Posts by RichardeRicharde

    Wenn Du allerdings basteln und Programmieren lernen möchtest und deshalb auch gern das Rad mal neu / nacherfindest - empfehle ich Dir klar eine API implementierung.

    Das kann man auch viel weiter treiben und die allermeisten Broker haben eine API für Ihre Kunden, viele auch als PaperTrading zum testen.


    Mit der API kannst Du im Grunde (meist) alles machen was Du in Deinem Brokerportal machen kannst.

    Kurse anzeigen, klar. Aber Du könntest jetzt auch anfangen mit Regeln eigene Events zum Handeln zu erstellen und Maschniell zu traden.


    Das tolle an so einem Projekt ist das einem API´s im Leben immer wieder begegnen werden wenn man programmiert, man also wirklich was für´s Leben lernt und das zweite ist das dieses Projekt sehr schön wachsen kann... und man selbst mit dem Projekt.


    Zudem ist auch alles sehr gut Dokumentiert und am Ende findest Du auf GitHub auch schon fertige Bibliotheken für verschiedene API´s die Du "nur" noch in dein Code einhängen und benutzen musst.


    Ich glaube Comdirect / Commerzbank hat da sogar offizielle Video-Tuturials

    Vielleicht kannst Du Dir ja irgendwann mal ein PaperTrading Bot erstellen. Oder mit Python eine von unzähligen KI Bibliotheken nutzen um noch bessere Trading Entscheidungen zu treffen... aber denke daran, auch der beste Algorithmus kann den Markt nicht vorhersehen.

    Moin Leute,

    ordentlich was los hier....


    wollen wir nochmal starten?


    Wäre eine Idee, aber zu deren Bewertung kenn ich zu wenig Angaben zu den Gegebenheiten vor Ort und dem Budget

    Also das Budget ist quasi aufgebraucht und Platz keiner vorhanden. Im Schaltschrank ist noch Platz für 4 normale Einheiten (LSS Breite), dakommen jetzt die 3 Relais hin. Das ist ein 3-Reihiger Schaltschrank, oben 2 FI und die unteren beiden Reiehen voll mit je 12 LSS B16.
    Räumlich wollen wir es so bauen denn eine Extra Spannungsversorgung, Extra Gehäuse oder zusätzliche Opto-Koppler würde ich sehr gern vermeiden.



    RichardeRicharde Das Relais als galvanischer Trenner ist schon mal sehr gut. Dennoch würde ich keine Spannung vom 3,3V Pin abgreifen, um damit über eine längere Leitung wieder auf die GPIOs zurückzukehren. Das ist zwar bequem, zieht aber alle möglichen (und erst nach Monaten bemerkten) Störungen in die CPU-Stromversorgung. Das will man nicht. Besser wäre es, aus dem Netzteil über die Relaiskontakte (nach etwas Gleichrichtung und Glättung) auf einen Optokoppler zu gehen. Den Ausgang schliesst Du mit kurzen Leitungen an Deine GPIOs.

    Hintergrund: Der Optokoppler benötigt eine gewisse Leistung, um zu schalten. Die Leistung wird über Störungen nicht in Deine 2x2m Kabel einkoppeln (ich gehe mal davon aus, dass Du keinen Schweisstrafo neben Deinen Relais betreibst...). D.h. neben der zweiten galvanischen Trennung hast Du mittels der Optokoppler auch eine brauchbare Störgrössenunterdrückung.

    wenn es nicht anders geht würde ich mir diese Lösung schnappen, aber vorerst bin ich an einer günstigen Lösung interessiert.


    Könnten wir nochmal zu der Eingangsfrage zurückkehren?


    In der Praxis soll der Raspi ca. 2m vom Schaltschrank weg stehen, also 4 m Kabelweg.

    Geplant war jetzt Pulldown Widerstände zu nutzen, habe aber an anderer Stelle mit ähnlichem Aufbau ( Schalter in ein paar m entfernung zum Raspi) gelesen pull up und logikumkehr wäre besser weil dann eventuelle induktionsspannungen keine Schaltvorgänge verursachen sollten.


    Was meint ihr Experten dazu?

    Die Sicherungen sind zu 1/3 der Zeit geschalten, vom "Stromverbrauch" wäre mir das aktuelle pull down und ein bei high lieber, aber wohl zu vernachlässigen.


    Wie ermittle ich die Widerstände und sollte man 3 verbauen oder einen für alle 3 Eingänge nutzen? Oder gibt es eine Größe die ihr bei der Konstellation als "sure-shot" empfehlen könnt.


    Nein, habe ich noch nicht - habe auch noch kein Kabel, überlege noch ob ich irgendwo eine mehradrige, geschirmte Signalleitung her nehme oder ein Kabel mit 1 - 1,5 mm² (weils noch da ist)


    Ja, mein Plan war vom 3,3 Volt Pin zum Schalter/Relaiskontakt zu gehen und von dort auf mein GPIO.input Pin.


    Ich habe keine Erfahrung wieviel Spannung da auf dem Weg verloren geht oder wieviel Induktionsspannung auf dem Weg reinkommen könnte, daher wende ich mich an euch und hoffe auf Hilfe.


