Posts by Herr Kaiser

    Noch eine kleine Beobachtung hinsichtlich der Störgeräusche: Ich hatte das Radio probeweise z. T. mit Dupont-Kabeln (AWG 28 = Leiterquerschnitt 0,08 mm2) aufgebaut und jetzt alles noch einmal "vernünftig" verdrahtet mit kürzeren Litzen und Querschnitt 0,75 mm2. Und während ich oben noch sagen musste, dass die Störgeräusche so gut wie gar nicht mehr hörbar sind, kann ich jetzt vermelden, dass sie komplett verschwunden sind und der Sound absolut glasklar ist! :) Ich hatte wohl die Wirkung von langen dünnen Drähten (aka "Antennen" ;) ) ein wenig unterschätzt. :blush:

    Also bei Audioprojekten klüger sein als ich und immer schön an gute Leitungen denken!

    Darum drucke ich nur wenn ich da und wach bin...

    Das ist sicher die sauberste Lösung. Stünden da nicht geringe Geduld und Selbstdisziplin im Wege. ;)

    Die Idee von Rauchmelder in Kombination mit einem Notaus finde ich gut. Müsste sich doch eigentlich per Raspi oder ESP leicht umsetzen lassen ...

    ... thermal runaway protection .... OctoPi

    Gute Stichworte! Werde mich da genauer einlesen.


    Mich würden auch automatische Löschsysteme interessieren. Für den Fall, dass es trotz Notaus vielleicht doch schon stärker brutzelt. Habe gerade den "Fire Ball" gefunden. Ich weiß aber nicht, ob die Folgeschäden, die durch die herbeigeführte Detonation entstehen, verhältnismäßig sind.

    Diese Variante finde ich da schon besser.

    Hallo Forum,

    kurze Frage zu euren Erfahrungen und Einschätzungen: Habt Ihr Brandschutzvorkehrungen für den Fall des unbeaufsichtigten Druckens getroffen? Gibt es hierzu empfehlenswerte Vorrichtungen/Systeme?

    Ich hätte die Möglichkeit, für langwierige Druckprojekte einen Drucker in meinem Büro am Arbeitsplatz zu positionieren und z. T. über Nacht drucken zu lassen. Da ist mir allerdings unter Brandschutzaspekten etwas mulmig bei der Vorstellung ...

    Danke für den Hinweis, Kle! :thumbup:

    Ich traue es mir feinmotorisch nicht zu, an den IC-Pins zu löten. Deshalb bin ich froh, eine andere Lösung gefunden zu haben, die das Problem der verqueren Masseverbindung löst. Ist aber interessant zu sehen, dass sich auch andere die Zähne ausgebissen haben - und dass es (fast) immer eine Lösung gibt ... :)

    **) Der Verstärker ist bekannt dafür, dass er gerne Störgeräusche produziert. Etwas vermindert wird das durch die Verwendung der Trenntransformationen. Trotzdem sind sie bei mir noch hörbar, wenn das Radio ganz leise gestellt wird. Das ist wohl auf die gemeinsame Masse der verbauten Teile zurückzuführen. Eine Verbesserung verspreche ich mir durch die Verwendung eines DC-Wadlers ( der allerdings erst bestellt und daher noch nicht getestet wurde).

    So, der B0505S-1W DC/DC Converter ist nun eingetroffen und eingebaut. Er hat die Störgeräusche tatsächlich auf ein so gut wie gar nicht mehr hörbares Maß reduziert. :thumbup: Bei der beschriebenen Hardawarekombination bringen die schon vorher verbauten o. g. Trenntransformatoren dann keine deutliche Zusatzverbesserung mehr. Zur Entstörung des Verstärkers scheint also die galvanische Trennung der Stromversorgung entscheidender zu sein, als die des Audio-Signals. Die Trenntransformatoren können daher m. E. auch weggelassen werden ( -> 24 Lötpunkte weniger :) ).

