Posts by moritzinho

    Hallo zusammen,


    auch wenn das Thema einige Zeit zurückliegt will ich noch ein Update nachliefern:


    Schlussendlich haben sich die bisher eingesetzten Sensoren tatsächlich als ungeeignet herausgestellt,

    mit dem Einsatz von Schwimmersensoren hat das Ganze auf Anhieb funktioniert.


    Das Ganze ist nun, neben der Alarmabsetzung über NodeRED (Mail), noch um eine Alarmsirene mit 9V-Blockbatterie erweitert, was über einen Transistor angesteuert wird.


    Seit ca. 4 Wochen scheint die Konstellation so jetzt einwandfrei zu funktionieren.


    An der Stelle nochmal ein großes Dankeschön für alle Tipps und Hinweise,

    damit setze ich das Thema auf erledigt.


    Gruß Jonas

    Hallo zusammen,


    hiermit melde ich mich mal wieder aus der Versenkung.


    Nachdem das Thema eine Weile liegen geblieben war, nun folgender Stand:

    In Kombination aus externem Pulldown-Widerstand und zusätzlich aktiviertem internen Pulldown hatten wir die Sensoren tatsächlich zum "prozessicheren" Schalten bewegen können.


    Das Glück war allerdings nicht von Dauer, während einer der Sensoren nachwievor klaglos seinen Dienst verrichtet, stellten die anderen beiden nach einigen Tagen ihre Arbeit ein. Der Fehler war schnell gefunden --> Biofilm, keine Leitfähigkeit zwischen den Elektroden mehr. Ein kurzes Abreiben hat geholfen, aber natürlich nicht auf Dauer.


    Andreas Jaja, wer nicht hören will muss fühlen, ich weiß ;)


    Deshalb gebe ich nun doch nach, jetzt sollen Schwimmersensoren (Affiliate-Link) her. Hoffentlich vereinfacht sich das Thema damit wie erhofft.


    Zusätzlich wünscht sich der Kollege nun noch einen Alarm bei Wassereintritt, Läutstärketechnisch in der Größenordnung eines Feuermelders :@

    Habe jetzt sowas gefunden, jedoch wird ggf. die Lautsärke bei 3,3V direkt vom GPIO nicht reichen.

    Deshalb dachte ich, den Summer über den 5V-Pin oder gar eine externe Blockbatterie zu speisen und mittels Transistor zu schalten (siehe Anhang).


    Bin ich damit auf dem richtigen Weg?


    Grüße Jonas

    Hallo zusammen,


    aus welchem Material bestehen die Sensoren?


    Habe gerade den Sensor im Netz gefunden: H-Tronic Wassersensor WS 10

    Die Elektroden sind laut Webseite aus Edelstahl (chlor- und salzwasserbeständig (Edelstahl AISI 316 / V4A)), zeitabhängige Widerstandschwankungen sollten damit denke ich ausgeschlossen sein.


    In den nächsten Tagen werde ich nochmals prüfen/testen, GPIO-Eingangs-Spannung mit Multimeter überprüfen etc. pp.

    Langsam denke ich, dass die Konstellation so einfach nicht prozesssicher ist (großer Sensorwiderstand --> winziger Messstrom, Störeinflüsse im Kabelkanal..., Regenwasser mit geringer Leitfähigkeit).


    Falls es in der aktuellen Konstellation nicht hinhaut habe ich ein paar Alternativen im Kopf (danke euch!):

    - Schwimmersensoren (--> kleiner Übergangswiderstand, dadurch Probleme hofentlich behoben)

    - Ansteuerung des GPIO indirekt über Transistor

    - Externe Spannungsquelle mit mehr Power für die Sensoren


    Wenn der interne Pulldown Widerstand weggeschaltet wird, wahrscheinlich schon.


    Guter Hinweis, muss ich nochmal checken, bin mir aber fast sicher dass ich die ausgeschalten hatte.



