Posts by McDotter

    Hi an Alle,


    falls sich jemand von euch für das FLIRC 2nd Gen USB Infrarot IR Adapter Dongle (siehe Foto) interessiert, hier meine Erfahrungen.

    Link zu BerryBase (Shop)


    Das Fasziniernde an dem Teil ist, dass es sich im Gegensatz zu den "klassischen" IR-Empfänger im System (PC- oder ARM-Plattform, diverse OS) als ein HID-Device anmeldet und die Knöpfe der IR-Fernbedienung "übersetzt" und als Tastendruck weiter meldet. Das ist zumindest zukunftssicher (zumal irda in neueren Kernelversionen nicht mehr enthalten ist).

    Konfiguriert wird der Dongle an einem PC/Raspi und kann danach ohne Installation von Software an jedem beliebigen Gerät als HID eingesetzt werden.

    Der "Haken" kann (nicht muss!) bei der Konfiguration lauern, sofern man keine vordefinierte Fernebdienung einsetzt.

    Insgesamt ist das Dongle sehr mächtig, da ht der Hersteller eine Menge einfliessen lassen.


    Und hier steig ich dann mal mit meinen Erfahrungen (auf eine x64-Laptop mit Ubuntu Mate 20.10 gemacht) ein.


    Das Konfigurationstool kann man als ZIP herunter laden - zu finden auf der Webseite des Herstellers unter

    https://flirc.tv/support/flirc-usb


    von dort gibt es mehrere Wege der Installation der Flirc-Tools


    als Paketquelle curl apt.flirc.tv/install.sh | sudo bash


    oder die generischen Links für 32bit oder 64bit


    Wichtig ist das "Kleingedruckte" ganz unten: es sind evtl. weitere Bibliotheken zu installieren:

    libhidapi-hidraw0 libqt5core5a libqt5network5 libqt5xml5 libqt5xmlpatterns5 libhid qt5-qtbase qt5-qtsvg hidapi

    interne Notiz: qt5-qtbase qt5-qtsvg sind nicht verfügbar, habe statt dessen qt5-default installiert


    bei Installation als Paketquelle ist folgende Regel bereits angelegt - falls nicht - oder bei manueller Installation - kopiere

    99-flirc.rules rules

    nach

    /etc/udev/rules.d/

    Note from Website: optionally copy flirc_util and flirc to /usr/local/bin/


    Danach sollten die beiden Programme Flirc (grafische Oberfläche) und flirc_util (Kommandozeilen-Tool) auf dem System verfügbar sein.

    Mit Flirc kann man Presets für die zu verwendende Fernbedienung auswählen und deren Tasten zuordnen, die Firmware aktualisieren oder im Debug-Mode die gesendeten Codes anzeigen lassen.

    Mit flirc-util kann man (Keyboard)Tasten bestimmen, die man in der Konsole händisch zuordnet. Anbei die Befehle, die flirc_util laut Hilfe versteht:

    delete Delete next remote button flirc sees from saved database
    delete_index Delete button at index displayed in `flirc_util settings`
    device_log Displays the log on the device
    dfu Kick in or out of Device Firmware Upgrade mode
    format Remove all saved buttons from flirc
    help Show this help. Also try `help <command>`
    interkey_delay set the interkey delay
    loadconfig Load configuration file from disk to flirc
    mode Enable or disable a usb mode
    noise_canceler Noise canceler to prevent phantom presses
    normal Put flirc in normal user mode
    profiles enable or disable built in profiles
    rb set settings for remote buddy configuration
    record Record infrared buttons and link them to HID keys
    record_api Advanced button recording
    record_lp Record a long pres key
    record_macro Record a macro key
    rom_table enable or disable a give rom table
    saveconfig Save configuration file to disk
    script run a command script
    sendir Send a packet over the IR transmitter
    settings Displays all the devices current settings
    shell enter into shell mode
    sleep_detect Turns on sleep/suspend detection
    unit_test Performs a self test
    upgrade Uploads new firmware image to flirc hardware
    version print the version
    wait Waits for the device to be plugged in (used for scripting)


    Error:

    leider verlangt das cmd-Tool flirc_util beim ersten Aufruf eine veraltete Lib, aber das kann über folgenden Sym-Link behoben werden

    # bei mir wird libreadline.so.8 vorgefunden - Version kann/wird sich künftig ändern, also evtl. Anpassung erforderlich.

    # folgende Befehle ausführen (evtl. nach Kernel-Update neu erforderlich???)

    danach hat das Tool bei mir seinen Dienst verrichtet.

    cd /lib/x86_64-linux-gnu/

    ls librea*

    sudo ln -s libreadline.so.8 libreadline.so.6


    Aber: die eingebaute Hilfe von flirc_util passte nicht zur aktuellen Firmware... :wallbash:

    so brach das Zuordnen der "vor"-Taste der Fernbedienung der Taste Keyboard-Taste "fastforward" über den Befehl

    flirc_util record fastforward

    mit einem Fehler ab - die Hilfe war nicht aktuell, es hätte

    flirc_util record fast_forward

    heißen müssen.