    Hallo Forum,


    hier nur eine kleine Bastelei. Ich habe mir einen soliden Lötrauchabsorber (Affiliate-Link) zugelegt, der einen ordentlichen Sog macht. Ich traue nur der Effizienz des Aktivkohlefilters nicht so richtig und wenn der Lüfter den Rauch hintenherum nur gleichmäßig im Raum verteilt, ist nicht so viel gewonnen. Also habe ich das Gerät mittels weniger Baumarktteile etwas upgegradet.



    Auf der Rückseite des Lüfters lässt sich problemlos eine kleine Kunststoffplatte anbringen:




    Daran kann man dann mit Heißkleber gut ein Adapterstück für ein Lüftungsrohr befestigen:




    mit einem weiteren Adapter wird ein Flachkanal an das Rohr angesteckt, der gut durchs gekippte Fenster passt:



    So sieht dann die gesamte Konstruktion aus:



    Der Lüfter hat einen Durchmesser von 15cm. Das hier verwendete Rohr 10 cm. Das habe ich gewählt, damit alles nicht zu sperrig wird. Mit der Verringerung des Durchmessers ist aber natürlich ein gewisser Saugkraftverlust verbunden. Der verbleibende Sog reicht für meine Anordnung aus. Wenn man etwas mehr Bewegungsfreiheit vor dem Lüfter haben möchte, kann man auch ein 15cm Rohr und einen entsprechend breiteren Flachkanal verwenden, dann dürfte die Absaugwirkung etwas stärker ausfallen.


    Verschweigen sollte man nicht, dass ein Lüfter dieser Stärke deutlich lauter rauscht, als ein PC-Lüfter. Da sich das Gerät aber kurzfristig ein- und ausschalten lässt, muss man nicht unter Dauerlärm arbeiten. Der Gesundheit zuliebe nehme ich den Lärmpegel gerne in kauf.

    Habe gerade festgestellt, dass man den CPU-Takt des ESP auf 1/3 reduzieren kann, ohne dass es spürbare Einschränkungen gibt. Ist ja bei Batteriebetrieb nicht uninteressant. Im obigen Code einfach in der Setup-Routine

    Code
    setCpuFrequencyMhz(80);

    einfügen (man kann den ESP32 prinzipiell heruntertakten bis 10 MHz, Wifi-Betrieb erfordert aber mindestens 80).

    Das ist das nächste Thema, in das ich mich einarbeiten wollte (bin ja noch blutiger Anfänger in Sachen Mikrocontroller und C++), nicht nur wegen des Tasters, sondern in erster Linie wegen des Displays. Der Senderwechsel erfolgt prinzipiell verzögerungsfrei. Wenn das Display eingebunden ist, wird allerdings erst die Aktualisierung der Anzeige abgewartet. Die Displayanzeige in einen anderen Thread zu legen, ist mir noch nicht gelungen. Führte nur zum Reboot des ESP, ohne das er mir verständlich gesagt hat, was er denn nun hat. Bin, wie gesagt, ja noch Anfänger. Aber das werde ich auch noch hinkriegen ...

    Poste doch mal den Code..

    Ok, der ist aber noch ziemlich dirty. Und noch nicht ganz vollständig. Aber er funktioniert :) (bei mir! ;) )


    Hallo Forum,

    ein frohes neues Jahr euch allen!

    Ich habe mal wieder ein Internetradio gebaut. ^^

    Das zuletzt vorgestellte ist eher ein stationäres, das per Netzteil betrieben und an meine Boxen angeschlossen ist. Ich brauche aber natürlich noch eins zum Herumtragen - mit Batterieversorgung und eingebauten Boxen. :)



    Diesmal basiert es nicht auf einem Raspberry, sondern auf einem ESP32. Außerdem habe ich erstmals auch ein ePaper-Display eingebaut.



