Posts by NakuroJ

    Setze doch einfach über den Raspi-Imager den SSH User und das Passwort, oder den SSH Key.
    Dann bootet der gleich durch ohne anzuhalten und dumme Fragen zu stellen.

    Das ist eine gute Idee. Ich habe die Images bislang stets mit dem 'dd'-Befehl generiert.

    Die anderen ideen sind auch hilfreich, ich muss es einfach testen.
    Kernziel ist nach wie vor, dass das lästige Anschließen des Raspberry Pi an andere Peripheriegeräte als Netzwerk wegfällt. Und vor allem sollte man direkt nach einem SSH-Login mit den Standardinstallationen beginnen - das du immer auch deinen Maschinen per Default drauf hast, was aber eben hinzu installiert werden muss. Wenn dieser Image-Generator das zumindest bezüglich User und SSH liefert wäre das schon eine Erleichterung.

    Vielen Dank für die Unterstützungen!

    NakuroJ

    Wenn Du aber in Dein Spezialscript, das beim ersten Booten den Pi einrichtet, das boot-behavior auf " B2: boot to console, logging in automatically" mit raspi-config - noninteraktiv einstellst, dann könnte Dein Vorhaben gelingen.

    Workflow ist Folgender:

    • Mit dd wird die SDCard mit dem Image beschrieben.
    • Mounten der beiden Partitionen der SDCard
    • ./SetupScript.sh
    • Umounten der SDCard
    • Einstecken der SDCard in RaspBerry Pi
    • Einschalten desselben
    • Login via SSH auf RaspBerry PI

    Grundgedanke ist ganz einfach:
    Du willst 100 SDCards mit einem lauffähigen RaspianOS, IP-Adresse, PI-User mit Passwort bestücken und beim ersten Starten läuft auch der SSH-Service. Übrigens meine Images laufen auch mit systemd, die Init-Scripte gibt es aber dennoch - das lässt sich nicht wegdiskutieren.

    So, ich sagte bereits, dass das An- und Abstöpseln von Monitor, Tastatur nur wegen einer Defaulteinrichtung ziemlich nervig und zeitraubend ist. Also warum nicht die SDCard vor einem ersten Booten mit allem Gewünschten einrichten, in die Platine stecken, booten und Login via SSH. Dass dieses raspiconfig immer startet, muss ja irgendwo konfiguriert wurden sein, meine Debian-Workstation macht das nicht nach der Erstinstallation.

    Das antwortet ChatGPT:

    Auf einem frischen Raspbian (jetzt Raspberry Pi OS) wird bei der ersten Inbetriebnahme üblicherweise das Tool `raspi-config` oder der "Setup Wizard" automatisch gestartet. Dies geschieht, um grundlegende Einstellungen wie Netzwerk, Benutzer, Tastatur, Sprache und Zeitzone zu konfigurieren. Dieses Verhalten ist im Standard-Image des Betriebssystems implementiert.

    Hier sind einige relevante Details zu den Mechanismen dahinter und wie man das automatische Starten deaktivieren kann:

    ### 1. Automatischer Start von `raspi-config` bei Erststart

    - Der automatische Start von `raspi-config` wird durch ein sogenanntes "Erststart-Flag" ausgelöst. In der Regel wird beim ersten Boot überprüft, ob bestimmte Konfigurationen bereits vorgenommen wurden.
    - Diese Überprüfung wird von einem Skript erledigt, das nach dem Booten ausgeführt wird. Typischerweise handelt es sich um `/etc/rc.local` oder Skripte im Verzeichnis `/etc/profile.d/`, die prüfen, ob das System erstmalig gebootet wird.

    ### 2. Dateien und Skripte, die verantwortlich sind:

    - **`/etc/profile.d/raspi-config.sh`**: Hierbei handelt es sich um ein Skript, das prüft, ob die Konfigurationen abgeschlossen sind. Es kann das `raspi-config`-Tool ausführen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
    - **`/etc/rc.local`**: In manchen älteren Versionen von Raspberry Pi OS wurde hier eine Bedingung eingefügt, um `raspi-config` bei einem Erststart aufzurufen.

    ### 3. Deaktivierung des automatischen Starts

    Um zu verhindern, dass `raspi-config` automatisch startet, gibt es mehrere Methoden:

    #### a) Deaktivierung durch Entfernen des Autostart-Skripts

    - **`/etc/profile.d/raspi-config.sh` entfernen oder umbenennen**:
    ```bash
    sudo mv /etc/profile.d/raspi-config.sh /etc/profile.d/raspi-config.sh.bak
    ```
    Dies verhindert, dass das Skript beim Start ausgeführt wird.

