Posts by nurazur

    Es handelt sich um die Essenz von dem ganzen Schmarrn der im TV verzapft wird. Da hilft nur eins: abschalten!


    Im Ernst: Man fixiert Spulen oder Drehkos oder sonstige bewegliche Teile die der Kalibrierung dienen mit Industriewachs. Das hat einen Schmelzpunkt von etwa 50 Grad. Wenn der TV also wärmer als 50 Grad wird, koennte Wachs auslaufen.

    Danke, und der LDO auf dem Nano bekommt keine Probleme wenn er 5V am Eingang bekommt und auf 5V regeln soll? Auf meinem Nano ist ein AMS1117-5 verbaut, im Datenblatt steht die Eingangsspannung soll >= 6.5V sein und der Regler arbeitet bis 1V dropout. Und in den Diagrammen sieht man auch dass die Dropout Spannung typischerweise bei 1V liegt bei 100mA Strom. Hmm..

    Jetzt weiss ich nicht was mir lieber ist. Ein LDO der nicht so betrieben wird wie er soll, oder ob der Arduino ein bisschen warm wird (hat ja eine grosse Massefläche)

    Ich habe eine eigene Platine gebastelt (Atmel Mega328, RFM95, 3,3V Spannungsregler und AA Batterien).

    Hey dieses Design würde mich sehr interessieren - wozu brauchst du einen LDO - und braucht man denn nicht noch einen externen Chip zum Verschlüsseln?

    Antwort gerne auch per PN, da die Besprechung der Hardware hier etwas vom Thema abweicht.

    Aber das was ich wissen wollte, ist ob einer ein lauffähiges Sketch für RFM02 hat.

    Also Ich habe keinen, wenn einer hier damit Erfahrung hätte, hätter er/sie sich längst gemeldet.

    Aber die Suche nach "Arduino RFM02" hat 17000++ Ergebnisse in weniger als einer halben Sekunde ausgespuckt,

    die am Vielversprechendsten scheint dieser Link von 2010 (!!!!!) zu sein:

    https://myfablab.wordpress.com…r-arduino-18-version-0-1/

    Wenn du ins Datenblatt des RFM02 schaust dann ist der RFM02 nicht mit dem RFM12B zu vergleichen. Der RFM12B ist ein Transceiver, er kann senden und empfangen. Der RFM02 ist nur ein Sender.

    Abgesehen von den Registern die unterschiedlich sind, ist hauptsächlich die Technik des Senders komplett unterschiedlich:

    Der RFM12B hat (wie seine Nachfolger) einen FIFO mit den zu sendenden Daten. D.h. man schaufelt die Daten zuerst per SPI in den FIFO und löst dann das Senden aus. Der Sender arbeitet den FIFO ab und geht dann grob gesagt in den Idle bzw. Sleep Mode (wenn der Treiber entsprechend geschrieben ist).

    Der RFM02 hingegen hat keinen Fifo, man muss den Sender starten und dann die Daten "live" über den FSK Pin seriell "einspielen", jedenfalls verstehe ich das Datenblatt so. Der RFM02 hat auch einen Modus wo man die Daten über den SPI einspielen kann, das ist aber nicht SPI kompatibel und scheint mir daher sehr kompliziert zu sein.


    Alles in allem glaube ich nicht dass es sich lohnt mit dem RFM02 anzufangen, ausser du hast viel zu viel Zeit.

    Die RFM69CW sind schon ab 1.50 EUR zu haben, dafür gibt es Treiber für Raspberry Pi und Arduino im Netz ohne Probleme. Der RFM02 kostet, weil total veraltet, schon 4 bis 5 Euro pro Stück. Ich bin dabei alle meine RFM12B's mit RFM69CW zu ersetzen, es ist der modernere, billigere und flexiblere Transceiver, pin-kompatibel mit RFM12B aber nicht software-kompatibel.



    Kleine Anmerkung:

    Skeet

    Definitionen von skeet:

    Substantiv
    a shooting sport in which a clay target is thrown from a trap to simulate the flight of a bird.


    Wir sprechen von normalerweise von "Sketch".

