Posts by limes007

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für Eure Antworten. Optokoppler mit galvanischer Trennung klingt für mich erst mal nach einer sehr guten Idee. Dabei hätte ich ein besseres Gefühl, als bei den dauerhaft gekoppelten Grounds.


    Wie ich die Art der Last feststellen könnte weiß ich leider nicht. Die Leistung des Gerätes kann ich wohl auch nicht bestimmen. Wenn ich über mein Messgerät die Tasterkabel verbinde, springt zwar das Gerät an, aber das Messgerät bleibt bei "000", auch bei Einstellung auf die kleinste Einheit 2000µA. Liegt aber vermutlich eher an mir als am Messgerät...


    Das mit den Widerständen habe ich ausprobiert: Wenn ich die Kabelenden über 100 Ohm Widerstand kurzschließe, springt das Gerät auch an. Es geht sogar mit 470 Ohm.


    CNY 17-F4 verwirrt mich ja schon wieder. Wieso hat der denn nun 6 Anschlüsse, 4 sollten doch ausreichen. Geht auch dieser Optokoppler (siehe folgende Daten)? Auf welche Werte müsste ich achten?


    817c
    Stromtransferrate: 50% -600%
    Hohe Isolationsspannung: 5000V (Effektivwert)
    Foward: 50mA
    Peak-Foward Stromstaerke: 1A
    Collector Current: 50mA
    Rueckwaerts Spannung: 6V
    Emitterpannung: 35V
    Emitter Collector Spannung: 6V
    Leistungsaufnahme: 70mW
    Collector Leistung: 150mW
    Package: DIP-4
    Betriebstemperatur: -30 ¡ã C bis +100 ¡ã C
    Cut-off-Frequenz: 80kHz


    Danke, Limes

    Hallo zusammen,


    ich möchte über den Raspi ein Gerät einschalten. Vorab muss ich gestehen, dass ich zwar mit Elektrik sehr gut zurechtkomme, aber bei Elektronik leicht an meine Grenzen komme.


    Das Gerät wird normal per Taster angeschaltet. Ich habe an den Taster zwei Kabel angelötet, wenn man die nun kurzschließt, springt das Gerät an. Auf einem Kabel liegen 3,3V an. Ziel wäre nun also, über den Raspi eine Verbindung zwischen beiden Kabeln herzustellen.


    Zuerst hatte ich vor ein Relais zu nutzen (da verstehe ich die Funktionsweise...). Nachdem ich dann aber im Netz mehrfach gelesen habe, dass der Raspi mit einem Relais überfordert wäre, bin ich auf einen Transistor umgeschwenkt. Ich habe mich an dieser Schaltung orientiert (http://elinux.org/RPi_GPIO_Int…s#Using_an_NPN_transistor) und die entsprechenden Bauteile besorgt.


    Was mich an dieser Schaltung aber von vornherein irritiert hat, ist die Tatsache, dass der GPIO an der Basis so ganz ohne Verbindung zum Minus- oder Plus-Pol ist. So wie ich diesen Transistor verstehe, wird die Verbindung Kollektor -> Emitter geschaltet, wenn ein (kleiner) Strom zwischen Basis und Emitter fließt. Für einen Stromfluss wird doch aber ein geschlossener Stromkreis benötigt? Den kann ich hier nicht erkennen.


    Trotzdem habe ich alles mal wie vorgesehen ausprobiert. Zunächst mit Batterien, einer LED statt dem Gerät und ohne Raspi. Später dann mit Raspi und dem Gerät. Grundsätzlich funktioniert die Schaltung, allerdings nur, wenn ich zusätzlich den Minus/Ground-Pin des Raspi (oder den Minuspol der Test-Batterie) mit dem Minus/Ground-Kabel des Gerätetasters (bzw. dem Emitter des Transistors) verbinde.


    Das ganze erscheint mir durchaus als logisch, weil es so dann auch wieder einen geschlossenen Stromkreis mit Basis und Emitter gibt. Allerdings war das ja eigentlich in der Schaltung gar nicht vorgesehen und so richtig wohl ist mir nicht dabei, den Raspi und das Gerät dauerhaft über Ground zu verbinden.


    Mache ich hier irgendwas falsch? Gibt es andere, bessere Möglichkeiten einer solchen Schaltung, die ohne eine dauerhafte Kopplung von Raspi und Gerät auskommt?


    Danke und Gruß, Limes

    Das Problem ist inzwischen gelöst:


    Ich hatte mir das Tool smartctl installiert, um damit die Smart-Parameter der Platte einmal am Tag herauszuloggen. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass die Platte öfter anläuft als es sein muss und mir lieb ist. Ich wusste aber nicht, dass mit smartctl auch der Dienst smartd mitkommt. Dieser Dienst führt per Default alle 30 Minuten einen Check aller Festplatten durch und verschickt Mails oder so. Dies war die Ursache für meine regelmäßigen Plattenstarts. Das deaktivieren des Dienstes smartd hat somit auch das Problem behoben.


    Die Ironie der Geschichte: Ich habe mir ein Tool installiert, um die Anzahl der Plattenstarts zu überwachen. Erst damit hatte ich die vielen Starts verursacht, vorher waren es (sehr wahrscheinlich) viel weniger...

    Docker habe ich selbst installiert. Die meisten meiner "Projeke" auf dem Raspi lasse ich in Docker-Containern laufen. Zum einen vermeide ich so Quereffekte zwischen den Projekten, zum anderen sollte es so recht einfach sein, den Raspi neu aufzusetzen ("nur Docker installieren und alle Images neu bauen lassen"). Ganz so einfach ist es aber dann doch nicht, sonst würde es jetzt tun.


