Posts by Mavalok2

    Hatte das System mit dem PiHole eventuell selber ein Problem mit DNS-Abfragen?

    Also das Lubuntu Betriebssystem selbst bezieht die DNS auch vom PiHole. Dementsprechend hat dies auch nicht funktioniert. PiHole bezieht die DNS von einem externen DNS. Aber wäre der das Problem gewesen, hätte das Problem nach dem Update ja weiter bestehen müssen. Außer der hätte genau in der Zeit ein Problem gehabt. :/ Wenn ich den PiHole umgehe und die DNS direkt vom Router beziehe, verwendet dieser einen anderen externen als DNS als der PiHole. Aber der PiHole scheint nach den Logs die Anfragen richtig aufgelöst zu haben. Und trotzdem dann kein Internet auf den Clients.

    Schade. Trotzdem danke.

    Normalerweise installiere ich Updates beim PiHole so alle 2 - 3 Monate. War also sowieso fällig. Ist aber irgendwie trotzdem eigenartig. Bis jetzt hatte ich keine Probleme mit dem PiHole. Der PiHole läuft sein ca. 1 1/2 Jahren stabil mit dem Lubuntu / Thin Client Unterbau. Aber mal sehen.
    Habe einen fast identischen PiHole bei einem Kollegen installiert. Läuft dort seit knapp einem 3/4 Jahr. Bis jetzt habe ich noch nichts von ihm gehört. Er warteten sein PiHole allerdings selbst. Kann gut sein, dass da noch eine 5er Version darauf läuft.

    Hallo zusammen

    Hier gibt es wohl einige, die auch einen PiHole im Einsatz haben. Vorne weg: Mein PiHole läuft nicht auf einem RasPi - zumindest noch nicht (aber das ist eine andere Geschichte). Desweiteren funktioniert mein PiHole wieder. Aber ich kenne den Grund nicht dafür, wieso er überhaupt seinen Dienst quittiert hat und noch weniger, wieso er nun wieder funktioniert. Aber von Vorne.

    Aller Anfang ist Ärger
    Wollte heute nach einem ermüdenden Arbeitstag etwas fernsehen. Bei mir geht alles über das Internet. Aber mein Apple TV meinte: "Nichts da, keine Verbindung." Erster Gedanke natürlich: S***** Apple. Seit ehrlich, würdet Ihr auch. :) Aber auch mein iPad - wieder Apple :) - wollte nicht, keine einzige Seite. Zweiter Gedanke: Natürlich Router. Also diesen mal neu gestartet. Leider kein Erfolg.
    Einen tiefen Seufzer später blieb mir nichts anderes übrig, als das bequeme Sofa nun vollends zu verlassen und den PC anzuschmeißen.

    Die Suche
    Dass es am PC auch kein Internet gab, war mir von Vornherein klar. Also über WebGUI auf den PiHole, aber alles unauffällig. Eine Meldung bezüglich nicht funktionierendem NTP-Server, aber die besteht schon länger und die Zeit stimmt trotzdem. Also ab auf die Konsole. Mein PiHole läuft auf einem Thin Client mit einem Lubuntu 24.04 LTS. Aber auch hier nichts auffälliges. Eigenartig: externe IPs pingen geht.
    Also auf dem PC mal den DNS-Server gewechselt - von PiHole zu Router - und siehe da, Internet funktioniert wieder. Also definitiv ein Problem der DNS-Auflösung. Also PiHole samt ganzen Thin Client einen Reboot gegönnt, denn wir wissen alle: Ein Reboot tut gut. Leider nicht in diesem Fall. Immer noch das selbe Problem.
    Der Thin Client selbst bezieht seine DNS ebenfalls über den PiHole. Dachte, hier auch mal auf Router-DNS umstellen. Damit dies wirksam wird, muss die Netzwerkverbindung neu gestartet werden. An dieser Stelle ein Mega-Tipp von mir: Wenn Ihr Remote auf einen Server zugreift, an dem im besten Fall auch kein Monitor und keine Tastatur angeschlossen ist und in einem anderem Raum steht - glücklicherweise nicht an einem anderen Ort - dann sollte Ihr den Netzwerkneustart nicht durch deaktivieren selbiger machen. Denn das anschließende Aktivieren wird ohne Netzwerkverbindung ... **Die passende Fluchtriade kann sich jeder selbst ausdenken**. Ja, ja. Wer vorher studiert ist klar im Vorteil. :D
    Also Umbau an einen anderen Ort mit Monitor und Tastatur. Wieder laufend, an anderem Netzwerkkabel / Anschluss und Netzwerkverbindung wieder aktiviert, will PiHole immer noch nicht.
    Nach WebGUI scheint PiHole Anfragen aufzulösen, aber irgendwie kommen die beim Client dann nicht an.

