Posts by RaspberryPi-Bastler

    Ich bin u.a. im Modellbau-Bereich tätig und fliege dort RC-Flugzeuge. Wir setzen dort nur noch LiPo-Akkus ein, da die eine große Energiedichte aufweisen und trotzdem sehr leicht sind.
    Kurze Info: Jede LiPo-Zelle hat dabei im Akku eine Nennspannung von 3,7 V. Wenn du also einen Akkus mit 2 Zellen kaufst (wird als 2S bezeichnet), dann hast du eine Nennspannung von 7,4 V. Eine Zelle hat aufgeladen 4,2 V, also hättest du insgesamt eine Spannung von 8,4 V. Dahinter hängst du einen Spannungswandler auf 5 V und gut.
    Hier mal ein Beispiel für so einen Akku: http://modellhobby.de/DYMOND-L…319953&t=10&c=3261&p=3261
    Es gibt die Akkus selbstverständlich auch mit mehr mAh, schau einfach mal auf der Staufenbiel-Website unter Akkus und dann unter Dymond-Akkus. Aktiviere dann an der Seite deine gewünschte Zellenanzahl und schau mal. Du kannst auch bei eBay schauen, es muss ja nichts von Staufenbiel sein.


    LiPos benötigen ein Ladegerät mit integriertem Balancer zum richtigem aufladen, d.h. die Zellen werden miteinander ausbalanciert, dass beide exakt die selbe Spannung haben. Bei 1 Zelle ist das natürlich nicht nötig, da muss nichts balanciert werden. Ich habe hier ein gutes Ladegerät stehen, womit man auch den Ladestrom etc. einstellen kann. Dies benötigst du aus meiner Sicht nicht, da reicht ein billiger 2S-Lader: http://www.ebay.de/itm/B3AC-2S…llbau&hash=item5658afadbc
    Kann natürlich auch ein anderer sein.


    Evtl. kannst du mit meinem Hinweis ja noch etwas anfangen.

    Vor so einem Problem stand ich vor einiger Zeit auch, ich habe dann dafür einfach einen Mini-Verstäker verwendet, daran einen kleinen Mono-Lautsprecher aus einem alten Kopfhörer. Den Verstäker musst du zwar selbst löten sollte aber kein Problem sein. In der Beschreibung steht zwar mind. 6 Volt, er gibt sich aber auch mit 5 V vom USB/GPIO-Pin zufrieden.


    Verstärker: http://www.amazon.de/gp/aw/d/B…12&pi=AC_SX110_SY165_QL70

    Der Pi benötigt mindestens (Modell B) 5 V 700 mA stabile Gleichspannung. Das Netzteil darf nicht einbrechen und muss die Spannung sauber halten. In der Praxis hat sich allerdings gezeigt, dass 700 mA in den meisten Fällen nicht ausreicht. Ich würde dir empfehlen, mal den Stromversorgung-Thread zu lesen. Dort hat dreamshader alle wichtigen Informationen sehr übersichtlich aufgelistet.


    Achja: 5 V 700 mA = 3,5 Watt, falls es dich interessiert.
    Bei Modell A: 5 V 500 mA = 2,5 Watt


    Zu der Mediacenter-Geschichte. Der Pi ist nicht direkt für ein Mediacenter entworfen wurden, er ist ein Bastlergerät zum schalten, experimentieren und basteln. Dass er als Media-Center funktioniert ist zwar schön, aber für diesen Preis muss man im Gegensatz zu Produkten, die dafür entwickelt wurden, gewisse Kompromisse einstecken. Das haben aber schon andere Leute in diesem Thema gesagt.


    Mein Tipp: Netzteil überprüfen (auch das Micro-USB Kabel, ich habe da vor kurzem einen Thread gesehen, ich finde ihn aber nicht mehr), dann die SD-Karten neu aufsetzen und beobachten.

    Evtl. hilft dir das hier weiter:
    http://www.forum-raspberrypi.d…kalem-webserver-betreiben
    Du richtest dann einen Webserver ein. Es muss ja nicht lightppd sein, es gehen auch andere Server. Die php-Pakete brauchst du nicht zu installieren, du möchtest ja html verwenden. Du installoerst dann stattdessen die html-Pakete.
    Wenn du es nach dieser Anleitung machst, musst du zwar immer noch die Adresse des Pi's aufrufen, aber mit einer Umleitung (wie Paul bereits gesagt hat) sollte sich etwas machen lassen.


    Ich hoffe, ich konnte dir zumindest ein wenig helfen.

    Quote


    1. ist es möglich ein RasPi für mehrere Verwendungszwecke zu haben also C64 emulator und die stereoanlage steuern oder brauche ich 2 dafür?


    Ich würde evtl. zwei nehmen, da ich denke, dass für eine Spielekonsole RetroPie besser geeignet ist. Für die Stereoanlage wäre evtl. XMBC etwas.
    Ich würde, wie gesagt, zwei Stück nehmen, dann hast du auch noch die Freiheit, beide unabhängig voneinander zu betreiben. Wenn also RetroPie läuft, musst du nicht die Stereoanlage einschalten.