    Wenn man die Verdrahtung des GND einfach "per Zufall" passieren lässt, ist die Gefahr groß, dass man Verbesserungspotential übersieht

    Da hast du absolut recht. Hab ich ja oben kurz erwähnt dass mir da Sachen aufgefallen sind. Auf der anderen Seite moechte ich aber auch nicht an den Thermals rumfummeln. Also wenn ich eine Masseverbindung "händisch" zu einem Pad verlege das auf Masse liegt. Eagle flutet ja den Massepin nicht total, sondern appliziert 4 dünne Verbindungen um das Loeten zu erleichtern/ verbessern. Das heisst, ich muss Massepads immer im rechten Winkel "ansteuern"?.

    Ich weiss nicht ob ich mich verständlich ausdrücke- hier einfach 2 Bilder, wo ich die Masseverbindung einmal nicht dem Zufall Eagle überlassen wollte, aber das Resultat finde ich jetzt nicht so optimal.

                           

    oder gibts da wieder so einen Trick wie man das vermeiden kann?

    Danke für den Tip. Nach set polygon_ratsnest off füllen sich die Masseflächen tatsächlich nicht, aber der Design Rule Check meldet mir jetzt 34 Airwires. Wobei ich sagen muss dass die Masseflächen bei mir immer sehr früh beim Routen schon definiert werden, eben DAMIT ich mich nicht um das Routing der Masse kümmern muss.

    Jetzt sind mir beim experimentieren mit dem Befehl allerdings einige Dinge aufgefallen, da helfen die Airwire Fehlermeldungen fast.


    Hast Du diese $1 Aktion von Seed genutzt? Vermutlich nicht, da diese ja erst vor kurzem gestartet wurde. Mich würde ein Preisbeispiel samt Versand interessieren.

    Hab ich noch nicht genutzt, werde es aber definiv tun. Ich baue mir wieder einen Nutzen von 4 Leiterplatten X 3 macht 12 Leiterplatten für 1$.

    Versandkosten sind ca. $9.95 mit EU Post. Sie sagen allerdings dass das 1$ Promo nur einmal pro Bestellung geht, also wenn man 3 Designs bestellt ist eines davon praktisch geschenkt.

    Mal wieder ein Update von mir...


    Bei Seeed gibts zur Zeit ein Promo "3 Leiterplatten fü1 1$".


    Gestern kamen meine V3 Mini-LoRa Node Leiterplatten im Nutzen - mit einem ziemlich komplizierten Umriss, und ich war gespannt auf das Ergebnis.

    Da sieht man deutlich den Unterschied zwischen Nutzen und Einzelleiterplatte - Die Umrisse sind ***ziemlich genau *** gefräst, will heissen perfekt ist was anderes. Aber die Leiterplatten passen, wenn auch knapp, ins Gehäuse. Hauptsache sie haben nicht zu viel weggefräst! Ich werde in Zukunft die Umrisse etwas grosszügiger gestalten wenn ich einen Nutzen mache.


    Ich habe bisher gedacht, ein V-CUT ist kerzengerade - ist er auf manchen Panels aber nicht, eher ein S oder J. Jedenfalls ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen - Nach Seeed-Empfehlung soll zwischen Kupferauflage und Rand der Leiterplatte 0.4 mm liegen, so dass auf dem Nutzen 0.8mm Platz für den V-CUT ist. Ich habe nur 0.3 mm genommen, und unter dem Mikroskop sieht man dass Seeed die 0.6mm voll ausgenutzt hat, jedenfalls bei den V-CUTS die so krumm sind. Also besser der Empfehlung folgen. Bei Einzelleiterplatten reichen die 0.3 mm allerdings aus.


    Was mir auch nicht gefällt ist der Beschriftungsdruck. An manchen Stellen ist er gar nicht lesbar, obwohl auf den Gerbers alles zufriedenstellend ausgesehen hat. Was man da genau beachten muss, muss ich mir noch aneignen. Bei manchen Designs hänge ich fast länger am Beschriftungsdruck als am Routen. Als Erfahrungswert mit Seeed kann man ganz grob sagen, dass Schriften kleiner als 1mm schwer lesbar sind, kleiner als 0.8mm (32 mil) sollte die Schrift auf gar keinen Fall sein. Unter dem Microskop sieht die Schrift ziemlich grob gekleckert aus.


