Posts by ixi

    Okay. Ich hatte gehofft, dass da vielleicht noch ein weiterer Ausgang neben dem Ethernet-Ausgang gewesen wäre…


    Zu nullmailer: Ich bin nicht sicher, ob nullmailer tatsächlich Mails empfangen kann. Das ist ja das, was Du willst, wenn ich das richtig sehe – einen Mailserver, der EMails empfängt und dann postwendend an eine definierte Adresse schickt. nullmailer scheint mir aber nach oberflächlicher Recherche genau das nicht zu können, sondern ausschließlich fürs Senden da zu sein.


    Vielleicht schaust Du mal bei anderen Leichtgewichten wie qmail in die Handbücher. Ansonsten fällt mir noch dovecot ein, aber das ist vermutlich etwas überdimensioniert für das, was Du vorhast.

    Geh doch zunächst ins Detail, was das für Webcams sind, die Du da hast. Klingt ja nicht nach dem Standard-Modell mit USB- oder HDMI-Anschluss, wenn sie EMails verschicken.

    Auf die Gefahr hin, dass ich mich durch zu dreckige Spaghetti-Lösungen unbeliebt mache, aber: HTML/CSS/JS macht ganz schön mächtige User-Interfaces.


    Mit anderen Worten: Ein Browser im Vollbild ist alles, was Du brauchst, um das abzubilden, was Du abbilden möchtest. Die Texte können über CSS Animationen über den Bildschirm scrollen; wenn man Intros/Bridges/Soli/Outros entsprechend kommentiert, ergibt sich die Scroll-Geschwindigkeit von selbst, da man einfach die Länge des Liedes als Animationsdauer eintragen kann.


    Einzig die Steuerung wird etwas tricky. Zwar kann man Animationen pausieren; der Browser, der die Website ausführt, ist aber von sich aus von außen nicht ansteuerbar. Hier müsstest Du also einen Server vorhalten, der auf die externe Steuerung lauscht (entweder unmittelbar über die GPIO des Raspi oder aber, bei komplexeren Steuerungen, einen Presenter, eine Maus, eine Tastatur – oder eine emulierte Tastatur auf Basis z.B. eines Pico Pi). Diesen Server müsste der Browser per AJAX in regelmäßigen Abständen (wohl im Zehntel- bis Hundertstelsekunden-Bereich) fragen, ob es Steuersignale gibt und diese bei Vorliegen umsetzen.


    Unabhängig von dieser Lösung:

    In der exakten Geschwindigkeit als Lauftext wird nicht so einfach sein.

    Eigentlich ist das recht einfach. Unter der Voraussetzung, dass Du in zeitlich etwa gleich lange Zeilen (bzw. Spalten, wenn Du horizontale Bewegung haben willst) aufteilst, musst Du nur wissen, wie lang beim aktuellen Stück eine Zeile dauert. Daraus und aus der Gesamtspielzeit ergibt sich dann die Scroll-Geschwindigkeit bzw. der Zeitpunkt zum "umblättern". Passagen, in denen nicht gesungen wird, müssten dann natürlich entsprechend kommentiert werden bzw. durch leere Zeilen dargestellt werden.

    Kaum beschwert man sich – schon geht's. Interessanterweise tut auch ein RPi Zero WH, wie er soll. Und der war final ohnehin für das Projekt vorgesehen.


    Herzlichen Dank aber für den config_hdmi_boost Eintrag! Vielleicht teste ich die anderen Raspis damit in einer ruhigen Stunde mal durch! :)

    Ich möchte an einem Raspi insg. 3 Monitore betreiben. Am liebsten sollen die unterschiedliches Bild zeigenaber für den Anfang bin ich auch mit einer geklonten Anzeige zufrieden.


    Dazu habe ich einen HDMI-Splitter gekauft, der aktiv über ein 5V/1A Netzteil versorgt wird. Er übernimmt ein HDMI Signal aus einer Quelle und klont es auf dei drei Monitore. Dabei gibt es allerdings ein paar seltsame Probleme. Denn abhängig vom Ursprung des Signals wird es nicht angemessen übertragen. Getestet habe ich mit meinem Laptop, einem Raspberry Pi 400, einem Raspberry Pi 3B und einem Raspberry Pi Zero.


    Beim Raspberry Pi Zero fällt kein Bild aus dem Splitter. Eine einzelne Anzeige an den Zero zu hängen funktioniert aber.

