Beiträge von Zentris

    Wäre es sehr kompliziert 3 der Sensoren zu mitteln und daraufhin Wassermarsch zu erteilen?

    Überhaupt kein Problem:

    Da die Messdatenverarbeitung ja "in deiner Hand" liegt (Python-Kenntnisse vorausgesetzt ;) ), lässt sich mit den Daten quasi alles anstellen.


    Python ist nicht schwer... ggf. hier nachfragen, wenn Unklarheiten bestehen.

    Du kannst ja die Wartezeit auf die Ali-Sendung nutzen, dich mal mit dem Programm von mir zu beschäftigen. :lol:

    Obwohl diese Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt überflüssig ist (Ich schrieb, warum):


    Ob 5/12/24 oder 230V ist unwichtig, ein FI-Schalter ist bei Installationen im Außenbereich sowieso Pflicht.

    Und: Die Spannungsebene 230V ist auf z.B. Baustellen normal...


    Bei 230 Volt entfällt eine Baugruppe (Trafo/Schaltnetzteil), welches ausfallen kann.

    Eine weitere Baugruppe, die gerne mal ausfällt, ist die Relaisplatine.

    Deswegen würde ich (Werde ich, da ich das diesen Winter im kleinen realisieren will), komplett auf MosFet umsteigen.

    (Bei mir allerdings nur 12V, da meine Pumpe eine kleine 12V Pumpe ist und es keine Ventile gibt - also wie gesagt, "klein".)


    Für ein GWH mit dem entsprechenden Wasserbedarf sind entsprechende Rohrquerschnitte notwendig (3/4" oder sogar 1" oder noch größer).

    Dafür gibt es 230V Ventile von der Stange, 24V sicherlich auch, aber wie gesagt, Trafo muss dann noch her...)


    Die Ventile werden vermutlich dicht beieinander sitzen, so dass Leitungslängen kein Thema sind.

    Ich würde ja eine etappenweise Entwicklung vorschlagen, denke jedoch, dass das der TO schon verstanden hat:

    • Sensorauswahl - Anbindung klären
    • Messwerterfassung & Speicherung aufbauen
    • Bewässerungsanlage planen & aufbauen (kann noch manuell oder per simpler Zeitschaltung sein
    • Verbindung der Bodenfeuchtemesswerte mit der Bewässerungsanlage zum "vollautomatischen" Betrieb.

    Erst an letzter Stelle kommt die Ansteuerung der Ventile, insofern kommt die Relaisplatine jetzt noch gar nicht vor.


    Alternativ könnte man ja dann auch SSR's oder Hochvolt-MosFet für die Ansteuerung von 230V-Magnetventilen verwenden (halte ich in "rauer" Umgebung sowieso für wesentlich zuverlässiger).

    Aber das kommt erst "weiter hinten" :-)

    Danke für die Blumen :-)


    Naja, PH-Wert... Es wird über die beiden verchromten "Knuppel" ganz vorn an der Spitze der Beine der Leitwert gemessen (Bei meinen Sensoren von 2016/2017, vielleicht können die neueren sogar PH, aber das will ich nicht glauben, da die PH-Messung nicht so einfach ist...).


    Ich verwende aktuell den RasPi Zero W zum Auslesen.

    Lt. Definition ist BLE für 10-15m gedacht, das kann ich bestätigen (direkte Sichtverbindung):


    Innerhalb der Wohnung sind die Strecken bei mir so zw. 1-5m, die Außensensoren müssen durch das Balkonfenster, der Sensor im Arbeitszimmer muss durch eine Ziegelwand (ca. 24-30cm Ziegel) - die (restfeuchte) Wand schirmt sehr ab, so dass das da grenzwertig ist (Ausrichtung des Sensors wird wichtig..).


    In deinem Gewächshaus (GWH) (1000qm) wirst du sicherlich mehrere RasPies benötigen. Anhängig von den Maßen des GWH (z.B. 40m lang und 25m breit) dürftest du mit 3 RasPis hinkommen, das musst du dann experimentell erkunden.

    Ich denke mal, da das GWH ja quasi "Freifeld" - Bedingungen bietet, noch dazu, wenn du die RasPis oben im Gebälk verbauen kannst, sind die Ausbreitungs-/Empfangsbedingungen recht gut.