    #### b) Setzen eines Flags in der Konfigurationsdatei

    - Der automatische Start basiert auf der Existenz eines Erststart-Flags. Das Deaktivieren des Flags vor dem ersten Boot kann den Setup Wizard überspringen:
    ```bash
    sudo touch /boot/.noauto
    ```
    Das Erstellen dieser leeren Datei signalisiert, dass der Setup Wizard nicht benötigt wird.

    #### c) Deaktivierung über `raspi-config` selbst:

    - Wenn Sie den Assistenten beim ersten Start durchlaufen, können Sie ihn beenden, und die entsprechende Konfiguration wird automatisch vorgenommen, sodass der Assistent beim nächsten Boot nicht erneut startet.

    ### Fazit

    Der automatische Start von `raspi-config` wird durch Skripte wie `/etc/profile.d/raspi-config.sh` gesteuert, die beim ersten Boot ausgeführt werden. Diese können deaktiviert werden, indem das Skript umbenannt oder ein Flag gesetzt wird.

    Das wäre zu einfach und schön gewesen, denn das hätte ich bestimmt bereits gefunden.
    In dem Verzeichnis rootfs/boot existieren direkt nach dem dd-Befehl:

    Analog sieht es unter bootfs aus:

    Es gibt in rootfs/etc/rc3.d/ zwei Startskripte S01raspi-config -> ../init.d/raspi-config und S01resize2fs_once -> ../init.d/resize2fs_once, in rc4.d und rc5.d nur das Erste. Aber in keinem von beiden sehe ich etwas über die Benutzeradministration.
    Auch das eigentliche Script raspi-config wird hier nicht gestartet. Es muss also irgendwo anderes etwas geben, das den Befehl einmalig startet.

    Hallo alle zusammen,
    da ich meine Raspberry Pis generell ohne Desktop nutze und eher einen SSH-Zugang nutze, erstelle ich gerade ein Script, das das heruntergeladene Image auf der gemounteten SD-Card für einen Direktstart vorbereitet. Im Prinzip erzeuge ich eine individuelle Netzwerkverbindung für eth0, mache eine Vorbereitung des SSH-Zugriffs bei erstem Boot-Vorgang, aktiviere den SSH-Dienst, setze die Tastaturlayout und Zeitzone, gebe dem Benutzer pi ein Passwort mit und generiere die SSH-Keys. Alles was man lokal beim ersten Boot am Raspberry auch macht.
    Hintergrund ist vor allem das lästige Umstecken der Anschlüsse (Tastatur, Monitor), insbesondere wird beim Raspbery Pi 4 bereits ein Micro-HDMI benötigt. Das ist alles viel zu umständlich.
    Das Script funktioniert auch bereits sehr gut, bis auf die Startskripte. Es wird immer noch ein Script gestartet, dass die Eingabe eines beliebigen Nenutzers und sein Passwort erwartet. Erst danach startet auch der SSH-Service.
    Wie heißt dieses Script? So dass ich es deaktivieren bzw. löschen kann?

    Beste Grüße
    NakuroJ

    Was aber kaum jemand braucht. Das sind eher Spezialfälle, wo die Geschwindigkeit nötig ist. Für viele wäre so etwas wohl zu teuer.

    Da wären wir wieder am Ausgangspunkt. Wozu dann überhaupt diesen Glasfaserverkauf an Privatverbraucher? Wie ich bereits sagte, wenn bei dir eine 10Mbit-Netzwerkkarte verbaut ist, dann nutzt dir dieser teure Anschluss gar nichts, denn du wirst nie schneller als diese 10Mbit werden können.
    Ergo ist es nur reines Marketing um mehr Umsatz mit Leichtgläubigen zu machen.

    ... Glasfaser ist am kommen.

