Beiträge von Thotaa

    Hallo,


    klar gibts SSR (Solid State Relais entspr. elektronisches Relais) auch für Gleichstrom und da sind definitiv keine Triacs verbaut, geht ja auch gar nicht, die würden ja nicht mehr ausschalten. Meine Ausführungen bezogen sich auf die hier gestellte Frage.

    Außerdem ist die Éigenschaft bei Nulldurchgang zu löschen (ausschalten) ein bauartbedingtes Verhalten von Vierschichtdioden (Diacs, Triacs und Thyristoren). Bei Halbwellensteuerung schalten sie auch nur kurz nach Beginn der Halbwelle (wenn sie etwa 5-10V erreicht hat) ein.


    Zweitens kann man sie hören, wenn sie groß genug sind und viel Strom schalten, in den 80ern wurden in meiner Firma noch Bleche mit Strom geschweißt, diese einige Kiloampere haben Thyritoren geschalten, und das war bei jeder Halbwelle deutlich zu hören.

    Bei den Leistungen hier aber nicht.


    Viele Grüße

    Thotaa

    Hallo,


    erst mal finde ich das super was Du für Deinen Neffen gebaut hast.


    Für die Ansteuerung von GPIOs am Raspi gibt es fertige Apps, schau mal da.


    Wie oben schon erwähnt, Sicherheit nicht vergessen, neben dem Notaus sollte die Hebebühne auch noch einen Schaltleiste haben welche verhindert dass jemand drunter eingeklemmt wird.


    Viele Grüße

    Thotaa

    Hallo,


    in einem SSR (für AC) ist auch nur ein Triac verbaut, eine optimierte Ansteuerung mit Potentialtrennung ist da halt schon integriert, damit ist man sicherheitstechnisch auf der richtigen Seite. Das kann man natürlich auch selbst machen wird aber wohl kaum günstiger kommen. Die Verlustwärme ist bei beiden gleich. Durchlassspannung 1,2 - 1,4V x Strom (wenn ich mich richtig erinnere) , das muss halt beachtet werden, müsste aber in den jeweiligen Datenblätter stehen.


    Zu den IGBTs kann ich nur sagen dass sie normalerweise nicht für Schaltvorgänge im Wechselstrom eingesetzt werden. Kenn ich nur aus sogenannten Wechselrichtern, also z. B. in Solaranlagen.


    Viele Grüße

    Thotaa

    Hallo,


    manches in den Antworten stimmt, manches ist gefährliches Halbwissen (zu müssig alles zu sortieren und erklären).


    Fakt ist, dass alle Spannungen unter 50 Volt Wechsel und 60 Volt Gleich als ungefährlich gelten, wenn sie von Menschen berührt werden. Das gilt natürlich nur unter normalen Bedingungen (trocken, keine großflächigen Stromeintritte etc.). Das nennt sich Schutzklasse 3, Schutzkleinspannung (international SELV). Für Spielzeuge und Tiere gilt der halbe Wert.


    Die Geräte welche das aus geben, müssen entsprechend sicher und geprüft sein(doppelte Isolation zur Netzspannung, ein Kondensator wie vorhin beschrieben ist nicht zulässig, der steckt an anderer Stelle, die Auswirkungen mit den beschriebenen Funken können aber vor kommen) .


    Das bedeutet aber noch lange nicht dass man was selbstgebautes einfach so offen herum liegen lassen sollte (darf). Jedes elektrische Gerät muss auch gegen andere zu erwartende äußere Einflüsse (Schutzart) geschützt sein, auch die unter 60V. Da kommt das Thema Kurzschlüsse und Brand wieder auf.

    So ist z. B. ein Trafo für Modelleisenbahn oder Carrera, kurzschlussfest, andere wiederum haben eine Sicherung die bei zu hohem Strom unterbricht und dementsprechende Folgen verhindert, leider ist das Gerät dann meist nicht mehr funktionsfähig.


    Fazit, für diesen Fall. Für das Kind unzugänglich anbringen oder über die offenen Stellen einen Schrumpfschlauch drüber machen.


    Viele Grüße

    Thotaa


    P.S. Und wer mal auch bei sehr niedriger Spannung den Strom spüren möchte halte sich eine 9V Blockbatterie an die Zuge, muss man mal gemacht haben um es nie wieder zu tun. :@:stumm:

    Es kommt also immer auf die Umstände an ob Strom gefährlich ist oder nicht

    Hallo Schnitzlig,


    dazu brauchst Du keinen Raspberry.


    Ein Modellbaumotor wäre optimal, dazu gibts fertig und günstig die passenden Akkus und Ansteuerelektronik mitsamt einer billigen Fernsteuerung für RC-Cars und fertig ist die Laube.