    Noch ein Tip für andere Anfänger: Ich flute ja beide Seiten mit GND. Damit man einen DRC machen kann, muss ich zuerst auf "Ratsnest" klicken, und die Massefläche wird sichtbar. So, wenn man jetzt weiter Routen will, wie kriegt man die Massefläche wieder weg? Bisher habe ich immer das Ripup Tool benutzt, aber bis die Flachen auf beiden Seiten wieder weg waren hab ich gefühlt 100 Mausklicks gebraucht (die Umrisse liegen bei mir oben und unten genau übereinander). Irgendwann bin ich drauf gekommen dass man in der Kommandozeile "Ripup GND" eigeben kann, funktioniert auch, nur sind dann alle GND Vias auch weg! Wenn man auf Undo klickt, sind die Vias wieder da. Logisch ist das nicht, eher gefährlich. Wenn man vergisst undo zu klicken, dann abspeichert weil mans nicht gemerkt hat, sind alle GND Vias weg.

    Mit "Options ->Assign" hab ich mir daher für die Befehlsfolge eine Taste zugewiesen:

    Funktioniert soweit prima!



    AH! nochwas, ganz wichtig: Ich verwende Version 8.4.1 von Eagle. Autodesk hat mir 8.6.1 mehr oder weniger aufgedrängt, aber ich habe ploetzlich enorme Probleme mit dem CAM Prozessor, und habe die Gerber Dateien am Ende nur mit Version 8.4.1 richtig hinbekommen. Ich hab gelesen ab Version 9 geht praktisch gar nichts mehr, ich hab mir die Version erst gar nicht installiert. Und solange die an dem CAM Prozessor rumschrauben und die Sache nicht stabil ist, bleibe ich bei 8.4.1 und bin super-happy damit... Keine Ahnung was die da veranstalten, hat doch super toll funktioniert?

    super, danke schonmal. Du hast also den LMIC Stack plus LowPower library plus DHT22 in die 32kB Flash gekriegt? Das hoert sich doch schon mal gut an.

    Dann muss ich mir aber jetzt Gedanken um das Gateway machen, bei mir ist (wahrscheinlich) keines in der Nähe.



    für den LoRa Einsatz mit wenig Traffic gibt's da doch eine Ausnahme

    kann sein dass ich hinterm Mond lebe, aber mir ist keine Ausnahme bekannt. Im 433er Band sind es durchwegs 10mW (10dBm) ohne Beschränkung des Dutycycles. Ausnahmen bezüglich der Modulatiosart sind mir nicht bekannt.

    Im 868 Band siehts anders aus, da gibt es Frequenzen wo 500mW erlaubt sind (869.4 bis 869.65 MHz). Zwischen 863 und 868,6 MHz sind 25mW erlaubt, also 14 dBm. Zusätzlich gibt es noch Beschränkungen des Duty-Cycles.

    Wenn du jeweils 3 dB drauf gibst, gleichst du in etwa die Antennen(fehl-)anpassung aus, da bist du im sicheren Bereich.

    Literatur: Bundesnetzagentur (Seite 5).

    Hallo dreamshader ,


    danke für den Hinweis, der Preis ist ja sehr interssant. Vielleicht besorge ich mir ja mal 2 dieser Dinger für einen Benchmark Test. Leider habe ich wenig bis keine Zeit am SI4463 herumzuspielen, das ist die selbe FSK Geschichte wie der SX1231 aka RFM69. Die machen die Distanz ausschliesslich mit niedriger Baudrate und hoher Sendeleistung (20 dBm = 100mW ist 10 x mehr als offiziell erlaubt). Das kann ein RFM69HCW auch.


    Mir geht es um das eigentliche Thema in diesem Thread nämlich um LoRa. Durch die Spread-Spectrum Modulation koennte ich mir eine echte Reichweitenverbesserung vorstellen. Am Ende moechte ich auf meinen Mini-Nodes einen LoRa Stack laufen lassen und in ein Netzwerk wie etwa TTN funken koennen. Dafür suche ich offene Software. Die Hardware ist zweitrangig. Wenn der Whisper Node echtes LoRa kann (echt?), wuerde mich interessieren ob die dazu gehoerige Software/Firmware ein geeigneter Startpunkt waere für meine eigene Entwicklung. Dass die 32kB Flash des Whisper Nodes nicht ausreichen werden weiss ich jetzt schon. Also brauch ich einen anderen Prozessor, aber das kann man ja hoffentlich dann umstricken.

