[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]
[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Hallo, [/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]ich will euch hier einige Anregungen zum Senken der Temperatur eines übertakteten Pi geben.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Getestet habe ich sowohl Openelec als auch Raspbmc. Meiner Meinung nach läuft Openelec wesentlich flüssiger bei der Bedienung des Menüs. Auch bei der Filmwiedergabe genieẞt der Nutzer so die Vorteile des rascheren Menüs.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Hardware[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]-Raspberry Pi Version B[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]-4GB Sandisk Class 2 SD Karte[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]-HDMI Kabel[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]-Lan Kabel[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]-Logitech K400 Tastatur schnurlos (kein Bluetooth)[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]-4x Kühlkörper (passiv) und 1x Lüfter (aktiv)[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]-Ipad 3 Netzteil mit Samsung Galaxy S3 Micro-USB-Anschluss[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Übertaktungsrate[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Möglich sind folgende Übertaktungsraten, die man im Config File bearbeiten kann (siehe andere Tutorials)[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"][font="Helvetica Neue, Helvetica, Arial, sans-serif"]“None” “700MHz ARM, 250MHz core, 400MHz SDRAM, 0 overvolt”[/font][/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"][font="Helvetica Neue, Helvetica, Arial, sans-serif"]“Modest” “800MHz ARM, 300MHz core, 400MHz SDRAM, 0 overvolt”[/font][/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"][font="Helvetica Neue, Helvetica, Arial, sans-serif"]“Medium” “900MHz ARM, 333MHz core, 450MHz SDRAM, 2 overvolt”[/font][/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"][font="Helvetica Neue, Helvetica, Arial, sans-serif"]“High” “950MHz ARM, 450MHz core, 450MHz SDRAM, 6 overvolt”[/font][/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"][font="Helvetica Neue, Helvetica, Arial, sans-serif"]“Turbo” “1000MHz ARM, 500MHz core, 500MHz SDRAM, 6 overvolt”
[/font][/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Ich habe dabei die Turbo Taktraten [font="Helvetica Neue, Helvetica, Arial, sans-serif"]“1000MHz ARM, 500MHz core, 500MHz SDRAM, 6 overvolt” gewählt.
Die anfänglichen Probleme bestanden meist entweder in der Temperatur (ohne entsprechende Kühlung) oder einem zu stark ausgelasteten Netzteil. Meine alten Samsung Galaxy S2 Netzteile lieferten nicht die notwendige Leistung. Auch ein Galaxy S3 Netzteil war mit der Leistung überfordert.
Besonders problematisch war es, als ich noch stromfressende Tastaturen und Mäuse getestet hatte. Es kam dann immer zum Crash oder die Festplatte wurde nicht mehr erkannt.
Mein Ipad 3 Netzteil hingegen hält der geforderten Leistung statt. Das Funk-Keyboard zieht ebenfalls sehr wenig Strom. Nun kann ich den Pi auf Turbo setzen, einen Ventilator über das GPIO und Maus/Tastatur plus externe Festplatte (mit externer Stromversorgung) betreiben.
Bedienung[/font][/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"][font="Helvetica Neue, Helvetica, Arial, sans-serif"]Verwendet wird das Logitech K400 Keyboard. Es verbraucht wenig Strom und wird sofort erkannt. Hier muss man nicht wie bei Bluetooth Geräten erst mal eine Verbindung herstellen. Beim K400 muss nur der USB Stick rein und schon funktioniert alles. Auch nach einem Neustart ist kein Reconnect notwendig. Der Nachteil ist allerdings, dass ich es nicht ohne USB Stick mit meinem Smartphone verbinden kann (nicht ohne Zusatzadapter), da es eben kein Bluetooth hat.
