst du auf eine Frequenz von 19200000 / (55 * 100) = 3490,9


    So kannst du den Lüfter direkt auf die gewünschte Prozentahl setzen, zum Beispiel auf 50% mit GPIO PWM 50

    Also, ich dachte immer WiringPi ist eine Lib für Serille Communikation... was hat die mit PWM zu tun


    Den Clock-Divider kann man normalerweise nicht völlig beliebig einstellen, sondern nur auf bestimmte Werte. Außerdem hat der dann einfluss auf alle möglichen Komponenten, die eben mit dem Takt dieses Clocks betrieben werden. Da ich PWM beim Pi noch nie verwendet habe, kann ich dir dazu nichts weiter sagen.


    Aber es gibt im Web und in Youtube sicher genügend Beschreibungen, wie man PWM mit dem Pi hinkriegt. Mit einen µC ist das jedenfalls (da wiederhole ich mich gerne) wesentlich einfacher.

    Da brauchst du doch keinen zum Testen - das funktioniert schon. Du kannst das doch mit dem verbauten Lüfter ausprobieren ohne Probleme.


    Bau die Schaltung auf, nimm statt des Lüfters für deine Teste erst mal ne LED (da du 1000 Ohm Widerstand am GPIO hast, bekommt die LED 3 mA, das genügt, um sie zu erkennen. Wenn du ein Programm schreibst, das PWM mit 90%, 70% 50% (Stillstand), 30% und 10% macht, siehst du die LED unterschiedlich hell - dann weißt du schon mal, dass die PWM funktioniert. Und dann klemmst du es einmal im Keller an zum Testen.

    Welche Platine?

    Du hast die 12 V vom Trafo - die verbindest du direkt mit rot/schwarz der Lüfter.

    Schwarz verbindest du zusätzlich mit GND des Pi.

    Dann noch zwei Kabel vom einen PWM-Pin an die beiden violetten Anschlüsse der zwei Lüfter und eins vom anderen PWM an das violette des dritten Lüfters. Hier zur sicherheit bei jedem der beiden Pins einen 1000 Ohm Widerstand vorschalten (also die Kabel nicht direkt an den Pin, sondern über den Widerstand).

    Das ist schon alles. Dann musst du nur noch die PWM-Signale programmieren. Achte auf die richtige Frequenz, steht im Lüfterblatt.

    Ja, in C - aber für so ein kleines Programm ist das nicht soooo schwierig. Programmiersprachen... auf niedrigem level: Kennst du eine, kennst du alle.


    Du musst doch jeden Lüfter ansteuern. Einer muss rauslüften, zwei müssen reinlüften. Ok, notfalls können immer zwei das gleiche machen, wie du es beschriebst, dann genügen zwei Signale - aber grundsätzlich halte ich den Pi da eher für nicht so geeignet. Funktionieren würde es aber.


    Du könntest sogar die alte, kaputte Steuerung durch einen Arduino einfach ersetzen und dann sozusagen die Eingriffsmöglichkeiten über den Pi (oder sogar per Handy oder sowas) dazu basteln.

    Im Grunde genommen sind das nur grosse PC Lüfter rein optisch.

    Dafür gehörst du eigentlich erschlagen! Warum schaust du nicht gleich nach, was es genau ist...


    Aber sowas hab ich erwartet - PWM unter 50 % sind Drehung rückwärts, über 50 % Drehung vorwärts.

    Da das über einen Transistor angesteuert wird, brauchst du also nur drei PWM-Signale, die du direkt (über einen Schutzwiderstand von 1000 Ohm) auf die violetten Kabel geben kannst - 3,3 V vom Pi wäre ok. 5 V ginge auch.


    Bleibt noch ein Problem: Der Pi kann nur zwei PWM-Signale per Hardware erzeugen. Das dritte müsste man per Software machen. Und generell gibt es beim Pi da diverse Probleme, z. B. Kollision mit Audiosignalen und evtl. beim Software-PWM sicher auch Probleme durch das Multitasking.


    Für die reine Steuerung der Lüfter wäre ein Mikrocontroller viel besser geeignet. Ein Arduino Nano zum Beispiel. Der hat mehrere PWM-Ausgänge und funktioniert auch dann weiter, wenn der Pi mal abgeklemmt wird.


    Wenn du das Projekt vernünftig machen willst, empfehle ich dir, die Lüftersteuerung mit einem Arduino zu bauen und vom Pi aus mit einer seriellen Verbindung zu steuern. Technisch ist das kein Hexenwerk - du musst dich halt einarbeiten.

    Der Pi könnte dem Arduino dann immer sagen, welches Lüftungsprogramm er fahren soll. Man könnte auch jeweils eine Zeitdauer mitteilen, Nach der Zeit schaltet er die Lüfter automatisch ab und meldet dem Pi, dass das fertig ist. Der Pi kann ihm dann neue Anweisung geben. So ist gewährleistet, dass die Lüfter bei Ausfall des Pis nach der programmierten Zeitdauer abschalten und nicht tagelang weiterlaufen. Da kann man sich noch nette Spielereien einfallen lassen. z. B. einen Alarm, wenn der Pi oder der Arduino ausfällt.

    Du musst folgendes mal messen:


    Für jede Lüfterstufe und für vorwärts und Rückwärts getrennt (für stop und für die je 4 Stufen bei Betrieb vorwärts und rückwärts - also 9 Messungen)

    - Die Spannung am roten Kabel (sollte immer 12 V sein - außer wahrscheinlich bei stop).

    und

    - die Spannung am PWM Kabel (ich vermute, da zeigt dein Messgerät verschiedene Spannungen bis zu 5 Volt, vielleicht auch bis zu



    Allerdings sehe ich gar nicht genügend Anschlüsse - da sind ja nur 5 Kabel dran - drei grüne und ein braunes und ein weißes. Laut anleitung müsste doch jeder Lüfter 3 Anschlüsse haben. Kannst du die Verkabelung nachvollziehen?

    Ist an den Anschlussklememn eine Beschriftung?

    Die Steuerung entspricht überhaupt nciht dem, was in dem Handbuch zu sehen war? War das nicht die gleiche Steuerung?