Das Projekt nutzt die Rechenleistung des Raspberry Pi (bevorzugt Modell 4), um Videosignale über eine HDMI-zu-CSI-Bridge oder einen USB-Dongle zu erfassen und per Webbrowser bereitzustellen. Da die Tastatur- und Mausbefehle über die USB-OTG-Schnittstelle des Pi emuliert werden, erkennt der Zielrechner das Gerät als physische Eingabegeräte. Dies ist besonders nützlich für die Fernwartung von Servern, um im BIOS Einstellungen zu ändern oder Betriebssysteme neu zu installieren, wenn kein herkömmlicher Fernzugriff wie SSH oder RDP möglich ist. PiKVM unterstützt zudem das virtuelle Einbinden von Datenträgern über das Netzwerk und kann über zusätzliche Hardware sogar den Power-Button des Zielrechners schalten. Die Software basiert auf einer schlanken Linux-Distribution und bietet eine verschlüsselte Weboberfläche mit geringer Latenz. Es existieren sowohl DIY-Anleitungen für den Eigenbau als auch fertige Hardware-Kits für den professionellen Einsatz.
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