Pimox basiert auf den Repositories von Proxmox und passt diese an die ARM64-Architektur an, um sie auf dem Raspberry Pi (vorzugsweise Pi 4 oder Pi 5) nutzbar zu machen. Da das offizielle Proxmox nur für x86-Prozessoren entwickelt wird, schließt Pimox diese Lücke für die Maker-Community. Über eine Weboberfläche lassen sich Ressourcen verwalten, Backups erstellen und sogar Cluster aus mehreren Raspberry Pis aufbauen. Dies ermöglicht es, verschiedene Dienste wie Home Assistant, Pi-hole oder Datenbanken in isolierten Containern auf nur einer Hardware zu betreiben. Die Installation erfolgt meist über ein Skript auf einem frischen Raspberry Pi OS Lite (64-Bit). Es ist zu beachten, dass die Performance von virtuellen Maschinen (KVM) auf dem Pi begrenzt ist, weshalb meist die effizienteren LXC-Container bevorzugt werden. Für einen stabilen Betrieb wird die Verwendung einer SSD anstelle einer SD-Karte dringend empfohlen.
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