    Die Lösung
    In der WebGUI sehe ich, dass ich noch nicht den letzten Stand von PiHole installiert habe. Das aktuelle Update ist 2 - 3 Wochen alt und mein letztes Update ... äh egal. War aber schon eine 6er Version, aber ich glaube 2 Monat alt. Also kurzer Hand Update per Konsole installiert. Und weil ich schon mal dabei war, auch noch alle Systemupdates von Lubuntu.
    Nun noch ein Neustart und Überraschung: Es lebt. Wieder.

    Fragen
    Aber wieso eigentlich? Und wieso hat es heute Abend nicht funktioniert? Heute morgen keine Probleme und in der Zwischenzeit wurde das Teil nicht benutzt (läuft aber 24/7). War es eine fehlerhafte Liste, welche durch das Update neu geladen wurde? Wäre mein nächster Ansatz gewesen. Wird bei einem Update der Cache gelöscht?

    Hatte schon jemand ein solches Problem oder kann sich erklären, wo genau das Problem war?

    Gruß
    Mavalok2

    Und Fotoapparate,, MP3 Player, Steroanlagen, Telefone (nicht Google) , Fernseher, Videorecorder um ein paar Beispiele zu nennen Sie alle benutzen diverse FAT-Filesysteme.

    Verwende exFAT selbst. Wenn man Daten zwischen Windows, Linux, und MacOS hin und her schieben will - mit externem USB-Speichermedium - kommt man eigentlich an exFAT nicht vorbei.

    Das Apferl hat soweit mir bekannt ist sein eigenes Filesystem

    Ja, die haben schon immer ihr eigenes Süppchen gekocht. Neuere Systeme haben APFS (Apple File System), etwas ältere System HFS+ (Hierarchical File System) und noch älter HFS.

    Ich nehme an exFAT, dies ja. Aber FAT32 oder gar FAT16, retro. Wobei FAT32 bis 2 TB Volumengröße kann. Aber will man dies heutzutage noch, vor allem weil es da ja die 4 GB Filegröße Begrenzung gibt.
    Und für eine interne Festplatte verwendet man gar nichts von dem, erst recht nicht für ein Linux System.

    Einen großen Datenträger kannst man auch in mehrere Volumen unterteilen.

    Ich persönlich arbeite mittlerweile auch überwiegend mit Linux

    Schön für Dich. Ich auch, also schön für uns. ;)

    Leider sieht es beruflich ganz anders aus. Ich habe das "Vergnügen" die Teile zu administrieren. Dann kann so etwas schon mal ganz anders aussehen. Die Bezeichnung "Windoof" sehe ich selbst eher als Frustbewältigung. Ich verwende die Bezeichnung selbst eher nicht, das Windows noch das geringere Übel von Microsoft ist. Ich benutze lieber die Bezeichnung "Microschrott" oder "Winzigweich".
    Einfach um Dir mal einen Rahmen zu geben: Ich bin zwischenzeitliche immer wieder mal am Überlegen meinen Job als Admin - zumindest von Microsoft-Produkten - an den Nagel zu hängen, weil ich manchmal so die Schnauze voll habe. Da geht manchmal so viel schief im Hause Microsoft. Und ich als Admin darf dann immer den Kopf dafür herhalten. In der Firma interessiert es niemanden, dass nicht ich den Fehler produziert habe, sondern Microsoft. Microsoft interessiert es auch nicht, wie viel Zeit und Stunden es kostet, deren Fehler wieder hinzubiegen. Da komme ich nach oben wieder in Erklärungsnotstand. Das interessiert da auch wieder niemanden. :cursing:
    Ich finde es schön, dass Du mit Deinem Zweitwindowssystem glücklich bist. Das will ich Dir auch gar nicht madig machen. Ich freue mich sogar für Dich, dass Du so viel Glück hattest und kaum Probleme mit Windows hast - etwas, was ich mit meinen privaten Windows Systemen gemein mit Dir habe, da ich sie so gut wie nie benutze. ;)

    In der Firma hast Du vermutlich auch das Glück jemanden wie mich zu haben, der alles im Hintergrund wieder hinbiegt, still und heimlich. ;) Aber wie schon geschrieben, Windows ist noch das geringere Übel. Windows 10 - genau genommen Windows 10 22H2 - läuft inzwischen richtig stabil, seit Microsoft keine Feature Updates mehr dafür herausbringt. Gut das Microsoft diese Version nun abschaffen will: Eindeutig zu stabil. Nur schon dies lässt genau genommen tief blicken.

