Posts by CyPi

    Ja, das kann durchaus sein, dass retropie die Steuerung je nach gewählter Emulation nicht weiterreichen kann bzw. die vorgesehene Steuerung, beispielsweise bei einem alten C=64-Klassiker eine andere ist. Dann musst Du in den Fällen im Emulator bzw. für das Spiel selbst die Steuerung noch im Emulator festlegen.

    Aber da die Tasten ja funktionieren, ist die halbe Miete ja schon gesichert. Nun muss man im Einzelfall noch schauen, wie der jeweilige Emulator einzustellen ist, da muss ich aber selber nochmal schauen, wie das ging. Oder aber Du schaust Dir die offiziellen retropie-Seiten im Internet an bzw. googlest nach der Steuerung der jeweilgen Emulation unter retropie, so sollte sich auf jeden Fall was hilfreiches finden lassen.

    Hallo,
    wo genau liegt das Problem, funktionieren die Tasten bzw. der Joystick GAR NICHT, oder funktioniert er, Du hast aber Schwierigkeiten, es in der Software einzurichten?
    Oder hast Du es unter Retropie eingerichtet, es ist aber bei einem Emulator nicht verfügbar?
    Es gibt da mehrere Ansatzpunkte, denke ich, daher müssten wir erstmal klarstellen, wo Du stehst.

    Angeregt durch diesen Thread habe ich es mal gewagt und probehalber ein Win10 auf eine SD-Karte gelegt. Für mich eigentlich widersinnig, da ich schon auf meinen PCs kein Windows mehr nutze, aber es hat mich doch mal interessiert, wie flüssig das auf einem RasPi400 läuft.

    Während die Vorbereitung insbesondere durch die Downloads eine Weile dauert, ging das eigentliche Flashen auf die SD-Karte dann recht zügig. Ein paar Einstellungen im RasPi-BIOS empfehlen sich tatsächlich, insbesondere die Bildschirmauflösung (wobei es in meinem Falle durch einen 4k-Monitor vorsorglich sich empfohlen hat, andernfalls hätte die Automatik vielleicht ihren Dienst auch getan). Ersteinrichtung und Erststart ging dann überraschend flott von der Hand. Wenn man das Startgerödel (das ja aber durchaus auch am PC nervt) abgewartet hat, scheint es sogar halbwegs flott zu laufen. Also jedenfalls das reine Grundsystem. RAM-Verbrauch dann etwa 1,4 GB, CPU-Auslastung im niedrigen einstelligen Bereich. Edge-Browser und Paint liefen weitgehend flüssig bei kurzen Tests. Damit waren meine Tests dann allerdings auch schon beendet. Eine Nutzung werde ich damit letztlich nicht anstreben.

    Nach Austausch der SD-Karte bootet das RasPiOS64 dann wieder wie gewohnt, oder auch jede beliebige andere Distribution, die so auf den SD-Karten vorliegt. Das also zur Frage, wie einfach der eigentliche Austausch ist. Ganz einfach ;)

    Hallo,

    kannst Du uns bitte mal einen Link zum genauen Produkt hier einstellen, da ich mir nicht sicher bin, ob Du das gleiche Kit oder ein "kompatibles" solches hast wie jenes, das mir zur Verfügung steht. Ich hätte dieses hier: https://learn.pimoroni.com/article/assembling-your-picade


    Die Einstellungen zu konfigurieren ist da nicht unbedingt ganz einfach bzw. je nach Emulator kann es nötig sein, für diesen eigene Einstellungen festzulegen, aber natürlich sollte Retropie erstmal laufen wie erhofft.

    Noch zu den 8GB-RasPis, diese habe ich auch schon länger nirgends mehr gesehen, von den Abzock-Händlern mal abgesehen. Zum Glück reichen in den meisten Fällen meiner Anwendungsfälle auch die 4er aus. Aber 2GB wären schon grenzwertig und daher für meine Zwecke zu knapp.

    Was ja auch faszinierend ist - während die RasPi400er lange verfügbar waren, als die 4er in allen Ausführungen schon vergriffen waren, haben sich diese "Ladenhüter" dann doch mit der Zeit verkauft und sind mittlerweile auch nur noch schwer zu finden, jedenfalls zum Normalpreis meine ich.


