Posts by Zentris

    Ich "fummel" hier an einem, inzwischen recht komplexes Programm (Web-App) herum:
    Die ersten Schritte der Planung hatte ich mit ChatGPT "durchgesprochen", war erstaunt, wie sich da ein Verständnis der Problematik von Seiten der KI zeigte.
    Nach einigen Hin- und Hers stand dann das Projektheft.
    Unterbrochen wurde ich immer wieder, weil ich damals nur einen "free" Tarif hatte.

    Die 1. Realisierung hat die KI gemacht, da ich aus der IT komme, konnte ich das Ergebnis prüfen: Es waren nur wenige Fehler drin, aber sie waren drin. Tests im Sandkasten habe diese dann auch bestätigt.
    Letztlich (nach 13 Iterationen) stand das Programm.

    Dann warf ich das Programm der Claude-KI vor zur Revision.
    Oh-Ha... die hatte viel mehr (noch unkorrigierte) Fehler als ich gefunden, teilweise auch ungeschicktes Programmieren an sich (keine DB-Sperren, kein Multitasking). Das war mir so gar nicht aufgefallen.

    Letztlich hat die Claude-KI das Programm komplett überarbeitet, das hat sie allerdings nicht innerhalb der "free" Status geschafft (Ressourcen haben nicht gereicht), also hab ich dann den "pro"-Status gekauft:
    2 Iterationen später: "Holla, die Waldfee" - Der Code war sehr aufgeräumt, kommentiert, leicht lesbar. Und funktioniert (natürlich).

    Ich hätte für die Umsetzung (geschätzt) händisch ca. 4 Wochen (nur Abends, jeden Tag ca. 4h) gebraucht, mit der KI hab ich 3 Tage (je 4h pro Tag) gebraucht incl. Codereview und Test.
    Claude-KI "denkt" gründlicher nach und baut definitiv besseren Code. Aber ok, man muss verstehen, was da geliefert wird.

    Ich werden den Bezahl-Account zunächst behalten, es stehen noch einige Projekte an und Zeit ist halt kostbar...

    Ich habe die FB-SW (beta) NICHT ausprobiert, insofern:

    Kann der FB-DNS Blocker mit Gruppen umgehen?

    Also:
    ich habe sehr viele Geräte im Netz, darunter Handys, auf denen Spiele laufen. Diese rufen u.a. Facebook auf (*.facebook.com).
    Für genau ein Handy soll genau diese Facebook-Domain incl. Subdomains (REGEX: (\.|^)facebook\.com$) gesperrt sein, alle anderen Garäte dürfen darauf zugreifen.

    Kann das die AVM-Software? PiHole kann das :)

    Warten wir doch erstmal ab, welche Qualität der AdBlocker in der FB mit der neuen Version hat:
    Wenn ich da meine Listen nicht selbst pflegen kann, ist der sowieso "raus".

    Und: Ich habe 2 Netzzugänge, damit müssten beide Router diese SW-Version haben. Allerdings ist einer der Router aus dem Update von AVM schon raus, bekommt die also nicht... Damit wird der PiHole als getrenntes Gerät wohl bleiben.

    Für mich stellt sich immer die Frage, will ich es bequem oder schnell:

    Windows-Nutzer sind per Definition "Maus-Bediener" (Es gibt da herab würdigendere Begriffe, aber das lass ich hier mal).
    Die Bedienung dauert länger, ist aber bequem und ggf. fehlertoleranter.
    Bei großen Dateien (Logs im 2/3-stelligen MB-Bereich) ist ein grafischer Editor häufig überfordert...

    Wenn ich schnell sein will (Weil ich Druck habe (Arbeit) oder einfach mich nicht mit dem eigentlichen Editor beschäftigen will, dann nehme ich einen CLI-Editor oder sogar gleich CLI-Befehle zur Aufbereitung:
    Wir hatten, als noch im Arbeitsprozess stand, häufig Logfiles mit 30-90MB Größe, vom Kunden gezogen und da war entsprechend des eingestellten Trace-Levels alles möglich drin. 90% überflüssiges, ging aber nicht anders.
    (Einmal kam ein Logfile mit ca. 400MB, anstelle nur 60sec hatte der Kunde es 5min laufen lassen...) - shit happens...

