Posts by Peter0311

    Smartphone Netzteil

    Der Anspruch an ein Netzteil Ladegerät für ein Smartphone sind viel geringer als an ein Netzteil für einen Rechner.


    Ladegerät Smartphone:

    durchweg gleichmäßige Last beim Laden, dadurch kaum Spannungsschwankungen, dazu Smartphone unempfindlich auf Spannungsschwankungen


    Netzteil Rechner:

    wechselnde schnelle Lastzustände, die vom Netzteil abgefangen werden müssen, dazu Rechner empfindlich auf Spannungsschwankungen


    Wie man daran sieht, sind die Ansprüche an ein NT für einen Rechner viel höher. Das NT muss sofort auf eine höhere Last reagieren und die Spannung halten. Ein Ladegerät für ein Smartphone reagiert auf Lastwechsel viel träger oder je nach Modell gar nicht (Spannung sinkt halt etwas).


    Ob deine Wandwarze nun dein Hauptproblem ist und es durch das Original-NT gelöst wird, kann ich dir nicht sagen. Aber im Grunde tust du dir auf jeden Fall was Gutes und dein Pi wird ordentlich versorgt.

    dieses Netzteil problematisch sein könnte

    Neben dem NT ist es auch der Schalter, der je nach Bauart durch den Übergang die Spannung zusätzlich reduziert.


    Hier hat das mal jemand nachgemessen: https://www.raspberry-pi-geek.…ersorgung-fuer-den-raspi/


    Das Fazit dort:

    Quote

    Die Angabe zur Leistung auf einem Steckernetzteil für den RasPi stellt nur die halbe Wahrheit dar. Wichtiger sind ein kurzes Kabel, ein hochwertiger Micro-USB-Stecker und eine Spannung möglichst nahe am oberen Ende der Spezifikation von 5,25 Volt.

    Genau das erfüllt das Original-NT. Es läuft an der oberen Grenze bei 5,22V und hat damit auch Luft nach unten, z.B. bei Last bzw. Lastwechsel.

    Bewertungen sind auch gut

    Wie viele von denen, die bewertet haben, haben Ahnung und haben mal nachgemessen?

    Solange es funktioniert, sprich NT in die Steckdose und das Gerät leuchtet, sind doch 99,74% zufrieden. Spätere Probleme werden in allererster Linie gar nicht mit dem NT in Verbindung gebracht.

    hast du auch Vergleichswerte von einem anderen Netzteil? Wäre spannend zu sehen ob es tatsächlich zu Spannungseinbrüchen kommt

    Ja, habe ich. Es ist zwar kein Netzteil im klassischen Sinne, sondern der USB einer Fritzbox. Der soll 5V bringen und bis 500mAh belastbar sein. An ihm hängt ein Raspberry Zero2 (kurzes Kabel), der auf 3 Kerne und 900MHz begrenzt ist. So schluckt er unter Volllast maximal 300mAh, sprich er ist noch weit unterhalb was der USB dort bringen kann. Probleme sollte es also eigentlich nicht geben.


    Hier die höchsten Werte von 5V:

    Wie man sieht, kommen da maximal 4,93V an, nie mehr.


    Und hier die niedrigsten Werte von 5V:

    Einbrüche unter Last bis auf 4,6V. An manchen Tagen geht es sogar knapp darunter. Wie man sieht, bleibt die Spannung konstant bei ca. 4,9V, wenn er kaum was tut (0 bis 5 Uhr) und am Tage gibt es Einbrüche, wenn er mehr zu tun hat. In diesem Fall läuft der Zero2 zwar stabil, es hängt aber auch sonst nichts dran.


    Meine persönliche Erkenntnis der letzten Jahre:

    Spare nie am Zubehör für einen Raspberry, wenn er durchweg sicher laufen soll und man glücklich werden möchte.

    • Original Raspberry Netzteil (nichts anderes)
    • gutes Gehäuse (kein Plastikgelumpe), sondern ein lüfterloses selbstkühlendes Metallgehäuse (z.B. Flirc Case oder iUniker Vollmetallgehäuse)
    • gute SD-Karte (z.B. Sandisk Extreme, Samsung Evo plus)
    • (alternativ statt SD-Karte eine SSD am USB-Adapter)

    with On/Off Switch

    So sexy so ein Schalter auch ist, er hat da nichts zu suchen. Der Widerstand erhöht sich und es kommt weniger Spannung am Pi an.

    Ein Pi benötigt eine konstante Spannung (bestensfalls zwischen 5,1 bis 5,2V), das aber auch bei wechselnder Last. Und genau da liegt das Problem für viele Netzteile, die für einen Pi genutzt werden. Bei wechselnder Last schießt die Spannung hoch und runter.

    Gibts hier andere Empfehlungen?

    Wie der User hyle schon sagte, das Original-NT von Raspberry ist absolut zu empfehlen. Und dazu noch relativ günstig.


    Erfahrungswerte aus erster Hand kann ich auch bieten.

    Ich überwache mit einem A/D-Wandler bei einem Pi4 (8GB) mit einem Original-NT die Spannung. Sie liegt immer zwischen 5,14 bis 5,22 Volt, bisher nie darüber und nicht darunter, egal ob der Pi4 mal auf Last läuft, im Leerlauf ist oder Sprünge bei der Last macht.