    Die Stromversorgung erfolgt per angekletteter Powerbank. Ich weiß, dass das von vielen als suboptimale Lösung betrachtet wird, ich bin aber auf keine bessere gestoßen. Zunächst habe ich es probeweise mit einem 3.2V-LiFePO4-Akku betrieben. ESP32, Display und mp3-Decoder kommen damit gut zurecht. Der verbaute Verstärker wird damit aber nur gerade noch soeben mit der erforderlichen Mindestspannung versorgt und meldet sich ab, sobald der Akku nicht mehr randvoll ist. Es musste daher eine 5V-Versorgung her. Mit 2 LiFePO4-Akkus wäre ich auch nicht um einen Step-Down herumgekommen, also habe ich mich direkt für die Powerbank (5000mAh) entschieden.



    Die hält jetzt schon seit vielen Stunden durch.

    Der Sound ist eindrucksvoll. Ich habe die Lautsprecher noch nicht voll hochdrehen können, weil sonst die Wände wackeln. =O:)


    Hier das Innenleben:



    Und die Zutatenliste:


    ESP32 (NodeMCU)

    1.54-Zoll ePaper-Display mit SPI-Interface

    2 Lautsprecher 4 Ohm, 5W (Affiliate-Link) *)

    MP3-Decoder VS1053 (Affiliate-Link)

    Verstärker PAM8403 (Affiliate-Link) **)

    2 Trenntransformatoren 600:600 Ohm (Affiliate-Link)

    1 Micro-USB-Buchse

    6 PCB-Schraubklemmen (Affiliate-Link)

    3 Klinkenbuchsen

    PVC-Hartschaumplatte

    Deko-Folie

    Intenso Powerbank Slim 5000 mAh (vermutlich nicht mehr erhältlich)

    Kabel, Schalter, Drehknopf, einige Wago Durchgangsverbinder


    *) Wer es etwas kleiner mag, kann auch diese 3W-Lautsprecher (Affiliate-Link) nehmen, die ich zu Vergleichszwecken angeschlossen habe. Bin beeindruckt, welcher Klang aus solchen Mini-Lautsprechern kommen kann. Sie sind natürlich etwas leiser als die o. g., aber immer noch mehr als ausreichend für den normalen Radio-Betrieb.


    **) Der Verstärker ist bekannt dafür, dass er gerne Störgeräusche produziert. Etwas vermindert wird das durch die Verwendung der Trenntransformationen. Trotzdem sind sie bei mir noch hörbar, wenn das Radio ganz leise gestellt wird. Das ist wohl auf die gemeinsame Masse der verbauten Teile zurückzuführen. Eine Verbesserung verspreche ich mir durch die Verwendung eines DC-Wadlers ( der allerdings erst bestellt und daher noch nicht getestet wurde).


    Bin insgesamt sehr happy mit dem Ergebnis. Schnelles Booten, schnelle Reaktionszeiten, einfaches Ausschalten ohne Herunterzufahren, Energiegenügsamkeit und natürlich der Sound - alles prima! :)

    Hm, da ich selber mich diesbezüglich nicht wirklich gut auskenne, würde mich interessieren, ob man bei ePaper-Displays mit GUI-Toolkits wie tkinter & co wirklich weiter kommt? Ich dachte, da wird alles auf niedrigerem Level, auf Pixelebene designed, z. B. durch Draw-Anweisungen. Aber wie gesagt, eigentlich habe ich keine richtige Ahnung davon. :blush:

    Hab ich richtig verstanden, dass es lediglich um das Anzeigen der Texte geht? Dann liefert Google vielleicht unter den Stichworten "Karaoke und Raspberry" hilfreiche Anregungen!?

    Sollte es um das Anzeigen und Umblättern von Noten gehen, gibt es hier eine sehr pfiffige und preiswerte DIY-Lösung auf Bluetooth-Basis, die ich mal für meine klavierspielende Frau nachgebaut habe. Funktioniert perfekt. Ein Eingriff in die Elektronik oder gar die Programmierung einer Steuerung erübrigt sich. In meinem Fall wird allerdings kein Raspberry/Laptop eingesetzt, sondern ein Tablet mit der App "MobileSheets".