    Diese zu filtern auf das, was mir als Entwickler wichtig war (meine Komponente(n)) war mit den entsprechenden Werkzeugen eine Sachen von wenigen Sekunden...

    ... ich schweife ab, sry ... ;)

    Ich arbeite seit >15 Jahren mit Linux, bevorzugter Editor war vi/vim und emacs, später dann nano.

    Wenns grafisch sein muss: Geany.

    Wenn man unter Linux Daten/Logs/Configs editiert, braucht man nicht mehr.

    Das einzigste, was mir fehlt ist das Spalten-Markieren/Editieren, was Ultraedit beherrscht. Aber dann kommen eben awk usw. zum Einsatz.

    Ich denke, für Windows-Umsteiger nett, aber wer wirklich in Linux einsteigen will, verwendet die vorhandenen Systemwerkzeuge.

    Edit:
    Da unter Linux auch der VisualStudioCode läuft, welcher noch viel mehr kann, halte ich den UE-Klon durchaus für entbehrlich.

    Mit 2 dieser Kondensatoren sollte das für einen Shutdown bei Stromausfall reichen.

    Ja, könnte klappen.

    Sorgen mach mir eher die Stromaufnahme beim Einschalten.
    Ich habe 20 St. geschenkt bekommen.

    Strombegrenzer einbauen... ggf. eine einfache 6V Halogenlampe ...

    Mit 20 Stück:

    • Autostarthilfe?
    • Ersatz der Autobatterie (Ich hatte vor Jahren bei YT dazu mal Videos gesehen: "Supercap Car" als Suchbegriff..)

    :)

    Ja, das ändert natürlich die Situation: Die 100nF sind in dem Fall ein Tropfen im Meer...

    Auch der 100nF hat eine Funktion: Er kann hochfrequente Spannungsspitzen besser ausgleichen
    als ein Elko > 1µF.

    So, wie ich das Schaltbild verstehe, ist der Kondensator ungepolt und als Keramik-C als SMD ausgebildet, also kein Elko.

    Insofern sollte er die gleiche Filterfunktion bzgl. Hochfrequenzstörungen haben wie die 100nF Scheibe.

    Ich bin noch am überlegen was man mit 100F 2,7V (!!!) anfangen kann,
    Ob man mit so etwas eine kleine USV bauen kann?

    Lohnt nicht:

    Mit StepUp-Wandler (80% Wirkungsgrad) und einer Last von 1,5A bei 5,1V reicht das gerade mal ca. 30-40 sekunden.

    Wow, 100nF ist schon echt wenig, zuwenig in meinen Augen. Im Pi 3B sind ja schon 47uF hinter der Sicherung eingebaut:

    (dem Pi 3B Schaltplan entnommen). 100nF verbessern die Situation dann nur um 100nF/47000nF = 0.2% . Dazu kommt dann noch der (vielleicht 1m entfernte) Elko im Schaltnetzteil.

    Der erwähnte, von mir zusätzlich eingebaute keramische Kondensator 47uF (TDK, X5R, bedrahtet, Serie FK22) kostet etwas über einen Euro. Die Kasse mit diesem Kondensator (und abgeschaltetem swapping) läuft seit 2 Tagen übrigens einwandfrei, vcgencmd get_throttled --> 0x0.

    Ok, ich wusste gar nicht, dass es so große Kapazitäten als SMD gibt... wieder was gelernt 👍️
    Ja, das ändert natürlich die Situation: Die 100nF sind in dem Fall ein Tropfen im Meer...

    Zentris: Ich habe mir nochmal die Beiträge rund um das Mysterium zu Gemüte geführt, sehr interessant! Aber auch lang, und diverse Links zu Komponenten existieren nicht mehr. Gibt es eigentlich eine Zusammenfassung der Erkenntnisse von damals?

