Posts by CyPi

    Bei Nutzung des originalen RasPiOS, egal ob 32-bit oder 64-bit-Beta, wird nach dem ersten Start automatisch die Systempartition auf den verfügbaren Platz der Karte erweitert. Meines Wissens ist das bei den ubuntus ähnlich, insofern ist da kein Zutun erforderlich. Nach Aufspielen des kleineren Image, am besten mit dem RasPi Imager oder Balena Etcher ist zunächst nur der benötigte Platz beschrieben, die ext4-Partition des eigentlichen Systems wird dann aber auf den vollen Verfügbaren Platz der Karte erweitert, egal ob diese 16, 32, 64, 128, 512 oder auch 1000 GB hat.

    Nun, da ich hier von einer Spannungsversorgung für den Pi spreche, messe ich mit dem identischen USB-Spannungsmesser direkt am USB-C-Anschluss. Schließlich will ich ja rausfinden, welche Spannung ich dort mit der Multi-Stromversorgung anlegen kann, ohne den Pi entweder zu brutzeln oder eben Ausfälle wegen zu geringer Spannung zu erleben. Zusätzliche Messung an den GPIO-Pins ergibt mittels hochwertigem Multimeter 5,20 Volt.

    Dass nun wirklich alle USB- und sonstige Messgeräte zufällig dieselbe Fehlertoleranz von 0,1 oder 0,2 Volt aufweisen sollten, halte ich für ausgeschlossen.


    Aber nun gut, mir geht es nicht darum, der Foundation irgendwas anzukreiden oder nachzuweisen, sondern eben für eine alternative Stromversorgung auf der sicheren Seite zu sein. Liege ich mit der gemessenen Spannung geringfügig unter der Spannung des offiziellen Netzteils, so genügt mir das.


    Nun gut, an der Stelle ist das Thema für mich aber auch ausreichend geklärt, daher auf erledigt gesetzt.

    Nun aber mal noch eine interessante Beobachtung -

    die RasPi-Netzteile, also die offiziellen der Foundation, geben meinen Messungen zufolge eine (unbelastete) Spannung von 5,27 Volt ab. Mit einem RasPi4 ohne nennenswerte Last sind es dann 5,22 Volt.
    Hätte ehrlich gesagt nicht erwartet, dass die originalen Netzteile so knapp an den Maximalwerten der Spezifikation arbeiten. Aber nun gut. Mit einer Einstellung knapp darunter läuft das Multi-Netzteil nun schon eine ganze Weile ohne Probleme. Da kann ich also weitere in Auftrag geben ;)


    Aber was ich auch beobachtet habe - sobald die Spannung an einem der Pis mal unter 4,8V fällt, beendet die rote LED am Pi ihr Leuchten, bis die Spannung sich wieder stabilisiert hat. Auch arbeitet der Pi dann nicht mehr zuverlässig, die 4,63 Volt sind also deutlich zu wenig für einen noch stabilen Betrieb, die Unterspannung wird am Desktop-Pi ebenfalls deutlich früher gemeldet. Nun gut, halten wir die Pis einfach auf gut 5 - 5,1V, dann sollte es aber wirklich keine Probleme geben.


    Grüße,

    Cy

    Mag sein, dass dieser Weg sich natürlich am einfachsten anbietet. Kann ich leider nicht testen, da mein Retropie im Picade-Gehäuse sitzt und es eine Fummelei wäre, da dranzukommen. Am Ethernet hängt er aber sowieso für Systemupdates & Co, da bevorzuge ich dann die Remote-Variante.

    Aber das ist für mich eh Standard bei allen vorhandenen Pis, sodass es auch ein wenig Gewohnheit ist ;)

    Schreib lieber "für Einsteiger" oder "(noch) Unwissende" :)


    Nun, wenn Du die SD-Karte an einem Windows-Rechner verwenden willst, hast Du normalerweise KEINEN Zugriff auf Linux-Partitionen, wie sie auf der SD-Karte vorliegen. Nur die Startpartition siehst Du demnach auch am Windows-PC.