    Wohl dem, der eine gute Vorratshaltung hat :D

    Wenn man schon vorher Privat-Kunde war, ging die Anmeldung direkt durch, gilt also wohl nur für Neuanmeldungen.

    Überhaupt bin ich von dem Shop ganz angetan, eine ganz ordentliche Auswahl und bisher alle Bestellungen sauber abgelaufen und zügig geliefert.

    Da hatte ich mit einem anderen autorisierten (?) RasPi-Fachhändler schon Probleme mit defekter Neuware, deren Defekt man mir unterschieben wollte; zum Glück hatte ich da ausnahmsweise über amazon bestellt und die haben das dann geregelt ;)

    Kürzlich hatte berrybase.de ein Kontingent RasPi4 in 2- oder 4GB-Version im Angebot, exklusiv für MakerClub-Mitglieder, man konnte als PRIVATkunde sich da direkt anmelden und ein RasPi4 war quasi zum Normalpreis erhältlich, wenn auch im "Kit" mit originalem Netzteil und passiven Kühlelementen. Lieferung normal binnen weniger Tage erfolgt. Allerdings ist das natürlich auch Ratzfatz ausgeschöpft worden und daher inzwischen nicht mehr verfügbar.


    Will sagen - mit etwas Geduld bekommt man aber immer mal wieder einzelne Exemplare zu fassen, und das zum Normalpreis. Daher würde ich persönlich auch weiterhin nur bei den seriösen Händlern schauen.
    Okay, ich hab vorerst genug RasPis hier und kann ggf. für Projekte mal umbauen, daher ist das für mich leicht gesagt, da ich nicht händeringend danach suche. Dennoch würde ich niemandem raten, die Abzock-Angebote mit doppelten bis vierfachen Preisen mitzunehmen. Meiner Beobachtung zufolge bekommt man "gefühlt" so alle paar Monate mal ein Exemplar zu fassen.
    Klar, ist immer noch Wahnsinn, wenn man gewohnt ist, dass alles immer vorrätig war, aber irgendwie muss man sich wohl vorerst dran gewöhnen...

    Hallo Jürgen,


    kannst Du uns sagen, welche SD-Karte Du verwendet hast und welche Daten der USB-Stick hat? Denn ein günstiger No-Name-USB-Stick kann durchaus auch langsamer sein als eine namhafte SD-Karte. Leider gibt es da himmelweite Unterschiede. Ich befürchte fast, dass das Problem damit schon eingegrenzt sein könnte.


    Grüße,

    Cy

    Ähm, dass man vielleicht mal grob überprüft, ob die wichtige Datei auch in der Sicherung enthalten ist, auf die Idee ist der "Kopierende" nicht gekommen? Dann können die Daten, zumindest für ihn, ja nicht sonderlich wichtig gewesen sein.


    Klar, auch ich beobachte mit Schrecken, wie weniger IT-affine Kollegen auch nach 15 Jahren Tätigkeit am PC nach wie vor VÖLLIG unbedarft dabei sind.

    Allerdings ist mir das auch bei IT-Leuten aufgefallen. Wie oft da vorgeschlagen wird, einen (Windows-)PC neu aufzusetzen, statt mal kurz das Problem einzugrenzen, geht auf keine Kuhhaut. Alles, was über die Windows-Welt hinaus geht, ist zudem auch bei denen oft ein Buch mit sieben Siegeln.


    Ich sehe nicht unbedingt, dass die Leute nicht durchblicken. Die meisten interessieren sich schlicht nicht dafür und sind der Meinung "das muss funktionieren". Damit ist man dann eben aufgeschmissen, wenn es mal NICHT läuft, wie man erwartet. Ohne sich mit der Materie auseinanderzusetzen, wird man natürlich nie Herr (oder Frau) der Lage. Damit ist man dann aber auch irgendwo selbst schuld. Dass manches darüberhinaus eben nicht trivial und nicht für einen nur mäßig interessierten Nutzer einfach zu durchblicken ist, kommt eben noch dazu.

