Posts by meigrafd

    Im Raspi-Browser wird sie korekt dargestellt 127.0.0.1/wordpress.

    Dann wurde vermutlich der Code nicht verarbeitet, sondern nur der Inhalt der Datei angezeigt. Kleiner aber feiner Unterschied.

    Rufe ich Sie aber über meinen PC mit raspberry/wordpress im Browser auf, wird sie nur als text (html-Seite) dargestellt. CSS funktioniert, aber anscheinend PHP nicht.

    PHP wird immer nur Serverseitig ausgeführt - der Client kriegt den Code nie zu sehen, nur mögliche Ausgaben

    Wieso zeigst du uns minutenlang, wie du ein Image schreibst.

    Um sicherzustellen dass jeder sieht "der flasht ein Image auf eine SD Karte und bootet dann davon" ;)

    Ich seh da trotzdem "EXT4-fs (sda2): Remounting filesystem read-only".

    Ja wie gesagt, es tauchen einige Fehlermeldungen auf... Direkt nach dem ausführen der Befehlszeile kommt dazu aber auch ein Hinweis:

    ...der übrigens auch bei einer Imagedatei erscheint:

    Das wiederum liegt an der -hda Angabe...


    Ich will zum jetzigen Zeitpunkt aber auch nicht so viel vorkauen, da hela ja angeblich es auch schon mit Imagedatei ans laufen gebracht hat - wenn er wirklich mit uns arbeiten will teilt er hoffentlich sein Wissen mit uns. Zum Schluss wurde sein Verhalten nämlich leider etwas seltsam, weshalb ich mich jetzt einfach mal etwas zurückhalte und gespannt bin... Nur soviel: Gewusst wie, läuft es.

    Du könntest darüber hinaus probieren , ob du es auch unter Windows schaffst, wenn du einen Ext4-Treiber (Paragon, ext2fsd) installierst.

    Ist unnötig da der Zugriff auf die PhysicalDrive von qemu gemacht wird. Guckst du 3 Beiträge vor dem den du verlinkt hast :shy:

    Wichtig: cmd.exe als Admin ausführen, sonst hat man kein Zugriff auf das jeweilige PhysicalDrive.

    Wichtig#2: Wer hierbei einen Fehler macht riskiert Datenverlust... Sprich, wer ein falsches PhysicalDrive angibt hat unwiderruflich Pech.


    Es gibt aber weitere wichtige Einschränkungen:


    1) der Pi3B hat einen Cortex-A53 CPU, welchen QEMU aber noch nicht für ARM unterstützt. Aufgrund dessen kann man nur -cpu arm1176 -m 256 -M versatilepb verwenden, was allerdings bedeutet dass max 256MB RAM möglich sind => nicht wirklich genug für einen Desktop. -cpu cortex-a53 funktioniert nur mit qemu-system-aarch64 nicht mit qemu-system-arm.


    2) Es wird weiterhin ein spezieller Kernel für QEMU benötigt... Der Parameter -M raspi2 (ab qemu 2.6) wodurch eine zusätzliche Kernel-Datei überflüssig wäre, unterstützt nur den RaspberryPi-2 https://wiki.qemu.org/Document…ms/ARM#Supported_Machines

    => https://github.com/juokelis/qemu-rpi-kernel

    Aber wenn es eine Fake GPIO Bibliothek gibt, mit der ich einfache Schalterabfragen (on/of, high/low) realisiere kann, ist mir damit schon geholfen.

    Auch das nur sehr beschränkt.

    Mit "Fake GPIO" kannst du keinerlei ernsthafte Entwicklung umsetzen weil du keine Eingänge abfragen und behandeln kannst. Stell dir nur mal vor du schreibst ein Script zum schalten einer LED? Oder eine Interrupt basierte Steuerung... Woher weißt du mit "Fake GPIO" dass das was du geschrieben hast auch wirklich funktioniert? Gar nicht. Blindflug.


    Ein Pi ist nicht teuer. Wenn du ernsthaft und professionell entwickeln willst dann mach das nativ auf einem echten Pi.


    Danke für den Hinweis ... z. Zeit habe ich unter Win7 ohne Zusatz-SW weder /root/ noch /boot/

    Mittlerweile ist das nervig.... Wir gehen hier - wie schon mehrmals erwähnt - von regulär und normalen Raspbian aus. Bitte beachte das langsam mal. Dieser Beitrag ist also eigentlich direkt für die Tonne, zumal du selbst vor kurzem erwähnt hast auf Raspbian gewechselt zu haben und da hast du definitiv eine /boot/ unter Win7, falls nicht machst Du signifikant etwas falsch.