    K_! kann da bestimmt zu Lieferer und Auslegung was beitragen.


    Viel Grüße

    Thotaa


    P.S. mal abgesehen wie gefährlich das ist, außerdem im öffentlichen Straßenverkehr (auch Geweg und Parkplätze) verboten.

    Hallo,


    grundsätzlich kann man einen 500W Motor auch mit Lipo Akkus betreiben (wird z. B. in E-Bikes gemacht), es kommt halt auf die Akkus (Akkupack an).

    Zweitens sollte klar sein ob der Motor nur ein und aus geschaltet wird oder Drehzahl und/oder Drehrichtungsgesteuert werden müsste.


    Du siehst also, es tauchen mehr Fragen auf als hier Antworten gegeben werden können.


    Deshalb, genaue Beschreibung der Anwendung oder hast Du den Motor schon, muss er überhaupt mobil sein, wenn nicht ist es immer besser ihn aus der Steckdose zu versorgen, und, und, und......


    Viele Grüße

    Thotaa

    Hallo,


    ich habe die mehrfach im Einsatz unter anderem, auch zusammen mit SPI (7-Segmentanzeige über MAX7219) und I2C (LC-Display 16x2), Ausgabe über MPC,MPD.

    Bin sehr zufrieden, für mich stimmt das Preis-, Leistungsverhältniss.

    Waren einfach zu installieren, nach Anleitung des Lieferers.


    Viele Grüße

    Thotaa

    Hallo,


    grundsätzliche Frage ist, ob das Netzteil noch im PC eingebaut ist und den auch mit versorgen muss.


    Wenn ja, dann sind normalerweise noch einige Ampere "übrig" die abgezweigt werden können, könnte für einen Meter LED-Strip reichen, je nach dem wie viele LEDs drauf sind.

    Wenn nein, so steht Dir genug Strom (25 - 40A) zur Ausleuchtung eines Ballsaales zur Verfügung.


    Viele Grüße

    Thotaa

    Hallo,


    ich glaube hier müssen wir gaaaanz vorne anfangen.


    "Die Bestandteile eines einfachen geschlossenen Stromkreises sind, Stromquelle, Hinleitung, Verbraucher, Rückleitung."


    Was will ich sagen, wenn man nicht die nötigen Kenntnisse hat baut man einfach was funktionierendes nach oder man lernt intensiv bevor man anfängt was zu konstruieren.


    Viele (letzte in diesem Thread) Grüße

    Thotaa

    Wo soll der Vorteil bei der Verwendung von 2 N und 2 P MOSFETs liegen,

    Das macht die Ansteuerung um vieles einfacher, bei verwendung von 4 N-Typen muss man noch 2 unabhängige Versorgungen zur Ansteuerung der am Plus hängenden Mosfets machen, das Gate muss ja höher sein als der Source.


    Gib mal bei Google die Suche "mosfet motorbrücke" ein und schau dir die Bilderseite an. Da gibt Beispiele genug.

    Mit 4 gleichen Typen hab ich keins gesehen, die Ansteuerung ist viel zu aufwendig.


    Das Beispiel mit dem Relais und 2 Kontakten von obigem Link ist die einfachste und sicherste, da gibts keinen Kurzschluss.


    Viele Grüße

    Thotaa

    Hallo Raspbastler,


    das mit dem ruhig schlafen würd ich mir nochmal überlegen und jar so einfach ist das auch nicht.


    Diese Netzteile sind eindeutig nicht für den Betrieb ohne Gehäuse, es ist keine Schutzart angegeben.


    Aufklärung dazu:


    1. Für einen Laboraufbau bei dem mit Netzspannung gearbeitet wird ist ein Trenntrafo vorgeschrieben und man muss dazu noch einiges beachten, kommt also hier nicht in Frage.

    2. Jedes elektrische Gerät muss einer Schutzklasse entsprechen und in eine Schutzart eingeordnet sein.

    Schutzklasse - derer gibt es 4

    I. Schutzerdung = alle berührbaren Teile müssen mit dem Schutzleiter verbunden sein (grün-gelber Draht, gibt bei dem Tuto hier nicht).

    II. Schutzisolierung = alle berührbaren Teile müssen doppelt von der Netzspannung isoliert sein (z. B. Bohrmaschine 1. Isolierung um den Draht, 2. Isolierung Kunststoffrad im Getriebe.

    III. Schutzkleinspannung = die Betriebsspannung des Gerätes darf 50V nicht übersteigen (z. B. getrenntes Steckernetzteil), gut für Raspiaufbauten.

    IV. Schutztrennung = Die Betriebsspannung muss "erdungsunabhängig" sein, hier gibt es noch vieles andere zu beachten (für uns hier unwichtig).



