Posts by manoli

    @tyle & RTFM:

    Uih - Das ist ja doch sehr viel Code, den ich erst mal verstehen muss!

    Da sind eine Menge Ausdrücke drin, die ich noch nicht kenne und bei denen ich erst mal rauskriegen müsste, was davon sind Kommandos und was Aufrufe von irgendwo definierten Funktionen...

    Ich glaube, dann starte ich für die paar Male doch lieber raspi-config von Hand, als dass ich tagelang versuche die Zeilen zu verstehen.

    In der Zeit habe ich bestimmt eher etwas Produktives wie neue PHP-Seiten geschrieben, auf die mein Mitbewohner schon länger wartet...

    Trotzdem danke für Eure Hinweise.


    Zu mir:

    Ich stamme aus einer Zeit, da gab es Elektronenröhren und nur einzelne Germanium-Transistoren. Digitale Schaltkreise kannte kein Mensch.

    Programmieren gelernt habe ich mit Lochstreifen und Lochkarten...

    Hallo hyle & RTFM,


    das ist ja 'n Hammer!

    Ich habe Eure Tipps ausprobiert, also das Overlaysystem über raspi-config installiert und dann alles auf gewünschtes verhalten getestet.

    Funktioniert alles einwandfrei :bravo2:

    Samba-Zugriffe funktionieren, HTML- und PHP-Skripte werden vom Browser vom PC aus gefunden und ausgeführt, SSH klappt sowieso.

    Die fstab ist stark vereinfacht und baut nur zusätzlich ein /temp im tmpfs, so dass dort Dateien abgelegt werden können, egal ob von außen über Samba, durch PHP-Skripte oder Python-Programme. So wollte ich es. Super!

    Das Ganze benutze ich, um meine selbstgeschriebene Heimautomation zu betreiben.

    Bisher war eben nur die Gefahr, dass der RasPi irgendwann durch SD-Karetndefekt oder Stromausfall nicht weider den Hintrn hoch kriegt.

    Ich denke, diese Gefahr ist nun viiiiiiiiel kleiner.

    Dass alles vom tmpfs beim Reboot weg ist, weiß ich. Deshalb schreibe ich auch zyklisch wichtige Daten auf einen externen Speicher.


    Nochmals :danke_ATDE: an Euch.


    Gibt es eigentlich eine elegante Möglichkeit vom ovl- wieder ins rw-System zu kommen ohne immer den raspi-config-Dialog durchspielen zu müssen?

    Könnte es nicht reichen die letzte Zeile der config.txt auszukommentieren und cmdline.txt ohne den ersten Ausdruck zu verwenden?

    Bliebe dann nur noch ein Reboot als Aktion übrig.

    Wenn das so geht, würde ich alles in ein Skript packen, z.B. mit dem Namen "boot-rw".

    Was haltet Ihr davon?

    ;) Hallo nochmals.

    Nach weiteren erfolglosen Versuchen habe ich mich für eine krückenhaften Lösung entschieden:

    Mir ging es darum die SD-Karte so weit wie möglich von Schreibzugriffen zu befreien. Dazu wollte ich, wie aus vielen Beiträgen im Netz zu lesen, das root-Verzeichnis über die fstab mit ro mounten. Genau dann funktionierte Samba aber nicht.

    Also habe ich nun die /etc/fstab mit folgenden Zeilen erweitert:


    tmpfs /var/log tmpfs nodev,nosuid 0 0

    tmpfs /var/lib/samba/private tmpfs nodev,nosuid 0 0


    /boot und / werden wieder ganz normal mit Schreibrechten gemountet.


    Ergänzung:

    Es scheint so zu sein, dass die Information über einen smb-user genau in dem verzeichnis .../private enthalten ist. Da dieses Verzeichnis nur temporär existiert, muss der Nutzer nach einem Reboot neu angelegt werden. Ich habe es erreicht mit einem Skript, dass beim Reboot ausgeführt wird:


    echo -e 'Passwd\nPasswd' | smbpasswd -s -a Smbuser

    systemctl restart smbd && systemctl restart nmbd


    Damit habe ich mein Hauptziel der Kartenschonung (nun auch beim Samba-Betrieb) erst mal erreicht.

    Diese Methode erfüllt seinen Zweck, auch wenn sie nicht sehr elegant ist...

    Nochmals Danke für Eure Antworten.

    Vielleicht kann ich ja zu einem späteren Zeitpunkt mal etwas nützliches beitragen...


    Ich sollte wohl jetzt den Thread als erledigt markieren.

    Danke für Eure Antworten!


    Franjo G :

    glücklicherweise lassen sich die partitionen des sticks beschreiben, obwohl das root-system ro ist, weil ich alles in der fstab als unterschiedliche mount-point definiere.


    @ hyle:

    Die SD-Partitionen /boot und / werden per fstab mit der Option ro gemountet, die Stick-Partitionen als beschreibbare.

    /tmp, /var/log, /var/tmp und /var/cache habe ich in der fstab mit tmpfs gemountet.

    Für Daten gibt es noch /var/www/html/tmp als tmpfs-Ordner. Dadurch können php-skripte unter www-data und ich als pi:(www-data) vom PC innerhalb meines LANs zugreifen.

