Posts by Gnom

    Pin 31 müsste eigentlich low sein. Alle GPIOs stehen meines Wissens nach dem Booten auf Input.
    Die defaults für Pullup/down findest du hier auf Seite 102.
    Wenn die GPIOs auf Input stehen, hängt der High/Low-Wert davon ab, was von außen draufgegeben wird.
    Versteh ich dich richtig, dass er auf OUTPUT HIGH steht?
    Pin 31 wird auch für das RTS Signal der seriellen Schnittstelle verwendet. Kann sein, dass das OS da rumpfuschelt. RTS steht auf high, wenn das Gerät Daten senden möchte.


    Real existierende Widerstände finde ich besser.


    Das hat mit "besseren" Widerständen zunächst gar nichts zu tun.
    Die Registereinstellungen bewirken, dass die internen Treiber, also Stromverstärker (im Grunde schwachbrüstige Transistorsstufen zwischen 2 und 8 mA), parallel zugeschaltet werden, damit der gewünschte Strom unter Einhaltung der spezifizierten Spannung (mindestens 1,3 V für ein High-Signal) geliefert wird. Mit anderen Worten, wenn man einen Pin, der Standardmäßig auf 8 mA eingestellt ist, mit 12 mA belastet, wird die Spannung unter 1,3 V sinken (weil die Verstärker überlastet werden - überlastet heißt hier, dass die Spannung unter die spezifizierten 1,3 V sinkt und nicht, dass der GPIO beschädigt wird). Das Ausgangssignal könnte dann von anderen Eingängen (externer Geräte) nicht mehr als High-Signal erkannt werden (sofern diese 1,3 V erwarten).
    In besonderen Fällen könnte man also einstellen, welcher Pin noch bei welcher Last in der Spezifikation liegen und somit mindestens 1,3 V liefern soll. Die Summe von 50 mA kann trotzdem nicht überschritten werden. Bis 16 mA kann man (unabhängig von der Registereinstellung) keinen GPIO zerstören, wohl aber überlasten im Sinne von Spannungseinbruch unter 1,3 V. Bei mehr als 16 mA an einem GPIO hat man keine Gewähr mehr für Schadenfreiheit. Ein Kurzschluss führt auf jeden Fall zum Schaden. Wie weit die Spannung bei einem Strom über dem eingestellten Registerwert einbricht und wie lange der Pi das aushält, ist nicht genannt.
    Für andere Computer mit dem gleichen SoC wäre es denkbar, eine stärkere Spannungsquelle zu verwenden und damit mehr GPIOs mit höheren Strömen zu versorgen. Theoretisch spricht nichts dagegen, alle 17 GPIOs mit 16 mA zu versorgen (=272 mA). Vielleicht gibt es ja eines Tages irgendeinen Orange-, Maracuya-, oder Coconut-Pi (oder Pi 4B, 5B, 6B), der das kann...


    In der Praxis wird in den allermeisten Fällen das alte Rezept dienlich sein: Alle Ausgänge mit Widerständen (das sind dann die, die Andreas meint) auf max. 3 mA drücken, dann kann nichts passieren.


    Und um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen: 162,5 Ohm würden dir 8 mA auf die LED ziehen. Die Einstellung garantiert dann mindestens 1,3 V - wenn es aber wirklich nicht mehr ist, wird die LEDs erstmal gar keinen Muckser machen, weil die Forwardspannung schon 2 V ist. Folglich fließt dann gar kein (oder nur wenig) Strom, was wiederum zur Folge hat, dass die Spannung am GPIO wieder steigt... wodurch wiederum mehr Strom fließt und was dann wiederum zum Einbruch der Spannung führt... usw. Ob und wo sich dann ein Gleichgewicht einstellt, wage ich nicht zu prognostizieren.

    Nein, du musst die Pins nicht einstellen. Die Pins liefern so viel Strom, wie deine Last zieht - bis es britzelt und der Pi kaputt ist. Die Einstellung priorisiert sozusagen nur, welche GPIOs zuerst mehr Strom liefern sollen (genauer gesagt, bis zu welchem Strom ein Pin versuchen soll, die Spannung im spezifizierten Bereich zu halten und nicht einbrechen zu lassen). Am besten lässt du die Einstellungen unverändert und sorgst dafür, dass kein GPIO mehr als 2-3 mA zieht, alle zusammen nicht mehr als 50 mA (siehe unten).