    Beim Raspberry Pi 3B fällt zwar ein Bild aus dem Splitter, allerdings ist mindestens eine der Anzeigen fehlerhaft und friert immer wieder ein. Manchmal bleibt auch ein Monitor schwarz bzw. behauptet, kein Signal zu erhalten.

    Beim Raspberry Pi 400 klont der Splitter wie er soll; ebenso bei meinem Laptop.


    Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte? Im Moment sieht es so aus, dass, je leistungsfähiger die Maschine ist, an der die Monitore hängen, desto eher die Anzeige funktioniert. Allerdings wird der Splitter ja aktiv versorgt, weswegen eine etwaige Versorgung über HDMI eigentlich keinen Unterschied machen sollte. Etwas anderes als Unterversorgung des Splitters fällt mir aber nicht ein.


    Hat jemand eine Idee, wo das Problem liegen könnte?

    Ich bin immer wieder fasziniert, worüber man sich alles erregen kann. Die Zeiten, in denen mein größtes Problem war, dass man den Wunsch nach geschlechtergerechter Sprache an mich herantrug, wünsche ich mir wirklich zurück. Wenn man kein Problem hat, schafft man sich eines.

    1.) Wieso C? Wenn Du für die Kommunikation mit dem Sensor ohnehin Python nutzt…?

    2.) Du liest die Sensordaten mit Python aus und nutzt dann auch Python, um Deine DB zu befüllen. Für die Kommunikation zwischen Python und mySQL gibt es verschiedene Möglichkeiten; zu diesen Möglichkeiten fast immer Tutorials. ;)

    Herr Kaiser Ich glaube, die Theorie "sich selbst einen Grund schaffen, sich zu empören" ist nur eine (aber sehr bedeutende) Facette der Erklärung. Eine andere lautet in meinen Augen: "einen Grund finden, sich über andere erheben zu können". Stichwort Neutralita gendern.


    Ich krieg grad Lust auf Spiegelei, auch wenn ich zur Aussprache einen undeutschen Glottisschlag verwenden muss.

    Kann ich die 1 kaufen?


    Ich frage mich nämlich, ob die Entwickelnden dieses Plugins auch andere Arten geschlechtsneutraler Ausdrucksweisen bedacht haben. Nicht, dass noch am Ende die Studierenden (der deutschen Sprache) als eigensprachliche Gerundien die hier etablierten fremdsprachlichen Gerundien ersetzen und das vom Plugin übersehen wird.

    sondern einfach nur ein Projekt im Sinne, was wäre wenn

    Naja, rechne einfach nicht damit, dass es "dann" auch funktioniert, weil Du für einen "echten" Einsatz noch ganz andere (insb. Umgebungs-)Variablen einberechnen müsstest. Angefangen bei Strahlung aber auch Temperaturen (dauerhaft unter Null oder auch mal stundenlang in direktem Sonnenlicht). Dazu kommt dann das, was Urs-1956 gesagt hat – Platz im Rucksack und Gewicht brauchst Du erst für Wasser, dann für Nahrung, Kompass und Papierkarten sind platzsparender und ausfallsicherer als Elektronik, dasselbe gilt für ein Buch zur Erkennung essbarer Pilze (schlechte Idee bei Nuklearkatastrophe) oder Pflanzen. ;)


    Ich finds aber ein sehr cooles Projekt zum Basteln und wünsch Dir viel Erfolg dabei! Halt uns gern mit Fotos auf dem Laufenden. ;)

    Soso, ein Pip-Boy? Yeah! :D

    Ist grundsätzlich schaffbar, denke ich. Und da Du ein bisschen Zeit eingeplant hast, wird das gehen.