    Ich möchte mich mal outen: Ich habe Energieelektroniker gelernt und bin Staatlich geprüfter Techniker für Automatisierungstechnik. Aber Elektronik war nie mein bester Freund. :)
    Ich bin zudem seit 10 Jahren nicht mehr in diesem Beruf tätig.

    Dennoch, Schande auf mein Haupt euch hier damit zu behelligen, aber da das nie mein Steckenpferd war und ich auch schon einiges vergessen habe hoffe ich einfach hier auf eure Hilfe.

    Vielen Dank


    Auf das Forum und den Anstoß zu meinen Überlegungen lieferte Übrigens dieser Post


    Wenn hier noch jemand Lust hat mir ein paar Sachen zu Erklären würde ich mich freuen, ich schaue auch ab und an mal beim Python mit rein - aber auch das scheint mir dieses Forum hervorragend aufgestellt zu sein. So eine Aktivität würde ich mir für manches Forum wünschen - Hut ab.

    Hallo und Danke für Deine Antwort :)


    Mal schauen ob ich das richtig verstanden habe:

    Damit hast du den einfachsten HF Filter


    Der 230 V Teil ist zu vernachlässigen, aber der Vollständigkeit halber hier mit aufgezeigt.
    Also GPIO(5) hängt an einem kondensator welcher an einen Widerstand geht und dann an Ground/Com.

    Vom 3,3 V Pin gehe ich zum Relais und dort brücke ich den Schalterkontakt mit einem Kondensator?

    Edit: und wie groß sollte denn der R sein? 10 kOhm?



    Zum lernen bzw. aus interesse: Warum sind die C unterschiedlich groß und aus unterschiedlichen Materialien?

    Danke für´s aufschaluen.


    VG Richarde

    Hey und Danke für euere Antworten.


    Also im Sicherungsschrank werden Leitungsschutzschalter abgefragt, aber natürlich nutze ich für die Abfrage nicht die 230 V Schiene sondern Hilfsrelais - für Hilfskontakte hätte man den ganzen Schrank neu verdrahten müssen da kein Platz neben den zu Überwachenden Sicherungen ist.
    Die Relais verbaut eine Elektro-Fachkraft. Die Relais haben einen Wechselschalterkontakt, geplant war wie gesagt den Schließer Kontakt bei "Ein" zu verwenden.


    Hast Du das auch mit den 2x2 m Kabeln getestet?

    Nein, habe ich noch nicht - habe auch noch kein Kabel, überlege noch ob ich irgendwo eine mehradrige, geschirmte Signalleitung her nehme oder ein Kabel mit 1 - 1,5 mm² (weils noch da ist)


    Hast Du dort im Skript die internen Pulldown aktiviert? Zeige mal bitte das Skript!

    Nein, interne Wiederstände sind deaktiviert.
    Hier der Code (ohne Konstanten ;) )



    Welche Spannungen werden an diesem Schaltschrank verteilt?

    Dort werden Ausschließlich 230 V Verteilt.

    Hierbei sollte dir klar sein, dass die GPIOs am PI nur für eine Vin von 3.3 Volt ausgelegt sind.

    Ja, mein Plan war vom 3,3 Volt Pin zum Schalter/Relaiskontakt zu gehen und von dort auf mein GPIO.input Pin.


    Ich habe keine Erfahrung wieviel Spannung da auf dem Weg verloren geht oder wieviel Induktionsspannung auf dem Weg reinkommen könnte, daher wende ich mich an euch und hoffe auf Hilfe.

    Ich hätte euch gleich mehr erzählen sollen, in meinem Kopf war ja die Hälfte schon recht klar, aber eure besorgten Fragen zu den Sicherungen und wieviel Volt ich verarbeite kann ich gut verstehen und Danke euch zum einen dafür und entschuldige mich zum anderen dafür das ich nicht gleich alles so beschrieben habe. Und noch ein Danke für den freundlichen Empfang hier im Forum.


    Viele Grüße

    Richarde

    Hallo liebes Experten-Forum!


    Ich habe ein Python Script geschrieben welches 3 Eingänge am Raspberry überwacht. Wird mindestens eine eingeschaltet, sendet das Script ein Status.

    Derzeit ist es so das Eingang = High eingeschaltet bedeutet.

    Das Programm funktioniert und ich habe es mit dem Raspi auf einem Breadboard mit Schaltern ohne Widerstände getestet.


    In der Praxis soll der Raspi ca. 2m vom Schaltschrank weg stehen, also 4 m Kabelweg.

    Geplant war jetzt Pulldown Widerstände zu nutzen, habe aber an anderer Stelle mit ähnlichem Aufbau ( Schalter in ein paar m entfernung zum Raspi) gelesen pull up und logikumkehr wäre besser weil dann eventuelle induktionsspannungen keine Schaltvorgänge verursachen sollten.


    Was meint ihr Experten dazu?

    Die Sicherungen sind zu 1/3 der Zeit geschalten, vom "Stromverbrauch" wäre mir das aktuelle pull down und ein bei high lieber, aber wohl zu vernachlässigen.


    Wie ermittle ich die Widerstände und sollte man 3 verbauen oder einen für alle 3 Eingänge nutzen? Oder gibt es eine Größe die ihr bei der Konstellation als "sure-shot" empfehlen könnt.


    Ich danke euch schon einmal und bin gespannt auf eure Erklärungen.


    Viele Grüße

    Richarde