Das Modul arbeitet mit Spannungen zwischen 2,4 - 5,5 Volt, der Stromverbrauch liegt im Ruhezustand bei 2,5 bis maximal 5µA (gemessen 3µA).
Somit kann der Sensor mit einem Akku mit 3Ah entnehmbarer Kapazität in Bereitschaft über 1 Jahr durchhalten.
Das Modul kann bis zu 4mA als Stromquelle liefern, oder bis zu 8mA als Stromsenke und kann somit direkt an einem GPIO betrieben werden.
Die Differenz kommt möglicherweise von der auf dem Modul verbauten LED, welche den Betriebszustand anzeigt und dadurch den nutzbaren Strom heruntersetzt.
Aufgrund der geringen Strombelastbarkeit der GPIOs empfiehlt sich, das Modul am 3,3 Volt-Pin des Pis zu betreiben und nur das I/O-Signal an einem GPIO weiter zu verarbeiten.
Die Empfindlichkeit kann durch auflöten eines zusätzlichen Kondensators eingestellt werden.
Durch setzen von Lötbrücken kann eingestellt werden, ob sich das Modul als Taster oder Schalter verhalten soll.
Will man den Touchsensor als Schalter betreiben, welcher bei Berührung eine Spannung liefern soll, muss die Lötbrücke B gesetzt sein und die Lötbrücke A offen sein.
Soll der Sensor als Taster arbeiten, welcher bei Berührung eine Spannung liefern soll, müssen beide Lötbrücken offen sein (Standard).
Wird die Lötbrücke A gesetzt, dreht sich die Wirkungsweise um, beim anlegen einer Spannung liefert der Sensor einen Output, bis der Sensor berührt wird.
Auf dem Bild sind die Lötbrücken A und B erkennbar, je nach Hersteller auch als W1 (B) und W2 (A) bezeichnet.
An C2 kann ein Kondensator bis 50 pF eingelötet werden.