    Ob /boot/ oder /root/ ist aber auch ein gewaltiger Unterschied. Manul schrieb dass es wenn dann /boot/ wäre nicht /root/ wie von Dir erwähnt.


    1) das ARM Code nicht nativ auf Intel läuft ist mir klar ... deshalb der Emu. Qemu und Raspbian mit Pixel GUI läuft bei mir ja. Aber bootet halt nicht von der SD.

    https://qemu.weilnetz.de/doc/qemu-doc.html#host_005fdrives

    Aber ... und das kommt mir gerade ... wenn ich Zugriff auf die Unix Partition auf der SD habe, sollte es mir ja auch möglich sein die darauf abgelegte SW unter Debian zu starten. Da müsste man ja "nur" darauf achten, dass die Programm- und Arbeitspfade auf die richtige Stelle verweisen.

    Das könnte wie gesagt nicht funktionieren, da dein PC x86 ist die Software bzw Programme vom Raspbian-Image aber für ARM. Einzig irgendwelche Python, Bash, Perl oder was-auch-immer-Scripts, sind i.d.R. Prozessor-Unabhängig.


    Wie auch schon gesagt: Mit jedem X-beliebigen Debian kannst du Python ebenso wie auf dem Pi nutzen. Chromium gibts selbstverständlich auch für Debian - Raspbian basiert auf Debian. Was du aber beachten musst - und da kommen wir wieder zur Nachahmung - sind spezielle auf die Hardware des Pi's ausgelegte Programme... Beispielsweise weil diese auf die GPU abgestimmt sind, die GPU benötigt bzw dadurch optimiert wurden. Wozu zB. auch das Paket rpi-chromium-mods gehört: Raspberry Pi-specific mods to Chromium


    Merkst du worauf das hinaus läuft?


    Langsam aber sicher drehen wir uns im Kreis.


    Daher nochmal: Was genau möchtest du erreichen?

    Bitte konkrete Anwendungsfälle, kein "och vielleicht könnte man ja".

    ich dachte sowas wäre alles schon auf dem raspberry drauf.

    Es ist nie jede Software installiert - dann wäre jedes Image mehrere 10GB groß - und nicht jeder will jedes verfügbare Programm.


    *.ogg ist aber keine gültige Angabe. Bitte gewöhne dir an vollständige Pfade zu verwenden e.g.: /home/pi/bla.ogg

    Ich will einfach sicher gehen, dass es am HW Raspi genauso funktioniert wie auf dem Emu.

    Das kannst du über einen Emu nicht wirklich.

    Zum einen weiß man dann nie ob ein Problem gerade von Emu selbst verursacht wird. Zum anderen kannst du wie gesagt nicht die vollständige Hardware eines Pi's emulieren, sowas wie die speziellen GPIO's und Schnittstellen bleiben der echten HW vorbehalten.


    Aber ich frage noch mal: Was unterscheidet Raspbian von Debian ?

    (fragte ich bewusst schon mal)

    Wenn deine Anpassungen für die Kunden-Pi nicht Pi-HW-Spezifisch sind, wieso musst du dann unbedingt Raspbian in einer emulierten Umgebung nutzen?


    Ohne die Paragon-SW und ohne Unix von USB zu booten habe ich bislang noch keine Möglichkeit gefunden auf die SD zuzugreifen.

    Du hast doch schon VirtualBox usw erwähnt - wie wärs damit? ;) richte dir eine Debian-VM ein, da kannste dann auch Linux-Dateisysteme einbinden. VirtualBox ist ein Programm für ua. Windows. Du musst also keinesfalls deinen PC von einem USB-Stick booten lassen, das ist obsolet. :fies:

    Es geht um den Zugriff auf die Ext4 Partition unter Win7 ... Mein nächster Schritt ist NUR Raspbian auf die soeben eingetroffenen SDs zu schreiben. Wenn ich dann auch noch Zugriff habe, weil alles auf einer FAT32 steht ist mein Problem gelöst

    Nein. Das scheinst du leider falsch verstanden zu haben.

    Ein Raspbian-Image besteht aus 2 Partitionen

    1. /boot/ ... FAT32 ... hier liegt die flexible Firmware, der Kernel, dessen Configurationsdateien etc.