    Testweise kannst du mal 5-10 mA ziehen, aber du wirst gleich ganz herbe Hinweise bekommen, dass man sowas nicht macht.
    Wenn deine LED 2 V Forwardspannung hat, rechnest du (3,3-2)/330 ~ 4 mA. Da kann erstmal nichts passieren. Die LED wird schwach leuchten, aber du siehst, ob es klappt.


    Wenn du mehr LEDs schalten willst, nimm jeweils einen einfachen Transistor (z.B. BC547C) und gehe vom GPIO auf die Basis mit (3,3-0,7)/0,002 = ca. 1300 Ohm (0,7 ist der Spannungsabfall im Transistor).
    Die LED hängst du mit einem Widerstand von (5-2)/0,01 = 300 Ohm zwischen einen 5V Pin des Pi und den Kollektor des Transistors.
    Den Emitter des Transistors an Ground.


    Da Du das Teil ja in dem Fall nicht schlafen legen ... kannst ...


    Warum eigentlich nicht? Es würde doch genügen, alle paar Minuten die Verbindung zu checken.
    Und für die Anzeige würde doch eine LED genügen, die nur anzeigt, wenn das Wlan NICHT funktioniert. Wenn die noch im 2 Sekunden Rhythmus kurz blitzt...
    Wenn das Teil dann alle 5 Minuten 15 Sekunden aktiv ist... das könnte die Betriebsdauer um den Faktor 20 erhöhen. Wären immerhin fast 3 Monate. Bei 10 Sekunden alle 10 Minuten schon Faktor 60 ~ 8 Monate... Keine Ahnung, ob das realistisch ist, erstmal nur als Zahlenspielerei.

    Wie wäre es, die Stromversorgung von Pi-GPIOs und Sensorleitung zu trennen? Hast du mal versucht, einen Optokoppler dazwischen zu schalten.
    Pi-seitig 3,3V wahlweise als High oder Low-Level über den Optokoppler schalten.
    Die Sensoren mit 12-24 V ansteuern und über einen höheren Widerstand (4K7-10K) auf den Eingang vom Optokoppler. Ggf. noch einen Kondensator dazu.


    Ich plane gerade so einen Aufbau, habe erste Funktionstests gemacht, aber noch keine Erfahrungen im Praxiseinsatz. Ich gehe davon aus, dass bei 12V Sensorspannung die Störeinflüsse von Spannungsspitzen geringer sind. Auch die Einflüsse von elektromagnetischen Impulsen (Leuchtstofflampen und sowas) sollten geringer sein. Meine Optokoppler sind 817C - die bekommen dann so gut 2 mA und schalten damit hinreichend durch, um am GPIO erkannt zu werden.
    Weiterer Vorteil: Du spatzt dir nicht gleich dein ganzes System, wenn mal jemand das Sensorkabel mit 230 V beschickt.


    Hat jemand Erfahrung mit so einer Konfiguration?


    Gnom: Meine Betonung in dieser Werbung des Anbieters liegt auf Ladegerät, bezogen auf Netzteil. Menno, keiner versteht mich. =(


    Ooooch, da hast du auch wieder recht! :blush: Aber die ganzen positiven Attribute erfüllen ihren Zweck... Lieber ein total obergeiles Ladegerät als ein durchschnittlich stabilisiertes Netzteil. :lol:


    Interessant sind die negativen Kundenrezensionen bei Amazon:
    "Nicht zu gebrauchen. Mein pi 3 stürzt alle 2 Tage ab und ist nicht mehr ansprechbar."
    "Mit diesem Netzteil einen Raspberry PI 3 zu betreiben gleicht einem Glücksspiel."
    "... es nicht mal annähernd die beworbene Leistung zu bringen imstande ist."
    " Jedoch nach ein paar Tagen dürfte beim USB- Stecker eine Lize gebrochen sein und ein Wackelkontakt stellte sich ein."
    "So etwas ist einfach nur schlecht."
    "Der PI meldet dauernd zu wenig Strom, mit anderem Equipment läuft alles super. Don't Buy."
    "Nach drei Monaten wurde der Raspberry pi instabil und stürzte ständig ab und der Bereich um den Micro USB Stecker wurde heiß, eine Spannungsmessung ergab 7V, danke für die kaputte 128gb micro SD."
    "Leider lief der Pi mit dem Netzteil sehr instabil ..."
    "Es eignet sich nicht für meinen Raspberry pi. Ständig 'under power'."
    "so heiß geworden das sich das Gehäuse verformt hat. Ist gleich in den Müll gewandert."
    "Mein Raspberry PI3 zeigt aber permanent Spannungsprobleme an wurde heiß."