    Um auf die Karte zugreifen zu können gibt es diese Möglichkeiten:

    a) Dass Du mit Deinem Windows zugreifen kannst, das geht aber nur mit Zusatzprogrammen von Drittanbietern, hierzu kann ich leider keine Tipps geben

    b) Du Dir einen USB-Stick mit einem Linux-Live-System (z.B. LinuxMint oder auch die PC-Version vom RasPi-OS) bespielst und Deinen Windows-PC einmalig davon bootest - es wird an Deiner Windows-Installation nichts verändert, solange Du nicht auf "installieren" klickst, also keine Angst. Aber Du kannst damit dann auf die SD-Karte zugreifen

    c) Der oben schon angesprochene - gehe am Retropie in die RASPI-CONFIG und aktiviere bei den Schnittstellen "SSH", damit kannst Du mit einer Art Terminalprogramm vom PC aus direkt auf den Pi per Kommandozeile zugreifen. Außerdem kannst Du mit einem Dateiübertragungsprogramm wie FILEZILLA dann ebenfalls auf den Pi wie auf einen Server zugreifen und ganz praktisch Deine Spiele-ROMs einfach in den entsprechenden Ordner schieben.


    Sollte der entsprechende Ordner nicht auf dem Pi vorhanden sein, so muss ggf. der entsprechende Emulator erst noch installiert werden. Beispielsweise ist der C-64-Emulator standardmäßig NICHT installiert.

    Hallo Holger,

    Danke für Deine Antwort!

    Gemessen an den GPIO-Pins, nehme ich an?
    Da kommt mein Multimeter nun auch auf etwa 5,1V ohne spezielle CPU-Auslastung, die USB-Tester weichen mal mehr, mal weniger ab, aber das war zu erwarten.
    Dann ist die Anzeige am Netzgerät mit 5,18-5,21V eindeutig etwas zu optimistisch. ;)


    Grüße, Cy

    Ich denke, ich hatte mich noch nicht klar genug ausgedrückt, worum es mir ging:
    Das enthaltene Meanwell-Netzteil war laut einer intern angebrachten Spannungsanzeige auf etwa 5,07 Volt eingestellt und brach mit Anschluss jedes weiteren Pi an den 4 USB-Anschlüssen weiter ein bis auf 5,00V laut derselben Anzeige. USB-Tester außerhalb des Netzgerätes hingegen zeigten Werte unter 4,95V an, was bei 2 Pis bereits zur Low Voltage-Anzeige führte, sobald die CPU-Last über 70% lag. Nun habe ich mit dem Poti entsprechend hochgeregelt, will aber natürlich auf der sicheren Seite sein, dass die Spannung nicht zu hoch wird, wenn nur EIN Pi angeschlossen sein sollte, aber auch bei 4 angeschlossenen nicht die Grätsche macht. Die gezogene Stromstärke lag laut den USB-Testen kaum überhaupt mal über 1A, in Einzelfällen mal bei 1,6A,


    Mit nun eingestellten 5,21 Volt (ohne Last), bei Anschluss EINES oder mehrerer Pi dann gemessene 5,15-5,18V liege ich auch bei Volllast der CPU offenbar im stabilen Bereich, ohne Leistungseinbrüche oder blinkende rote LED am Pi.


    Der Weg über USB3-Buchsen anstelle direkt angeschlossener USB-C-Kabel wurde gewählt, um eine gewisse Flexibilität zu erhalten und vorallem lieber am Netzteil den USB-Stecker zu ziehen als an der etwas empfindlicheren USB-C-Buchse des Pi. Auch eine Akku-Versorgung ist so durch einfaches Umstecken möglich, wenn mal ein Pi mobil eingesetzt werden soll.


    Ich verwende ausschließlich Pi4- oder nen Pi400, daher meine Frage zu den 5,1V, die ja die Empfehlung für den Pi4 sind. Daher auch die Annahme, dass DARAUF die Toleranz aufbauen könne.


    Dennoch interessiert mich weiterhin, wie andere MeanWell-Nutzer dies so handhaben, oder hat keiner das Szenario, damit 4 Pis zugleich zu betreiben?

    Wichtig ist auch ein kurzes, hochwertiges USB Stromkabel, kein billiges China-Zeux.


    Servus !

    Danke für den Hinweis, ist aber durchaus bekannt, schon aufgrund des schlechteren Datendurchsatzes bei USB3-Kabeln einfacherer Machart. Da greife ich schon länger zu etwas namhafteren Artikeln.


    Für die RasPi-Versorgung bin ich aktuell mit diesen Kabel sehr zufrieden: USB-C Kabel (Affiliate-Link)


    Du kannst grob +-5% Toleranz bei 5V rechnen. Es ist auch nicht wichtig dass 5,1V am RPi ankommen, sondern 5V sind ausreichend. Wichtig ist eben, das die Spannung stabil bleibt bei unterschiedlichen Strömen.

    Danke für den Hinweis!

    Also sollte, von 5,1V ausgehend, auch 5,35V noch erlaubt sein? ist das irgendwo eigentlich in offiziellen Dokumenten der Foundation festgehalten?