    So Long, am Wochenende gehts weiter :conf:


    Gruß

    Jonas

    So, kleiner Zwischenstand, habe heute leider nur kurz testen können:


    Erster Test mit nur einem angeschlossenen Sensor (mit 2MOhm Pullup) war erfolgreich,

    Sensor hat ohne zu Flackern sauber geschalten.


    Danach die anderen beiden Sensoren dazugeschalten (siehe Schaltplan im Anhang).

    Auch das war zunächst erfolgreich, je länger ich allerdings getestet habe, desto eher haben die Eingänge im geschlossenen Zustand (Sensor im Wasser) wieder geflackert. Grundzustand (Sensor aus dem Wasser) sah weitestgehend stabil aus.


    Bei nächster Gelegenheit werde ich nochmal ausgiebiger testen, ggf. finde ich den Störeinfluss (ggf. umliegende Stromleitungen, schwankender Durchgangswiderstand im Wasser, LOW-Spannung zu nah an 0,8V, ungünstiger Sonnenstand, whatever...).


    Die Schaltung ist so ja grundsätzlich korrekt, oder?


    Anbei auch Fotos von Schacht und Sensor ;)


    Grüße

    Jonas

    Du schreibst was von "Schächten"? Wie hoch steigt denn das Wasser dort im Falle des Falles?

    Sehr viel robuster als diese Stromleitkontakte sind Schwimmschalter - es gibt da Varianten mit einem schwimmenden Ringmagnet, der einen Reed-Kontakt schaltet. Da reichen wenige cm Wasser und die sind sehr zuverlässig. Die Schaltmechanik und Elektronik kommt hier mit dem Wasser nicht in Berührung. (Ich hab sowas in einer Klimaanlage gefunden - in Verbindung mit einer Pumpe, die das Kondenswasser wegpumpt.)

    Die Schächte sind unterschiedlich, im Schnitt ca. 70cm tief bei 50cm Durchmesser. Am Schachtboden sitzt jeweils eine Pumpe die einlaufendes Grundwasser wegpumpt. Nach Murphys Gesatz fällt so eine Pumpe allerdings auch immer mal wieder aus (schon 2x passiert) was dann erst auffällt wenn das Wasser im Keller steht. :X


    Zum Glück ist es nicht der eigene Keller, aber mein Bekannter hatte eben diese 3 Sensoren gekauft mit dem Kommentar "mach mal" ;)


    Wie gesagt, morgen teste ich mit meinem vorhandenen Equipment ob ich eine funktionierende Schaltung hinbekomme, wegen der Robustheit der Sensoren mache ich mir aktuell die wenigsten Sorgen.


    Grüße

    Jonas

    Wow, danke für eure Tipps!


    Ich werde mich morgen mal dransetzen und die Variante mit größerem Pullupwiderstand (+-2MOhm) testen,

    Transistor/Optokoppler müsste ich mir ohnehin erst besorgen... Ich werde berichten!!


    P.S. mit destilliertem Wasser oder Blitzschlag ist nicht zu rechnen, hoffentlich... ^^


    Grüße

    Jonas

    Danke für euer Feedback!


    Wäre es nicht einfacher, du legst zwei Drähte dicht nebeneinander. Tocken leiten die nicht, wenn sie nass werden, leiten sie. Zur Sicherheit kannst du sie auch mit einige Körnchen Salz in ein Stück Küchenpapier wicken (du kannst es das Papier auch mit konzentrierter Salzlösung tränken und trocknen...). An die eine Seite schließt du 3,3 V, die andere kommt an den GPIO. Unabhängig vom Widerstand der Salztunke hast du dann 3,3 V am Eingang und sparst dir den Aufwand mit dem Spannungsteiler.

    Schaltungstechnisch sah mein erster Testaufbau genau so aus, jedoch hatte ich mehrmals gelesen, dass ein Pullup/down-Widerstand eingesetzt werden soll, gerade bei den langen Leitungen von 10m. Müsste ich mal testen ob das so funktioniert.