    Hallo, meine Frage ist: welche Soft/Firmware verwendet ihr? Einige berichten über > 1km Reichweite, Wie habt ihr das - mit welcher (evtl von euch modifizierten Software) in der Praxis erreicht?

    Verbindet ihr euch mit einem LoRa Gateway in der Nähe - oder benutzt ihr eine P2P Verbindung? Oder ein eigenes Gateway?


    Bisher habe ich ganz einfach einen RFM96 + Arduino am Laufen, mit einer Beispiel-Software von MySensors.org, aber die Reichweite geht nicht wirklich über die meiner ATTinies (ATTiny TX3/Tx4 etc) hinaus, und da sind die RF Parameter schon ausgequetscht. :(Also da ist definitiv Luft nach oben.


    Ich finde ehrlich gesagt den Whisper Node überteuert und auch etwas over-engineered, aber was mich am meisten stoert an diesen Boards, es gibt keine passenden Gehaeuse wo das mechanisch genau reinpasst mit Batterie und Sensor etc. Letztendlich ist es doch immer ein Prozessor + RF Modul, wobei die meisten RF Module derzeit auf den SX1278 setzen.


    Koennt ihr mir Tipps geben bezüglich Firmware - welche ist geeignet für die Konstellation Arduino + SX1278? wo muss ich die Firmware zwicken damit ich auf 1km Reichweite komme? Quellen?


    Bitte, bitte, sagt mir jetzt nicht "das Internet ist dein Freund" - da stosse ich auf 1000erdlei Software. Aber wenn ich das alles ausprobiere ist mein Leben vorbei. Ich brauche bloss den Anfangspunkt - ich bin mir sicher dass ich bei MySensors.org nicht richtig bin - ich war dort gelandet auf der Suche nach einem low-level Treiber für den SX1278, welcher auch funktioniert, ist aber halt kein vollwertiger LoRa Stack.

    Die Tuino als Entwicklungs Platform gefällt mir gut, ist mir nur um einige Faktoren zu teuer. Da krieg ich - 10 Raspberry Pi's Zero dafür.


    Danke!:danke_ATDE:


    PS: Ihr bekommt etwas zurück - mein Plan ist ein extreme-low-cost, extreme low Power, small Size LoRa Node, mindestens 3 Jahre Batterielebensdauer an einer CR2032.

    Meine Berechnungen sagen das ist realistisch.

    Und ich mach ein Design für ein passendes Gehaeuse, wegen dem WAF, wobei ich es ja auch schoener finde wenn Elektronik hinter der Deko verschwindet...

    etwa so:

          


    Das ist mein erster RFM95 Node als Temperatur/Feuchtigkeits Monitor basierend auf HTU21D (SHT21)

    und wenns fertig zusammengebaut ist:



    Mein Problem ist, dass es offenbar keinen einfachen GPIO-Treiber für Windows gibt, über den man direkt Bytes über die GPIB-Schnittstelle schicken kann.

    richtig, es gibt keinen solchen "einfachen" Treiber. Unter Windows ab Win7 hast du nur eine Chance mit VISA. Dazu bindet man ein Visa32.lib in sein Programm ein, der Rest ist wirklich "straight forward", solange man in C, C++ oder C# programmiert. AAABER, die Installation der Treiber ist schwierig. Ich gebe mal wieder wie ich zum Erfolg gekommen bin, Ziel war es sowohl einen NI USB-GBIB HS als auch ein Agilent USB Interface benutzen zu koennen.


    Zunächst muss man die NI Software installieren, dabei wird auch der Gerätetreiber für das USB-GPIB HS installiert. Separat gibts den afaik nicht. Danach muss mann alles ausser dem Treiber wieder de-installieren, damit kein NI Service später dazwischen funkt. Das ist soweit ich mich erinnern kann gar nicht so einfach. Wenn gar nichts mehr hilft kann man im Windows startup alles was mit NI zu tun hat abschalten. Dazu benutze ich CCleaner.