    Bei Nutzung des originalen RasPiOS, egal ob 32-bit oder 64-bit-Beta, wird nach dem ersten Start automatisch die Systempartition auf den verfügbaren Platz der Karte erweitert. Meines Wissens ist das bei den ubuntus ähnlich, insofern ist da kein Zutun erforderlich. Nach Aufspielen des kleineren Image, am besten mit dem RasPi Imager oder Balena Etcher ist zunächst nur der benötigte Platz beschrieben, die ext4-Partition des eigentlichen Systems wird dann aber auf den vollen Verfügbaren Platz der Karte erweitert, egal ob diese 16, 32, 64, 128, 512 oder auch 1000 GB hat.

    Nun, da ich hier von einer Spannungsversorgung für den Pi spreche, messe ich mit dem identischen USB-Spannungsmesser direkt am USB-C-Anschluss. Schließlich will ich ja rausfinden, welche Spannung ich dort mit der Multi-Stromversorgung anlegen kann, ohne den Pi entweder zu brutzeln oder eben Ausfälle wegen zu geringer Spannung zu erleben. Zusätzliche Messung an den GPIO-Pins ergibt mittels hochwertigem Multimeter 5,20 Volt.

    Dass nun wirklich alle USB- und sonstige Messgeräte zufällig dieselbe Fehlertoleranz von 0,1 oder 0,2 Volt aufweisen sollten, halte ich für ausgeschlossen.


    Aber nun gut, mir geht es nicht darum, der Foundation irgendwas anzukreiden oder nachzuweisen, sondern eben für eine alternative Stromversorgung auf der sicheren Seite zu sein. Liege ich mit der gemessenen Spannung geringfügig unter der Spannung des offiziellen Netzteils, so genügt mir das.


    Nun gut, an der Stelle ist das Thema für mich aber auch ausreichend geklärt, daher auf erledigt gesetzt.

    Nun aber mal noch eine interessante Beobachtung -

    die RasPi-Netzteile, also die offiziellen der Foundation, geben meinen Messungen zufolge eine (unbelastete) Spannung von 5,27 Volt ab. Mit einem RasPi4 ohne nennenswerte Last sind es dann 5,22 Volt.
    Hätte ehrlich gesagt nicht erwartet, dass die originalen Netzteile so knapp an den Maximalwerten der Spezifikation arbeiten. Aber nun gut. Mit einer Einstellung knapp darunter läuft das Multi-Netzteil nun schon eine ganze Weile ohne Probleme. Da kann ich also weitere in Auftrag geben ;)


    Aber was ich auch beobachtet habe - sobald die Spannung an einem der Pis mal unter 4,8V fällt, beendet die rote LED am Pi ihr Leuchten, bis die Spannung sich wieder stabilisiert hat. Auch arbeitet der Pi dann nicht mehr zuverlässig, die 4,63 Volt sind also deutlich zu wenig für einen noch stabilen Betrieb, die Unterspannung wird am Desktop-Pi ebenfalls deutlich früher gemeldet. Nun gut, halten wir die Pis einfach auf gut 5 - 5,1V, dann sollte es aber wirklich keine Probleme geben.


    Grüße,

    Cy

    Mag sein, dass dieser Weg sich natürlich am einfachsten anbietet. Kann ich leider nicht testen, da mein Retropie im Picade-Gehäuse sitzt und es eine Fummelei wäre, da dranzukommen. Am Ethernet hängt er aber sowieso für Systemupdates & Co, da bevorzuge ich dann die Remote-Variante.

    Aber das ist für mich eh Standard bei allen vorhandenen Pis, sodass es auch ein wenig Gewohnheit ist ;)

    Schreib lieber "für Einsteiger" oder "(noch) Unwissende" :)


    Nun, wenn Du die SD-Karte an einem Windows-Rechner verwenden willst, hast Du normalerweise KEINEN Zugriff auf Linux-Partitionen, wie sie auf der SD-Karte vorliegen. Nur die Startpartition siehst Du demnach auch am Windows-PC.