    Massenlizenzen

    Das nennt sich Volumen-Lizenzen und ist für Firmen gedacht, die mehr als nur eine Lizenz benötigen.

    Daher bekomme ich eine Windows-Lizenz für unter 20€, die ich problemlos bei Microsoft registrieren kann.

    Das dürfte dann so eine Volumen-Lizenz sein. Bin kein Anwalt, ist aber aus meiner Sicht mehr als nur Grauzone.

    was ich liebe ist einfach meine persönliche Entscheidung.

    Ganz klar. Das soll und will Dir wohl auch niemand abstreitig machen.
    Aber was ich nicht mag und wie ich dies dann bezeichne, das sollte man mir genauso überlassen. ;)

    Was mich wundert ist, dass es kaum eine Diskriminierung von Linux seitens Windows-Usern gibt, aber viele in umgekehtrter Richtung.

    Die meisten Windows-User habe keine Ahnung was Linux überhaupt ist. Vielen Usern ist nicht mal bewusst auf welchem Betriebssystem sie eigentlich arbeiten, nämlich Windows oder auch MacOS. Aber Apple User wissen meist durchaus, auf was sie arbeiten. Aber ob sie wissen wie Ihr Betriebssystem bezeichnet wird. :/

    Wenn jemand „Windoof“ sagt/schreibt, sagt das auch was über den Sprecher/Schreiber.

    Ja, vermutlich dass er frustriert ist. Meist nicht mehr und nicht weniger. Grundsätzlich würde ich da jetzt nicht zu viel hinein interpretieren wollen.

    Das kommt AFAIK / IMHO auf der Zeit, als Steve Balmer CEO von MS war. und Steve Balmer war ja Großmeister im Bashing anderer Betriebssystem, inkl. Linux. Aber so ticken die nachfolgenden CEOs von MS und auch MS selber schon lange nicht mehr.

    Wäre auch eigenartig, da Microsoft Linux inzwischen selbst stark unterstützt und auch selbst einsetzt.

    Versteht mich richtig: Man kann Windows als gut bezeichnen oder als notwendiges Übel. An den meisten Tagen verrichtet Windows seinen Job so wie es sein soll und dann gibt es eben die Tage, wo man Windoof am liebsten auf den Mond schießen würde. Letzten Endes ist dies nichts anderes als persönliche Befindlichkeit. Und die soll und kann einen niemand streitig machen.

    sondern ist die Abkürzung für "Python Interpreter"

    Also für mich ist und bleibt es der Himbeerkuchen. :)

    Wikipedia

    Quote

    Namensgebung und Logo

    Der Name ist ein Wortspiel, raspberry pie (homophon mit der englischen Aussprache von Pi) bedeutet im Englischen „Himbeertörtchen“ oder „Himbeerkuchen“. „Himbeere“ knüpft einerseits an die Tradition an, Computer nach Früchten zu benennen, wie etwa Apple oder Acorn;[9] andererseits hat „Raspberry“ im Englischen einen geringschätzigen Beiklang, wie im Deutschen etwa „Gurke“ oder „Zitrone“ und bezieht sich auf den niedrigen Preis und die (verglichen mit PCs der Entstehungszeit) geringe Leistung des Rechners. Das „Pi“ steht für „Python interpreter“, ursprünglich sollte der Rechner mit fest eingebautem Interpreter für die Programmiersprache Python geliefert werden, ähnlich wie bei den Heimcomputern der 1980er Jahre fast durchweg ein BASIC-Interpreter eingebaut war.

    Hmm, bin nicht sicher ob rasspy weiß, was Du hier von im willst.

    rasspy
    Das sind Befehle / Befehlseingabe für das Terminal bzw. Konsole.