    2. / ... ext4 ... hier liegt das OS.

    Es war nie die Rede davon dass Raspbian vollständig auf FAT32 läge.

    ...wir haben mittlerweile so viele Baustellen das langsam Chaos entsteht...


    Unter Umständen besteht die offizielle SD in diesem offiziellen Starter Bundle tatsächlich aus einer abgespeckten NOOBS Installation.

    In der Artikelbeschreibung steht: Class 10 microSD (pre-imaged mit NOOBS

    ..also nix abgespeckt.. sowas gibts auch nicht, es ist einfach nur ein OS installiert und das wird direkt gebootet - siehe NOOBS Beschreibung: Note that if only one OS is installed then the boot selector will not be displayed and the OS will be automatically booted.

    Um dann trotzdem in den Boot-Selector zu kommen drückst man direkt nach dem einschalten die SHIFT Taste.

    Tja, wenn du Webdesigner bist hast du Einfluss darauf welchen Browser du selbst benutzt, nicht aber welche Browser die Besucher der Kundenwebsites benutzen

    Deshalb meine Frage nach der Ausgabekompatibilität.

    Das eine hat aber nichts mit dem anderen zu tun. Es gibt (zum Glück) kein Microsoft-InternetExplorer oder Microsoft-Edge für Linux.

    Nicht ich verwende den IE ... die Besucher meiner Kundenwebsites und leider auch Kunden, die mit IE ein CMS vernünftig bedienen wollen.

    Als Webentwickler hast du 2 Möglichkeiten:

    - Du beachtest das und baust entsprechende Workarounds in deine Webseite ein. Da das Problem nicht erst seit gestern besteht gibt es da etliche Variationen.

    - Du scheißt darauf.


    Diese Problematik hat aber absolut gar nichts mit dem Pi zu tun.


    Für den Fall dass ich die HW nicht zur Hand habe und aus Bequemlichkeit des gewohnten Arbeitsplatzes. Ich brauche keinen zusätzlichen Monitor, Tastatur und Maus am Schreibtisch.

    Das beantwortet leider immer noch nicht wieso du einen Pi emulieren möchtest. Was benötigst du vom Pi derart dringend so dass du das gesamte System nachbilden musst?

    Was spricht dagegen ein reguläres Debian in einer VM laufen zu lassen?


    Ein booten übers Internet wäre ein Ausweg, wenn das überhaupt geht.

    Mit einem Pi3 ginge das, ja. Nennt sich PXE. Allerdings kann das je nach Anbindung (Geschwindigkeit) des Kunden auch zu einer Qual werden.

    Aber für den Zugriff auf den entfernten Raspi müsste dann eine Portweiterleitung eingerichtet werden ... und der Raspi müsste schon mal netzwerktechnisch vorbereitet sein. Gibt es eine gute, empfehlenswerte Sync-SW, die auf dem Raspi läuft?

    Gemäß deines Szenario's wäre das aber unbrauchbar: Ist der Pi nicht im Netzwerk kann er auch nicht über eine Portweiterleitung angesprochen werden. Das Problem betrifft dann auch PXE usw..

    wenn nicht das Schreiben einer 16GB SD mit Win32DiskImager so lange dauern würde.

    Hm? Liegt hier der Hund begraben?

    Wenn du eine einzelne Partition der SD Karte mountest, darauf eine Datei änderst und speicherst, dann die Partition wieder aushängst dann musst du NICHT das komplette Image neu schreiben.

    Also begonnen hat alles mit dem Kiosk-System ... das ist die Mindestvorausetzung. Im Idealfall sollte ich ohne Raspi-HW eine lauffähige SD hinbekommen. Das geht ja jetzt schon, es ist lediglich so, dass das Schreiben eines IMG auf SD sehr lange dauert ... zu lange, wenn man bedenkt, dass vielleicht nur eine Konfigurationsdatei geändert wurde.

    Siehe oben. Warum du ein IMG schreiben willst nur weil eine Datei verändert wurde, erschließt sich mir absolut nicht.


    Sofern ich das derzeit richtig sehe musst du die SD Karte deines Startersets vor dem wegschicken zum Kunden sowieso ein mal modifizieren, um den Kiosk-Modus usw einzurichten.

    Jetzt stellt sich mir sofort eine Frage:

    Du findest es bequemer einen vollständigen Pi zu emulieren, als ein von dir modifiziertes Images auf die SD zu flashen?