    Danach installiert man die Keysight IoLibraries, und wenn alles klappt, dann kann man den "Keysight Connection Expert" aufrufen. Normalerweise findet der alle Instrumente und Interfaces selbständig, Wenn nicht kann man ein Instrument oder ein Interface auch manuell konfigurieren. Wichtig bei mehreren Interfaces ist dass man ihnen verschiedene Adressen gibt, auch wenn sie nie gleichzeitig benutzt werden.


    Seit Einführung von Windows 10 hat Keysight mehrere Updates gebracht, jedesmal wurde es etwas stabiler, Habe jetzt schon länger keine Probleme mehr damit. Man sollte in jedem Fall die neueste Version der IoLibraries installieren.

    Ansteuerung von älteren(?) Messgeräten

    Allgemein wird GPIB in der Messtechnik benutzt wo eine super-robuste Busverbindung von bis zu 30 Geräten zum Host sichergestellt werden muss. GPIB war (und ist) DER Standard wenn es z.B um Produktionstests geht oder um Messschränke wenn es z.B. um Freigabetests von Funkgeräten geht, oder oder oder. Inzwischen haben die meisten Messgeräte einen LAN und/oder USB Anschluss, aber das Protokoll ist immer noch GPIB kompatibel, und man kann bei neuen Geräten den GPIB Anschluss immer als Option dazu bestellen.


    Ich finde es ehrlich gesagt problematisch die Kosten eines GPIB Interfaces mit den Kosten eines Raspberry Pi zu vergleichen. Andersherum wird ein Schuh draus - Ich habe in meiner Praxis Messgeräte im Wert von weit über 100000 EUR programmiert. Da taucht ein professionelles Interface für 400 EUR nicht einmal in der Inventarliste auf. Das vorgestellte Interface taugt sicherlich für den Hobbyisten der zufällig ein Instrument mit GPIB zuhause hat und das mal ausprobieren will.


    Aber GPIB und Linux - das ist echt spannend. Um die Vielfalt der Schnittstellen (USB, LAN, GPIB, Seriell, parallel...) für den Programmierer einheitlich zu machen gibt es VISA, die "Virtual Instrument Software Architecture". Die gibts von NI und Agilent (Keysight). Leider kommen sich NI und Agilent immer in die Haare, ich meine auf dem PC. Es ist unglaublich schwierig die Treiber für ein NI Interface zu installieren, dann die Treiber für ein Agilent Interface (oder umgekehrt) und dann zu hoffen dass beides funktioniert. Unter Windows mag das nach einem Tag Installationsarbeit gehen. Auf Linux (Debian und Ubuntu) hat es bei uns keiner hingekriegt, damit war das Thema Raspberry Pi gestorben. Die Idee war wie gesagt ein bestehendes Windowsprogramm (Konsole) auf Linux zu übertragen. Wir konnten aber nur ein NI Interface (GPIB-USB HS) zum Laufen bringen, und das auch nur mit dem alten IEEE-488 C API.


    Ich selbst verwende ein Prologix Interface. Das ist in allen Belangen ein guter Kompromiss, funktioniert gut, leicht zu installieren, gut dokumentiert und man kann mit Python sofort loslegen. Nachteil ist dass es nicht zu den NI's und Agilents kompatibel ist, das heisst evtl vorhandene Software muss aufwändig umgeschrieben werden.


    Vom Selbstbau eines GPIB Interfaces für den Raspberry Pi lasse ich lieber die Finger, dafür verwende ich die Zeit um mich auf die eigentliche Messaufgabe zu konzentrieren. Wie gesagt, wenn VISA auf dem Raspi geht, und das Selbstbau Interface mit VISA geht, dann macht das alles wieder Sinn. Stichwort Cross-platform Software. Das "alte" IEEE-488 API funktioniert auf Win7 und später nicht mehr, daher braucht man VISA.


    Wenn es jemand geschafft hat einen VISA Layer auf dem Raspberry Pi zum Laufen zu bringen bitte unbedingt bei mir melden! Ich hab zwar im Moment keine Anwendung dafür, aber das Thema interessiert mich sehr weil ich mir die Zähne daran ausgebissen habe.

    stimmt, das 1. Video ist faszinierend. Hab ich so noch nie ausprobiert, werde ich aber mal machen...