    Die Beschreibung des Mysteriums im Lexikon und den verlinkten Beiträgen klingt so, als ob der USB2Ethernet-Baustein als der Verursacher schon ausgemacht ist, das Mysterium also keines mehr ist. Irgendetwas dazwischen fehlt mir noch...

    So endklar haben wir das nicht heraus gefunden. Es war eher ein (Unter-)Suchen der Symptome und Experimente zur Beseitigung.

    Letztlich ist im Prinzip heraus gekommen, dass schwache (Lade-)Netzteile nicht taugen, da deren Spannungsstabilität unzureichend ist. Deshalb hier im Forum auch immer der Hinweis, entweder das Netzteil der Foundation zu verwenden oder z.B. diese Meanwell-Teile.

    Die Idee der Spannungsüberhöhung auf 5,1-5,3V (wenn einstellbar) geht auch in die Richtung: Den Spannungseinbruch bei der (in meinen Bildern oben) gezeigten Pulsbelastung (innerhalb von 5ms ca. +500mA) darf eben nicht auf die CPU durchschlagen, sonst hängt die sich auf. Hier hätte ich allerdings von der Foundation eine Schaltungsanpassung erwartet, die die CPU-Spannung besser stabilisiert - eben auch in Hinblick auf diese Pulse. Leider haben die hier offenbar mitgelesen und das eigenen Netzteil eben (nur) spannungsmäßig etwas angehoben.

    Scheinbar war auch eine Versorgung per PD geplant - das NT kann das ja, aber die Stromversorgung auf der Platine hat keinen Chip zur Aushandlung höherer Spannungslevel... vermutlich haben da mal wieder die Kosten eine Rolle gespielt...

    Zentris : Du meintest vermutlich 47 resp. 100uF (oder µF), nicht nF. Alles über 100uF keramisch geht richtig in's Geld, und ist kaum zu bekommen. Also besser 470uF Tantal parallel zum Keramikkondensator.

    Nein, ich meinte wirklich NanoFarad (nF), keramisch.

    Aber du hast durchaus recht: >100nF wird teurer, deswegen verwende ich oft 2x100nF parallel mit kurzen Anschlüssen.
    Tantal geht auch, besser als nix...

    Leider sind die Fotos meiner Messungen von damals (2016) für das Mysterium hier im Forum bei einer Umstellung verloren gegangen, aber ich habe noch "Reste hier":



    Auf den Bildern ist der Stromimpuls zu sehen, den ich damals an einem RasPi 3 untersucht habe: Die Pulse kommen durch die WLAN-Tastung des Raspi... die Werte stehen in den Bildern.

    Wenn man sich den Energiegehalt der Pulse ausrechnet, kann man die Größe eines Kondensators zur Pufferung überschlagen... überschlägig... grobe Schätzung :-/

    Egal welches Netzteil du verwendest:

    • Das USB-Kabel sollte so KURZ wie möglich sein.
    • Die Kabel-Adern (Querschnitt) sollten so groß wie möglich sein.

    Ich hab in letzter Zeit recht viele USB(-C) Kabeln vermessen und was da (im wahrsten Sinn der Wortes) raus gekommen ist, ist schon bezeichnend: Oft Kabelwiderstände von >500...800(!) mΩ bei manchmal nur 30cm Kabeln. So die dünnen, die häufig den Geräten beiliegen als "Ladekabel"...
    Zusammen mit dem Mysterium und durch OS-Änderungen steigende Pulsbelastungen (WLAN) steigen dann die Instabilitäten.

    Es gibt aber auch gute Kabel ... mit <200 mΩ bei 1m... sind halt etwas steifer...

    MovingMap :

    47nF als Stütze sind schon mal besser als nix... 100nF oder sogar 2x100nF sind besser, vl. noch einen 500-1000µF parallel dazu...

