Warum? Das zeigt doch nur, daß die Raspberry Pi Erfinder den richtigen Riecher hatten und ihrem Ziel, jungen Leuten das Programmieren und Basteln am Computer wieder näher zu bringen, näher kommen.
Der Erfolg des Raspberry Pi und der schon länger anhaltende Erfolg der Arduinos haben da etwas ins Rollen gebracht, und andere Firmen (nicht nur aus China, sondern auch Intel) wollen eben auch etwas von dem Kuchen abhaben.
Ich habe mir ca. 2006 noch ein Entwicklerboard in der größe eines Raspberry Pi gekauft und dafür einschließlich einer Windows CE 6.0 Lizenz über 500,- EUR bezahlt.
Viele Alternativen gab es damals nicht. Die meisten Hobbybastler haben Router (z.B. den Linksys WRT54GL oder NSLU2) umgebaut, aber da fehlten eben die vielen Schnittstellen (sogar für RS232 mußte man zum Lötkolben greifen). Entwicklerboards gab es fast nur für Firmenkunden.
Seit Arduino und Raspberry Pi wird der Markt überschüttet von neuen Ideen und Konzepten. Da es für Arduino schon unzählige Shields und Projekte gibt, bleiben die ganzen anderen Anbieter eben zu dem klassischen Arduino kompatibel - Gewinner sind doch ganz klar die Hobbybastler.
Als "Schmarrn" würde ich diesen Mini-Computer daher nicht bezeichnen.