    Umsetzung:

    Ich mache das so:

    • Der RasPi Zero fragt alle 15 min alle (11) Sensoren ab. Das dauert so um die 60 Sekunden (serialisierte Abfrage).
    • Nach jeder Abfrage sendet er die Messdaten per WLAN zu einem anderen RasPi (in eine dort installierte Maria-DB) für die Langzeitspeicherung.
    • Parallel dazu werden die Daten zu einem "Visualisierungs"-Server (ist bei mir eine lokal gehostete virtuelle Maschine mit Ubuntu) gesendet - in eine Influx-Datenbank.
      Das kann jedoch auch auf einem RasPi laufen, die Anforderungen an die Hardware sind nicht hoch..)
    • Auf dem Virtualisierungs-Server läuft ein Grafana, welches sich die Daten aus der Influx-DB holt und darstellt.
    • Der Virtualisierungs-Server hält bei mir noch viel mehr Daten, nur einen kleinen Teil hab ich per dynDNS ins Internet freigegeben...
      Siehe auch hier (live!) : http://bss135.selfhost.eu:5888…d/db/xiaomi-me-sensorpark

      (Dauert beim 1. Zugriff etwas, da mein Upload nicht so schnell ist. Auch das "wandern in die Vergangenheit" der Daten kann langsam werden, es werden recht viele Daten übertragen und lokal gerendert...) - also etwas Geduld mitbringen :-)

    Der Code des Erfassungs-RasPi liegt im Github, Link im Blog... (Ich werde den "in bälde" etwas überarbeiten, weil der mit 11 Sensoren doch schon recht langsam ist - ich versuche mal eine Parallelisierung...)


    Alternative zu den Erfassungs-RasPies wäre ein ESP32 (der hat auch BLE an Bord, ist aber wesentlich stromsparender (nicht wirklich ein Grund) und verträgt ein aus/einschalten ohne Probleme (was ein RasPi ja aufgrund des Linux-OS nicht so mag).


    Aber auf dieser Strecke hab ich noch nichts außer einem Programm-Skelett... mir fehlt einfach die Zeit..


    Stell deine Fragen gerne hier, vielleicht können andere davon profitieren.

    Mein Blog wird zwar auch gut besucht, aber es kommen da nicht so viele Rückfragen (bzw. da läuft es eher per PM) und ich kann in den Antworten nicht so gut Bilder usw. einbauen, wenn das notwendig wird.

    Ne, vong PC her ist der gelbe Draht "normal" 12 Volt.

    Aber ist ja ein 5-Volt-Lüfter. :conf::fies:

    ALLE Lüfter, welche ich bisher in den Händen hatte (und das sind mehr, als ich mit beiden Händen halten kann :lol: ), haben ein einheitliches Farbschema gehabt:

    • Schwarz => Masse
    • Rot => Betriebsspannung (U+) (egal ob 5 oder 12 oder 24V)
    • (Gelb, Weiß, gemustert) => PWM - Signal oder Funktionskontroll-Signal.

    Es gibt Unterschiede bzgl. der Signale auf der "PWM"-Leitung:

    • "normales" PWM: bestimmte Anzahl von kurzen Impulsen pro Umdrehung des Lüfters (ist NICHT immer 1/Umdrehung) oder echtes PWM-Signal (Pulsweite ändert sich bei konstanter Frequenz).

    oder

    • Rotationskontrolle: Die Leitung liefert 0V, wenn der Lüfter steht, liefert dauerhaft U+, wenn der Lüfter sich mit einer Mindestgeschwindigkeit dreht.


    Ich vermute, du meinst die internen Kabel in einem normalen PC auf diesen Molex-Steckern (oder wie die heissen):

    Ja, da ist Gelb=12V, weil dort Rot=5V... und noch -12V (Farbe vergessen) drauf liegen.


    Das hat aber mit den Leiterfarben der Lüfter selbst nicht viel zu tun (Man kann Lüfter auch abseits von PCs verwenden ;) ).


    UND:

    Es gibt "Spezial"-Lüfter, da kann man tatsächlich die Drehzahl über eine angelegte Spannung steuern.

    Werden aber meines Wissens nicht im PC oder so eingesetzt, eher so im (++)24V-Bereich, da hab ich sowas mal gesehen.