    Grundsätzlich ändert das Salzpapier ja aber nur den Leitungswiderstand, müsste es denn dann nicht auch ohne funktionieren?

    Ich meine das schon erfolglos getestet zu haben, werde ich aber nochmal probieren (Sensor direkt zwischen 3,3V und GND).


    Ja, aber nur am Anfang und ungebraucht.

    Ich fürchte, der Widerstand ändert sich

    - durch Elektrolyse und Oxydation.


    Servus !

    Da das explizite Wassersensoren sind, hoffe ich das nicht. Die Kontaktenden sehen korrosionsbeständig aus.


    Deshalb, und wegen des robusten mechanischen Aufbaus der Sensoren würde ich diese auch gerne verwenden. Da sie in Schächten eingebaut werden sollten Sie zuverlässig als Frühwarner funktionieren, auch nach mehrmaligem Wasserkontakt.

    Gnom das ist auch der Grund warum ich die Variante mit Drähten und Salzpapier gerne vermeiden würde.


    Grüße

    Jonas

    Hallo Andreas,


    vielen Dank für den Tipp!


    Das heißt wenn ich den Pullup-Widerstand auf 2MOhm erhöhe komme ich auf ein "LOW-Level" von ca. 0,55V.

    Damit müsste ich mit ausreichender Sicherheit unter der Schaltgrenze liegen, so korrekt?


    Bekomme ich bei derart großen Widerständen/kleinen Strömen keine Probleme was Störeinflüsse o.Ä. angeht? Die Kabel der Wassersensoren verlaufen teilweise mit 230V-Leitungen im Kabelkanal.


    Grüße

    Jonas

    Hallo zusammen,


    ich versuche mich derzeit an der Installation eines Wasseralarmsystems auf Basis eines PI 3.

    Mein Ziel ist es im Keller an 3 verschiedenen Stellen Wassersensoren (Kabellänge 10m) anzubringen und vom PI überwachen zu lassen.

    Sobald einer der Sensoren unter Wasser steht (-> elekt. leitet) soll eine Meldung per Mail rausgehen.


    Nachdem erste Tests zwar erfolgreich waren und auch das Ablaufprogramm in Node-Red wunderbar läuft,

    komme ich nun bei der finalen Beschaltung nicht weiter.


    Den erschreckend simplen Schaltplan habe ich schematisch angehängt, die Idee ist folgende:

    • Ein Wassersensor hat, im Wasser hängend, einen Widerstand von ca. 400kOhm.
    • Mittels 1MOhm Pullup-Widerstand bau ich mir einen Spannungsteiler, dh.
      • Wenn Sensor(/Schalter) offen --> GPIO wird auf 3,3V gezogen -> HIGH
      • Wenn Sensor(/Schalter) geschlossen --> am GPIO liegen 0,95V an -> LOW??

    Nun zeigt sich folgendes Verhalten: Sobald der Sensor mit Wasser in Kontakt kommt, wechselt der GPIO auf LOW, bleibt dort für einige Sekunden und fängt dann an zu flackern.

    Meine Vermutung ist, dass die 0,95V nicht klein genug sind um den GPIO dauerhaft und sicher auf LOW zu ziehen.


    Als mögliche Problembehebung habe ich nun überlegt ein Relais dazwischenzuschalten, sodass ich am GPIO nur einen Pullup-Widerstand + Schalter angeschlossen habe, siehe angehängter Lösungsansatz. Oder reicht bereits ein größer dimensionierter Pullup-Widerstand?


    Sind die Gedanken so korrekt oder bin ich da auf dem Holzweg?

    Ist der angehängte Lösungsansatz die richtige Schaltung diese Problemstellung?


    Über eure Hilfe würde ich mich sehr freuen!!


    Grüße

    Jonas