    Da die Software zum Glück auf github hinterlegt ist, hier eine Quellenangabe, wo man sich die neusten Daten/Infos holt:

    ### Supportd keywords for Flirc

    # https://github.com/flirc/sdk/b…cli/src/cmds/flirc_cmds.c


    Diese Zuordnungen (als Keyboard-Tasten) waren Anfang April 21 möglich:

    return

    enter

    escape

    backspace

    delete

    tab

    space

    F[1-12]

    a-z, 1-0

    printscreen

    scroll

    pause

    insert

    home

    pageup

    pagedown

    end

    right

    left

    down

    up

    suspend

    wake

    eject

    vol_up

    vol_down

    mute

    play/pause

    stop

    fast_forward

    rewind

    next_track

    prev_track


    das gibt dann schon eine Reihe an Möglichkeiten... :angel:


    In der Konsole kann man die Befehle auch als Batch eingeben, die man sich vorher in einem Texteditor zusammen gezimmert hat, um in einem Schwung z.B. eine Auswahl an Tasten zuzuweisen, da das Tool erst den Tastendruck der Fernbedienung abwartet, bevor es den nächsten Befehl abarbeitet.

    Nachteil wäre dabei, wenn man sich in der Reihenfolge verhaspelt...



    Probleme mit der Fernbedienung:

    Reproduzierbar musste ich an der einzurichtenden Fernbedienung zweimal die eine oder andere Taste drücken.

    Lauf dem Forum des Herstellers liegt das an der Fernbedienung, nicht am Dongle.

    Ich hatte mehrere Fernbedienungen (teilweise 10 Jahre alt), bei denen das auftrat - jede mit anderen Tasten, die nicht auf Anhieb erkannt wurden.

    Da das Problem nicht über die Tasten gewandert ist, sondern stets bei einer bestimmten Taste hing, geh ich mal davon aus, dass das nicht falsch ist.



    Fazit:

    Ich finde den Dongle mächtig, und eine interessante Alternative zur DIY-IR mit LIRC, aber beide Wege verlangen Handarbeit, wenn man für den Flirc keine vordefinierte Fernbedienung sein eigen nennt.

    Viele Informationen muss man sich zusammen suchen, deswegen habe ich den Text hier geschrieben. ;(

    Hi Berlon,
    melde mich etwas spät, aber ich war lange Zeit nicht mehr im Forum aktiv.

    Hatte auch das gleiche (oder ein sehr ähnliches) Problem wie du: der "blöde" Controller 152d:0579 von JMicron Technology Corp. wollte ums Verrecken nicht laufen... (allerdings an einer 128GB(!) Intenso...) - mit oder ohne usb-storage.quirks=152d:1579:u als ersten EIntrag in der bootline.txt


    War dann aber das Programm, mit dem ich die SSD bespielt hatte, was die Partitionen nicht korrekt aufgesetzt hatte (die Boardmittel von Ubuntu: Laufwerksverwaltung).

    Ich weiß es nicht mehr so genau, entweder hat es mit dem SD-Card-Kopierer von Raspberry Pi OS oder dem Raspberry Pi Imager for Ubuntu (https://downloads.raspberrypi.…ager/imager_1.4_amd64.deb) funktioniert - aber: da hatte ich zudem den USB-Stick und die SSD an einem aktiven USB3-Hub angeschlossen, und einige Sachen hintereinander ausprobiert (in der Session konnte ich gleich 3 SSD erfolgreich einrichten - allein schon ein USB-Stick und eine SDD am RPi4 macht Power-Probleme... und ne SSD zieht schon fast alles, was der Raspi über USB an Saft zur Verfügung stellen kann... mit "lsusb -v" kannst du dir die "maxPower" für die Devices anzeigen lassen)

    Während das Schreiben von Laufwerksabbildern immer meldete, ich hätte das USB-Stick-Image korrekt aufgespielt (mit USD-Stick hatte das Booten von USB hervorragend funktioniert), meldete GParted gar keine Partitionierung zurück - so könntest du z.B. überprüfen, ob du das gleiche Problem wie ich hast.