    Schätze, die gelbe Leitung ist ein PWM-Signal.

    Da gibt es nichts zu "schätzen" - Wissen ist das einzig entscheidende.

    Und ich habe es geschrieben, was die gelbe Leitung ist - das ist Standard bei normalen Lüftern


    Der von dir verwendete Lüfter ist vermutlich dieser hier : https://noctua.at/de/nf-a6x25-flx

    (Du selbst hältst ja das genaue Modell geheim).

    Diese Lüfter kann bzgl. der Drehzahl mit den mitgelieferten Adaptern grob eingestellt werden (Da sind simple Widerstände drin).


    Da du in diesem Thread bisher Ignoranz bzgl. Informtionsanfragen gezeigt hast einerseits und Wissen, welches dir gegeben wird, in Frage stellst, lass ich es jetzt, dir hier weiter Hilfe zu geben:

    Der Hilfesuchende sollte sich auf diejenigen, welche Hilfe geben, einlassen und umgekehrt.


    Wenn diese Einlassung einseitig ist, macht das alles keinen Sinn...

    Du hast ja nun bisher noch keine Temperaturen genannt, was für eine "Schutzschaltung" beim RasPi verbaut ist, würde ich gerne von dir erfahren.


    Die CPU bzw. die SW des RasPi warnt, und die CPU taktet ggf. herunter, das hat aber nix mit dem RasPi zu tun, das ist eine Sache der ARM-CPU.


    So, weiter:

    Die gelbe Leitung, von der du hier fabulierst, ist das Tacho-Signal des Lüfters (guckst du Suchmaschine "Tachosignal Lüfter").

    Darüber wird nichts geschaltet.


    Wenn du die Posts hier aufmerksam lesen würdest:

    In einem ziemlich frühen Post war ein Link auf eine automatische Lüfterregelung für den RasPi gegeben.

    Hast du da mal reingeschaut??? :fies:


    UND: Keine Ausreden "bin Programmier-Laie":

    DU hast DIR einen RasPi gekauft.

    Der RasPi ist ein Labor/Bastelrechner, ohne grundlegende Programmierkenntnisse bist du ein Blatt im Wind der Programme, die im Internet stehen. Du musst also darauf vertrauen, dass dir keiner Schad-SW unterschiebt.


    (BTW: Das "net" im Wort "Internet" kommt nicht von "nett") :lol:


    Es ist also eine (sehr) gute Idee, sich mit den Grundlagen der Programmierung vertraut zu machen.

    Nun, sich mit LoRa zu beschäftigen und sich mit LoRa zu beschäftigen kann ein unterschiedliches Paar Schuhe sein:


    Ich hab mit Leuten darüber gesprochen, welche aktiv an den Richtlinien für LoRa und LoRaWan gearbeitet haben und noch daran arbeiten.

    Es ist geplant, das zu verbessern, allerdings muss der Sender dann zuvor die Frequenzen abhören und darf auch den Spreizfaktor nicht zu hoch wählen => was einer Reduzierung der Reichweite gleichkommt.


    Alles in Allem: LoRa ist nicht für hohen Datenlasten gedacht - Sensornetz eben...

    optimalen Bedingungen 800 Pakete/s drin.

    LoRa ist nicht für Dauersendung gedacht und das ist sogar reglementiert:


    Weil:

    Dauersender machen den/die Kanäle zu, so dass kein anderer mehr seine Pakete los wird.

    Zitat

    Grundsätzlich ist die europäische Norm EN 300 220-2 v2.4.1 beim Betrieb des LoRa-Funks zu beachten. Sie verlangt, die Einhaltung der »Duty Cycle Limitations«. Im Frequenzbereich 863 MHz bis 870 MHz darf die maximale Sendeleistung 25 mW, also rund 14 dBm, nicht überschreiten, und das Tastverhältnis (Duty Cycle) darf innerhalb einer Stunde und pro Kanal 0,1 % nicht überschreiten. Dies ist deswegen von Bedeutung, da LoRa weder »Listen before Talk« (LBT) noch »Adaptive Frequency Agility« (AFA) unterstützt.(rh)

    Du kannst dich natürlich darüber hinweg setzen, aber das wäre dann (vom Verstoß gegen die Reglementierung) recht asozial...