    Das ist die Spannung (höchste Werte) der letzten 24 Stunden:


    Das ist die Spannung (niedrigste Werte) der letzten 24 Stunden:

    Hallo,


    ich habe eine CSV-Datei mit 5 Werten pro Zeile und insgesamt 30 Zeilen.


    Beispiel:

    Code
    Wert1,Wert2,Wert3,Wert4,Wert5
    20,17,33,112,18
    21,18,32,118,18
    22,17,33,122,17
    21,16,34,131,18
    19,15,35,134,19
    usw.

    Wie kann ich z.B. von Wert2 den niedrigsten und höchsten Wert herausbekommen?


    Bei Dateien, die nur einen Wert pro Zeile haben, ist das mit sort und tail recht einfach durchzuführen. Aber hier sitzt der Wert2 mittendrin.

    bei AVM ist die Supportphase erfreulicherweise schon recht lange

    Und oft werden sogar noch Sicherheitsupdates nachgeschoben, obwohl der Router schon lange das Supportende erreicht hatte.

    Ich kann da AVM nur loben. In manchen Dingen manchmal schwerfällig (z.B. zweiter lokaler DNS), aber bei den Updates sind sie vorbildlich.

    Anrufanzeige auf dem TV über den Linux Receiver

    Bei aller Liebe für kleine Gimmicks, aber das ist einer der letzten Gründe, die zählen sollten.

    Aber gut, wem so was lebenswichtig ist, muss halt in die Tasche greifen und neu kaufen. Man hat da ja die freie Entscheidung.

    Egal wie man das umsetzt, es sollte zusätzlich eine Zweitlösung für den Fall des Ausfalls vorhanden sein, damit man beim Trecker Treck nicht mit runtergelassener Hose erwischt wird.


    Ganz pragmatisch: Laserentfernungsmessgerät für bis zu 80m in der Schublade. So könnte man von einem festen Punkt das Endergebnis für jeden Lauf wenigstens feststellen. Nicht so spannend wie das "Hochlaufen" auf dem Display, aber wenigstens ein Ergebnis.

    Peter0311 hier aufklären

    Ob RAM-Disk und wenn ja, wo gemountet, ist nicht bekannt.

    Das Script schreibe ich zwar für mich, wollte es aber hier im Forum veröffentlichen, damit es auch andere bei Bedarf nutzen können. Und daher versuche ich das Script so zu schreiben, dass es vieles im System selbst erkennt und der User nicht fummeln muss.


    Kurz zum Hintergrund:

    Das Script zeigt beim Einloggen über SSH sehr gebündelt die Eckdaten vom Raspberry an, sowie überprüft, ob Werte zu hoch (z.B. CPU-Temperatur, Load, belegter RAM und Speicher) sind.


    So sieht die Ausgabe auf einem frisch installierten System (Pi4 m. 4GB RAM, SD-Karte, WLAN) aus:


    Und so auf einem System (Pi4 m. 8GB RAM, SSD, LAN) mit 3. Partition, RAM-Disk, usw., sowie Pi-Hole installiert ist:


    Es ist das gleiche Script, sprich es passt sich an.


    Testen kann ich nur auf einem Pi4 (2GB, 4GB u. 8GB) und einem Zero2. Ältere Pis habe ich leider nicht mehr.

    Vielen Dank für die Vorschläge und Ideen. Ich habe alles mal durchprobiert.


    Bei den Wegen über mount und findmnt habe ich das gleiche Problem wie über meinen Weg1 (mit df), sprich es kommen noch weitere Einträge (z.B. /dev/shm, /run, usw). Die kann man zwar greppen, aber da könnten sich andere Varianten druntermischen, die ich nicht kenne bzw. neu hinzukommen.


    Ich habe mich daher für den Weg über die fstab entschieden.

    Am einfachsten fand ich vom User Tell die Version mit awk:

    Code
    awk '/tmpfs/ {print $2}' /etc/fstab

    Das sollte ein Großteil abdecken. Im schlimmsten Fall wird die RAM-Disk halt nicht erkannt. Das ist mir lieber als wenn was falsch erkannt wird.


    daxb

    ramfs wäre auch möglich, aber wohl eher selten anzufinden. ramfs hatte auch den Nachteil, dass die RAM-Disk keine feste Größe hat, was beim Raspberry schnell nach hinten losgehen kann.

    Hallo!


    Ich schreibe gerade an einem Bashscript und möchte eine eventuell vorhandene RAM-Disk im System erkennen, die man sich erstellt hat.


    Mein 1. Weg:

    Code
    df | grep tmpfs | grep -v "/dev\|/sys\|/run\|log" | awk '{print $6}'

    Übrig bleibt die eventuell vorhandene RAM-Disk oder als Ausgabe halt nichts. Ich weiß aber nicht, ob es noch andere Konstellationen als dev | sys | run | log für Einträge einer RAM-Disk gibt. In einem solchen Fall würde das dann (ungewollt) mit angezeigt werden.


    Mein 2. Weg:

    Code
    cat /etc/fstab | grep tmpfs | awk '{print $2}'

    Das halte ich im Moment für die bessere Variante.


    Verbesserungsvorschläge?

    Seht ihr noch andere Möglichkeiten um sicher zum Ziel zu kommen?