    Natürlich lege ich mich dann eher auf 5,25V fest, um Spannungsspitzen doch zu vermeiden.

    Hallo,
    inzwischen habe ich jetzt meinen Lieblings-Elektroschrauber mal beauftragt, mir ein Multi-Netzteil in einem ordentlichen Gehäuse zu verbauen, jeweils mit USB3-Ausgangsbuchse. Im Prototyp sind es 4 Ausgänge. Die Spannung war am Meanwell-Netzteil auf ca. 5,07 V eingestellt, unter Last am Pi (volle CPU-Auslastung) ist diese jedoch deutlich eingebrochen (laut verschiedenen USB-Testen auf bis zu 4,94 V). Nun haben die Netzteile ja aber zum Glück ein kleines Poti, um die Spannung noch zu variieren.


    Dazu meine Frage - welche Spannung habt ihr im Falle von Meanwell-Netzteilen denn eingestellt?


    Ich habe nun etwa 5,18V, damit sollte die Spannung unter Last noch über 5,0V bleiben, soweit die USB-Tester das überhaupt genau genug messen. Allerdings stelle ich mir auch die Frage - welche Spannung verträgt der PI denn so an sich noch? Nicht, dass ich am Netzteil jetzt 5,3V einstelle für sicheren Betrieb und mir im Falle nur EINES angeschlossenen Pi dann dieser wegen Überspannung abraucht. Bei Pi3 sollen ja 5,2V das Maximum sein...


    Auf die Schnelle habe ich keine verlässliche Angabe zur erlaubten Spannung am Pi4b gefunden...

    Hallo,
    falls Du einen kleinen Bluetooth-Lautsprecher Dein Eigen nennst, so kann der problemlos mit dem Raspi400 gekoppelt werden. Erspart jeden weiteren Eingriff und funktioniert hier einwandfrei (Raspi OS32 buster u.a.)

    Der einfachste Weg ist, wenn Du am Pi einfach noch SSH freigibst und dann per FTP über SSH in den Ordner schiebst, im laufenden Betrieb. Oder natürlich die SD-Karte aus dem RasPi kurzzeitig entnimmst und es dort in den entsprechenden Ordner schiebst. Allerdings dürfte die Formatierung nach regulärer Installation von "Retropie" eher ext4 sein, damit kannst Du unter Windows eher nicht und unter Mac vermutlich auch nicht ohne Hilfsmittel zugreifen.


    Unabhängig von der Zugriffsmöglichkeit auf die Speicherkarte - sofern die entsprechende Emulation installiert ist, einfach das ROM in den passenden Ordner schieben und nach dem nächsten Neustart des Pi sollte es in der Liste erscheinen. Ist der entsprechende Unterordner nicht vorhanden, fehlt die Emulation noch und dann klappt es natürlich (noch) nicht.


    Ich habe gerade mit der "Picade" Retrokonsole herumspielen können und insofern erste Gehversuche mit Retropie unternommen und bin inzwischen doch schwer angetan.

    Ein sauberer Shutdown auf einer Linux GNOME-Terminal-Sitzung würde wie folgt aussehen, vielleicht gibt PuTTY da einfach irreführende Meldungen aus... Bei einem Reboot wären es dieselben Meldungen.

    Code
    Cy@CyPi:~ $ sudo shutdown -h -P now
    Connection to cypi closed by remote host.
    Connection to cypi closed.

    Wenn diese Meldung kommt, hab ich keinen Zugriff mehr auf dem Raspi, und muss neu und von vorn anfangen

    Nun, das ist korrekt so. Du startest mit dem Reboot-Befehl doch den RasPi neu, daher werden alle Programme und Verbindungen beendet, also auch die SSH-Sitzung mit PuTTY. Dann musst Du Dich nach dem Neustart natürlich auch wieder neu einloggen und anmelden. Ansonsten eben keinen Reboot durchführen, dann verlierst Du auch nicht die Verbindung ;)

    Wenn wir annehmen, dass Du die Images korrekt geflasht hast (am besten den originalen RPi-Imager verwenden, oder auch den balenaEtcher), ist das Verhalten aber ungewöhnlich. Möglicherweise gibt es ein Problem mit dem Kartenleser. Sind denn ansonsten noch alle GPIO-Pins gerade und nicht etwa verbogen?

    Achso, originales Netzteil mit 5,1V und 3A in Verwendung kann man annehmen, oder haben die beiden Geräte unterschiedliche Netzteile?