    Bisher habe ich SMD's immer Pin für Pin geloetet, da ich aber in letzter Zeit ganze Kleinserien fertige bin ich dazu übergegangen mit Loetpaste zu arbeiten und die Platine auf einer Heizplatte zu loeten. Inzwischen habe ich auch einen kleinen Reflowofen, damit gehts noch bequemer, und vor allem kann man damit die empfohlenen Temperaturprofile etwas genauer durchfahren.


    Mit einer Heizplatte brauch ich keine Heissluft, die benutze ich zum Ausloeten von SMD Bauteilen und für Schrumpfschläuche, sonst eigentlich nicht. Und für Schrumpfschläuche habe ich früher einen von meiner Frau ausrangierten Haarfoen verwendet, geht genauso. Mein Problem mit Heissluft war immer dass man ja die meisten Bauteile nicht über 250 degC erhitzen sollte (und auch nur kurze Zeit) und man damit verdammt viel Geduld braucht bis das Loetzinn schmilzt. Ich habe immer das Gefühl dass Heissluftloeten ein ziemlicher Stress für die Bauteile ist. Ich habe übrigens eine Weller Heissluftstation, aber wie gesagt die ist nur für Reperaturzwecke in Betrieb.


    Die von dir verlinkte Heissluftstation hat 700W und ist somit imho absoluter Overkill.


    Zusammenfassend würde ich dir eher zu einer Heizplatte als zu einer Heissluftstation raten.

    Meine Frau hat letzte Woche ein Amazon Echo geschenkt bekommen.

    Für die Anbindung von Alexa an Steuerungsaufgaben habe ich ganz einfach eine entsprechende Recherche im Netz durchgeführt.

    1. Am einfachsten scheint es zu sein, einen bekannten Adapter zu emulieren. Das geht mit WeMo Komponenten von Belkin anscheinend problemlos, ist imho aber eher eine Bastelloesung.

    2. Damit Alexa UND Siri funktionieren, kommt wohl die Homebridge skill (für Alexa) + Homebridge Installation auf dem Raspi infrage.

    3. Relativ einfach gehts auch mit einer selbst entwickelten Skill, ich habe diverse (gute) Anleitungen dafür gefunden. Obwohl ich in Software und Konfiguration derzeit nicht unbedingt fit bin traue ich mir das zu. Und mit Node.js hab ich noch nie was gemacht. Trotzdem, oder gerade deswegen reizt mich dieser Ansatz sehr.

    4. Sinric Skill für Alexa.

    5. Deutlich professioneller ist die Anbindung mit ioBroker, scheint mir aber der mit Abstand komplizierteste Ansatz zu sein.


    Nichts davon habe ich bisher ausprobiert, bin noch in der "Findungsphase".


    Wenn du das Garagentor aufgrund bestimmter GPS Daten oeffnen willst, brauchst du nichts davon, eher ein einfaches Python Skript.


    Hoffe das hilft dir irgendwie weiter.

    Die Technik ist allerdings recht teuer, soweit mich meine Recherchen nicht täuschen.

    "Teuer" ist relativ. Ein Arduino Pro Mini kostet ca. 1.50 EUR, ein Lora HF Modul etwa 5,00 EUR (etwa das RFM96 von HopeRF). Damit kann man prima zwischen 2 oder mehreren Geräten (privat) funken, wenn man sich mit einem "echten" Gateway verbinden will wird der Flash Speicher allerdings knapp, man braucht auch noch einen zusätzlichen Chip.

    Es geht auch noch günstiger mit dem LoRa Ra-02 Modul von AI-Thinker auf 433 MHz (ca. 3,00 EUR). Tutorials und Software gibt es inzwischen reichlich im Netz.

    Mein BME280 hat die Markierung

    117

    UP


    Wobei das "U" den BME 280 als solchen identifiziert. Die 117 ist ein "Mass production trace code" also eine Markierung die dem Hersteller zeigt wann das Teil hergestellt wurde und zu welchem Los es gehoert.

    "P" identifiziert den eigentlichen Hersteller, aber wer hinter "P" steht, weiss nur Bosch.

    Danke für den Link. Diese BME280 Klasse kannte ich bisher nicht. Hilft leider nichts weil wir hier eine Anwendung mit dem Attiny84A haben, Aber wie es scheint ist die Bibliothek relativ einfach auf SoftwareWire umzuschreiben.