Posts by Raspi Anfaenger

    Danke hyle für den Tip. Da kommt jede Menge "Output", der mir allerdings nichts sagt, wie und wo ich dort tätig werden könnte. Es scheint das die ganze Sache unter labwc anders funktioniert als bisher unter Xwindow.


    Laut KI soll es folgendermaßen gehen:

    In Raspberry Pi OS (Trixie) mit dem labwc-Compositor (Wayland) änderst du das Icon-Theme primär über die Konfigurationsdatei rc.xml oder über globale Desktop-Einstellungen.

    1. Konfiguration über die rc.xml (Empfohlen)

    Labwc nutzt eine zentrale XML-Datei für Themen-Einstellungen.

    1. Öffne das Terminal und erstelle (falls nicht vorhanden) den lokalen Konfigurationsordner:
      mkdir -p ~/.config/labwc
    2. Kopiere die Standardkonfiguration dorthin (falls noch leer):
      cp /etc/xdg/labwc/rc.xml ~/.config/labwc/
    3. Öffne die Datei: nano ~/.config/labwc/rc.xml
    4. Suche den Bereich <theme> und füge den Eintrag für das Icon-Theme hinzu oder ändere ihn:

      xml

      Code
      <theme>
        <icon>Name-des-Icon-Themes</icon>
      </theme>

      Verwende Code mit Vorsicht.

      Hinweis: Der Name muss exakt dem Ordnernamen unter /usr/share/icons oder ~/.local/share/icons entsprechen.

    5. Speichere mit Strg+O und beende mit Strg+X. Lade labwc neu mit: labwc --reconfigure.


    Ich habe das zwar nicht 100%ig verstanden, aber das werde ich als nächstes mal probieren.


    Gruß Martin

    Ich bin gerade dabei eine zweite SD Karte mit Trixie einzurichten.

    Das neue Icon Theme gefällt mir leider gar nicht. Also habe ich von meiner Bookworm Installation aus Usr/share/icons den Ordner PiXflat kopiert und unter Trixie eingefügt und dann die Datei index.theme ausgeführt.

    Es kamen jede Menge Fehlermeldungen was alles nicht gefunden werden konnte. Ich komme leider ohne Hilfe nicht weiter. Ich hoffe jemand von Euch weiß Rat, wie ich die von Bookworm gewohnte Optik unter Trixie wieder herstellen kann.


    Gruß Martin

    Kleines Update, nach verschiedenen gescheiterten Versuchen, dieses Problem zu lösen habe ich mal die KI um Hilfe gefragt.

    Anwort:

    Das Problem mit dem Drag-and-Drop auf Anwendungen in der Taskleiste unter Raspberry Pi OS

    Bookworm (64-Bit) liegt primär am Wechsel des Display-Compositors von Wayfire zu labwc (Wayland).


    Hier sind die Hauptgründe und Hintergründe für dieses Verhalten:


    • Fehlendes Wayland-Protokoll: Unter Wayland gibt es bisher kein standardisiertes Protokoll, das das „Aufpoppen“ oder Aktivieren eines Fensters beim Überfahren des Taskleisten-Icons während eines Drag-Vorgangs regelt. In der X11-Welt (dem alten Standard) war dies tief im System verankert, bei labwc fehlt diese spezifische Interaktion derzeit noch.
    • Sicherheitsmodell von Wayland: Wayland ist darauf ausgelegt, dass Anwendungen isoliert voneinander agieren. Das Verschieben von Daten über verschiedene Oberflächen hinweg (vom Dateimanager über das Taskleisten-Panel zur Zielanwendung) erfordert komplexe Koordinationsmechanismen zwischen dem Compositor (labwc) und dem Panel-Plugin, die in der aktuellen Implementierung noch nicht vollständig umgesetzt sind.
    • Früher Entwicklungsstand von labwc auf dem Pi: Obwohl labwc seit Ende 2024 der neue Standard ist, befinden sich viele Komfortfunktionen noch in der Entwicklung. Funktionen wie Animationen oder spezifische Interaktionen mit dem Taskleisten-Panel (wf-panel-pi) sind teils noch nicht implementiert.