    Um auf die Karte zugreifen zu können gibt es diese Möglichkeiten:

    a) Dass Du mit Deinem Windows zugreifen kannst, das geht aber nur mit Zusatzprogrammen von Drittanbietern, hierzu kann ich leider keine Tipps geben

    b) Du Dir einen USB-Stick mit einem Linux-Live-System (z.B. LinuxMint oder auch die PC-Version vom RasPi-OS) bespielst und Deinen Windows-PC einmalig davon bootest - es wird an Deiner Windows-Installation nichts verändert, solange Du nicht auf "installieren" klickst, also keine Angst. Aber Du kannst damit dann auf die SD-Karte zugreifen

    c) Der oben schon angesprochene - gehe am Retropie in die RASPI-CONFIG und aktiviere bei den Schnittstellen "SSH", damit kannst Du mit einer Art Terminalprogramm vom PC aus direkt auf den Pi per Kommandozeile zugreifen. Außerdem kannst Du mit einem Dateiübertragungsprogramm wie FILEZILLA dann ebenfalls auf den Pi wie auf einen Server zugreifen und ganz praktisch Deine Spiele-ROMs einfach in den entsprechenden Ordner schieben.


    Sollte der entsprechende Ordner nicht auf dem Pi vorhanden sein, so muss ggf. der entsprechende Emulator erst noch installiert werden. Beispielsweise ist der C-64-Emulator standardmäßig NICHT installiert.

    Hallo Holger,

    Danke für Deine Antwort!

    Gemessen an den GPIO-Pins, nehme ich an?
    Da kommt mein Multimeter nun auch auf etwa 5,1V ohne spezielle CPU-Auslastung, die USB-Tester weichen mal mehr, mal weniger ab, aber das war zu erwarten.
    Dann ist die Anzeige am Netzgerät mit 5,18-5,21V eindeutig etwas zu optimistisch. ;)


    Grüße, Cy

    Ich denke, ich hatte mich noch nicht klar genug ausgedrückt, worum es mir ging:
    Das enthaltene Meanwell-Netzteil war laut einer intern angebrachten Spannungsanzeige auf etwa 5,07 Volt eingestellt und brach mit Anschluss jedes weiteren Pi an den 4 USB-Anschlüssen weiter ein bis auf 5,00V laut derselben Anzeige. USB-Tester außerhalb des Netzgerätes hingegen zeigten Werte unter 4,95V an, was bei 2 Pis bereits zur Low Voltage-Anzeige führte, sobald die CPU-Last über 70% lag. Nun habe ich mit dem Poti entsprechend hochgeregelt, will aber natürlich auf der sicheren Seite sein, dass die Spannung nicht zu hoch wird, wenn nur EIN Pi angeschlossen sein sollte, aber auch bei 4 angeschlossenen nicht die Grätsche macht. Die gezogene Stromstärke lag laut den USB-Testen kaum überhaupt mal über 1A, in Einzelfällen mal bei 1,6A,


    Mit nun eingestellten 5,21 Volt (ohne Last), bei Anschluss EINES oder mehrerer Pi dann gemessene 5,15-5,18V liege ich auch bei Volllast der CPU offenbar im stabilen Bereich, ohne Leistungseinbrüche oder blinkende rote LED am Pi.


    Der Weg über USB3-Buchsen anstelle direkt angeschlossener USB-C-Kabel wurde gewählt, um eine gewisse Flexibilität zu erhalten und vorallem lieber am Netzteil den USB-Stecker zu ziehen als an der etwas empfindlicheren USB-C-Buchse des Pi. Auch eine Akku-Versorgung ist so durch einfaches Umstecken möglich, wenn mal ein Pi mobil eingesetzt werden soll.


    Ich verwende ausschließlich Pi4- oder nen Pi400, daher meine Frage zu den 5,1V, die ja die Empfehlung für den Pi4 sind. Daher auch die Annahme, dass DARAUF die Toleranz aufbauen könne.


    Dennoch interessiert mich weiterhin, wie andere MeanWell-Nutzer dies so handhaben, oder hat keiner das Szenario, damit 4 Pis zugleich zu betreiben?