    Du müsstest dir nur ein mal die Mühe machen, ein nach deinen Bedürfnissen angepasstes Raspbian-Image zu erstellen, was dir dann mithilfe eines Scripts entsprechende Sachen einstellen kann. Dieses eine Image flashst du dann auf alle SD Karten deiner Kunden. Fertig.

    Denkbar wäre zum Beispiel ein bash Script was beim Bootvorgang nach bestimmten Dateien in /boot/ ausschau hält und dann entsprechende Aktionen durchführt. Was und wie legst du selber fest.

    So könntest du jeden Kunden-Pi individuell einrichten mit ein und dem selben Image und das nochdazu von deinem Windows aus ohne Zusatz Software.

    Ich verwende das aktuelle "offizielle" Raspberry Pi Debian = Raspbian, dass von der Rasperyy Pi Foundation empfohlen wird. Es nennt sich Raspbian Stretch (Jessie und Wheezy sind Vorgänger).


    Für diese Version von Debian besteht die SD aus 4 Partitionen.

    Das ist nicht ganz korrekt. Ja, Raspbian ist das offiziell empfohlene Linux für den Pi. Was du aber verwendest ist NOOBS, ein Bootloader und OS-Installer. Damit ist es möglich mehrere Betriebssysteme auf einer SD zu installieren und beim Booten auszuwählen welches gestartet werden soll.

    Wenn du sowieso nur ein Betriebssystem verwenden willst dann verzichte auf NOOBS.

    Wenn du nur Raspbian verwenden würdest gäb es tatsächlich nur 2 Partitionen.


    Wenn deine Kunden direkt Raspbian verwenden, du aber NOOBS wirst du deinen Kunden keine Freude machen plötzlich etwas anderes einzurichten, denn wie du selbst bemerkst weicht NOOBS signifikant vom Mainstream ab und nahezu alle Anleitungen die sich mit den Partitionen und /boot/-Konfigurationsdateien beschäftigen lassen sich dann nicht mehr 1:1 anwenden.


    Python möchte ich im Emulator auf Raspbian verwenden, da ich davon ausgehe, dass bei der grafischen Ausgabe die wenigsten Kompatibilitätsprobleme auftreten werden.

    Hm? Ob ich ein Python Script mit grafischer Ausgabe (zB mithilfe pygame oder tkinter) auf einem Pi oder PC ausführe, spielt keine Rolle. Da gibts keine Kompatibilitätsprobleme.

    Das ist so wie mit HTML5 und CSS3 ... das sollte auch Standard sein, sie aber auf unterschiedlichen Browsern unterschiedlich aus.

    Zum Beispiel?

    Es gibt nur einen Browser-Hersteller der sich nicht an die allgemeinen Standards hält: Microsoft. Jeder andere (vollwertige) Browser stellt die selbe Webseite identisch dar.

    Wie die GPIO Emulationen laufen, werden wohl zukünftige Tests zeigen müssen.

    Wie gesagt kann man die GPIO's des RaspberryPi's nicht emulieren. Es gibt keine Möglichkeit das Verhalten der SPI, I2C, UART, PWM oder Interrupts exakte nachzuahmen. Auch nicht über "Fake GPIO".

    Die Anleitungen, ein Device in VirtualBox und VMWare Player einzubinden haben zwar im Prinzip geklappt, allerdings boote keines der Systeme von der eingebundenen SD.

    Wie gesagt ist der Pi etwas speziell. Beim Pi bootet die GPU - kein Witz. Siehe dazu Bootverlauf des RaspberryPi's.

    VirtualBox und VMWare können kein ARM emulieren, sondern können nur den CPU des Hostsystems bereitstellen.


    Der einzige vollwertige Emulator, der ein vollständiges System emuliert und auch andere Architekturen beherrscht, wäre qemu. Aber wie gesagt ist der Startvorgang etwas besonderes und bedarf daher auch einer Sonderbehandlung.

    Auf Qemu habe ich übrigens ein Image zum Laufen gebracht allerdings muss ich sagen, dass das Ganzer eher langsam läuft.

    Ja normal :auslachen:

    Eine Emulation ist immer langsamer. Aber wie gesagt: Wieso willst du einen Pi emulieren?

    Versuche bitte auf global zu verzichten - gar nicht erst angewöhnen.


    Was ich zunächst nicht verstehe: Wird es sich immer nur um ein Auto handeln, oder fahren auch mehrere Autos auf der Strecke?