    Ein sehr empfehlenswertes Gerät offenbar. :P


    es gibt einen Parameter für genau diesen Timeout. Für den VNC Connect Server wäre das:
    IdleTimeout


    Unter disconnect hätte ich aber was anderes verstanden, als dem Client keine Bilder mehr zu schicken... Und bei ner Mausbewegung wird automatisch wieder connected? Da würde ich dann eine Passwortabfrage erwarten. Ist die Authentifizierung etwa abgeschaltet und der Client hängt sich automatisch auf den zuletzt benutzten Server, wenn die Maus zuckt? Da bin ich gespannt auf die Rückmeldung von Pusher, ob das wirklich funktioniert.
    Im Zweifel sollte dann noch DisconnectAction auf NONE stehen (ist aber sowieso default).

    Also Stecker ziehen, ob mit oder ohne runterfahren, Karte im Betrieb rausnehmen, versehentlicher hard-reset durch kurzschließen von Pins... bis jetzt hat mir das noch keine Karte mit dem Tod gedankt...
    Vielleicht hat dein Lesegerät ne Macke und vernascht alle deine Karten... oder an deinem Pi-Kartenslot stimmt was nicht.

    Hast du im Pi noch irgendwie den Pin konfiguriert als Pulldown - vielleicht von vorigen Tests oder anderen laufenden Programmen? Unwahrscheinlich, wenn du es mit verschiedenen Pins probiert hast.
    3,3 V sollten dem Sensor genügen. Du könntest es testweise mit 5 V probieren, musst dann aber den GPIO über einen Spannungsteiler ansteuern (wenn du keinen Pegelkonverter zur Hand hast).
    Für den Widerstand hab ich Werte zwischen 4,7 und 10 KOhm gelesen. Probier mal einen kleineren Widerstand.
    Sind deine Sensoren wirklich DHT22, nicht DHT11 - sonst müsstest du den Parameter ändern.


    To make newer I2C sensors work in backwards compatible 1-wire mode, you must connect both pins 3 and 4 to GND. This disables the I2C interface (Quelle). Ob da was dran ist, weiß ich nicht. Forsch mal genauer nach... Jedenfalls wird der Sensor in deiner Anordnung nicht als I2C benutzt. (Allerdings hab ich trotzdem noch kein Schema gesehen, wo beide Pins auf GND waren.)

    Also, da fange ich an zu glauben, dass die Karte kaputt ist. Soll vorkommen.
    Du kannst es noch an anderen Rechnern probieren oder sie in einem Handy zu formatieren versuchen oder mit Adapter in einem Fotoapparat...
    Ein Live-Linux mit den üblichen Tools zur Partitionierung/Formatierung unter Linux wäre noch ne Idee. (Was benutzt du im Moment? Windows-Rechner?)
    Wenn das alles nicht klappt, kannst du sie wohl entsorgen. Mir fällt dann jedenfalls nichts mehr ein.


    Da kommt eine Fehlermeldung, dass die Karte Schreibgeschützt ist.


    Ist sie denn schreibgeschützt? Benutzt du einen Adapter mit Schreibschutzschalter? Pass auf, dass der richtig steht und im Kartenslot nicht verschoben wird.
    Probiers mal auf einem anderen Rechner mit Kartenslot. Es gibt da wohl auch diverse unerklärliche Fälle, wo es auf einem Rechner geht, auf dem anderen nicht...


    Also Format Type auf "Quick" und Format Size Adjustment auf "On" stellen ?


    Ja, genau!



    Völlig unnötig und überflüssig, sogar schädlich. Das deshalb, weil jeder Schreibzugriff die Lebensdauer des NAND-Speichers verkürzt.


    Ach was! Das eine mal schreiben würde die Karte nicht nennenswert beeinträchtigen. Außerdem geht's um Quick-Format - die Karte wird gar nicht voll beschrieben. Der Parameter löst nur die Partitionierung auf und nutzt die gesamte Kapazität der Karte.
    Gugstdu hier!

    Ich hab kürzlich selbst ein Programm in Python zur Decodierung des DCF77 Signals geschrieben - nur mal so zum Spaß, weils mich interessiert hat und weil ich zufällig ein altes DCF Modul gefunden hab.


    Und es ist tatsächlich "eigentlich" ganz einfach. Ja, man muss halt "nur" die Signale erfassen, dann "nur" Länge der Signalpegel messen und "nur noch" die Werte richtig interpretieren. Alles "nur" ganz einfache Dinge. Das hat mich deshalb auch "nur" zwei Abende gekostet. :^^:


    Ob sich der Aufwand lohnt... naja. :s Es gibt doch sicher fertige Programme für so ein Modul.