Für den Pi ist dies aber das ideale Keyboard. Eine Fernbedienung habe ich auch probiert, war mit dieser aber zu sehr unzufrieden.[/font][/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Kühlkörper:[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Gekauft wurden 3x schön breite Kühlkörper und 1x etwas klein-flächigere Kühlkörper aus erster Bestellung. Dazu ein vorkonfigurierter GPIO Lüfter (der viel zu laut ist): [/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]http://www.ebay.de/itm/3-Stuck-KUHLKORPER-PASSIV-AKTIV-KUHLUNG-passend-fur-Raspberry-Pi-GIPO-/141122872137?pt=DE_Computer_CPUs_K%C3%BChler_CPU_Zubeh%C3%B6r&hash=item20db942349[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Zuerst habe ich alle 4 Kühler aufeinandergestapelt (klebende Wärmeleitpads liegen bei).[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Nach 3 Kühlern (den groẞ-flächigen) erreichen wir die Höhe des Lan Hubs. Danach solltet ihr schauen, ob ihr euer Gehäuse noch unter bringen könnt.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Gehäusebau:[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Das Gehäuse habe ich aus der Schachtel von Wattepads gebaut. Das Material lässt sich prima mit der Schere zurecht schneiden. Auch lassen sich hierdurch leicht Löcher für den Ventilator bohren. Auch von der Gröẞe scheint es ganz gut zu klappen. Nach langer Suche habe ich ein für mich passendes Gehäuse gefunden. Werde es bestellen und in Kombination mit der rPi Kühlung zusammenbauen.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Am einfachsten ist es natürlich den Pi einfach hinter den Wandschrank zu verbauen. Dann ist auch kein Gehäuse notwendig.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Für das Gehäuse hier habe ich einfach die leere Schachtel von Wattepads genommen (die üblichen aus dem Supermarkt):[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]
[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Alternativ könnt ihr den Pi auch ohne Gehäuse betreiben und den Lüfter direkt auf die Kühlkörper platzieren. Kauft euch hierzu einfach doppelseitiges Wärmeleitpad oder Tesa Power Stripes.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Dann würde das in etwa so aussehen:[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]
[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Probleme:[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Man sollte sich mit den Kühlern vorsichtig rantasten. Ab 3 Kühlkörpern kommt man auf die Höhe des Lan Eingangs. Wenn man die Kühler höher stapelt, so kann es sein, dass es in euer Gehäuse nicht mehr passt. [/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Auch ist der Lüfter lauter als mein kompletter Desktop Rechner. Auf Dauer ist dies nervtötend. Nun können Profis die Drehzahl mit Transistoren senken. Dazu muss aber gelötet werden, was ich nicht kann, da ich keinen Kolben habe.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Deshalb habe ich entschlossen einen externen USB Lüfter in Verwendung zu nehmen. Der GPIO Lüfter des Pi soll dann durch ein Script nur anspringen, wenn der externe Lüfter versagt oder der Pi zu warm wird. [/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Alternative:[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Alternativ können diese zwei Kabel bestellt werden. Damit könnt ihr euren Lüfter vom PC nehmen und extern per USB betreiben. Fast jedes Handy Netzteil dient dabei als Stromquelle.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]http://www.amazon.de/gp/product/B00A5TFJ34/ref=ox_sc_act_title_3?ie=UTF8&%3Bpsc=1&%3Bsmid=A30IE0XRUG4KOB&tag=psblog-21 [Anzeige][/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]http://www.amazon.de/InLine-Stufenlose-L%C3%BCfterregelung-Drehpotentiometer-3polig/dp/B002MSYQW6/ref=pd_sim_ce_2?tag=psblog-21 [Anzeige][/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Ich habe mir jetzt ein Stapelbares Gehäuse bestellt, wo ich nun Pi+externen Lüfter+GPIO Lüfter verbauen möchte. Ob alles problemlos klappt, kann ich noch nicht sagen. Vielleicht kommt von mir dann ein Update des Threads.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Denkbar wäre auch ein Einbau direkt in euren PC, falls ihr mit euren Kabeln zurecht kommt und genug Platz für Pi+Festplatte findet. Oder halt hinter die Wohnwand.