Posts by KDirt79

    Hallo zusammen,

    ich habe mir bei AliExpress folgende LED-Kette gekauft: http://www.aliexpress.com/item/RGB-full-…/521371851.html

    Bevor ich meinen einzigen Raspberry vom Netz nehme, wollte ich die Kette erst mal mit einem Arduino Uno testen. Ich habe nun verschiedene Skteches geladen und ausprobiert, aber egal was ich auch mache, es leuchten immer nur konstant drei LEDs - auch wenn nur Spannung anliegt und der Arduino abgeklemmt ist.
    Die erste LED, bzw. die Platine darunter, wird immer etwas warm, leuchtet aber nicht. Nummer vier leuchtet orange, Nummer fünf leuchtet grün und irgendeine mittendrin leuchtet blau. Ansteuern läßt sich aber gar nichts.
    Ich habe es schon von beiden Seiten versucht (laut www sind die Stecker nicht immer richtig) und diverse Arten der Anbindung ausprobiert. Keine Veränderung...

    Hat noch jemand eine Idee, wo ich wie suchen könnte? Oder habe ich einfach einen klassischen Chinaböller bekommen?
    Am Raspberry habe ich es noch nicht ausprobiert (war aber Ziel des Projektes), aber ich erwarte keine Veränderung gegenüber den bisherigen Konstellationen.

    Danke schon mal,

    Karsten

    Edit sagt: Oder kann es schlicht und einfach am Netzteil liegen? Im Datenblatt steht 60mA/LED, was insgesamt 3A bedeutet. Mein Netzteil hat aber nur 2A bei 5V. Könnte das der Grund sein?

    Aber genau das war doch der Gedanke und das Ziel der Entwickler. Darum haben sie die Hardware ja auch unter Open Source Lizenz veröffentlicht.
    Würde nun jede kleine Hardware-Klitsche ihren eigenen "Standard" herausbringen, hätten wir einen absoluten Wildwuchs und kaum ein System würde es bis in den Endverbrauchermarkt schaffen.

    Arduino gibt die Spezifikation vor und jedem Hardwarehersteller ist es erlaubt, ohne Lizenzgebühr kompatible Boards und Shields zu bauen. Ist doch ein Win-Win-Win Situation (Standard, kein Monopol, günstige Preis durch Konkurrenzkampf, Innovationen...). Nicht zuletzt die günstigeren Nachbauten haben doch zum Erfolg der Arduinos geführt.

    Betrachtest Du alle gängigen Computerhersteller auch als Schmarotzer, da sie ja nur den IBM-kompatiblen x86er nachbauen?

    Nur haben sie das schon gemacht, bevor es Arduino und Raspberry Pi überhaupt gab. Als ich mir mein erstes Embedded-Entwickler Board gekauft habe, nannte sich das Projekt von Microsoft noch Spark. Nur durch Microsoft waren die Boards damals überhaupt für den privaten Hobbybastler erschwinglich. Auch eine private Visual Studio 2005 Pro Lizenz gab es noch dazu.

    Warum? Das zeigt doch nur, daß die Raspberry Pi Erfinder den richtigen Riecher hatten und ihrem Ziel, jungen Leuten das Programmieren und Basteln am Computer wieder näher zu bringen, näher kommen.
    Der Erfolg des Raspberry Pi und der schon länger anhaltende Erfolg der Arduinos haben da etwas ins Rollen gebracht, und andere Firmen (nicht nur aus China, sondern auch Intel) wollen eben auch etwas von dem Kuchen abhaben.

    Ich habe mir ca. 2006 noch ein Entwicklerboard in der größe eines Raspberry Pi gekauft und dafür einschließlich einer Windows CE 6.0 Lizenz über 500,- EUR bezahlt.
    Viele Alternativen gab es damals nicht. Die meisten Hobbybastler haben Router (z.B. den Linksys WRT54GL oder NSLU2) umgebaut, aber da fehlten eben die vielen Schnittstellen (sogar für RS232 mußte man zum Lötkolben greifen). Entwicklerboards gab es fast nur für Firmenkunden.

    Seit Arduino und Raspberry Pi wird der Markt überschüttet von neuen Ideen und Konzepten. Da es für Arduino schon unzählige Shields und Projekte gibt, bleiben die ganzen anderen Anbieter eben zu dem klassischen Arduino kompatibel - Gewinner sind doch ganz klar die Hobbybastler.

    Als "Schmarrn" würde ich diesen Mini-Computer daher nicht bezeichnen.


    ...

    Ich nutze den Pi in Kombination mit FHEM.

    ...

    mario: Über FHEM bin ich auch schon mal gestolpert. Hast Du eine EIB/KNX/Instabus Installation, oder nimmst Du Funksteckdosen etc.?
    Unser Haus ist noch im Bau, wir bekommen schon mal die gesamte KNX-Infrastruktur, vorerst aber nur Licht, Heizung, Be- und Entlüftung, Rollos und diverse Sensoren ausgebaut. Da mir der Gira-Homeserver mit ca. 4.000,- EUR zu teuer ist, und ich auch gerne selbst noch ein wenig basteln möchte (teures Männerspielzeug eben), spiele ich mit dem Gedanken, den Raspi ggf. zusammen mit Arduino als Server und ein günstiges Android-Tablet, bzw. die vorhanden iPhones und das Surface RT als Client zu verwenden.

    Gruß,
    Karsten

    Zunächst der Steckbrief:

    • Name: Karsten
    • Alter: 34
    • Wohnort: Westerwald
    • Beruf: SAP-Programmierer
    • Hobbys: Familie, Fotografie, Lesen, Filme, Pilze sammeln
    • deine Website, Blog oder Forum: -
    • Verwendung, Projekte oder Pläne für deinen RPi: Heimautomatisierung, Fotografie (Tropfenfotografie, HDR...)
    • Hardware: Raspberry Pi Modell B 512 MB dazu Arduino Uno Rev. 3 und diverse Sensoren
    • Software: Raspbian, RaspBMC und OpenELEC


    Wie gesagt bin ich 34 Jahre alt, arbeite als Softwareentwickler und habe mir nun meinen ersten Raspberry Pi gekauft. Meinen ersten Computer bekam ich 1985 (ein Atari 800XL), später kamen der C64, der Amiga 500 und dann seit 1994 der IBM kompatible PC. Mit dem Programmieren habe ich vor gut 20 Jahren angefangen, damals BASIC auf Amiga 500 und Scheider PC, später dann Turbo Pascal, Delphi, Visual C/C++, Visual Basic, COBOL, ABAP, Java und privat diverse Scriptsprachen und Webtechnologien.
    Den Raspi hatte ich hauptsächlich zum Umsetzen einiger Fotografieprojekte gekauft, je länger ich jedoch recherchiere, desto mehr Ideen kommen mir. Größtes angestrebtes (aber noch nicht begonnenes) Projekt dürfte die Visualisierung und zentrale Steuerung unserer Heimautomatisierung (Licht, Heizung, Be- und Entlüftung, Rollos) sein - allerdings ist das Haus noch gar nicht fertig...