    Mögliche Workarounds


    Solange die Funktion nativ nicht unterstützt wird, können Sie folgende Methoden nutzen:


    1. Side-by-Side-Anordnung: Platzieren Sie das Quellfenster (z. B. den Dateimanager) und die Zielanwendung nebeneinander auf dem Desktop und ziehen Sie die Datei direkt in das geöffnete Fenster.
    2. Alt + Tab während des Ziehens: Halten Sie die Datei mit der linken Maustaste fest und nutzen Sie gleichzeitig die Tastenkombination Alt + Tab, um das Zielfenster in den Vordergrund zu holen, bevor Sie die Datei loslassen.
    3. Rückkehr zu X11: Falls die Funktion für Ihren Workflow essenziell ist, können Sie über das Raspberry Pi Configuration Tool (sudo raspi-config) unter Advanced Options > Wayland zurück zum klassischen X11-Server wechseln.


    Workaround "2" ist für mich eine akzeptable Lösung die für meine Bedürfnisse gut funktioniert.

    Ich habe irgendwo mal einen Bericht gelesen, in dem die verschiedenen (Original)Lösungen zur Kühlung des Raspberry CM5 verglichen wurden. Der Original Passiv Alu Kühler funktionierte hier am effektivsten. Der Lüfter der beim Originalgehäuse mitgeliefert wird war schon deutlich schlechter als die Passivlösung. Beides zusammen, also mitgelieferter aktiver Lüfter und Orignalkühlkörper geht beim Raspberry CM5 Original Metallgehäuse eigentlich nicht, sonst geht der Deckel nicht mehr zu.

    Bei mir habe ich den Lüfter dann als Notlösung außen am Deckel angebracht. Ich kann aber nur sagen, das nach fast einem Jahr der Benutzung der Lüfter nur beim Ein- und Ausschalten kurz anspringt obwohl er hier als Desktop PC Ersatz eingesetzt wird. Wenn Interesse besteht, würde ich den Artikel mit den verschiedenen Kühllösungen im Vergleich noch mal raus suchen und verlinken. Wenn es temperaturmäßig eng wird kann man ja auch den original Passiv Alu Kühler mit ein paar eingesteckten Metallstreben vergrößern. Das originale Metallgehäuse lässt das zu.

    Gruß Martin

    Danke für die Rückmeldungen. Ich hatte zur Fehlersuche alles mögliche getauscht (SD-Karte, neues Betriebssystem aufgespielt, Labwc durch Xwindow ersetzt, USB Hub ausgebaut und USB Stick direkt in den Raspi.

    Den Stick hatte ich eigentlich nicht auf dem Schirm, denn wenn der Desktop geladen war funktionierte er tadellos, keinerlei Fehlermeldungen und auch auf anderen Rechnern lief er.

    Ich vermute auch beim Automount ist der Desktop dann eingefroren.

    So wie es aussieht läuft jetzt wieder alles rund....

    Gruß Martin

    Hallo noch mal, schade dass von keinem Forumsmitglied Lösungsansätze vorgeschlagen wurden.

    Ich habe das Problem aber höchstwahrscheinlich selbst gelöst. Es scheint ein Problem mit dem eingesteckten USB-Stick gewesen zu sein. Dieser ist zwar schon monatelang an diesen Raspi angeschlossen und hat immer funktioniert (funktioniert übrigens an Windows PCs immer noch ohne Problem) aber seit dieser durch einen anderen USB-Stick ersetzt ist (vor ca. 3 Wochen) ist dieses Problem nicht mehr aufgetreten. Gebootet wurde nach wie vor von einer SD Karte, der USB Stick war ein reiner Datenspeicher.


    Gruß Martin

    Das Modul steckt auf dem Original Raspberry I/O Board Netzteil ebenfalls original Raspberry.

    Schreibfehler - richtig ist Bookworm 64bit inkl. aller Updates.


    Gruß Martin


    Habe noch vergessen, der Raspi hat in dieser Konfiguration schon 5 Monate einwandfrei funktioniert. Seit einer Woche dann diese Probleme...

    Hallo, seit ca. 1 Woche habe ich mit meinem Raspberry PI 5 (CM5 Lite 4GB ohne Bluetooth und Wlan) folgendes Problem. Der Raspi startet bis in den Anmeldebildschirm, nach der Anmeldung wird der Desktop gestartet, der komplette Desktop ist da, die Taskleiste ist sichtbar, ebenfalls der Papierkorb, es erscheint noch oben rechts die Meldung, dass ich kabelgebunden mit dem Netzwerk verbunden bin. Danach ist der Raspi aber komplett eingefroren, der Mauszeiger bewegt sich nicht und auch die Tastatur zeigt keinerlei Funktion.