    Sofern ich dich richtig verstehe möchtest du eine GUI über Tkinter um die Anlage zu steuern, sprich: Ampel starten, Stoppuhr starten, Laser abfragen sowie die Zeit dann auf dem Display anzeigen. ?

    Aber im konkreten Fall geht es um folgendes Szenario. Kunde hat neues WLAN/WLAN-Passwort. Somit ist kein Zugriff von außen auf den Raspi möglich. Jetzt könnte man einem technischen Laien erklären, wie er mit Laptop, Netzwerkkabel und/oder USB Tastatur/Maus Zugriff auf den Raspi bekommt ... oder ich über Fernwartung Zugriff auf den Raspi bekomme.

    Das ist mit Verlaub ein schlechtes Szenario... Du schreibst im ersten Satz ja auch selber dass kein Zugriff von Außen möglich ist - widersprichst dir im Verlauf also selbst.

    Da ich öfters unterwegs bin und meine Daten aber keinen Raspi mit dabei habe, wäre es doch fein, in den nächsten Laden zu gehen, eine SD kaufen, das letzte Backup draufspielen, die WLAN Zugangsdaten ändern und die SD mit der Post zu verschicken.

    Ja dann mach das doch? Wieso aber musst du deshalb einen Pi emulieren? Mounte das Dateisystem, änder die Datei und fertig.

    meigrafd hast du auf die schnelle mal ein Link zu dem Teil

    Python: test.py
    try:
        from RPi import GPIO
    except:
        import fake_gpio as GPIO
    
    
    GPIO.setmode(GPIO.BCM)
    # ...

    Erst wird versucht das Echte Module zu importieren, schlägt das fehl wird das Fake Module importiert. Das Fake Module habt ihr nur unter Windows und schon könnt ihr die Scriptdatei ohne weitere Änderungen hin und her kopieren.

    fake_gpio.py legt ihr ins selbe Verzeichnis wie test.py.

    Schon mal versucht nur einen Beitrag zum Antworten zu nutzen? :-/

    Es beginnt schon mal damit, das SSH nicht per se aktiviert ist. Das kann ich headless wohl durch einfügen einer ssh Datei im boot-Verzeichnis von Raspbian erreichen. Oder wenn ich die (neuen) WLAN-Zugangdaten eingeben will. Aber dazu brauche ich Zugriff auf die Ext4 Partition auf der SD, den ich nicht ohne weiters unter WIndows habe. Da wäre es doch jetzt echt praktisch das System am PC von einer gklonten SD zu starten ... oder etwa nicht?

    Nein. Die WLAN-Zugangsdaten lassen sich ebenso wie SSH-Aktivieren über eine Standardisierte Datei /boot/wpa_supplicant.conf einbinden und /boot/ ist die einzige Partition die Windows ohne Hilfsmittel ansprechen kann da FAT32.



    Was ist Raspbian? Ein speziell für den Pi angepasstes Debian.

    Wie sieht die spezielle Anpassung aus? Prozessor-Architektur ARM, bestimmte Pi-Scripts und Pakete vorinstalliert, Pi-Partitionslayout.

    Es spricht also erst mal nichts dagegen einfach ein anderes Linux basierend auf Debian zu verwenden. Viele Programme sind Systemübergreifend, zB. Python gibt es nicht nur auf dem Pi.


    Angenommen du bist unterwegs und schreibst ein Python Script. Dieses Script möchtest du dann testen... Entweder nutzt es keine Pi-spezifische-Hardware, dann kannst du es auf jedem X-beliebigen System mit installierter Python-Umgebung ausführen - ansonsten benötigst du einen echten Pi. Es gibt keine vollwertige Lösung die GPIO's, DSI oder CSI zu emulieren.

    Wie gesagt, wenn dein Python Script GPIO's nutzt musst du es nativ auf einem echten Pi ausführen, sonst kann man nicht wirklich die absolut fehlerfreie Funktionsweise testen.


    Man kann qemu anweisen ein Image zu verwenden oder ein Device. Dafür bedarf es keines Paragon o.ä..

    Aber du schreibst ja selber dass du physikalisch keinen Zugriff auf den Pi hast, also macht der Umweg über eine SD-Karte ja eigentlich auch kein Sinn.

    Mal angenommen:

    Zuhause steht der Pi, morgens aufm Weg zur Arbeit nimmst du die SD Karte mit, schreibst auf der Arbeit dann irgendein Script, speicherst die Datei auf der SD Karte und willst es dann... Vorort erst testen?