    Achja: Ich weiß zwar nicht, was du mit "Stereoanlage steuern" meinst, aber wenn du über den RasPi Sound abspielen willst, würde ich eine USB-Soundkarte verwenden, da der normale Klinkenstecker leicht rauscht und etwas schlechtere Qualität bringt. Was es da an USB-Soundkarten gibt kann ich nicht sagen, evtl. kann dir da ein Profi weiterhelfen.


    Quote


    2. welche hardware könnt ihr mir empfehlen, tastatur, Controller (hab noch nen Xbox 360 controller), fernbedienung, dvd laufwerk, USB adapter da es ja nur 1/2 anschlüsse gibt?


    Tastatur: Das ist eigentlich egal. Im Prinzip funktioniert jede Tastatur mit USB-Anschluss. Funk-Tastaturen sollten auch funktionieren (also mit einem mitgeliefertem USB-Dongle, aber Achtung, die Funk-Tastaturen benötigen evtl. mehr Strom für den USB-Dongle, als der RasPi direkt liefern kann, diese Dongles müssen dann an einen Hub). Da kannst du dir etwas aussuchen, ich verwende diese hier. (Affiliate-Link) Funktioniert auch direkt am RasPi.


    Controller: Da kann ich dir leider kaum weiterhelfen, da ich kein RetroPie verwende. Aber ich habe hier diese Zeitschrift und dort ist erklärt, wie man einen XBox 360 Controller verwenden kann. Im Internet sollten dazu auch viele Anleitungen zu finden sein, einfach mal googeln.


    Fernbedienung und DVD-Laufwerk kann ich dir leider nicht weiterhelfen, damit habe ich mich bisher noch nicht beschäftigt.


    USB "Adapter": Du meinst mit Sicherheit einen USB-Hub, oder? ;) Damit bekommst du mehr USB-Ports. Auf jeden Fall solltest du einen Hub mit seperater Stromversorgung verwenden, also mit einem Netzteil, um auch 500 mA (USB 2.0) zu bekommen. Der RasPi liefert an seinen Ports nämlich nur 100 mA, je nachdem, welche STromversorgung du verwendest.
    Ich habe diesen Hub (Affiliate-Link)und er funktioniert einwandrei. Mit dem 3,5 A Netzteil bekommst du an jedem Port 500 mA.


    Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen;).

    Guten Morgen haeuptling,
    ich finde dein Projekt sehr interessant und werde es mit Spannung weiterverfolgen!
    Ich habe bereits einmal so ein ähnliches Projekt gestartet, allerdings ist das ein wenig im Sand verlaufen, weil es wirklich an der Signalübertragung hapert.
    Siehe hier.
    Über 3G würde es zuviel Zeit benötigen und ich hätte kein Livebild, WLAN habe ich mir zwar überlegt, aber ich weiss nicht, ob die Reichweite da so prickelnd ist. Ausserdem habe ich es bis gestern noch nicht geschafft, einen Hotspot einzurichten, weil irgendwo immer ein Fehler war. Da es aber gestern funktioniert hat, bin ich etwas motiviert, dass ich es auch mit meinem anderen Ralink-Stick schaffe.


    Ich habe mir noch als Zusatz überlegt, an den Empfänger auf einen freien Kanal ein Relais etc. zu legen, so dass beim umlegen des Schalters am Sender der Empfänger das Relais etc. einschaltet. Somit könnte man parallel zur Videoaufnahme im Flug noch ein paar Fotos machen. Das Relais soll dann den Strom an einen GPIO des Raspberry schalten, der bei einem Input den Befehl für das Foto macht. Wäre eigentlich relativ einfach zu realisieren.


    Auf jeden Fall werde ich dein Projekt mit Spannung mitverfolgen, halte uns auf dem Laufenden:thumbs1:.

    Am Einfachsten geht es mit dem Tool "SD Formatter". Einfach die SD einschieben, auf "Format" klicken und ein paar Sekunden warten. Schon ist die SD im Auslieferungszustand. Aber Achtung: Dabei werden alle Dateien gelöscht!


    Hintergrund: Der Rest der SD-Karte ist in dem ext-Dateisystem formatiert. Dies ist ein Linux-Dateisystem, welches Windows nur mit Zusatzprogrammen lesen und schreiben kann. Die 52 MB, die du siehst, sind im FAT-Dateisystem formatiert, welches Windows lesen und schreiben kann.