    Nach Festhalten des Powerknopfs lässt sich der Raspi dann wieder starten. Wenn er einmal den Desktop gestartet hat läuft er stundenlang problemlos.

    Das Problem tritt ungefähr nach 5 problemlosen Neustarts leider immer wieder auf.

    In den boot.log Dateien konnte ich nichts auffälliges feststellen. (Thermische Probleme kann ich ausschließen)

    Der Raspi läuft mit einer Samsung SD Karte.

    Diese habe ich durch eine Sandisk Karte ersetzt und das Betriebssystem (Bullseye 64 Bit (Labwc)) neu aufgesetzt.

    Nach ein paar problemlosen Starts wiederholt sich das ganze. Auch der Wechsel auf eine 3. SD Karte hat leider nicht weitergeholfen.

    Ist der Desktop erst einmal gestartet gibt es allerdings keinerlei Probleme mehr.

    Ich bin mit meinem Latein leider am Ende, würde mich aber über ein paar Lösungsansätze oder Hilfe bei der Fehlersuche freuen.


    Gruß Martin

    Ich benötige mal einen fachmännischen Rat bezüglich Drag and Drop unter Labwc.

    Wenn ich eine Anwendung starte (Beispiel mp3splt-gtk) und dann aus dem Dateimanager eine MP3 Datei auf die Anwendung in der Taskleiste ablege, poppt die Anwendung nicht auf und ich kann die Datei nicht in das Fenster legen. Unter XWindow funktioniert dieses Vorgehen jedoch tadellos. Weiss jemand für Labwc eine Lösung und einen Grund, warum dieses jetzt nicht mehr möglich ist?


    Gruß Martin

    Nochmal eine Frage zum richtigen Verständnis.

    - Der Filesystemcheck findet, soweit er richtig konfiguriert ist von alleine statt.

    Bei mir sieht die cmdline.txt wie folgt aus (gebootet wird das CM5 von MicroSD)

    "console=serial0,115200 console=tty1 root=PARTUUID=bf051823-02 rootfstype=ext4 fsck.repair=yes rootwait"

    Ich hoffe das ist so korrekt

    Das fsck.log gibt folgende Informationen

    Log of fsck -C -y -V -t ext4 /dev/mmcblk0p2
    Fri Apr 25 11:15:20 2025

    fsck from util-linux 2.38.1
    [/sbin/fsck.ext4 (1) -- /dev/mmcblk0p2] fsck.ext4 -y -C0 /dev/mmcblk0p2
    e2fsck 1.47.0 (5-Feb-2023)
    rootfs has been mounted 88 times without being checked, check forced.
    Pass 1: Checking inodes, blocks, and sizes
    Pass 2: Checking directory structure
    Pass 3: Checking directory connectivity
    Pass 4: Checking reference counts
    Pass 5: Checking group summary information
    rootfs: 305591/7790592 files (0.6% non-contiguous), 5661173/31161344 blocks

    ich bin noch auf tune2fs gestossen. Dort kann man soweit ich es verstanden habe den Filesystemcheck noch weiter konfigurieren.

    Allerding ist hier keine "Manual" Funktion verfügbar, ich weiss leider nicht, wie es aktuell eingestellt ist und wie es eingestellt sein sollte.

    Über weitere Infos würde ich mich freuen.


    Gruß Martin

    Ich habe auf meinem Raspberry CM5 Bookworm 64 bit installiert. Gestern gab es einen kurzen Stromausfall, danach lief der Raspi aber wie gewohnt wieder hoch.

    Ich habe wie früher bei meinen älteren Raspis (Die alle noch mit Bullseye liefen) "sudo touch /forcefsck" eingegeben und einen Reboot durchgeführt.

    Das Ausführen des fsck Befehls war beim Hochfahren nicht zu erkennen. Also beim nächsten Eingeben von "sudo touch /forcefsck" reboot nur in die Konsole. (Vorher überprüft ob forcefsck auch im Rootverzeichnis abgelegt ist). Leider wieder keine sichtbare Reaktion. Die Datei forcefsck ist danach, wie nach jeder erfolgreichen Ausführung aus dem Root-Verzeichnis gelöscht. Also alles wie es soll, aber keine Anzeige ob wirklich etwas ausgeführt wird.

    Hat jemand eine Ahnung, was sich hier unter Bookworm gegenüber der bisherigen Vorgehensweise verändert hat?


    Gruß Martin