    • GPS-Modul: Hier kann ich mangels Erfahrung nicht weiterhelfen. Die Idee von IcedEarth mit der Stellar-Navigation klingt wirklich nett. Am Tag könnte man mit Uhrzeit (braucht dann aber ein RTC-Modul), Sonnenstand und einer Abhängigkeit von der letzten Position ggf. näherungsweise nachhelfen. Aber da das eher nach einem Projekt für LARP denn für den Ernstfall aussieht, reicht ja GPS für den Anfang auch. Dafür gibt es sicher Tutorials.
    • Gassensor: Ich habe für ein eigenes Projekt (CO2-Ampel) kürzlich etwas zu Gassensoren recherchiert. Insb. wenn Du CO2 "echt" mit drin haben willst, wird's teuer und etwas größer. Wenn es Dir aber eher um Butan, Propan, Wasserstoff etc. geht, sind ggf. die MQ* Sensoren aus den diversen Starter-Kits, die so kursieren, ein guter Anfang. In der Regel kann man aus einigen Umweltsensoren auch CO2-Äquivalente berechnen ("Luftqualität"), inwieweit das sinnvoll ist/funktioniert, kann ich nicht sagen.
    • Temperatursensor: Die sind nicht selten mit Sensoren für Luftfeuchtigkeit gekoppelt. Luftfeuchtigkeit in Kombination mit Temperatur ist fürs Überleben ziemlich sinnvoll, weil es Kombinationen aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit gibt, die Menschen nicht lange überleben. Einige dieser Sensoren können gleichzeitig auch Luftdruck messen. Mit Luftdruck kann man Höhenmeter über dem Meeresspiegel berechnen. Hilft bei der Positionsbestimmung und ist ein interessantes Datum.
    • Touchbildschirm/Gehäuse/Recheneinheit: Je nachdem, wie ernst Du es meinst und wie groß der Pip-Boy am Handgelenk sein darf, kannst Du das auch mit einem Pi Zero schaffen, denke ich. Zu Touchbildschirmen kann ich nicht viel sagen, aber alles, was HDMI+USB kann oder aber direkt auf den Raspi zugeschnitten ist, sollte problemlos funktionieren. Wenn Du das Gerät jetzt tatsächlich "härten" wollen würdest, müssten wir jetzt nochmal auf die Vor- und Nachteile von resistiven bzw. kapazitiven Touchscreens eingehen, aber ich nehme an, dass es eher auf dem Level "Requisitenbau" läuft, da können wir das wohl weitgehend vernachlässigen. Obwohl ich ein großer Fan von Holz-Gehäusen bin, würde ich bei einem derartigen Wearable eher zu 3D-Druck tendieren. Das wird dann den Umgang mit einem CAD-Programm Deiner Wahl nach sich ziehen.
    • Kamera im Gehäuse: Wenn der Raspi im Gehäuse selbst sitzt anstatt auf dem Rücken, kannst Du problemlos eine für den Raspberry Pi vorgesehene Kamera und die entsprechende Schnittstelle benutzen. Ansonsten tut es auch eine aus einem alten Laptop ausgebaute Webcam; die sind in der Regel per USB angeschlossen, sodass Du nur (auf einen richtigen Stecker) löten musst.
    • Taschenlampe im Gehäuse: Die einfachste Möglichkeit wäre hier eine LED mit hoher Leistung. Vermutlich ist dabei Anschluss Parallel zum Raspi sinnvoller als Versorgung über den Raspi (sooooviel Last trägt er nämlich nicht), aber Steuerung über einen GPIO sollte trivial sein.
    • Speicher: Neben der internen microSD Karte kannst Du externen Speicher am besten über einen der USB-Anschlüsse anschließen und versorgen. Wie klug das in Punkto Stromverbrauch ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Wenn es tatsächlich nur Requisite sein soll, würde ich empfehlen, hier entweder lediglich auf die "interne" microSD zu bauen oder aber (wenn Du große Props zum Auswechseln brauchst) USB-Sticks oder microSD in größere Gehäuse zu verbauen.
    • Warn-LED(s): Trivial. Wenn Du es komplex(er) haben möchtest, kannst Du für verschiedene Benachrichtigungsarten oder Warnstufen verschiedene Farben nehmen (es gibt RGB-LEDs). Oder aber Du verwendest unterschiedliche Blink-Muster, das hätte auch was. :)
    • Bildschirm abschalten, ohne Pi abzuschalten: Klar, geht. Je nach Bildschirm sogar mit eigenem Knopf am Bildschirm.
    • Mobile Stromversorgung; Hier wird es kritisch. Und das ist der erste wirkliche Punkt, wo es interessant wird, welchen Raspi Du verbaust. Denn sie unterscheiden sich in ihrem Strombedarf. Ausgehend von den empfohlenen Nennleistungen benötigt ein Raspberry Pi Zero bis zu 1,2 Ampere (A), ein Raspberry Pi 3 2,5 A und ein Modell 4 sogar 3 A Leistung (Spitze). Im Leerlauf reicht die Bandbreite von 0,1 A (Zero) über 0,15 A (Zero W), und 0,4 A (3B) bis zu 0,6 A (4). Auch die durchschnittliche Auslastung schwankt. Daten und mehr gibt es hier bei der offiziellen Quelle. Je mehr Leistung Du abrufst, desto schneller ist Deine Batterie leer. Was aber alle Raspis gemeinsam haben: Sie wollen eine Versorgungsspannung von 5,1 V anstatt den 5 V, die übliche Powerbanks ausspucken. Du müsstest also "im Batteriebetrieb" dafür sorgen, dass Du ausreichend Versorgungsspannung bereitstellst. Dafür wird es Chips geben, rechne aber damit, dass es die Powerbank zusätztlich belastet.
    • Mobiles Aufladen der Powerbank per Solar: Trivial, da kann man entsprechende Bausätze kaufen. Im Prinzip musst Du "nur" die Spannung, die das Solarmodul bereitstellt auf die Eingangsspannung der Powerbank (herunter)regeln (typischerweise 12V → 5V, wenn ich den Markt richtig überblicke) und dafür sorgen, dass die Last begrenzt ist und das Laden irgendwann aufhört, wenn die Powerbank voll ist. Wie gesagt, es gibt Bausätze dafür.
    • Programmaufruf beim Start: Ja, natürlich ist das möglich. Im Prinzip willst Du direkt in einen Kiosk-Modus booten. "Boot" und "Kiosk" wären die Suchbegriffe mit denen Du hier im Forum (und natürlich auch sonst im Netz) Tutorials dafür findest. Je nachdem wie Du Deine "Datenbank" (bzw. deren Such- und Darstellungsmaske) designst kannst Du die Tutorials sogar direkt übertragen. Ein recht anfängerfreundlicher Ansatz dafür wäre ggf. HTML/CSS im Browser mit einem entsprechenden, leichtgewichtigen Webserver im Hintergrund, der dann auf eine Datenbank zugreift. Man kann übrigens die Wikipedia als Datenbank herunterladen, justsayin. ;)
    • Bootlogo ändern: Ja, geht. Tutorials gefühlt überall im Netz. ;)