    Ich habe RasPi 4er der Versionen 1.1, 1.2 und 1.4 hier und kann sowohl jede beliebige Sandisk bis 1TB oder auch Kingston bis 512 GB problemlos einsetzen und auch unter den Raspis austauschen, auch das OS ist kein Thema und startet an jedem Pi durch, auch am 400er. Ab 16/32 GB der langsamen Sandisk bis zu Extreme Pro läuft hier alles ohne Probleme.

    Moin,
    ich gebe zu, ich hatte mir das Kit nicht im Detail auf der Herstellerseite angeschaut. Aber damit fängt es auch schon an - im Angebotstitel wird zwar "Labists" erwähnt, aber dann nicht mehr darauf eingegangen. Man könnte also verstehen, Du verkaufst einen 8GB-RasPi4 mit nem Gehäuse und weiterem Zubehör, es ist ja aber schlicht das Labists-Kit mit allem Drum und Dran wie von Labists angeboten. Das sollte man im Artikeltext ganz klar darstellen.


    Dann hast Du zwar die Schachtel mehrfach fotografiert, es wäre aber viel interessanter, die einzelnen originalverpackten Inhalte zu sehen, wenn die Schachtel eh offen ist - also einmal die einzelnen Inhalte um die Schachtel herum drapieren und ablichten. Dann weiss man auch wenn man das Kit nicht auf der Herstellerseite besucht, worum es geht und sieht vorallem, dass alles dabei ist und dass es noch OVP ist.


    Naja, wem ebay noch Spaß macht - bitteschön, meine Zeiten sind dort laaange vorbei.

    Nimmt man Kingston-Karten des Typus Canvas Pĺus, so gibt es gleich GAR KEINEN Preisunterschied zwischen 64 und 128 GB, beide 9,99 EUR.

    Leider kann es aber im Angebot ja auch eine beliebige oder gar gefälschte Karte sein (die dann am Ende womöglich nichtmal 64 MB hat :conf: ), ohne weitere Angabe oder Foto von der Karte bleibt nur raten. Für die Katze im Sack allemal zu teuer. Andererseits halt ein typisches ebay-Angebot, das man meiden sollte mangels ordentlicher Angaben.

    Wie gesagt, ich habe testweise mit Li-Ion-Akkus mit Powerbankfunktion gearbeitet und da sind bei "normaler" Last und vollem Akku durchaus 8-10 Stunden Betrieb möglich, jedenfalls bei der 75 Wh-Ausführung. Die bisher getesteten Akkus dieser Art schalten jedoch bei rund 6,0V Spannung ab, haben bei voller Ladung allerdings auch eine Spannung von 8,4V. Da ist also einige "Luft". Diese Spannung bezieht sich natürlich auf die für die entsprechende Videokamera vorgesehenen Kontakte, am USB-Ausgang liegen natürlich 5V an.


    Für Krisenzeiten gibt es aber auch größere Klopper: hier 8):bravo2:

    Hi,

    interessanter Gedanke, wird aber vermutlich nicht sinnvoll möglich sein, da Du für eine brauchbare Kapazität bei voller Stromaufnahme vermutlich auch mit 8 oder 16 Akkus nicht weit kommst. Bei AAA schon gar nicht. Es gab für ein uraltes Modell von Creative MP3-Playern mal ein externes Teil für 4 Akkus, damit konnte man per USB den Player aufladen, sonst wäre mir sowas aber nie mehr begegnet.


    Preislich vermutlich nicht unbedingt günstig anzusehen, wenn Du nicht auch noch eine passende Cam hast, wären aber beispielsweise diese Li-Ion-Akkus mit Powerbankfunktion. Unter Normallast kannst Du damit einige Stunden am Pi4/400 arbeiten, für Voll-Last nutze ich weiterhin originale Netzteile, daher kann ich nicht sagen, ob die auch die vollen 3A liefern würden, spezifiziert sind die für 2,1 A...


    Grüße,

    Cy

    es kommen aber nur enttäuschende 14 - 20 MB/s auf der USB 3.0 Festplatte an.

    Hallo Frizze,

    also am LAN des RasPi4 liegt es nicht zwangsläufig. Ich kopiere beispielsweise gerade ein paar größere Dateien von einer SSD im Linux-PC zur SSD am RasPi4 und bekomme dabei über 500 MBit/s, entsprechend über 50 MByte/s übertragen. Bei ganz optimalen Bedingungen sind mir auch schon raten um die 700 MBit gelungen, wenn auf 2 angeschlossene HDDs parallel zugegriffen wurde...
    Es kommt insofern natürlich auch ein wenig drauf an, welcher Speicher am RasPi wie angeschlossen ist. Dass die USB3-Platte nicht versehentlich am USB2-Anschluss hängt, kann man vermutlich abhaken?


    Grüße, Cy