    Schutzart - eine Zahl aus 2 Ziffern, erste gibt an welche Größe von Fremdkörpern eindringen können, Zweite gibt an wie gut es gegen Nässe geschützt ist.


    Ich hab mir mal die Daten von ein paar solchen bei Amazon angebotenen Netzteile angeschaut, da stand immer "noIP" oder es ist nichts angegeben, das bedeutet man muss selbst für den Schutz sorgen.


    Ein elektrisches Gerät für den Hausgebrauch muss der Schutzart IP4X entsprechen, es muss gegen Zugang mit einem Draht >= 1mm geschützt sein, der Schutz gegen Wasser hängt vom Gebrauch ab, bei uns kann er 0 (also IP40) sein, da nicht mit Wasser zu rechnen ist. Handelsübliche Vollkunststoffgehäuse erfüllen diese Anforderung normalerweise, auch wenn es nicht explizit angegeben ist.

    Bei dem Netzteil taucht da aber noch ein weiteres Problem auf, es wird recht viel Wärme produzieren, die muss aus dem Kasten raus, Löcher dürfen nicht größer als 1mm sein und wenn doch muss sicher gestellt werden dass man mit einem Draht keine spannungsführende Teile erreichen kann.


    Alles was dahinter kommt (5V) ist kein Problem, da es der Schutzklasse "Kleinspannung" entspricht.


    Bei der Schutzklasse muss man eben unterscheiden wird es ein Metall- oder Kunststoffgehäuse. Bei einem Metallgehäuse muss dieses eben mit dem Schutzleiter verbunden werden.


    Das alles ist natürlich nur ein kleiner Auszug der Vorschriften und auf das Problem mit dem Netzteil ausgerichtet.

    Ein Toaster z. B. kann niemals IP4X erreichen, man kann ja mit einem Löffel rein bis zu den Heizdrähten, hier gibt es eben entsprechenden Anweisungen in der Betriebsanleitung.


    Diese Vorgehensweise (elektrische Harmonosierung, Anfang 80er Jahre) hat innerhalb von ca. 15 Jahren dazu geführt dass die tödlichen Unfalle mit Strom auf ca. 1/10 (400 - 500 auf 30 - 40 pro Jahr, Suizide ausgenommen) reduziert wurde, und dabei sollte es bleiben.


    Viele Grüße

    Thotaa

    Hallo Fipsi,


    absolut korrekt und wie Du schreibst, nur mit Gehäuse.


    In dem Tutorial was oben angeführt wird ist an dem Netzteil nicht mal der Schutzleiter angeschlossen, von einem Gehäuse ganz zu schwiegen.

    Ich hab ja nicht die Netzteile an sich bemängelt sondern wie sie dort gehandhabt werden, bitte nicht falsch verstehen.


    Schau Dir das mal an, dann werden zwei Elektromeister in dem Fall gleicher Meinung sein.


    Viele Grüße

    Thotaa

    Hallo,


    das ist kein Schrittmotor, sondern (höchstwahrscheinlich) ein Drehstromservo, was ganz anderes.


    Wichtiges Merkmal, wenn alle Leitungen offen sind (trenn mal die Drähte auf) lässt er sich ohne Widerstand drehen, Positionen wie bei einem Schrittmotor sind nicht fest zu stellen, ist das so?


    Ist der Anker überhaupt magnetisch, also er selbst, halt mal eine Nagel ran, wenn nicht (oder nur ganz schwach) ist es sogar nur ein sogenannter Kurzschlussläufer.


    Über die Ansteuerung von geregelten Drehstrommoteren kann man Bücher schreiben, um das selbst richtig ans Laufen zu bringen braucht man fundiert Fachkenntnisse auf dem Gebiet.


    Viele Grüße

    Thotaa

    Hallo,


    bei T1 und 2 könnte man P-Kanaltypen oder (wenn man keine schnellen Richtungswechsel braucht) ein Relaismodul mit einem Wechslerkontakt verwenden.

    Das Relais wäre sehr viel einfacher an zu steuern.


    Zitat

    Der Pi darf bei max.3,3 V nur mit 3 - 5 mA pro Pin belastet werden. Die notwendige Spannung und Stromstärke ergibt sich aus dem Datenblatt des verwendeten MosFETs.

    Mosfets haben keine Stromverstärkung sondern eine sogenannte Steilheit, d. h. der Strom in das Gate ist immer ziemlich gleich niedrig (einige Microampere) das schafft der Raspi locker. Das geht sogar so weit, wenn der Pulldown fehlt bleibt der Mosfet noch einige Zeit (auch mehrere Sekunden) offen bis die Ladung in der Mosfet-internen Kapazität abgebaut ist. Also hängt die Last des Pin vom Pulldown (100kOhm) und Vorwiederstand (10kOhm) ab.


    Viele Grüße

    Thotaa