    Fazit: Wirklich ein sehr ambitioniertes Projekt, aber definitiv schaffbar. Ich sehe grundlegend drei Limitierungen:

    1. Auswahl des Raspi: Hier wirst Du Kompromisse zwischen Formfaktor (Zero passt vielleicht noch in ein Handgelenksmodul, 3/4 B eher nicht) und Leistung (Zero könnte(!) je nach Komplexität insb. der Datenbank und deren Darstellung etwas stotternder laufen, 3/4 sollten definitiv reichen) schließen. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass das mit einem Zero durchaus gehen kann.
    2. Stromversorgung: Hängt einerseits, wie geschildert, mit dem gewählten Raspi zusammen. Je größer der Raspi, desto schneller wird der Akku leer sein. Das größte Problem einer mobilen Stromversorgung ist aber das Bereitstellen einer ausreichenden Versorgungsspannung von 5,1 V. Hier wirst Du zwingend etwas Elektronik zwischen die Powerbank und den Pi laden müssen.
    3. Anschlüsse: Jeder der von mir genannten Pi stellt Dir 40 GPIO Pins bereit. Das klingt nach viel, kann aber je nach Sensoren schnell eng werden. Nicht jeder Pin kann alles und nicht immer kann man Funktionen verlegen oder parallel vergeben. Mir hat es beim Planen immer geholfen, mir ein Layout von pinout.xyz zu nehmen (bzw. ggf. sogar zu drucken) und neben den entsprechenden Pin zu notieren, womit er belegt werden soll. Ansonsten: Die Zeros haben lediglich einen (Micro-)USB-Port, du kannst aber für relativ günstiges Geld eine Platine drunterklemmen, die weitere drei (?) bereitstellt. Die Modelle 3/4 haben 4 "normale" USB-Ports verbaut, davon wirst Du ggf nicht alle brauchen (vmtl. auch nicht die USB 3.1, die Modell 4 bietet), sodass es vmtl wieder um Platz geht. Trotzdem lohnt es, das mit zu betrachten, denn, wie gesagt: Je nach Anzahl und Art der verbauten Module kann es wirklich schnell eng werden.

    Ich bin bei der ganzen Betrachtung davon ausgegangen, dass Du eine Requisite für LARPLARP und/oder Cosplay bauen willst. Wenn das der Fall ist: Go for it (aber rechne damit, dass Du auch noch im kommenden Jahr Freude am Basteln haben wirst).


    P.S.: Schon an einen Geigerzähler gedacht? Muss ja kein echter sein, könntest ja einen simulieren. Piezo-Buzzer und ein bisschen Software dürfte reichen. Im Prinzip ist aber auch sowas an einen Pi anschließbar.



    Viel Spaß!! :D


    (P.S.: Ich sehe, dass hier, während ich getippt habe, schon einiges an Postas aufgelaufen ist. Ich kenne nur den Ursprungspost und die erste Antwort von IcedEarth ;) )