Der Begriff leitet sich vom "Disk And Execution Monitor" ab und bezeichnet Prozesse, die im Hintergrund auf Systemereignisse warten oder periodische Aufgaben erledigen. Man erkennt sie in der Prozessliste häufig an dem angehängten Buchstaben "d", wie beispielsweise bei sshd für den sicheren Fernzugriff oder mosquitto für MQTT-Dienste. Moderne Linux-Distributionen wie das Raspberry Pi OS verwalten diese Hintergrunddienste zentral über das System- und Dienstemanagement systemd. Daemons werden meist direkt beim Bootvorgang gestartet und laufen so lange, bis das System heruntergefahren wird. Sie interagieren in der Regel nicht direkt mit der grafischen Benutzeroberfläche, sondern kommunizieren über Netzwerkports, Dateien oder System-Schnittstellen.
Weiterführende Links
Comments 1