    Auf dem mit VFAT eingerichteten Stick befinden sich Programme, die ich schön einfach vom PC aus schreiben und per ssh gleich testen kann.


    Wenn ich mit nano eine Datei auf z.B. /home/pi öffne, wird mir auch angezeigt, dass es sich um ein ro-Dateisystem handelt, und ich kann wirklich nichts verändern. Daraus schließe ich, dass ich tatsächlich die SD-Karte nicht mehr mit Schreibaktionen belaste. So habe ich es gewollt.

    Natürlich schalte ich per sudo mount -o remount,rw / ; sudo mount -o remount,rw /boot wieder um, wenn ich etwas verändern will. Das Prinzip habe ich verstanden.

    Dienste wie lighttpd funktionieren ja schon, weil sie ihre protokolle jetzt in die entsprechenden Verzeichnisse im RAM schreiben.


    Mein Problem ist nur, dass ausschließlich Samba nicht anläuft, weil es in Verzeichnissen nach Dateien sucht oder neue Dateien anlegen will.

    Ich würde als nächstes probieren die angemahnten Verzeichnisse beim Booten neu im RAM anzulegen und mich schritt für schritt über noch verbliebene Fehlermeldungen rantasten.

    Ich dachte nur, vielleicht hat jemand von euch dieses problem schon gelöst und gibt mir tipps, welche verzeichnisse und evtl. dateien ich anlegen und/oder verlinken soll.


    Ich weiß nicht, ob man hier im Forum Konsolausgaben reinkopieren darf, aber ich mach das mal jetzt.

    Mit sudo systemctl restart smbd (im ro-Systemzustand) und anschließendem sudo journalctl -xe sieht es so aus (Auszug aus ner langen Liste):

    ...

    ░░ A start job for unit smbd.service has begun execution.

    ░░

    ░░ The job identifier is 3266.

    Aug 04 15:06:29 zooloo smbd[2669]: [2022/08/04 15:06:29, 0] ../../lib/util/debug.c:1104(reopen_one_log)

    Aug 04 15:06:29 zooloo smbd[2669]: reopen_one_log: Unable to open new log file '/var/log/samba/log.smbd': No such file or directory

    Aug 04 15:06:29 zooloo smbd[2669]: [2022/08/04 15:06:29, 0] ../../lib/util/util.c:364(directory_create_or_exist)

    Aug 04 15:06:29 zooloo smbd[2669]: directory_create_or_exist: mkdir failed on directory /var/log/samba/cores: No such file or directory

    Aug 04 15:06:29 zooloo smbd[2669]: [2022/08/04 15:06:29, 0] ../../source3/lib/dumpcore.c:59(get_default_corepath)

    Aug 04 15:06:29 zooloo smbd[2669]: Failed to create /var/log/samba/cores for user 0 with mode 0700

    Aug 04 15:06:29 zooloo smbd[2669]: [2022/08/04 15:06:29, 0] ../../source3/lib/dumpcore.c:256(dump_core_setup)

    Aug 04 15:06:29 zooloo smbd[2669]: Unable to setup corepath for smbd: No such file or directory

    Aug 04 15:06:29 zooloo smbd[2669]: [2022/08/04 15:06:29.554733, 0] ../../lib/util/debug.c:1104(reopen_one_log)

    Aug 04 15:06:29 zooloo smbd[2669]: reopen_one_log: Unable to open new log file '/var/log/samba/log.smbd': No such file or directory

    Aug 04 15:06:29 zooloo smbd[2669]: [2022/08/04 15:06:29.554991, 0] ../../source3/smbd/server.c:1784(main)

    Aug 04 15:06:29 zooloo smbd[2669]: smbd version 4.13.13-Debian started.

    Aug 04 15:06:29 zooloo smbd[2669]: Copyright Andrew Tridgell and the Samba Team 1992-2020

    Aug 04 15:06:29 zooloo systemd[1]: smbd.service: Main process exited, code=exited, status=1/FAILURE

    ...


    Missachtet mal die falschen zeitangaben. die synchronisierung mit der fritzbox läuft noch nicht. ich weiß aber, wie ich es wieder hinkriege...

    Hallo und Gruß an alle Forumsmitglieder zu meinem Einstieg hier.


    Nachdem es mir gelungen ist, auf einem Raspi das OS (Bullseye) als Read-Only-System einzurichten, schaffe ich es nicht Samba zum Laufen zu bekommen. Ich will die SD-Karte schonen und habe daher einen USB-Stick mit seinen drei Partitionen als beschreibbare Verzeichnisse eingebunden. Die SD-Karte soll künftig nur noch zum Booten und Starten meiner Anwendungen dienen. Nach dem Booten ins RO-System lassen sich smbd und nmbd nicht starten, sobald ich auf rw mounte, lassen sich beide Dienste wieder von Hand starten. Es hat bisher nicht ausgereicht Verzeichnisse auf dem Stick wie z.B. /var/lib/samba/private anzulegen und symbolische Links dorthin zu setzen. Kann mir jemand helfen, Samba zum Laufen zu bringen?

    Im Voraus danke für Eure Antworten.