    Hier musst Du im Menü das Programm "Terminal" - heißt dies in RaspiOS so (sitze gerade an einem Mac) - öffnen und dann jede Zeile hinein kopieren oder schreiben und mit <Enter> bestätigen / ausführen, 3 Zeilen, 3 Befehle, 3 mal <Enter> und die Ausgabe dann hier posten.

    Woher soll ich das wissen das lite keine grafische Oberfläche hat???

    Nicht verzagen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das wusste ich bis vor ein paar Monaten auch noch nicht. ;)

    man braucht schon Geduld besonders wegen der SD-Karte

    Ich weiß nicht, wie es bei einem Pi3 oder Pi4 ist, aber bei einem Pi5 mit 8 GB und einer schnelle SD-Karte - so um knapp 100 MB/s herum - funktioniert es ganz gut auch ohne SSD. Klar, SSD wäre noch besser, aber groß warten oder Trägheit spürt man hier auch nicht.

    Wenn ich zb im Internet surfe hier im forum lesen will

    Dann war es schon mal nicht Raspberry Pi OS Lite. Wie hier schon geschrieben wurde, hat dieses Version von Betriebssystem keine graphische Oberfläche, sprich keinen Desktop, sondern nur Konsole, also Text. Mit der Konsole wird Du wahrscheinlich kaum im Internet gesurft haben.

    Also handelt es sich um Raspberry Pi OS mit einem graphischen Userinterface, vermutlich LXDE. Dies wurde hier auch schon erklärt, dies ist mit 1 GB RAM kaum möglich. Deshalb friert Dir auch immer der Browser ein > Arbeitsspeicher mangel. Der Pi4 - und insbesondere mit nur 1 GB Arbeitsspeicher - ist für einen Desktop-PC Ersatz die falsche Wahl.

    Möglicherweise geht das Ganze mit einem schlankeren Browser als Firefox und begrenzt auf eine Seite / Tab. Aber das macht auch nicht wirklich Spaß - oder den Browser dann so einstellen, dass keine Grafiken und Bilder geladen werden. Ist aber alles mehr als nur unschön.

    Aus diesem Grund wird von uns immer wieder aktive USB-Hubs zu verwenden empfohlen

    Stimmt, das ist natürlich auch eine Lösung. Der ist dann aber schnell mal größer als der Pi selbst.
    Was empfehlt Ihr "alten Hasen" da für einen Aktive-Hub? :) Ich sehe, die meisten haben keinen passenden Stromadapter mit bei. Und die Preise gehen schnell mal über den eines Pi.

    An die Spezifikationen hält sich eh kaum noch jemand.

    ;( So wird es aber schwierig.

    Der RPi 5 liefert aber max. 1300 mA (alle USB-Ports insgesamt) oder z.B. auch nur an einem Port, wenn die anderen nicht belegt sind.

    Aber wenn wie bei McDotter der Monitor 0.9A und die Festplatte 1.06A ziehen kann ... Auch wenn ich kein Mathe-Studium gemacht habe, das ergibt im Maximum mehr als nur 1.3 A / 1300mA. D.h. die Geräte dürfen nicht annähernd das Maximum beziehen, ansonsten gibt es Probleme.

    Kann man dies praxistauglich so zusammenfassen, dass der Pi (5) maximal 1 zusätzliches Gerät - abgesehen von Maus und Tastatur - wirklich mit Strom versorgen kann. Also entweder Monitor oder Festplatte? Zumindest wenn man die maximal belasten will, sprich den Monitor auf den 60% Helligkeit betreiben und der Festplatte ordentlich Gummi geben will? :/

    Ja, das sieht doch schon mal nicht schlecht aus.

    Sehe gerade in der Technische Spezifikation vom Pi5:

    Quote

    • 2 × USB 3.0 ports, supporting simultaneous 5Gbps operation
    • 2 × USB 2.0 ports

    Und gemäß technischer Spezifikation - Wikipedia

    kann USB 3.0 nur 0.9A ziehen. Vermutlich deshalb auch nur die 60% Helligkeit.

    Deine Samung SSD kann max 5.3 Watt aufnehmen. Dann sieht die Rechnung wohl so aus:

    Monitor: 0.9A
    Festplatte 1.06A
    Maus: 0.1A
    Tastatur: 0.05A
    Pi5: 2.89A

    Sieht schon etwas besser aus. Schon mal einen Stresstest gemacht? Wie sieht es aus, wenn der Monitor mit max. Helligkeit, also 60%, die Festplatte und Pi am Anschlag fahren?