    Wenn ich die Preise der Raspis (4/5) mit 8/16GB sehe, fällt es mir sehr schwer, da einen vernünftigen Grund zu finden zu kaufen... (Nerd-Faktor mal ausgenommen):

    Durch die aktuelle Speicherpreise sind die Teile absurd teuer... Reichelt prescht hier (warum auch immer) mit einem Kampfpreis für den RasPi 500 vor... Das ist aber auch der einzige Schnapper.

    Die Ausgaben passen irgendwie nicht zusammen...

    die fstab enthält:

    Code
    UUID=690c7455-646b-4a79-8a81-cc2430657b61 /mnt/sandisk1001

    Diese UUID taucht in lsblk nicht auf.

    Entweder ist da zwischendurch etwas geändert worden oder da läuft mächtig was schief...

    Dazu kann uns aber nur titus483 eine Antwort geben ...

    Läuft da im Hintergrund ein Automounter ?

    Was meinst Du damit?

    Nun, vielleicht ist da automount (autofs) aktiv und gleichzeitig das Device per fstab (anderen Pfad) angemeldet? (Ich habe den gesamten Thread noch nicht vollständig verfolgt.

    Aber (Um Klarheit zu bekommen):

    titus483 :
    Bitte gib uns mal die Ausgaben der beiden folgenden Kommandos (auf CLI):

    Code
    lsblk -o NAME,SIZE,MODEL,SERIAL,FSTYPE,LABEL,UUID,MOUNTPOINTS
    Code
    cat /etc/fstab

    Bei allem Verständnis deines Anliegens hat titus483 das Kommando ja hingeschrieben (findmnt).

    Klar ist das dann besser sichtbar, aber wenn wir uns hier schon auf "Vorschriften" beziehen (BTW: Hier ist nicht das Ubuntu-Forum :) ), dann bitte auch (das gilt jetzt für dich) CLI-Ausgaben als mehrzeiligen Codeblock setzen.

    --

    Zum Thema:

    Mich irritieren die Zeilen 26 und 27:

    ├─/mnt/transcend32 /dev/sda1 ext4 rw,nosuid,nodev,noexec,relatime
    └─/mnt/sandisk1000 /dev/sda1 ext4 rw,relatime

    Beide mounten auf das gleiche Device (/dev/sda1) jedoch mal als transcent Laufwerk, und mal als sandisk1000...
    Läuft da im Hintergrund ein Automounter ?

    Docker-Container schreiben Logs. Wenn nicht anders konfiguriert, dann unter

    Code
    /var/lib/docker/containers/<Container-ID>/<Container-ID>-json.log

    Wenn du es genau für einen spezifischen Container wissen willst:

    Code
    docker inspect --format='{{.LogPath}}' <Container-ID>

    Du kannst die Logs pro Container deaktivieren:

    Code
    docker run --log-driver none ...

    Oder die Logs woanders (auf eine SSD) schreiben lassen:

    Code
    docker run -v /pfad/auf/ssd/logs:/app/logs ...

    Zentris
    Benutze als Daily-OS nur noch Linux Mint, aber ich kann die Prüfung gerne machen. Häh??
    Du hast tatsächlich recht. Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, da das nicht mein erstes Script ist, dass ich mit Double Commander erstellt habe. Ich kann mir das nur so erklären, dass ich eine alte .txt (von Windows) genommen habe und den Inhalt nicht komplett gelöscht hatte. Alle 14 Tage benutze ich noch Windows, um eine alte Wetterstation auszulesen - ich schreibe natürlich unter Windows keine Scripte.

    Sei es drum. Dann werde ich das mal umwandeln. Das war es tatsächlich. Dankeschön Euch Beiden und sorry für diesen blöden Fehler. Ich kann es mir immer noch nicht erklären.

    Hatte ich auch schon (Und viele bestimmt auch) :) :
    Man nimmt einfach eine alte Datei (Die man mal unter Windows erstellt hat) und fummelt damit rum...
    In meinen Anfangszeiten mit Linux bin ich da fast verzweifelt: Nix hat funktioniert und die Fehlermeldungen waren kompletter Unsinn...

    Egal, funktioniert es denn jetzt?