    Was ich sagen wollte war, dass zum Zeitpunkt des Plattenstarts bzw. TOP-Snapshots zwar zwei Docker-Prozesse auftauchen, aber keiner der Docker-Container lief, der ggf. den Plattenstart verursacht haben könnte. Zumal die Container sowieso keinen Zugriff auf die Platte haben sollten. Aber vielleicht sollte ich doch mal zur Sicherheit Docker abschalten und prüfen, was mit der Platte passiert.

    Ich habe noch mal Package-Updates gemacht (haben nichts verändert) und dabei den Raspi neu gestartet. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Takt nicht fest Minute 20/50 ist, sondern vom Systemstartzeitpunkt abhängt. D.h. die Platte startet im Takt alle 30 Minuten nach Systemstart, aktuell Minute 15 und 45.


    Exim ist per Default auf einen Queue-Check von 30 Minuten eingestellt und macht das offenbar genauso. Daher passierte beides quasi gleichzeitig (die Platte leicht später). Ich habe nun Exim anders eingestellt und beide Ereignisse laufen entsprechend auseinander. Glaube nicht, dass es an Exim liegt. Vielleicht werfe ich es trotzdem mal runter, wüsste nicht, wozu ich das hier brauche.


    Im Moment des Plattenstarts schaut TOP so aus:


    Ein Docker-Image lief zu dem Zeitpunkt nicht. Was ist denn rcu_sched? Könnte das eine Spur sein?


    Danke und Gruß, Limes

    Hallo RTFM,


    es scheint doch nicht am Exim zu liegen. Nachdem ich den Prozess gekillt hatte, blieben zwar die Logmeldungen "Start/End queue run" aus, aber die Platte lief weiter alle 30 min an.


    Check interval der Platte steht auf "0".


    Ich bin jetzt wieder ratlos. Ich finde gerde keine leere Micro-SD, sonst würde ich mal ein neues System aufsetzen und damit prüfen. Wobei ich das eigentlich erst vor wenigen Wochen gemacht habe, und mich bei der Installation von Packages stark zurückgehalten habe.


    Was kann ich denn noch tun, um die Ursache zu finden?


    Danke, Limes

    Hallo RTFM, Hallo DG8BR,


    vielen Dank für die Ideen. Ich habe alles geprüft:


    Netzwerk kappen: Sehr gute Idee, hätte ich auch selbst drauf kommen können. Hat leider nichts verändert, d.h. der Trigger muss offenbar vom Raspi selbst kommen, nicht von außen. Samba hatte ich sowieso schon abgeklemmt.


    Logfiles:
    Hier könnte was sein! Die Platte läuft immer kurz nach Minute 20 und 50 an. Im Logfile /var/log/exim4/mainlog sind jede Stunde folgende Einträge zu finden:

    Code
    2017-06-25 17:19:42 Start queue run: pid=14903
    2017-06-25 17:19:42 End queue run: pid=14903
    ...
    2017-06-25 17:49:42 Start queue run: pid=15280
    2017-06-25 17:49:42 End queue run: pid=15280


    D.h. immer kurz bevor die Platte anläuft gibt es hier Einträge. Lt. Log ist das aber beendet, bevor die Platte anspringt. Das scheint ein Mail-Programm zu sein, wüsste nicht, wo ich das benutze... Kann das sein, dass das intern zum Versenden von Mails benutzt wird? Seit ich den Raspi vor kurz aktualisiert habe, schickt der mir immer "Mails" nach /var/mail/pi sobald ein Cronjob startet, und zu den Zeiten, bei denen die Cronjobs laufen gibt es in diesem Log auch weitere Einträge.


    Die anderen Logfiles haben alle keine Einträge zu den relevanten Minuten 20 und 50. Kann man das Loglevel hier hochdrehen?


    Kernel-Ring-Puffer: Hier tut sich beim Anlauf der Platte gar nichts.


    SMART-Test: Da habe ich einen Cron-Job der einmal am Tag die SMART-Daten rausloggt. Aber nur einmal am Tag, nicht alle 30 Minuten. Interessanterweise läuft der Job zur Minute 50, habe das mal sicherheitshalber verschoben.


    Cron--Jobs: Abgesehen von dem SMART-Check gibt es keine Cron-Jobs die zu den Minuten 20 oder 50 laufen würden.



    D.h. exim4 erscheint mir hier die heißeste Spur, wenn auch nicht zwingend wegen der kleinen Zeitabweichung. Kennt sich damit jemand aus?

    Halllo zusammen,


    ich habe folgendes Problem und bitte um Hilfe: Meine USB-Festplatte (Toshiba, ext4) läuft alle 30 Minuten an und ich verstehe nicht warum.


    Ich habe schon diverse Sachen ausprobiert:
    * alle Nutzer abgeschalten (Samba und Rsync)
    * Platte geunmountet
    * mit und ohne USB-Hub angeschlossen
    * Versucht via hdparm die Sleep-Einstellungen zu ändern (wird mit Erfolgsmeldung quittiert, scheint aber nicht wirklich die Einstellungen anzupassen, sie geht immer etwa nach 5 Minuten in den Sleep-Modus)
    * Platte an einen Win10-PC angeschlossen, hier startet sie nicht alle 30 Minuten. Liegt also nicht an der Platte selbst.


    Das hat alles nichts gebracht. Es scheint so, als muss die Platte nur am Raspi angeschlossen sein ohne sonst irgendwas mit ihr zu machen, und dann läuft sie regelmäßig an. Ich bin inzwischen ratlos, was ich denn noch ausprobieren könnte. Könnte das evtl. an irgendwelchen ext4-Aufräumjobs liegen? Kann man die einstellen? Kenne mich nicht wirklich mit diesen Dateisystemen aus.


    Danke für jede hilfreiche Idee, Stefan