    Auch hier eine Anmerkung, die die Provider ungern machen und die Meisten nicht daran denken. Datenübertragung per Lichtwellen ist zwar superschnell, dagegen ist das Kupferkabel die reinste Schneckenpost, aber es funktioniert meistens auch nicht schneller.
    Denn alles in unseren Endgeräten ist auf herkömmliche Kupferkabel und Wireless Lan ausgelegt. Auch die Leitungen vom Hauptanschluss, der mit Glasfaser verbunden ist, sind eben nicht aus Glasfaser. Eigentlich, damit die Lichtgeschwindigkeit sich auswirken kann, müssen alles ohne Ausnahme (Netzwerkkarten, Switches, Router, Hausleitungen, Anschlussleitungen) glasfaserfähige Komponenten sein.
    Die Geschwindigkeiten ins Internet und vom Internet hängen davon ab, wie schwach die einzelnen Komponenten auf der Trafficstrecke sind. Wenn der Webserver an einem Uralt-Kabel hängt und die Datenbank dazu auf einem 286er-Rechner mit 524MB RAM steckt, bringt Glaserfaser gar nichts. Eben weil der Flaschenhals immer vom schwächsten Teilnehmer abhängt.
    Wenn vor dem Porsche 911 Carrera 4.0 GTS ein Traktor fährt ohne Überholmöglichkeit, wird er nie seine Höchstgeschwindigkeit erreichen.

    Und noch etwas, selbst wenn jetzt zwar mehr Bandbreite zur Verfügung steht. Was hilft das, wenn der PC oder das Laptop zu wenig RAM und zu schwache CPUs haben? Das Mehr an Bandbreite verpufft, weil die Rechner damit nicht umgehen können.
    Also alles nur Marketing für gläubige Kunden.

    Vielen Dank für die zwei Antworten. Da ich die Verkabelung mit dem PWM-Kabel bereits erwähnt hatte, ist das auch mein primäres Ziel. Wäre jedoch die zentrale Frage nach den GPIO-PINs respektive Kernel-Modulen. Also, wo werden die beiden anderen Kabel angeschlossen. Vorher brauche mir über die Programmierung noch keine Gedanken machen.

    NakuroJ

    Gut, dass das jemand einmal anspricht. Ich persönlich habe mit dem gesamten Telekom-, Vodafone-, Unitymedia-Gedöns schon lange abgeschlossen. Was können diese Geräte netzwerk- und sicherheitstechnisch denn überhaupt? Nur das Nötigste.

    Diese Router Speedports, Zyxel, Fritzbox sind dahin ausgelegt, dass man sie anstöpselt, Telefon und Computer anschließt, um dann möglichst schnell surfen und telefonieren zu können.
    Sobald man mehr an Sicherheit und vor allem nicht so OutOfTheBox haben möchte, sind diese Geräte nutzlos. Ohnehin bestimmen hier die Anbieter Telekom etc. was machbar ist, also auch Hintertürchen.

    Ich selber nutze seit 2008 immer wieder diverse Linksys-Router plus einem vorgeschalteten DSL-Modem. Die Telefonie läuft nur noch über Asterisk-VOIP. Diese Linksys-Router lassen sich mittels OpenWRT in sagenhaft gute Router/Firewalls gestalten und die Telefonie läuft Dank FreePBX auf Raspberry ebenfalls bestens. Der Telefon/Internet-Provider endet mit seiner Zuständigkeit bei dem Leistungsprodukt und an der TAE-Dose.

    Und um die Frage zu beantworten, seit 2008 erst der zweite Linksys-Router und bis dahin ein Speedport.

    Hallo zusammen,

    durch die exorbitante Hitze und eines wirklich heißen Raspberry-Alugehäuse hatte ich die Idee, ungenutzte CPU-Cooler zur aktiven Kühlung zu nutzen.

    Mein Raspberry Pi 3 Model B V2 ist meine VOIP-Telefonanlage mit FreePBX und läuft ergo Tag und Nacht.

    Das Anschließen des Coolers an die Pins 4 und 6 der GPIO-Steckerleiste ist kein Hexenwerk, der Cooler läuft und die externe Festplatte ebenfalls. Jetzt hat der CPU-Cooler vier Anschlüsse rot und schwarz, die an Pin 4 und Pin 6 der Stromversorgung dienen. Das blaue Kabel dient dem PWM und das Gelbe dem Tacho.

    Ich möchte jetzt zumindest erreichen, dass bei Erreichen einer bestimmten CPU-Temperatur, die sich ja auslesen lässt, der Cooler einschaltet und dementsprechend bei Unterschreitung der Temperatur wieder abschaltet.
    Zunächst welche der beiden Kabel müsste ich dazu an welchen GPIO-Pin stecken? Müsste ich bestimmte Kernelmodule zusätzlich beim Start laden? Und gäbe es Howtos die die Ansteuerung via Python oder Bash annähern demonstrieren?

    Vielen Dank für die Feedbacks

    NakuroJ