Posts by lm249

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    Ich habe nichts von "Hand" geändert. Und "dd" Befehle gibt es unter Windows nicht.

    Sorry, aber unter Linux ist dd Standard.

    Von hier bitte das Image, welches gewünscht ist, beziehen: https://downloads.raspberrypi.org/ .

    Das Image lässt sich auch am Imager als "Eigenes Image" installieren. Und als WiFi-Land nicht Polen wählen, sondern Deutschland oder United Kingdom. Das lässt sich noch nachträglich ändern.

    Und Du solltest Dich fragen, warum bisher nur bei Dir dieser Fehler auftritt.

    Gib bitte die Quelle an, aus der das Image stammt. Denn Deinen Fehler kann ich hier nicht nachstellen. Alleine, dass ein polnischer Mirror auftaucht, erscheint merkwürdig.

    Tipp: aus der Original-Quelle das Image beziehen, dann am einfachsten per dd auf die Mircro-SD schreiben und weitermachen.

    Guido

    Hallo Prine,

    ich versuche dann mal hier mein Glück. Neu ist für mich die Umstiegsberatung nicht, die mache ich in meiner LUG öfter.

    Zuerst: Wenn das Windows noch auf dem Rechner ist, dann mache zuerst das Update des BIOS.

    Ich bin noch nicht ganz sicher, was Du für Massenspeicher im System hast: SSD und Festplatte? Ich gehe von beidem aus.

    Und nun vergiß alles, was Du von Windows weißt, insbesondere für die Partitionierung. Es gibt keine Laufwerksbuchstaben in den meisten Betriebssystemen, insbesondere bei den unixoiden Betriebssystemen wie Apple OS X, BSD oder GNU/Linux. Wenn man das Grundverzeichnis / aufruft sieht es übichlerweise so aus:

    Das ist eigentlich alles. Du kannst also die SSD komplett verwenden und braucht Dich nicht um die Partitionierung kümmern. Es werden aber meist 2 Partitionen angelegt: eine für / und eine für das EFI. Manche machen noch für /boot eine Partition, also für den Kernel. Halte ich persönlich nicht unbedingt für notwendig.

    Die Festplatte wird erst nach der Installation Deiner GNU/Linux-Distribution angefasst. Die kannst Du dann auch neu formatieren, denn das von Windows bekannt Dateisystem NTFS möchtest Du nicht wirklich behalten. Eine Möglichkeit wäre, die Festplatte komplett mit dem Dateisystem Ext4 zu versehen, als eine Partition. Die Festplatte kann dann in Deine Home-Verzeichnis, vielleicht /home/prine/festplatte eingebunden werden und für größerer Datenmengen wie Videos oder Fotos genutzt werden. Weitere Möglichkeiten könnten sich noch ergeben, führen für das Erste zu Weit.

    Damit hättest Du auf der SSD das gesamte Betriebssystem sowie alle Anwendungsprogramme und auch Deine persönlichen Daten. Große Dateien, insbesondere Videos kannst Du dann auf die Festplatte auslagern ohne das Du Dir irgendwelche Laufwerksbuchstaben merken musst. Es sieht alles wie ein Massenspeicher aus.

    Guido

    Hallo rapuise,

    ich hätte den Lesebefehl wie folgt geschrieben:

    Code
    sudo dd if=/dev/mmcblk0 of=sd128ssb.img bs=1M && sync

    Damit auch wirklich vollständig die Karte in in die "img"-Datei geschrieben wird.

    Und mit

    Code
    sudo dd if=sd128ssb.img /dev/mmcblk0 of=/dev/mmcblk0 bs=1M && sync

    wieder zurückschreiben.

    Guido

    Meine Vorstellung:

    • Man ruft mich Guido
    • Habe ein sich jährlich änderndes Alter > 50
    • Mein Kennzeichen am Auto beginnt mit LG
    • Bin ehrenamtlich an verschiedenen Stellen aktiv, versuche ab und an mal Sport zu machen und anschließend durch kochen auszugleichen
    • Bin hier anzutreffen (real)
    • Raspi als Telefon, Druck- und Scanserver, Mediacenter, Modellbahnsteuerung, Bürocomputer ...
    • Diverse weitere Computer, allesamt mit Kubuntu ausgestattet
    • Ich bin hier bereits seit einiger Zeit angemeldet und eifriger Mitleser. Windows ist nicht mein System, habe dafür eine heterogene Linux-Umgebung zu Hause geschaffen. Probleme im Alltag gibt es damit nicht. Aber ich bin davon überzeugt, dass mein ökologischer Fingerabdruck positiver ist als bei Nutzern von Fenstern und Äpfeln

    Guido

    Soweit die installierte Software aus den dem offiziellen Repositiory stammt, genügt es zu wissen welche zu der Standardinstallation hinzugekommen ist. Soweit die Software aus anderen Quellen stammt, so sind diese Dir ohnehin bekannt.

    Für diesen Zweck mache ich immer mal wieder mittels

    dpkg -l > software-list.txt

    einen Snapshot der mittels Paketverwaltung installierten Software. Sieht zunächst sehr unübersichtlich aus, aber durch inzwischen langer Anwendung, insbesondere wenn ich mal wieder ein System neu aufsetze, ist es kein Problem für mich mehr.

    Wichtiger sind ohnehin die Einstellungen und Daten. Die gehören mir und sind nicht wieder zu ersetzen wenn ich sie nicht regelmäßig sichere.

    Daher belasse ich es bei den Standardeinstellungen. Die Größe des Datenträgers ist grundsätzlich nicht relevant. Erst bei besonderen Konfigurationen, wie bei einem NAS (nur ein Beispiel) würde ich System und Daten trennen. Dann aber nicht durch Partitionierung sondern durch eigene Datenträger. Denn wenn hier ein Datenträger sich verabschiedet, habe ich wenigstens einen funktionierenden.

    Guido

    Moin Nils,

    auf dem Raspi hast Du üblicherweise ein Linux Derivat laufen, meist Raspberry Pi OS, welches auf Debian basiert. Und wie jedes Linux, kommt es mit dem sogenannten Filesystem Hierarchy Standard daher. Dieses macht einen großen Unterschied zu Windows.

    Wie bei jedem Linux (oder auch Unix) ist hier alles Datei. Das heißt, Du siehst im Dateibaum eigentlich keine Partitionen, wie bei Windows C:, D: usw.

    Was Du siehst, sind verschiedene Verzeichnisse wie /bin, /boot, etc, home usw. In diesen Verzeichnissen findet sich das System und Daten. Für die Sicherung der Daten ist das Verzeichnis /home, beim Raspi meist /home/pi oder vielleicht auch /home/nils von Interesse. Im /home sind die persönlichen Daten und die persönlichen Konfigurationsdateien vorhanden. Diese sind dann auch für ein Backup auf einen externen Datenträger von Interesse.

    Solltest Du auch globale Konfigurationen sichern wollen, so ist das Verzeichnis /etc von Belang.

    Somit brauchst Du Dir bei einer Standardinstallation keine Gedanken zur Partitionierung zu machen. Üblicherweise werden 2 Partitionen angelegt. Eine für /boot und eine für den Rest unter /. In /boot liegt das eigentliche Linux in den restlichen Verzeichnissen unter / alles weitere.

    Guido