    Du hattest zwar geschrieben, du wärst nach der Anleitung vorgegangen, aber genau beschrieben, wie du vorgegangen bist, stand nicht dabei. Von daher ist es auch nicht klar, ob du die Anleitung Wort für Wort befolgt hast, oder "nur" im Großen und Ganzen.


    Hoffe, das hilft dir weiter

    Erstens:

    Malz1902 kannst du mal deine cmdline.txr posten? Vielleicht hat sich die geändert? (ein vergessesen "2" hinter /dev/sda kann echt nerven...)


    Zweitens:
    Hi STF

    schön, dass du dir den Link reingezogen hast. Aber, und ich hab bewußt geschrieben: "durchwühlen" - ich meinte das auch nicht ohne Grund so. :angel: (ich glaub, ich hab gestern über zwei Stunden wegen meinem Bootproblem gegoogelt, und die meisten Infos aus der Ecke gezogen (zu RPi gibt es ja leider nur wenige wirklich kompetente Quellen).

    Im Großen und Ganzen geht es in dem Thread und seinen Links auf andere Posts um Probleme, die besonders beim Übertakten einzelner RP4 auftraten und den Fixes an diverses Teilen der Firmware, um das wieder in den Griff zu kriegen.

    Und irgendwo in den vielen Beträgen erklärt einer von den Jungs ("jamesh", Raspberry Pi Engineer & Forum Moderator)

    in:

    (https://www.raspberrypi.org/fo…65a2c17708a7a389#p1599805)

    Quote

    This will be independant of revision or age. All chips come out of the fab with slightly different properties. There's a bell curve of those properties, a few are very close to the edges of the curve, and looks like the power management strategy is slightly too aggressive for those devices right at the limits. This applies to all the chips on the board, not just the SoC, and it could be a combination. Unfortunate we didn't see anything in testing, but this likely means it's very rare. Note, these are my personal thoughts on the matter, not an official Pi statement, and I may well be wrong!


    ich nehm das mal als eine sehr seriöse Quelle.


    Und aus den ganzen Threads heraus kann man ableiten, dass die Jungs in der Firmwareentwicklung nach bestem Wissen und Gewissen auch mal eine raushauen, bei der ein (im Sinne von im ppm-Bereich oder so) RP4 nicht mehr mitmacht - ob übertaktet oder nicht...

    Dann zieht man eben ein neues Image und setzt neu auf oder investiert ein vielfaches an Zeit für eine exakte Fehleranalyse (je nach Aufwand der bereits durchgeführten Anpassungen der eigenen Raspi-Installation).

    Ich persönlich setz meine Systeme gerne mal neu auf und hab dann Ruhe.

    In meinem Fall war das die Lösung (nicht die cmdline.txt, bei mir ging nix mehr, weder SD noch SD/USB).

    Das Problem (oder ein ziemlich ähnliches) hatte ich auch.:conf:

    Bei mir lag trat es nach einem Update auf :@ - hab dann ein neues Image gezogen und alles neu installiert.

    In einem anderen Post ist ein Beitrag verlinkt, der aufführt, dass es bei den Raspi 4 "unterschiedliche Qualitäten" gab, und einzelne Geräte mit speziellen Einstellungen in den Firmwares nicht (mehr) klarkommen.

    Wenn das bei dir die Ursache sein könnte: Sofern möglich, ein aktuelles Update des Kernels ziehen und einspielen (wenn du noch ein funktionierendes Raspbian auf der SD hast).

    meines Wiseens nach verträgt ein hx711 sowohl 3,3V bis 5V (sogar einen noch größeren Bereich).

    bin aber technisch nicht so versiert wie der eine odere andere Guru hier im Forum - vielleicht gibt es auch Modelle mit der gleichen Bezeichnung und viel restrikteren Spannungsanforderungen, was weiß ich schon? :angel:

    Normalerweise und allgemein bei Elektronik kann ich eure Hinweise nur unterstreichen - so lange nichts anderes angegeben ist. Und in den Spez. nachlesen geht immer über aufgeschnappte Meinungen im allwissenden Internetz

    abgesehen vom technischen Hinweis von "primäres Element von..." :angel: (sorry, cnr)

    ich denke, die Stabilität der Stromversorgung ist noch wichtiger als die angegebene Spannung.

    letztendlich erzeugt der Druck auf den Wägeelementen ja einen Strom. Den "Wert" des Stromflusses musstvdu so oder so einmesssen.

    von daher: konstante Spannung rules, ob 3,3V oder 5V - was dein Raspi besser verkraftet - jedes Bauelement dazwischen verfälscht die Messung

    okay, denke, du hast ja heraus gefunden, wie deine Waage funktioniert. :bravo2:


    Das Script tariert wie vermutet erst die Waage, bevor es dir Werte ausspuckt.