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Ihr könnt euren GPIO Kühler aber auch so programmieren, dass er nur einspringt, wenn der externe Lüfter versagt oder euer PI zu warm wird. Hierzu gibt es im Forum ein Tutorial dazu.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Temperaturmessungen:[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Die Temperatur wurde nicht über die Konsole gemessen, da sich mir momentan keine Möglichkeit bot (kann nicht an den Desktop Rechner gehen).[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Stattdessen wurde die Temperatur zu Demonstrationszwecken einfach in den Openelec Einstellungen (Hardware-Informationen) ausgelesen.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Verwendet wird das Standard Confluence Design![/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Auẞerdem habe ich in dem Fall den Lüfter direkt auf die Kühlkörper platziert und auf mein selbst gebasteltes Gehäuse verzichtet.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Ergebnisse:[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]4x Kühlkörper übereinander gestapelt (passiv):[/font]
- Openelec Idle: 40°C
- Openelec 1080p Film (10GB): 51°C ohne Emulierung des Menüs
- Openelec 1080p Film (10GB): 58°C mit Emulierung des Menüs (Hardware-Informationen anzeigen lassen)
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]4x Kühlkörper (passiv) + 1x aktiv Ventilator (GPIO)[/font]
- Openelec Idle: 31°C
- Openelec 1080p Film (10GB): 35°C ohne Emulierung des Menüs
- Openelec 1080p Film (10GB): 39°C mit Emulierung des Menüs (Hardware-Informationen anzeigen lassen)
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Stromverbrauch:[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]In Anbetracht des geringen Stromverbrauchs lässt sich das Mediencenter rund um die Uhr betreiben.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]-Stromverbrauch beim Abspielen von Full-HD Video-Material: 8,7 Watt (ohne Lüfter)[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]-Stromverbrauch im Idle-Betrieb: ca. 3,5 Watt (ohne Lüfter)[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Der Lüfter verbraucht nur etwas mehr als 1 Watt, den man hinzu rechnen darf[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Stromkosten-Rechnung: 3,5 Watt / 1000 = 0,0035KW[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]0,0035KW x 24h x 0,24€ x 365Tage = 7,35€ im Jahr[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Fazit:[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Der rPi ist 24/7 als Mediencenter einsetzbar und verursacht Stromkosten von nur mindestens 7,35€ (bei häufiger Benutzung geschätzte 10€).[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Bezüglich der Temperatur ist diese selbst durch passive Kühlung gut in den Griff zu bekommen (Full HD: 58°C), vorausgesetzt es kommen 4x Kühlkörper zum Einsatz. Da ich nicht löten kann, um die Drehzahl des Lüfters mittels Transistors zu senken, kommt der gekaufte Lüfter aufgrund der enormen Lautstärke nicht zum Einsatz, obwohl er die Temperatur unter Volllast (Full-HD) auf nur 39°C bringt.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Theoretisch könnte man jedoch noch ein Script schreiben, damit der Lüfter nur unter Voll-Last an geht. Wenn der Benutzer nun Kopfhörer an hat, dann wird er den Lüfter vermutlich nicht wahrnehmen, sodass er nicht stört.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Andernfalls kommt dann ein externer Lüfter (bspw. 80x80mm) zum Einsatz (mit den oben beschriebenen Kabeln), den man auch ideal hinter der Wohnwand samt dem Pi befestigen kann.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Dieser lässt sich durch Zusatzkabel in der Drehzahl regeln, sodass dann eine konstant niedrige Temperatur erreicht werden kann und die Lautstärke nicht stört. Vermutlich wird die Temperatur mit geringer Drehzahl etwas höher ausfallen, jedoch noch im grünen Bereich liegen.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]Vielleicht kommt noch mal ein Update von mir, wenn ich mein neues Gehäuse sowie den externen Lüfter erhalte.[/font]
[font="Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif"]LG[/font]
P.s. gerne auch als Sticky