    Nun habe ich gestern angefangen und habe das Display auf dem PI montiert und die Software installiert, soweit funktioniert das Display ohne Probleme, jedoch wenn ich den RFID Scanner mit an das Board (Bzw and das Display) anschließe, dann funktioniert die Touch funktion leider nicht mehr.

    Leider überschneiden sich beide Bauteile mit der Belegung der Pins und veruhrsachen vermutlicherweise dadurch den Fehler.

    Folgende Pins sind nun doppelt belegt: 22, 19, 21, 23

    SPI wären nur die Pins: 19, 21, 23 ; 24 und 26 wobei die letzten beiden die Channels bedient, CE0 und CE1.


    Laut Anleitung soll der Touch an Pin#26 angeschlossen werden (CE1), somit wäre Pin#24 noch frei. Pin#22 wäre ein beliebiger GPIO.

    RFID wiederum soll an die Pins 19, 21, 23, 24 und 22 angeschlossen werden, also CE0. Pin#22 ist auch hier ein normaler GPIO.


    Zusammenfassend:

    Display => HDMI

    Touch => SPI CE1

    RFID => SPI CE0


    Das einzige um das du dich kümmern müsstest wäre Pin#22.


    Im Python Script für den RFID ist das leider Hardcoded festgelegt: https://github.com/mxgxw/MFRC5…ob/master/MFRC522.py#L113

    Könntest du natürlich händisch ändern...


    Für den Touch wäre es vermutlich einfacher zu ändern, dazu brauchst du nur den penirq Parameter in der /boot/config.txt abändern.

    Da es sich mit scannen von Dokumenten über WLAN etwas schwieriger gestaltet, habe ich mich informiert und bin auf 'Sane' gestoßen. Auch das läuft jetzt sehr gut, allerdings ist das starten des Prozesse immer etwas schwierig. Jedes mal im SSH-Terminal einloggen und "sudo sh ./scan.sh" im /home/pi Verzeichnis ausführen.

    Was steht in der scan.sh drin?


    Für was fungiert dein Pi? Nutzt du den Pi auch zum arbeiten / betrachten des gescannten Dokuments? Oder ist der Pi einfach nur am Drucker/Scanner als Mittelsstation angeschlossen (headless)?


    SANE stellt den Scanner im Netzwerk bereit. Wenn du über Windows darauf zugreifen willst könntest du SaneTwain verwenden. Wenn du auf dem Pi darauf zugreifen willst kannst du XSane verwenden.


    Wenn du trotzdem darauf behaarst dein Problem über den Webserver zu lösen musst du PHP verwenden. HTML wird nur Clientseitig ausgeführt, du brauchst aber etwas das Serverseitig ausgeführt wird => PHP. Über PHP kannst du auch HTML-Ausgaben erzeugen/generieren.


    Übrigens ist es keine gute Idee saned als root auszuführen - generell sollte man keine Programme/Dienste direkt als root ausführen. Dh wenn du SANE korrekt einrichtest bedarf es auch keines sudo um ein Scan durchzuführen, du musst nur zusehen dass der Benutzer in der richtigen Benutzergruppe ist.

    Das wäre wichtig wenn du weiterhin unbedingt eine Lösung über apache2 anstrebst, weil es ein hohes Sicherheitsrisiko darstellt dem apache2 Benutzer www-data die Verwendung von sudo zu erlauben.

    Das Betriebssystem auf der SD Karte ist für eine ganz bestimmte CPU-Architektur: ARM

    Dein PC wird aber höchst Wahrscheinlich eine andere CPU-Architektur besitzen: x86

    Nicht kompatibel.

    Man benötigt dann also einen Übersetzer damit der x86 CPU auch etwas mit dem speziellen ARM Code anfangen kann => Emulator.


    Einfach so die SD Karte in deinen PC stecken und davon booten geht also bereits aus diesem Grund nicht. Ein weiterer wäre die spezielle Partitionierung der SD Karte und den speziellen Startvorgang des Pi's da dieser kein BIOS besitzt.


    Wie dbv schon sagte ist der von Dir gewollte Weg weitaus umständlicher wenn du denn aber nur eine Datei verändern möchtest.

    Insbesondere dein letzter Satz bzgl. Python Programme testen solltest Du dich mal fragen wie es denn die anderen seit nunmehr 6 Jahren schaffen ;)