Podman ermöglicht das Erstellen, Verwalten und Ausführen von Containern auf Linux-Systemen wie dem Raspberry Pi OS. Im Gegensatz zu Docker benötigt Podman keinen Root-Daemon, was die Sicherheit erhöht, da Container standardmäßig mit den Rechten des jeweiligen Benutzers (Rootless) ausgeführt werden können. Es ist weitgehend befehlskompatibel zu Docker, sodass viele Nutzer einfach einen Alias verwenden, um bestehende Workflows beizubehalten. Ein besonderes Merkmal ist die Unterstützung von Pods, bei denen mehrere Container eine gemeinsame Netzwerkressource teilen, ähnlich wie bei Kubernetes. Da kein dauerhafter Hintergrundprozess läuft, spart Podman auf leistungsschwächeren Raspberry Pi Modellen wertvollen Arbeitsspeicher. Die Integration in das System erfolgt idealerweise über systemd-Units, um Container automatisch beim Booten zu starten und zu überwachen. Auch die Verwaltung von Images aus gängigen Registries wie Docker Hub ist problemlos möglich. Dank der engen Verzahnung mit dem Linux-Kernel bietet Podman eine performante Lösung für moderne Microservices im Maker-Bereich.
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