    Natürlich halte ich euch auf dem Laufenden.
    Den RasPi in einem Quadro-Copter einzubauen halte ich für eine gute Idee, aber für mich ist das glaube ich zu schwer, da fehlen die Kenntnisse ;-).
    Wenn ich mit dem RasPi Video-Daten auf eine USB-Stick aufzeichnen lasse, dann habe ich eine Kamera.
    Eine Kamera für meinen Flieger habe ich schon, und ich denke, dass die Qualität mit einer Webcam nicht gerade berauschend sein wird.
    Allerdings ist mir gerade noch etwas eingefallen: Ich könnte mit dem RasPi Daten loggen (Flughöhe, Flugzeit, Akkukapazität etc.) und vom Boden aus über einen Empfänger von meiner Fernbedienung die Kamera einschalten und Fotos machen (gesteuerte Aufnahmen).
    Allerdings eine Frage: Sollen wir für die Disskussion nicht einen eigenen Thread aufmachen? Diskutieren ist ja im Projekte-Forum nicht erlaubt.
    Oder man verschiebt das Thema in das "laufende Projekte"-Forum.
    Gruß
    RaspberryPi-Bastler

    Hallo naischi,
    Danke für deine Empfehlung zu diesem Wirless-Gerät. Sowas ist wirklich sehr nützlich, die Einrichtung ist einfach und man kann es auch mobil verwenden.
    Frage: Es ist bei der Box auch ein Netzkabel dabei. Du schreibst, dass du es an deinem Pi verwendest und den Strom über die USB Buchse des Pi's beziehst.
    Reicht der Strom da überhaupt aus? Weil 1A gegen 100 mA ist schon ein bisschen wenig.
    Vielen Dank schon einmal im Voraus für deine Antwort!
    Gruß
    RaspberryPi-Bastler

    Ich habe leider erst nach dem erstellen des Projekts gemerkt, dass man hier im Projekte-Forum nur die Projekte vorstellen darf, aber Fragen nicht gestellt werden dürfen.
    Mittlerweile ist das Projekt bei mir ein wenig im Sand verlaufen, weil es wirklich an der Signalübertragung scheitert. Die Kamera würde ich über einen Empfänger schalten, diesen Strom mit einem Transistor verstärken und als Strom für einen GPIO Eingang verwenden.
    WLAN ist zwar eine gute Möglichkeit, aber ich habe nur 100 mA an den USB Ports zur Verfügung, also müsste ich einen kleinen WLAN-Dongle, wie den Edimax, anschließen -> Durch die Größe und die Stromzufuhr sinkt die Reichweite rapide ab.
    3G wäre auch noch eine Idee, aber dann dafür einen Vertrag mit Datenvolumen abschließen...?
    Und die Videos auf SD aufzeichnen - Da brauche ich das Rad nicht neu erfinden, da gibt es schon genug Geräte, die so etwas können.


    Programmierung ist kein Problem, als Kamera würde ich eine Webcam verwenden, die ich mit fswebcam ansteuere.

    Ich kann die Multimeter von Voltcraft sehr empfehlen. Ich habe mir vor kurzer Zeit das VC130 bei Conrad bestellt und habe meinen Kauf bis heute nicht bereut.
    Das Einzige, was mich manchmal stört, ist die mA-Messung. Es gibt 3 Stufen: 10 mA, 200 mA und dann direkt 10 A. Die 10 A sind zum messen von elektrischen Schaltungen z.B. beim Pi nicht zu gebrauchen und zerstören auch evtl. die Schaltung.
    Schau dich einfach mal ein wenig bei Voltcraft um. 3 Jahre Herstellergarantie sind auch nicht schlecht.
    Ich bin sehr zufrieden damit und für den Anfang ist dieses Multimeter komplett ausreichend. Ich würde mich jederzeit wieder für ein Voltcraft-Multimeter entscheiden.

    Ich glaube, dass der Pi dafür nicht das richtige Gerät ist, und zwar aus folgenden Gründen:
    1. USB und LAN teilen sich die Bandbreite, der angegebene Wert ist ein Maximal-Wert, aber in der Praxis nicht zu erreichen
    2. Der X-Server (=Desktop) vom Pi benötigt selber schon viel Leistung - das wird sehr schnell knapp
    3. Auch, wenn man nur von einem anderen Gerät auf den Pi zugreift und den Desktop vom Pi bedient, ruckelt es schon sehr. Für kurzes Nachsehen ist es brauchbar, aber wenn man vom Pi auf einen anderen PC zugreift, dann glaube ich kaum, dass da vernünftiges Arbeiten möglich ist


    Ich denke, für deinen Anwendungsbereich wäre ein Netbook oder ein kleines Laptop am besten geeignet - der RasPi ist dafür nicht ideal.

    Das neu anlaufen deutet aber wiederum auf zu wenig Strom hin.
    Spezifikation für USB 3.0 sind 900 mA, der pi liefert (ausser bei Stromversorgung über GPIO) 100 mA. Also nur 1/9 davon.
    Die Festplatte braucht beim anlaufen am meisten Strom.
    Ich würde trotzdem die Daten sichern, sollte man immer mal machen, kann nicht schaden :-)

    Es ist bei Raspian noch ein 2. Browser neben Midori installiert, welcher sich im Startmenü finden lässt. Ich meine, der Name war Netsurf, ich bin mir aber nicht ganz sicher. Als ich noch mit der grafischen Oberfläche gearbeitet habe, war dieser Browser deutlich schneller und brauchte weniger Leistung.
    Versuche es doch mal mit dem, schneller als Midori ist er auf jeden Fall.