Posts by Montezuma1502

    Ein kurzes Follow-up von mir: Inzwischen habe ich es tatsächlich mit der Raspberry-Pi-Cam geschafft, Bienen im Flug zu filmen, sodass ich die Opalithplättchen auch identifizieren kann. Am besten klappt es mit 1024x768 und 60 fps. Die Tiefenschärfe war überraschenderweise kein Problem; wahrscheinlich, weil es bei 35 cm maximaler Entfernung keinen großen Krümmungs-Unterschied macht. Falls wer konkret mehr Infos dazu haben möchte, kann er mich gerne per PM anschreiben. :)

    Vielen Dank euch allen für die Tipps!


    Das war schon mit einer Kleinbild-Spiegelreflex ein "Erlebnis" mit Macro-Objektiv und/oder Zwischenringen/Ausziehbalg. Die Pi-Camera ist dazu wohl einige Nummern zu klein.


    Servus !

    Hallo RTFM,


    vielen Dank für deine Antwort! Die Pi-Kamera hat einfach den Vorteil, dass sie richtig günstig ist und superflexibel einstellbar. Hochqualitative Videos gibt´s leider nur mit einer Kamera 900 € aufwärts, die aber attraktiv zum "mitnehmen" ist (das System steht n der Nähe von Feldwegen, daher etwas ungünstig) sowie meist nur ein Zeitintervall erlauben (ich brauche aber 2). Vom Aufladen ganz zu schweigen - das geht beim Pi ja auch sehr einfach mit einer Autobatterie.

    Glücklicherweise brauche ich keine supertollen Bilder. Es würde mir reichen, wenn man 2-3 Farbstreifen auf der Biene erkennen kann sowie ob sie vorne oder hinten was trägt. :) Meine momentanen Tests zeigen, dass die Videos sehr verschwommen werden, wenn die Biene im vollen Flug ist, aber kurz vor dem Nest (wo ich sie dann filmen will), sind sie viel langsamer und da hat die Kamera auch eine Chance.

    Der Fokus kann bei der PiCam v2 mit sanfter Gewalt eingestellt werden, das habe ich inzwischen rausgefunden. Aber dennoch werde ich wahrscheinlich das HQ-Modell auch testen, da sie über einen besseren Sensor verfügt - macht das Sinn oder ist der Sensor der HQ-Cam nicht viel besser?

    Liebe Grüße!

    Liebe alle,


    für eines meiner Projekte meiner Abschlussarbeit möchte ich Bienen (Mauerbienen) vor einer Nisthilfe filmen (Aufbau s. angehängtes Foto). Inzwischen habe ich es geschafft, die Energieversorgung zu gewährleisten sowie das Programm für den Raspberry (3B+) zu schreiben (kurz: 2 Zeitfenster zu definieren, in der die Kamera einfach alles aufnimmt; Bewegungssensoren sind nicht sensitiv genug). Jetzt habe ich die ersten Testaufnahmen gemacht und habe festgestellt, dass die Videos viel zu unscharf sind - was wahrscheinlich an der geringen Distanz von Kamera und Nesteingang liegt (Fokus fängt bei der Picamera v2 erst bei 1 m an, und die Kameras sollten am besten schon ab 15 cm oder weniger scharf stellen...).

    Daher wollte ich fragen, ob jemand schon Erfahrungen mit Nahaufnahmen, Insekten und/oder dem Kameramodul hat - kriegt man das eingestellt? Oder gibt es brauchbare Alternativen zur Picamera? Oder sollte ich besser zur teuren HQ Kamera mit 6mm Linse greifen?


    Solltet ihr noch mehr Infos brauchen/wissen wollen - ich beantworte sie gerne. Vielen Dank!