    Also gib ihm Zeit, bevor du was auf die Waage legst.

    Zum Wägen würde ich empfehlen, mindestens 10 Werte zu mitteln.

    Nach dem Auflegen von Wägegut gib der Waage auch mindestens 10 Werte zum Stabilisieren, bevor du die Zahlen auswertest (also diese 10 Werte verwerfen). Du könntest auch Schwellwerte verwenden...

    kann ich - falls gewünscht - näher erläutern.


    jetzt zu den Zahlen:

    unbelastet hast du Streuwerte von 75% oder ein Delta von 55 Einheiten. Ich denke, das ist okay.


    Mit 1kg kommst du auf <1% Streuung, <0,2% rel. Abweichung.

    das sind gute Werte und in der Regel völlig ausreichend.


    Pro 100g sollte sich ein Delta von 8950 Einheiten einstellen (war das Kilo brutto oder kommt das noch eine Hülle zum Inhalt dazu - wie im Falle von 1 Liter Wasser?)

    das Delta dürfte stabil bleiben...


    Glückwunsch :bravo2:

    meine Erwartungshaltung wäre:

    du hast unbelastet (ohne Gewicht) die Zahlen wie zuesrt gepostet, und wenn du dann bei laufenden Script (!) Gewicht auflegst, dass die Zahlen gewaltig nach oben schnellen.

    Eine Erklärung, warum das Script, dass du - wenn ich das richtig verstanden habe - neu gestartet hattest, NACHDEM du Gewicht aufgelegt hast, wieder nur ganz kleine Zahlen ausspuckt, wäre, dass das Script zuerst die Werte von der Schnittstelle einliest, mittelt, dann AUF NULL setzt (tariert) und DANN erst Werte ausgibt.

    in dem Fall wäre der Versuchsaufbau wohl okay, nur die Bedienung / Nutzung wäre nicht korrekt.


    Von daher schlage ich vor, du startest das Script, wartest mal so 100 Werte, legst eine 1l-Flasche auf (oder sonst was, was stabil auf der Messeinheit steht, ohne was anderes zu berühren und wartest dann wieder 100 Werte ab.

    Wenn sich dann die Zahlen DEUTLICH verändert haben, wäre es wohl ok.

    auf jeden Fall wäre ich an allen Zahlen interessiert.


    Edit: super, das war genau das, was ich erhofft hatte.

    ich schau kir das jetzt mal an, rechne vielleicht noch etwas und melde mich dann

    Hi matze1,


    wie bereits geschrieben, das sieht nicht gut aus.

    die Werte sind zu klein und streuen zu sehr.

    ich befürchte, du brauchst auch das eine Kabel, dass du weg gelassen hast.

    Was auch noch wichtig ist: du brauchst einen Null-Wert (ohne Gewicht), einen Referenzwert (mit definiertem Gewicht) und den Wert der eigentlichen Messung.

    Da der Referenzwert in der Regel länger stabil bleibt, wäre der so alle 7 bis 35 Tage zu prüfen.

    Aber zwischen Tara (leer) und Wiegen müssen ganz große Deltas auftreten - vorvallem im Vergleich zum "Rauschen" des Taras bzw. der Wägung.

    GANZ schlecht.

    Erwartet hätte ich jetzt mal Zahlen im tausender/zehntausender-Bereich (als Hausnummer).

    Dann hätte ich dir (unter Kenntnis des Zeitraums der angegebenen Zahlen und des aufgelegten Gewichts) auch was schreiben können über Mitteln der Werte und Fehlertoleranz...

    Aber 0 ist halt nix... :conf:


    jar: Friede, wir kommen auch so klar :lol:

    ja, was für laufende Zahlen siehst du denn?

    Je nachdem, wie empfindlich die Waage ist und wie viel Vibration bzw. Schwankung an der Stromversorgung anliegt, MUSS die Anzeige laufen. Innerhalb einer gewissen Toleranz hat das nichts zu heißen.


    analytische Waagen gehen btw ab 2.000€ los, nach oben hinoffen, um mal Orientierungshilfe zu geben...


    Wenn du ein Gewicht (Tafel Schokolade oder 1l Wasser z.B. auflegst, was für Zahlen kriegste dann?

    Kannst du mal dazu was posten?